Podcaster
Episoden
03.02.2026
31 Minuten
Viele von uns kennen mittlerweile Sprachmodelle wie ChatGPT, die in
der Lage sind, die Struktur und Bedeutung unserer Sprache zu lernen
und wiederzugeben. Aber wie sieht es mit der „Sprache“ unserer
Zellen aus – der DNA? In dieser Folge spricht Dr. Anna Poetsch von
der TU Dresden darüber, wie sie Modelle entwickelt, die helfen, die
Geheimnisse der DNA zu entschlüsseln.
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06.01.2026
27 Minuten
Warum wirken Impfungen bei Menschen mit Krebserkrankungen oft
anders als bei Gesunden? Der Systembiologe Dr. Florian Wimmers von
der Universität Tübingen spricht in dieser Folge darüber, wie sich
Krebs und Krebsmedikamente auf das Immunsystem und die Impfantwort
auswirken. Wir sprechen über Blutproben aus klinischen Studien,
Mini-Organe im Labor und darüber, wie KI hilft, komplexe
Zusammenhänge besser zu verstehen.
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24.12.2025
6 Minuten
In Folge Z unserer Serie _ABC der Genetik_ geht es um die Z-DNA -
eine ungewöhnliche Form der DNA, die jenseits der klassischen
Doppelhelix existiert. Während die B-DNA stabil die genetische
Information speichert, entsteht Z-DNA vorübergehend in aktiven
Genabschnitten oder bei Zellstress und ermöglicht so die Regulation
von Genen. Wir sprechen mit der Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia
Schulze-Hentrich über die Bildung, Funktion und Bedeutung der
Z-DNA. Das Wichtigste in Kürze: - DNA ist flexibel: Neben der
Doppelhelix gibt es auch A-, G-Quadruplex- und Z-DNA. - Z-DNA
entsteht vorübergehend in aktiven oder gestressten Genabschnitten.
- Fehlerhafte Z-DNA kann Krankheiten wie Autoimmunreaktionen oder
Krebs begünstigen.
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12.12.2025
10 Minuten
In Folge M unserer Serie _ABC der Genetik_ sprechen wir über die
mitochondriale DNA (mtDNA), das kleine zweite Genom unserer Zellen.
Sie steckt in den Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zelle, und
wird fast ausschließlich über die Mutter vererbt. Mit unserer
Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich klären wir, warum
Mitochondrien eine eigene DNA besitzen, wie mtDNA weitergegeben
wird, welche Rolle sie in Forensik und Paläogenetik spielt und wie
mtDNA-Veränderungen zu sehr unterschiedlichen Erkrankungen führen
können. Das Wichtigste in Kürze: - Mitochondrien besitzen ein
eigenes kleines Genom – zentral für Energiegewinnung und
Stoffwechsel. - mtDNA wird fast ausschließlich mütterlich vererbt
und erlaubt einzigartige Abstammungsanalysen – bis hin zur
„mitochondrialen Eva“. - Da Zellen viele mtDNA-Kopien enthalten,
eignet sie sich besonders gut für Forensik und die Analyse sehr
alter DNA. - Mutationen in der mtDNA können zu komplexen
Erkrankungen (Mitochondriopathien) mit sehr unterschiedlichen
Ausprägungen führen. - Neue Verfahren wie die Mitochondrienspende
eröffnen Möglichkeiten, die Weitergabe bestimmter genetischer
Erkrankungen zu verhindern.
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02.12.2025
13 Minuten
In Folge A unserer Serie _ABC der Genetik_ geht es um die Frage,
warum wir uns trotz nahezu identischer Gene so deutlich voneinander
unterscheiden. Die Antwort steckt in den sogenannten Allelen –
kleinen Genvarianten, die darüber entscheiden, ob wir braune oder
grüne Augen haben, ob wir Koriander mögen oder warum die Blutgruppe
eines Kindes nicht immer der der Eltern entspricht. Gemeinsam mit
dem Genetik-Experten Prof. Dr. Jörn Walter sprechen wir darüber,
was Allele eigentlich sind, wie dominante oder rezessive Varianten
unsere Merkmale prägen und warum manche Eigenschaften erst nach
Generationen sichtbar werden.
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Über diesen Podcast
Der Code des Lebens – der Wissenschaftspodcast von GHGA beschäftigt
sich mit verschiedenen Aspekten der menschliche Genomforschung.
Obwohl wir 99% unseres Erbgutes (=unserer Gene) miteinander teilen,
machen die kleinen Unterschiede uns zu dem was wir sind. Doch wie
ist unser Erbgut eigentlich entstanden? Wie funktioniert
Genomforschung und wie beeinflussen unsere Gene unser tägliches
Leben? Diesen Fragen und mehr geht “Der Code des Lebens” auf den
Grund. Zuhörende benötigen kein spezielles Vorwissen um in die
faszinierende Welt der Gene einzutauchen. Dieser Podcast wird
präsentiert von GHGA – dem deutschen Humangenom-Phenom Archiv. Wir
entwickeln eine Infrastruktur, in welcher humane Genomdaten sicher
gespeichert und kontrolliert für die biomedizinische Forschung
zugänglich gemacht werden können. Das Projekt wird von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert und ist Teil der
Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Podcastlizenz:
CC-BY
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