managerSeminare - Das Weiterbildungsmagazin Archiv
690 Episoden
21 Minuten
Mehr Vertrauen, weniger Hierarchie, Führen auf Augenhöhe und der konsequente Fokus auf Mitarbeitende statt aufs eigene Prestige – moderne Führungskonzepte wie Minimalist, Servant oder Coaching Leadership lassen sich Experten zufolge in Finnland wie in einem Labor beobachten. In Deutschland dagegen dominieren oft noch Kontrollreflexe und Statusdenken. Was hiesige Führungskräfte von finnischen lernen können – auch wenn es keine Patentrezepte gibt.
17 Minuten
Man braucht oder will sie nicht mehr – doch warum Kündigungsschutzregeln einhalten oder teure Abfindungen riskieren, wenn unliebsame Mitarbeitende das Kündigen selbst übernehmen? Die Taktik, dabei mit fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten, sinnlosen Aufgaben oder maßloser Kritik nachzuhelfen, hat seit 2022 einen eigenen Namen: Quiet Firing. Zuerst nur in den USA in der Diskussion, rückt das Phänomen nun auch hierzulande ins Bewusstsein. Nicht zuletzt deshalb, weil solch toxisches Führungsverhalten auch für die Unternehmen schnell giftig werden kann.
21 Minuten
Konfliktdynamiken lassen sich nicht verstehen, ohne auf den Faktor Macht zu schauen. Die lässt sich im sozialen Raum als die Fähigkeit beschreiben, die Zukunft anderer zu beeinflussen. Ein beliebtes Mittel dazu sind Drohungen. Deren Einsatz ist jedoch heikel, nicht zuletzt für die Drohenden selbst, zumal sie Konflikte meist weiter eskalieren lassen. Umso wichtiger ist es für die Streitenden, auch am Gegenpol kompetent agieren zu können.
23 Minuten
„Was bringt die Zukunft?“ Falsche Frage, sagt Frederik G. Pferdt. Der Ex-Innovationschef bei Google ist überzeugt: Statt auf das Kommende zu warten, gilt es, die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Was es dafür braucht? Zukunftsgeist. Das Gute daran ist: Das ist keine Haltung, die wir entweder haben oder nicht, wir können sie vielmehr in uns aktivieren, sie stärken. Am besten funktioniert das, wenn wir bei sechs spezifischen Fähigkeiten und Eigenschaften ansetzen.
16 Minuten
Immer mehr Menschen wollen beruflich aktiv bleiben, wenn sie das Ende der klassischen Erwerbsphase erreichen– weil sie sich noch zu jung zum Aufhören fühlen, weil sie überzeugt sind, dass das noch nicht alles gewesen sein kann, weil sie noch etwas Wichtiges beitragen wollen. Andere wiederum spüren, dass sie ihr Job nicht (mehr) erfüllt, trauen sich aber nicht, die Sicherheit des Gewohnten aufzugeben und „in ihrem Alter“ noch einmal neu zu starten. Im Encore Coaching finden beide Gruppen Unterstützung, den für sie passenden Weg für die Karriere nach der Karriere zu finden.
24 Minuten
Klarheit und Eindeutigkeit – das wünschen wir uns von Führung, der Organisation, unserem Arbeitsleben. Die Realität? Steckt voller Paradoxien. Oft gelingt es uns zwar, so zu tun, als gäbe es die Widersprüche nicht. Dennoch spüren wir sie immer wieder, etwa, wenn wir uns zwischen widersprüchlichen Anforderungen zerrissen fühlen. Die Crux dabei: Paradoxien lassen sich nicht auflösen. Aber es lohnt sich, zu lernen, klug mit ihnen umzugehen.
18 Minuten
Führung ist das wirksame Gestalten von Beziehungen im Sinne der zweckdienlichen Wertschöpfung. Mit dieser Annahme beleuchten Stefan Kaduk und Dirk Osmetz die Bedeutung schwacher Bindungen und die wichtige Rolle von „Connective Labor“. Unmittelbar effizient ist das nicht, aber trotzdem unabdingbar.
15 Minuten
„Wenn wir den Wandel nicht schaffen, fahren wir an die Wand.“ Mit Sätzen wie diesem versuchen Unternehmen Veränderungsvorhaben Dringlichkeit zu verleihen. Denn ein Gefühl der Dringlichkeit gilt laut Change-Papst John Kotter als einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Wandel im Unternehmen. In Wirklichkeit wirkt der sogenannte Sense of Urgency jedoch genau andersherum, sagt die Wirtschaftspsychologin Vera Starker: Statt Wandel zu befördern, behindert er ihn – und zwar massiv.
21 Minuten
Wie können wir im Business besser handeln? Um Antworten auf diese Frage zu finden, wälzen wir Fachliteratur, besuchen Seminare, vertrauen auf Forschung, studieren Best Practices. Dabei wäre die Sache manchmal ganz einfach: Oma fragen! Denn viele der Weisheiten, mit denen unsere Großmütter gut durchs Leben kamen, können auch modernen Führungskräften helfen, das Wesentliche in den Blick zu bekommen. Paul Johannes Baumgartner und Holger Mandel über das Leadership-Potenzial typischer Oma-Sprüche.
17 Minuten
Als Reaktion auf die immer weiter steigende Komplexität wird seit Jahren unter dem Schlagwort „Komplexitätskompetenz“ diskutiert, was es braucht, um besser in der „neuen Realität“ zurechtzukommen. Doch die bis dato ausgerollten Ansätze helfen nur bedingt weiter, ist der Berater AxeI Schweickhardt überzeugt. Denn sie lassen eine wesentliche Frage außen vor: Wie gelingt es, die Lust auf die Gestaltung von Komplexität zu wecken? In seinem Konzept der „Komplexitätsbereitschaft“ stellt er diese in den Mittelpunkt.
16 Minuten
Wir diskutieren so lange, bis uns recht gegeben wird, werten andere ab, schieben die Verantwortung von uns … All das tun wir letztlich mit einem Ziel: unseren Selbstwert zu schützen. Allerdings funktionieren diese verbreiteten Strategien immer nur kurzfristig. Sie wirken ähnlich wie Zucker. Es gibt einen kurzen Selbstwertschub, der aber schnell abklingt und nach mehr verlangt. Im Worst Case führen sie uns in eine Selbstwert-Abwärtsspirale. Wie sich gegensteuern lässt.
23 Minuten
Agiles Arbeiten erfordert Augenhöhe. Doch in der Praxis ist die oft schwer umzusetzen. Dies zeigt sich nach Beobachtung von Business Consultant Susanne Petz nicht zuletzt darin, wie man in agilen Teams einander Feedback gibt: Häufig auf eine Weise, die noch stark im hierarchischen Denken verhaftet ist. Die Expertin für emotionale Führung mit einem Vorschlag zur Weiterentwicklung der Feedback-Kultur in agilen Kontexten.
19 Minuten
Der Zweck von Organisationen liegt außerhalb ihrer selbst. Es ist zwecklos, daran rütteln zu wollen. Doch vielfach beschäftigen sich Organisationen erstaunlich viel mit sich selbst. Stefan Kaduk und Dirk Osmetz untersuchen, warum es dazu kommt, weshalb es mit dem einen eindeutigen Zweck am Ende doch schwierig ist – und wie man trotzdem nicht in unproduktive Selbstbeschäftigungsfallen tappt.
14 Minuten
Die eine reißt ständig die Deadlines und produziert damit Stress für alle anderen. Der andere liefert Berichte ab, die mehr Fragen aufwerfen als Antworten liefern. Zeigen Mitarbeitende dysfunktionales Verhalten, lautet der klassische Rat an Führungskräfte: die eigenen Gefühle beiseiteschieben und klar formulieren, was sie erwarten. Führungsexperte Matthias Nöllke argumentiert genau andersherum. Ihm zufolge kommt man am besten zu einer Lösung, indem man den eigenen Ärger zum Thema macht.
23 Minuten
70 Prozent der Führungskräfte sind Männer. Und somit sind auch Organisationen im besonderen Maße durch Männlichkeit geprägt. Was aber prägt eigentlich Männer? Die Frage ist hoch relevant für die moderne Arbeitswelt, denn tradierte Männlichkeitsbilder kollidieren mit zentralen Verhaltensanforderungen von New Work, warnen der Coach und Trainer Jacomo Fritzsche und der Organisationspsychologe Daniel Pauw.