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  3. Bei uns doch nicht! | Podcast von chronik.LE Podcast

Episoden

1 Stunde 2 Minuten
Umwelt- und Naturschutz? Klingt erst mal richtig und wichtig! Aber: Das Thema wird auch von der (extremen) Rechten viel bespielt: „Umweltschutz als Heimatschutz“ wird im völkischen Sinne à la „Blut und Boden“ instrumentalisiert. In dieser Folge sprechen wir mit Florian Teller von der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) und mit Matthias Laurisch vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) über konservative bis extrem rechte Ideologien im Naturschutz. Außerdem geht es um das Phänomen der völkischen Siedlungen in Sachsen. 

Spoiler: Es ist die letzte reguläre Folge mit Anna und Eva in der Moderation. Es wird aber in anderer Besetzung weitergehen. Stay tuned!
52 Minuten
Im zweiten Teil der Folge betrachten wir die Geschichte der Verbindungen und zwar in der ungeschönten Version: von deutschnationalen Studenten im 19. Jahrhundert über Antisemitismus, Kaiserreich und Nationalsozialismus bis zu den Verbindungen von heute. Und schließlich werfen wir einen Blick auf die ostdeutschen Verbindungen und was hier in Leipzig eigentlich so geht. Zwischen Traditionspflege, Elitenetzwerken und rechter Kontinuität wollen wir ein Auge darauf werfen, wie ein Milieu über Generationen hinweg politischen Einfluss organisiert – oft weitgehend unbeachtet. Dafür haben wir mit einer Person der Autonomen Antifa Freiburg gesprochen, die seit Jahren zu Verbindungen recherchieren, mit dem Journalisten Lucius Teidelbaum und mit einer Person vom Ladenschlussbündnis in Leipzig.

Diese Folge wird gefördert von der ⁠Stadt Leipzig⁠. Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerungen der Stadt Leipzig dar. Für die inhaltlichen Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
45 Minuten
Männichkeitsgehabe, Alkohol und Disziplinierung - schlechteste Kombi sowieso. Und trotzdem werden Studentenverbindungen oft als altbackene Traditionsvereine belächelt. Allerdings stecken hinter den Ritualen Netzwerke, Hierarchien und politische Einflüsse, die bis heute wirken. Im ersten Teil der Folge schauen wir uns an, wie Korporationen funktionieren und warum Burschenschaften immer wieder als Kaderschmieden der Rechten auftauchen. Außerdem geht’s um einen fast vergessenen Versuch aus dem burschenschaftlichen Milieu, noch vor der AfD eine eigene Rechtsaußen-Partei aufzubauen. Dafür haben wir mit einer Person der Autonomen Antifa Freiburg gesprochen, die seit Jahren zu Verbindungen recherchieren, mit dem Journalisten Lucius Teidelbaum und mit einer Person vom Ladenschlussbündnis in Leipzig.

Diese Folge wird gefördert von der Stadt Leipzig. Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerungen der Stadt Leipzig dar. Für die inhaltlichen Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
1 Stunde 32 Minuten
Knapp 300 Neonazis laufen am Abend des 11.01.2016 randalierend durch Connewitz. Zeitgleich zum Jahrestag von Legida in der Leipziger Innenstadt zerstören sie hier Kneipen, Geschäfte und Autos, greifen Personen an und werfen eine Kugelbombe in den Imbiss „Shahia II“. Etwa 15 Minuten später sind 215 der Täter von der Polizei gekesselt. Die folgenden Ermittlungen und Verhandlungen laufen schleppend. Was nun zählt, ist die Solidarität innerhalb des Viertels. 

Zehn Jahre später sprechen wir mit Betroffenen und Engagierten über ihre Erfahrungen und wollen außerdem wissen: In welchem Kontext fand der Neonazi-Angriff statt? Wer waren die Täter und wie lief die juristische (Nicht-)Aufarbeitung? Lässt sich von #le1101 etwas für die Frage nach Solidarität jenseits der Großstadt lernen?

Mit dabei: Chrissi aus der Zwille, Steven von chronik.LE, Chris von der Prozessbeobachtung, Conrad vom Roten Stern, Mischka vom UT Connewitz sowie Juliane Nagel aus dem Linxxnet.
1 Stunde 6 Minuten
Wo endet Solidarität – und wo beginnt Projektion? Wir tauchen ein in ein Thema, das selten ohne Missverständnisse diskutiert wird: Kritikan Israel, historische Verantwortung, linke Ideale – und der Moment, in dem alles kippt.

Im zweiten Teil schauen wir uns weitere linke Narrative an, welche inhaltliche Anschlussmöglichkeiten an den Antisemitismus ermöglichen, insbesondere den Antiimperialismus. Dabei geht es auch um den arabischen Nationalismus und um die Siedlerkolonialismusthese. Wir schauen auf konkrete Gruppen und Ereignisse, die antisemitisch eingeordnet werden müssen und wir sprechen über die Rolle von Projektionen innerhalb der Debatte. Und natürlich geht es auch umdie „Autoritären Gruppen“ und deren momentanen Erfolg in der Linken; sowie zuletzt darum, was sich im besten Fall drehen müsste, um ein bisschen aus der Frontenlogik rauszukommen.

Zu hören in beiden Folgen sind, der Nah-Ost-Wissenschaftler Tom Khaled Würdemann, Steven von chronik.LE, Hanna und Felix aus der translib und Alissa Weiße von der Amadeu-Antonio-Stiftung.

Ps. In dieser Folge konnte Anna leider nicht dabei sein. Daher hört ihr stattdessen Lu und Eva.

》Gefördert durch die Stadt Leipzig und das Bundesprogramm "Demokratie leben!" im Rahmen der Partnerschaft "Leipzig. Ort der Vielfalt".《 》Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Autorinnen und die interviewten Personen die Verantwortung.《

Redaktioneller Nachtrag: Wir wurden im Nachgang auf das Gendern von Juden:Jüdinnen hingewiesen und auf folgenden Beitrag diesbezüglich, abrufbar hier.
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Über diesen Podcast

Dokumentation faschistischer, rassistischer und diskriminierender Ereignisse in und um Leipzig. https://chronikle.org/ Spenden könnt ihr über unseren Verein Engagierte Wissenschaft mit dem Betreff: "Spende chronik.LE". https://engagiertewissenschaft.de/spenden/ oder aber monatlich engagiert über eine Steady-Mitgliedschaft: https://steadyhq.com/en/bei-uns-doch-nicht/about
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