Bei uns doch nicht! | Podcast von chronik.LE Archiv
50 Episoden
1 Stunde 2 Minuten
Umwelt- und Naturschutz? Klingt erst mal richtig und wichtig! Aber: Das Thema wird auch von der (extremen) Rechten viel bespielt: „Umweltschutz als Heimatschutz“ wird im völkischen Sinne à la „Blut und Boden“ instrumentalisiert. In dieser Folge sprechen wir mit Florian Teller von der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) und mit Matthias Laurisch vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) über konservative bis extrem rechte Ideologien im Naturschutz. Außerdem geht es um das Phänomen der völkischen Siedlungen in Sachsen.
Spoiler: Es ist die letzte reguläre Folge mit Anna und Eva in der Moderation. Es wird aber in anderer Besetzung weitergehen. Stay tuned!
Spoiler: Es ist die letzte reguläre Folge mit Anna und Eva in der Moderation. Es wird aber in anderer Besetzung weitergehen. Stay tuned!
52 Minuten
Im zweiten Teil der Folge betrachten wir die Geschichte der Verbindungen und zwar in der ungeschönten Version: von deutschnationalen Studenten im 19. Jahrhundert über Antisemitismus, Kaiserreich und Nationalsozialismus bis zu den Verbindungen von heute. Und schließlich werfen wir einen Blick auf die ostdeutschen Verbindungen und was hier in Leipzig eigentlich so geht. Zwischen Traditionspflege, Elitenetzwerken und rechter Kontinuität wollen wir ein Auge darauf werfen, wie ein Milieu über Generationen hinweg politischen Einfluss organisiert – oft weitgehend unbeachtet. Dafür haben wir mit einer Person der Autonomen Antifa Freiburg gesprochen, die seit Jahren zu Verbindungen recherchieren, mit dem Journalisten Lucius Teidelbaum und mit einer Person vom Ladenschlussbündnis in Leipzig.
Diese Folge wird gefördert von der Stadt Leipzig. Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerungen der Stadt Leipzig dar. Für die inhaltlichen Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
Diese Folge wird gefördert von der Stadt Leipzig. Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerungen der Stadt Leipzig dar. Für die inhaltlichen Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
45 Minuten
Männichkeitsgehabe, Alkohol und Disziplinierung - schlechteste Kombi sowieso. Und trotzdem werden Studentenverbindungen oft als altbackene Traditionsvereine belächelt. Allerdings stecken hinter den Ritualen Netzwerke, Hierarchien und politische Einflüsse, die bis heute wirken. Im ersten Teil der Folge schauen wir uns an, wie Korporationen funktionieren und warum Burschenschaften immer wieder als Kaderschmieden der Rechten auftauchen. Außerdem geht’s um einen fast vergessenen Versuch aus dem burschenschaftlichen Milieu, noch vor der AfD eine eigene Rechtsaußen-Partei aufzubauen. Dafür haben wir mit einer Person der Autonomen Antifa Freiburg gesprochen, die seit Jahren zu Verbindungen recherchieren, mit dem Journalisten Lucius Teidelbaum und mit einer Person vom Ladenschlussbündnis in Leipzig.
Diese Folge wird gefördert von der Stadt Leipzig. Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerungen der Stadt Leipzig dar. Für die inhaltlichen Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
Diese Folge wird gefördert von der Stadt Leipzig. Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerungen der Stadt Leipzig dar. Für die inhaltlichen Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
1 Stunde 32 Minuten
Knapp 300 Neonazis laufen am Abend des 11.01.2016 randalierend durch Connewitz. Zeitgleich zum Jahrestag von Legida in der Leipziger Innenstadt zerstören sie hier Kneipen, Geschäfte und Autos, greifen Personen an und werfen eine Kugelbombe in den Imbiss „Shahia II“. Etwa 15 Minuten später sind 215 der Täter von der Polizei gekesselt. Die folgenden Ermittlungen und Verhandlungen laufen schleppend. Was nun zählt, ist die Solidarität innerhalb des Viertels.
Zehn Jahre später sprechen wir mit Betroffenen und Engagierten über ihre Erfahrungen und wollen außerdem wissen: In welchem Kontext fand der Neonazi-Angriff statt? Wer waren die Täter und wie lief die juristische (Nicht-)Aufarbeitung? Lässt sich von #le1101 etwas für die Frage nach Solidarität jenseits der Großstadt lernen?
Mit dabei: Chrissi aus der Zwille, Steven von chronik.LE, Chris von der Prozessbeobachtung, Conrad vom Roten Stern, Mischka vom UT Connewitz sowie Juliane Nagel aus dem Linxxnet.
Zehn Jahre später sprechen wir mit Betroffenen und Engagierten über ihre Erfahrungen und wollen außerdem wissen: In welchem Kontext fand der Neonazi-Angriff statt? Wer waren die Täter und wie lief die juristische (Nicht-)Aufarbeitung? Lässt sich von #le1101 etwas für die Frage nach Solidarität jenseits der Großstadt lernen?
Mit dabei: Chrissi aus der Zwille, Steven von chronik.LE, Chris von der Prozessbeobachtung, Conrad vom Roten Stern, Mischka vom UT Connewitz sowie Juliane Nagel aus dem Linxxnet.
1 Stunde 6 Minuten
Wo endet Solidarität – und wo beginnt Projektion? Wir tauchen ein in ein Thema, das selten ohne Missverständnisse diskutiert wird: Kritikan Israel, historische Verantwortung, linke Ideale – und der Moment, in dem alles kippt.
Im zweiten Teil schauen wir uns weitere linke Narrative an, welche inhaltliche Anschlussmöglichkeiten an den Antisemitismus ermöglichen, insbesondere den Antiimperialismus. Dabei geht es auch um den arabischen Nationalismus und um die Siedlerkolonialismusthese. Wir schauen auf konkrete Gruppen und Ereignisse, die antisemitisch eingeordnet werden müssen und wir sprechen über die Rolle von Projektionen innerhalb der Debatte. Und natürlich geht es auch umdie „Autoritären Gruppen“ und deren momentanen Erfolg in der Linken; sowie zuletzt darum, was sich im besten Fall drehen müsste, um ein bisschen aus der Frontenlogik rauszukommen.
Zu hören in beiden Folgen sind, der Nah-Ost-Wissenschaftler Tom Khaled Würdemann, Steven von chronik.LE, Hanna und Felix aus der translib und Alissa Weiße von der Amadeu-Antonio-Stiftung.
Ps. In dieser Folge konnte Anna leider nicht dabei sein. Daher hört ihr stattdessen Lu und Eva.
》Gefördert durch die Stadt Leipzig und das Bundesprogramm "Demokratie leben!" im Rahmen der Partnerschaft "Leipzig. Ort der Vielfalt".《 》Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Autorinnen und die interviewten Personen die Verantwortung.《
Redaktioneller Nachtrag: Wir wurden im Nachgang auf das Gendern von Juden:Jüdinnen hingewiesen und auf folgenden Beitrag diesbezüglich, abrufbar hier.
Im zweiten Teil schauen wir uns weitere linke Narrative an, welche inhaltliche Anschlussmöglichkeiten an den Antisemitismus ermöglichen, insbesondere den Antiimperialismus. Dabei geht es auch um den arabischen Nationalismus und um die Siedlerkolonialismusthese. Wir schauen auf konkrete Gruppen und Ereignisse, die antisemitisch eingeordnet werden müssen und wir sprechen über die Rolle von Projektionen innerhalb der Debatte. Und natürlich geht es auch umdie „Autoritären Gruppen“ und deren momentanen Erfolg in der Linken; sowie zuletzt darum, was sich im besten Fall drehen müsste, um ein bisschen aus der Frontenlogik rauszukommen.
Zu hören in beiden Folgen sind, der Nah-Ost-Wissenschaftler Tom Khaled Würdemann, Steven von chronik.LE, Hanna und Felix aus der translib und Alissa Weiße von der Amadeu-Antonio-Stiftung.
Ps. In dieser Folge konnte Anna leider nicht dabei sein. Daher hört ihr stattdessen Lu und Eva.
》Gefördert durch die Stadt Leipzig und das Bundesprogramm "Demokratie leben!" im Rahmen der Partnerschaft "Leipzig. Ort der Vielfalt".《 》Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Autorinnen und die interviewten Personen die Verantwortung.《
Redaktioneller Nachtrag: Wir wurden im Nachgang auf das Gendern von Juden:Jüdinnen hingewiesen und auf folgenden Beitrag diesbezüglich, abrufbar hier.
1 Stunde 5 Minuten
Wo endet Solidarität – und wo beginnt Projektion? Wir tauchen ein in ein Thema, das selten ohne Missverständnisse diskutiert wird: Kritik an Israel, historische Verantwortung, linke Ideale – und der Moment, in dem alles kippt.
In Teil 1 steigen wir ein mit der Frage nach den Definitionen von Antisemitismus und warum sie so umkämpft sind, darum was einen explizit „linken“ Antisemitismus ausmacht und wie er ideengeschichtlich zu begreifen ist – und welche Rolle Antizionismus und Israelkritik dabei spielen. Es geht um (verkürzte) Nationalismuskritik, historische Aspekte der Debatte und des Israel-Palästina-Konflikts und um einenAngriff auf die translib in Leipzig.
Zu hören in beiden Folgen sind: der Nah-Ost-Wissenschaftler Tom Khaled Würdemann, Steven von chronik.LE, Hanna und Felix aus der translib und Alissa Weiße von der Amadeu-Antonio-Stiftung.
Ps. In dieser Folge konnte Anna leider nicht dabei sein. Daher hört ihr stattdessen Lu und Eva.
》Gefördert durch die Stadt Leipzig und das Bundesprogramm "Demokratie leben!" im Rahmen der Partnerschaft "Leipzig. Ort der Vielfalt".《 》Für inhaltliche Aussagen undMeinungsäußerungen tragen die Autorinnen und die interviewten Personen die Verantwortung.《
Redaktioneller Nachtrag: Wir wurden im Nachgang auf das Gendern von Juden:Jüdinnen hingewiesen und auf folgenden Beitrag diesbezüglich, abrufbar hier.
In Teil 1 steigen wir ein mit der Frage nach den Definitionen von Antisemitismus und warum sie so umkämpft sind, darum was einen explizit „linken“ Antisemitismus ausmacht und wie er ideengeschichtlich zu begreifen ist – und welche Rolle Antizionismus und Israelkritik dabei spielen. Es geht um (verkürzte) Nationalismuskritik, historische Aspekte der Debatte und des Israel-Palästina-Konflikts und um einenAngriff auf die translib in Leipzig.
Zu hören in beiden Folgen sind: der Nah-Ost-Wissenschaftler Tom Khaled Würdemann, Steven von chronik.LE, Hanna und Felix aus der translib und Alissa Weiße von der Amadeu-Antonio-Stiftung.
Ps. In dieser Folge konnte Anna leider nicht dabei sein. Daher hört ihr stattdessen Lu und Eva.
》Gefördert durch die Stadt Leipzig und das Bundesprogramm "Demokratie leben!" im Rahmen der Partnerschaft "Leipzig. Ort der Vielfalt".《 》Für inhaltliche Aussagen undMeinungsäußerungen tragen die Autorinnen und die interviewten Personen die Verantwortung.《
Redaktioneller Nachtrag: Wir wurden im Nachgang auf das Gendern von Juden:Jüdinnen hingewiesen und auf folgenden Beitrag diesbezüglich, abrufbar hier.
41 Minuten
In dieser Doppelfolge sprechen wir über ein Thema, welches traditionell die Gemüter spaltet. In der Ablehnung und Diskriminierung von Sexarbeit und Sexarbeitenden kommt es immer wieder zu oft unsichtbaren inhaltlichen Anschlüssen und Allianzen zwischen Konservativen, christlichen Fundamentalist*innen und radikalfeministischen Akteuren. Wir spüren der Geschichte der Sexarbeitsfeindlichkeit nach, sprechen über die hartnäckige begriffliche Vermischung von Sexarbeit und Menschenhandel, schauen auf die politischen und ideologischen Hintergründe und darauf, warum das Thema auch innerhalb der Linken für Spaltung sorgt.
Dabei haben uns Ruby Rebelde, Sexarbeiter:in und Autor:in des Buches „Warum sie uns hassen“, Lu vom Bündnis „Hurenaufstand 1975“ und Ulrike Richter von kobra.net an ihren Erfahrungen und Expertise teilhaben lassen.
Dabei haben uns Ruby Rebelde, Sexarbeiter:in und Autor:in des Buches „Warum sie uns hassen“, Lu vom Bündnis „Hurenaufstand 1975“ und Ulrike Richter von kobra.net an ihren Erfahrungen und Expertise teilhaben lassen.
1 Stunde
In dieser Doppelfolge sprechen wir über ein Thema, welches traditionell die Gemüter spaltet. In der Ablehnung und Diskriminierung von Sexarbeit und Sexarbeitenden kommt es immer wieder zu oft unsichtbaren inhaltlichen Anschlüssen und Allianzen zwischen Konservativen, christlichen Fundamentalist*innen und radikalfeministischen Akteuren. Wir spüren der Geschichte der Sexarbeitsfeindlichkeit nach, sprechen über die hartnäckige begriffliche Vermischung von Sexarbeit und Menschenhandel, schauen auf die politischen und ideologischen Hintergründe und darauf, warum das Thema auch innerhalb der Linken für Spaltung sorgt.
Dabei haben uns Ruby Rebelde, Sexarbeiter:in und Autor:in des Buches „Warum sie uns hassen“, Lu vom Bündnis „Hurenaufstand 1975“ und Ulrike Richter von kobra.net an ihren Erfahrungen und Expertise teilhaben lassen.
Dabei haben uns Ruby Rebelde, Sexarbeiter:in und Autor:in des Buches „Warum sie uns hassen“, Lu vom Bündnis „Hurenaufstand 1975“ und Ulrike Richter von kobra.net an ihren Erfahrungen und Expertise teilhaben lassen.
47 Minuten
Sachsen raus aus Deutschland? Was erst mal klingt wie ein Witz ist wohl das, was die rechtsterrorische Vereinigung „sächsische Separatisten“ im Sinn hat, wenn sie davon fabulieren, einen am Nationalsozialismus ausgerichteten Staat aufbauen zu wollen samt erneutem Holocaust, „ethnischen Säuberungen“ und antifeministischen Familienvorstellungen. Dafür absolvierte die Gruppe wohl auch paramilitärische Trainings, um für den „Tag X“ bereit zu sein - bis acht ihrer mutmaßlichen Mitglieder Ende 2024 nach Hinweisen des FBI festgenommen wurden.
Wer diese Akteure sind, wie sie sowohl in Sachsen, der bundesdeutschen extrem rechten Szene vernetzt sind, aber auch international; und was das alles mit der AfD zu tun hat, darüber sprechen wir in dieser Folge.
Und zwar mit Steven von chronik.LE und Kerstin Köditz aus Grimma, ehemalige Landtagsabgeordnete für die Linke, antifaschistische Aktivistin und Mitglied des VVN BdA.
Wer diese Akteure sind, wie sie sowohl in Sachsen, der bundesdeutschen extrem rechten Szene vernetzt sind, aber auch international; und was das alles mit der AfD zu tun hat, darüber sprechen wir in dieser Folge.
Und zwar mit Steven von chronik.LE und Kerstin Köditz aus Grimma, ehemalige Landtagsabgeordnete für die Linke, antifaschistische Aktivistin und Mitglied des VVN BdA.
56 Minuten
Was im Leipziger Umland bittere Notwendigkeit ist, wird in der Großstadt Leipzig immer noch wenig zusammengedacht: Queerer Aktivismus und Antifa-Arbeit. Dies ist umso bemerkenswerter, als die Gegenseite ganz anders arbeitet: Allianzen zwischen der extremen Rechten und demkonservativen Milieu funktionieren häufig über geteilteQueerfeindlichkeit und Antifeminismus.
Live aus einem queeren Space - der Pixibar - haben wir in dieser Folge mit verschiedenen Aktivist:innen gesprochen. Josie von Queeres Döbeln, hat uns von den CSDs und dem Aktivismus im Umland erzählt hat. Außerdem haben wir mit Caro von der Fantifa Leipzig gesprochen, die unter anderem das Thema Repressionen gegen Flinta für uns eingeordnet hat (#FreeMaja).
Mit dabei war auch Pawel, queerer Aktivist, der neben vielen weiteren auch zum Thema Migration arbeitet und für uns die Zusammenarbeit und Spaltungsmomente zwischen unterschiedlichen Gruppen und den Stellenwert queeren Aktivismus’ in Polen geschildert. Und zuletzt gesprochen haben wir mit Pelle von chronik.LE, die das Thema aus einer dokumentarischen Perspektive in den Blick genommen hat.
Live aus einem queeren Space - der Pixibar - haben wir in dieser Folge mit verschiedenen Aktivist:innen gesprochen. Josie von Queeres Döbeln, hat uns von den CSDs und dem Aktivismus im Umland erzählt hat. Außerdem haben wir mit Caro von der Fantifa Leipzig gesprochen, die unter anderem das Thema Repressionen gegen Flinta für uns eingeordnet hat (#FreeMaja).
Mit dabei war auch Pawel, queerer Aktivist, der neben vielen weiteren auch zum Thema Migration arbeitet und für uns die Zusammenarbeit und Spaltungsmomente zwischen unterschiedlichen Gruppen und den Stellenwert queeren Aktivismus’ in Polen geschildert. Und zuletzt gesprochen haben wir mit Pelle von chronik.LE, die das Thema aus einer dokumentarischen Perspektive in den Blick genommen hat.
56 Minuten
Alexander „Malenki“ Kleine – ehemaliger Star der Identitären Bewegung ist nicht nur Betreiber des extrem rechten Meme-Accounts „Wilhelm Kachel“ sondern auch der Medienagentur „Tannwald Media“. Diese hat ihren Sitz in Leipzig bei der extrem rechten Burschenschaft „Dresdensia“ und ist zuletzt damit aufgefallen, dass sie den Wahlkampf der AfD umgesetzt hat. In dieser Folge „Bei uns doch nicht!“ geht es genau darum – um Malenki, als eine wesentliche Figur des extrem rechten Vorfeldes; um Mediennutzung der extremen Rechten und um Künstliche Intelligenz als Multiplikator von Naziideologie- und ästhetik.
Gesprochen haben wir dafür mit dem Ladenschlussbündnis aus Leipzig und Kira Ayyadi von Belltower News.
Gesprochen haben wir dafür mit dem Ladenschlussbündnis aus Leipzig und Kira Ayyadi von Belltower News.
1 Stunde 43 Minuten
Nach zehn Jahren möchten wir auf den Beginn und die Auswirkungen von Legida zurückblicken: Welche Folgen hatten die Demonstrationen für Betroffene, antifaschistisch Engagierte, die Politik, die Medien und die Gesellschaft? Ist der Rechtsruck eine direkte Folge dieser Zeit und des Wirkens der Rechten?
Die rassistische Dauermobilisierung in Sachsen, wie bspw. in Schneeberg und Leipzig Schönefeld, war für diejenigen, die sich dagegen stellten, bereits zum Alltag geworden. Mit dem Aufkommen von Pegida im Oktober 2014 und Legida im Januar 2015 veränderte sich jedoch das Ausmaß der Situation erheblich. Auch in Heidenau, Bautzen, Wurzen, Freital und anderen sächsischen Orten eskalierte die rechte Gewalt gegen Geflüchtete in Folge der rassistischen Dauermobilisierungen. Die RAA Opferberatung berichtete für das Jahr 2015 von einem Anstieg der rechten Gewalttaten um 86 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
In der Podiumsdiskussion sollen die Kontinuitäten von Legida bis heute erörtert und die Folgen der Massenproteste besprochen werden.
Eine Kooperation vom Ladenschlussbündnis und dem VVN-BdA Leipzig e.V.
Die rassistische Dauermobilisierung in Sachsen, wie bspw. in Schneeberg und Leipzig Schönefeld, war für diejenigen, die sich dagegen stellten, bereits zum Alltag geworden. Mit dem Aufkommen von Pegida im Oktober 2014 und Legida im Januar 2015 veränderte sich jedoch das Ausmaß der Situation erheblich. Auch in Heidenau, Bautzen, Wurzen, Freital und anderen sächsischen Orten eskalierte die rechte Gewalt gegen Geflüchtete in Folge der rassistischen Dauermobilisierungen. Die RAA Opferberatung berichtete für das Jahr 2015 von einem Anstieg der rechten Gewalttaten um 86 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
In der Podiumsdiskussion sollen die Kontinuitäten von Legida bis heute erörtert und die Folgen der Massenproteste besprochen werden.
Eine Kooperation vom Ladenschlussbündnis und dem VVN-BdA Leipzig e.V.
58 Minuten
Nach der Wahl ist vor der Wahl - wie geht es jetzt weiter mit dem drohenden Faschismus? Heute wollen wir bei dieser Frage nicht direkt über die AfD sprechen, sondern: über die CDU! Ist sie ein Schutzwall gegen oder eine Brücke zur extremen Rechten? Daniel Mullis, Mitarbeiter am Leibniz Institut für Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt am Main, sagt: sie kann beides sein, denn es kommt darauf an, wie sie sich zukünftig inhaltlich ausrichtet. Mit Daniel haben wir über die Rolle von konservativen Akteuren für den Erfolg der (extremen) Rechten gesprochen, über das Phänomen eines radikalisierten Konservatismus und was man dagegen tun kann. Außerdem mit dabei ist Sven vom linken soziokulturellen Zentrum Conne Island in Leipzig. Das hat die CDU nämlich schon lange im Visier und scheut bei Diskussionen um die Kürzung von Geldern oder sogar einer potentiellen Schließung des Conne Islands nicht vor Kooperationen mit der AfD und dem BSW.
1 Stunde 31 Minuten
Am 23. Januar sind die neuen „Leipziger Zustände“ erschienen; das Magazin, welches chronik.LE alle zwei Jahre veröffentlicht und in dem die Analysen zur Dokumentation sowie Beiträge von anderen Gruppen und Institutionen zusammengetragen werden.
Bei der Releaseveranstaltung haben wir für jedes Kapitel mit Gästen gesprochen, die auch im Heft veröffentlicht haben. So gibt es Beiträge zu den Themen: Wahlen und Parteien; Rechte Strukturen und Alltagskultur ; Queerfeindlichkeit und Antifeminismus; Rassismus; Antisemitismus seit dem 7. Oktober sowie abschließend zum Themenfeld Dokumentation und Praxis. Es war ein sehr gelungener Abend: informativ, berührend, ohne Scheu vor kontroversen Themen, vielfältig und dadurch sehr kurzweilig.
Den Mitschnitt der Veranstaltung könnt ihr hier nachhören: Es lohnt sich!
Bei der Releaseveranstaltung haben wir für jedes Kapitel mit Gästen gesprochen, die auch im Heft veröffentlicht haben. So gibt es Beiträge zu den Themen: Wahlen und Parteien; Rechte Strukturen und Alltagskultur ; Queerfeindlichkeit und Antifeminismus; Rassismus; Antisemitismus seit dem 7. Oktober sowie abschließend zum Themenfeld Dokumentation und Praxis. Es war ein sehr gelungener Abend: informativ, berührend, ohne Scheu vor kontroversen Themen, vielfältig und dadurch sehr kurzweilig.
Den Mitschnitt der Veranstaltung könnt ihr hier nachhören: Es lohnt sich!
1 Stunde
Kein CSD der letzten Monate, der nicht von einer rechten Gegendemonstration begleitet war. Immer ganz vorne mit dabei: unbekannte jugendliche Neonazis, so jung, dass sie teilweise von ihren Eltern von der festgesetzten Demo abgeholt werden mussten.
Was also hat es mit diesen rechten Jugendlichen auf sich? Handelt es sich um ernsthafte und ideologisch gefestigte Organisierungen oder einfach um Kids, die glauben, das wäre edgy? Und vor allem – wie umgehen mit gewaltbereiten Personen, die fast noch Kinder sind?
Wir sprechen in dieser Folge mit dem Soziologen und Erziehungswissenschaftler Marco Schott und dem Journalisten Johannes Grunert und lassen sie das Phänomen einordnen.
Was also hat es mit diesen rechten Jugendlichen auf sich? Handelt es sich um ernsthafte und ideologisch gefestigte Organisierungen oder einfach um Kids, die glauben, das wäre edgy? Und vor allem – wie umgehen mit gewaltbereiten Personen, die fast noch Kinder sind?
Wir sprechen in dieser Folge mit dem Soziologen und Erziehungswissenschaftler Marco Schott und dem Journalisten Johannes Grunert und lassen sie das Phänomen einordnen.