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Episoden

2 Minuten
Das wohl! 

Der Boden zu fest und der Geldbeutel leer. 

Auf geht’s, ihr Lumpen! Wir fahren aufs Meer! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Löst mir die Leinen und singt mir das Lied 

von dem Holz, das uns trägt und dem Wind, der uns zieht! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Mir blutet das Herz, doch ich sag ihr ‚Ade‘.  

Werd sie nie wieder sehn, aber muss halt auf See! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Der Wind in den Segeln, die Welle peitscht hart. 

Ich hab salzige Kruste in meinem Bart. 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Ich schwing mich wie immer ins Krähennest rein. 

Von oben gesehn sind die Menschen ganz klein. 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Ham wir ne Flaute, sind sonnenverbrannt. 

Immer noch besser als wärn wir an Land! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Bist du ein Seefahrer, brauchst du kein Geld. 

Ein Schiff und ne Mannschaft, das kostet die Welt! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

Das wohl, bei Swafnir, das wohl! 

(geschrieben und komponiert von Jascha Schütz)
2 Minuten
Wo fahrn wir hin? 

Wie man von halbtoten Barden so hört, 

hat die Thorwalerin gerade nen Dämon zerstört. 

Mit Skraja und Schild und mit Thorwaler Kraft 

der Hölle auf Deren ein Ende gemacht. 

Und wieder plagt mich die Neugier wohl sehr. 

Fahrn wir in die Charybdik? Aufs Perlenmeer? 

Einmal verschnaufen, dann geht’s wieder los! 

Das Leben ist kurz und die Weltkarte groß. 

Gib nur den Kurs und ich folge dir blind. 

Thorwalerin, Thorwalerin, wo fahrn wir hin? 

Mir will’s egal sein, wir kommen schon an. 

Sag mir Thorwalerin, Thorwalerin, wo fahrn wir lang? 

Wenn wir in die Häfen der Städte einfahrn, 

spinn ich dir dein Seemannsgarn! 

Sing Lieder von dir, so ein jeder versteht: 

Wir haben Geister, Dämonen und Stürme durchlebt. 

Soll unsrer Freiheit der Haller auch grolln, 

fahren wir wohin wir wolln! 

Bist du ein Seefahrer, brauchst du kein Geld. 

Ein Schiff und ne Mannschaft, das kostet die Welt. 

Gib nur den Kurs und ich folge dir blind. 

Thorwalerin, Thorwalerin, wo fahrn wir hin? 

Mir will’s egal sein, wir kommen schon an. 

Sag mir Thorwalerin, Thorwalerin, wo fahrn wir lang? 

Thorwalerin, Thorwalerin, wo fahrn wir lang? 

Thorwalerin, Thorwalerin, wo fahrn wir lang? 

(geschrieben und komponiert von Jascha Schütz)
5 Minuten
Die Hexe aus Baliho 

Als ich mit nichts als der Laute am Arm 

mit siebzehn Jahrn aus dem Bornland kam, 

da war’s mir egal, wo ich Unterschlupf fand. 

Hesinde sei Dank. Der Künstler ist arm. 

So kam ich herum, bespielte die Welt. 

Das Herz eines Barden, das schlägt nicht für Geld. 

Doch für Geschichten, Gedichte, Gesichter der Leute. 

Doch eine Begegnung verfolgt mich bis heute. 

Als ich mit zwei Fey durch Weiden zog, 

trieb’s uns in die Stadt namens Baliho. 

Denn wir hörten „Du wirst’s deinen Enkeln erzähln, 

warst du einmal die Warenschau in Baliho sehn.“ 

Auf der Warenschau war noch ein Bühnchen frei. 

Wir klangen wie sechs, doch sangen nur drei. 

Wir lockten viele Leute mit dem Elfentrick 

und aus Mitten der Meute traf mich ihr Blick. 

Kommt die Sonne im Efferd zum Liegen, 

wenn sich saftvoll die Zweige der Weinberge biegen 

und das Hellrot der Sonne bricht sich in den Trauben, 

so grün, nur schöner, warn ihre Augen. 

Feurig wie Rondra und freudig wie Tsa 

kreuselte dort sich ihr fuchsrotes Haar. 

Und ich konnt nicht mehr singen, konnt nichts mehr verstehn. 

Konnte nur noch die Hexe aus Baliho sehn. 

Wir beide verharrten, starrten uns an 

und als ich dann wieder zu singen begann, 

da floss die Musik wie nie zuvor! 

Ich sang, und ich sang ganz allein für ihr Ohr. 

Der Auftritt zu Ende, ich musste zu ihr. 

Und so wie es aussah, sie auch zu mir. 

Sobald ich sie auf der Festwiese fand, 

kam sie auf mich zu und nahm meine Hand. 

Ich sagte: „Dein Blick hat meine Stimme gebrochen.“ 

Und sie meinte: „Dein Lied hat ins Herz mich getroffen.“ 

Die nächsten vier Tage teilten wir uns und ich wusste nicht, wie mir geschieht. 

Wie wir wie die Straßenkatzen  

nachts durch die Gassen stratzten  

und lachten und Faxen machten 

und dann warn wir verliebt. 

Am fünften Morgen, wir lagen im Bett, 

sprach ich: „Es bricht mir das Herz, doch ich muss wieder weg. 

Wir spielen in Rhodenstein,  

doch dann will ich bei dir sein. 

Also zähl nachdem ich aufgebrochen 

die Tage runter und in zwei Wochen 

komm ich zu dir zurück.“ 

Sie sagte: „Ich warte hier  

und wenn du kommst, dann fahren wir 

fort und finden das Glück.“ 

Und wie versprochen  

kam ich dann nach zwei Wochen 

der Sehnsucht zurück nach Baliho. 

Sie wieder zu sehn 

und mit ihr zu gehen, 

ihr Götter, wie war ich froh! 

Ich war so froh, wieder da zu sein. 

Sobald ich sie sah, begann ich zu weinen. 

Auf dem Balihoer Marktplatz steht eine Eiche. 

Und an dem mächtgen Baum hing einsam eine Leiche. 

Mit fuchsrotem Haar, mit stechendem Blick. 

Leblos hing meine Hexe am Strick. 

Von meiner Hexe ist mir nichts geblieben.  

Doch ich weiß jetzt, ein Blick kann reichen, um sich zu verlieben. 

Ja, diese Welt ist gnadenlos, 

doch ich liebe die Hexe aus Baliho. 

Ich kehre nie wieder nach Baliho. 

Ich hoff Baliho brennt lichterloh.  

(geschrieben und komponiert von Jascha Schütz)
4 Minuten
Die Ballade um Thalami Sora 

Als namenloser Schrecken über Dere kam, 

da war der Mensch noch jung. 

Und die Zwölfe, sie grübelten in Alveran, 

denn was sollten sie tun? 

Und Praios sprach: „Wenn wir ihn treiben aus unserm Reich, 

so machen wir alles Leben dem Boden gleich. 

Um die Menschen ist’s ein Opfer, doch sein Frevel wird bestraft!“, 

das sprach der mächtge Praios und legte sich zum Schlaf. 

Doch Phex und Hesinde, der Fuchs und die Schlang, 

liebten die Menschen und fassten den Plan, 

einen Hort in den Berg Thalami Sora zu schlagen 

und verschlüsselt die Botschaft zum Menschen zu tragen. 

In der Stadt, die nahe dem Berge stand, 

war sogleich eine Stele, ganz aus Diamant: 

„Wer den einen Gott verehrt,  

von dem wird der Berg 

Thalami Sora gemieden“ 

Das hatten die Schlaue 

und der Graue 

in die Stele geschrieben. 

Zwölf der Menschen waren so klug 

die List zu verstehn und verschlagen genug, 

sich noch in dieser Nacht aus der Stadt zu stehln 

und sogleich hin zum Berg Thalami Sora zu gehn. 

Böse Ahnung ergriff sie vor Ort. 

Sie sahen im Berge den sicheren Hort. 

Doch der wenig Platz bot, viel passten nicht rein. 

„Ein Dutzend mal ein Dutzend. Mehr dürft ihr nicht sein.“ 

So Praios erwachte, da rief er zum Kampf. 

Und Dere erzittert in Feuer und Dampf. 

Viele Jahrzehnte zürnte die Schlacht 

zwischen Göttergewalt und namenlos Macht. 

Doch endlich war der Finstre mit Rücken nun zur Wand 

seines Namens beraubt und von Deren verbannt.  

Und die Götter weinten, trotz des Sieges, wohl sehr. 

Die Menschheit vernichtet – die Lande waren leer. 

Ja, dies hatte nicht einmal Praios gewusst. 

Dass so bitter schmerzte der Menschen Verlust. 

Die Augen der Götter, tränennass, 

sprangen auf, als sie sahen: Da regte sich was! 

Im Berg Thalami Sora und es kamen heraus 

zwölf mal zwölf Menschen gesund und wohlauf. 

Die dankbaren Menschen, die Götter zu loben, 

entfachten ein Feuer. Der Rauch stieg nach oben 

und Jubel brach aus in Alveran. 

Gelungen war Phex und Hesindes Plan! 

Noch heute erzählt man sich weit und breit 

diese Geschichte, fast so alt wie die Zeit. 

(geschrieben und komponiert von Jascha Schütz)
2 Minuten
Das Kneipenlied zu Nostria wider das Andergaster Gesindel 

Es gibt Gareth, die Hauptstadt, 

die einiges drauf hat! 

Rinder gibt’s in Baliho 

und Khunchom macht den Barden froh 

Nostria ist, ich schwöre, 

die schönste Stadt auf Dere! 

Ja, es gibt Orte, die einfach keiner hasst. 

Und es gibt Andergast. 

Nostria! Nostria! Andergast wird platt gemacht! 

Nostria! Nostria! Wir steigen den‘ aufs Dach! 

Nostria, die Hafenstadt von der ein Jeder weiß: 

Auf unserm Fischmarkt kriegst du guten Fisch zu gutem Preis! 

Nostria, die Hafenstadt mit Sinn und mit Verstand: 

Hier geben sich die Hexe und der Magus gern die Hand. 

Nostria ist wunderbar, hier könnt’s nicht schöner sein! 

Und wir pissen uns nicht sofort bei jedem Holzwurm ein. 

Nostria! Nostria! Andergast wird platt gemacht! 

Nostria! Nostria! Wir steigen den‘ aufs Dach! 

Wo der stolze Hirsch den Eber auf die Hörner nimmt 

In der Hafenstadt, die alles hat, wo alles stimmt 

Ich sach: Nieder mit dem Andergaster, nieder mit der Wildsau 

wir sind stolz auf unser Heim, wenn wir in unser Spiegelbild schaun! 

Nostria, das ist die Stadt wo alles passt. 

„HOLZ HOLZ HOLZ!“, das ist Andergast! 

Nostria! Nostria! Andergast wird platt gemacht! 

Nostria! Nostria! Wir steigen den‘ aufs Dach! 

Nochmal! 

Nostria! Nostria! Andergast wird platt gemacht! 

Nostria! Nostria! Wir steigen den‘ aufs Dach! 

Hey! 

(geschrieben und komponiert von Jascha Schütz)
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Über diesen Podcast

Ihr habt es euch gewünscht und nun sollt ihr es bekommen: das Album von Kolkja von Dotzen, dem Barden, der auf der Windtänzer die Wellen der Westküste bestritt. Zusammen mit Gundrid Hallarsdottir und ihrer Mannschaft hat er so einige Abenteuer erlebt und wie es sich für einen Barden gehört, gibt er diese musikalisch zum Besten. Hört jetzt alle Songs (komponiert, geschrieben und gesungen von Jascha Schütz) aus der 2. Staffel "Windtänzer - Wellen der Westküste" von "Die HörSpieler"; euerem DSA-Podcast mit Hörspiel Elementen.
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„Kolkja von Dotzen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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