Kostenloses Wissen für alle
Podcaster
Episoden
15.10.2021
58 Minuten
Jan Volker Wirth (*1967) nach seinem Diplom der Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin studierte Wirth Soziologie im Postgraduierten-Studium an der Freien Universität Berlin und an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Im Jahr 2013 wurde er dort zum Dr. phil. im Fach Soziologie mit dem Thema Lebensführung als Systemproblem. Entwurf einer Theorie der Lebensführung promoviert. Wirth hat zahlreiche Veröffentlichungen zur systemischen Sozialen Arbeit verfasst und u.a. zusammen mit Heiko Kleve ein Lexikon zur systemischen Praxis, Methodik und Theorie herausgegeben. Ebenso mit Kleve arbeitet er an einer professionstheoretischen Begründung einer transdisziplinären Sozialarbeitswissenschaft.
Mehr
15.10.2021
1 Stunde 19 Minuten
Michael Winkler (* 1953) studierte Pädagogik, Germanistik, Neuere Geschichte und Philosophie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wo er 1979 promovierte. 1986 habilitierte er mit seiner 1988 erschienenen Schrift „Eine Theorie der Sozialpädagogik“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2018 ist Winkler emeritiert.
Winkler vertritt einen subjekttheoretischen Ansatz in der Tradition der geisteswissenschaftlichen Pädagogik. Seine bisherigen Publikationen umfassen eine Vielzahl von monographischen Abhandlungen, Herausgeberwerken, und Fachbeiträgen in verschiedenen Fachzeitschriften und Sammelwerken. Seine 1988 erschienene Theorie der Sozialpädagogik wurde auch in polnischer Sprache publiziert (Pedagogika społeczna. GWP Lodz).
Winkler vertritt einen subjekttheoretischen Ansatz in der Tradition der geisteswissenschaftlichen Pädagogik. Seine bisherigen Publikationen umfassen eine Vielzahl von monographischen Abhandlungen, Herausgeberwerken, und Fachbeiträgen in verschiedenen Fachzeitschriften und Sammelwerken. Seine 1988 erschienene Theorie der Sozialpädagogik wurde auch in polnischer Sprache publiziert (Pedagogika społeczna. GWP Lodz).
Mehr
15.10.2021
1 Stunde 18 Minuten
Wolf Rainer Wendt (* 1939) studierte Philosophie, Psychologie, Soziologie und Kunstgeschichte in Tübingen und Berlin mit dem Abschluss Dipl. Psychologe und promovierte 1969 in Tübingen. Nach Tätigkeiten in der Erziehungsberatung und Abteilungsleitung im Jugendamt Stuttgart übernahm Wendt 1978 die Leitung des Ausbildungsbereiches Sozialwesen an der Berufsakademie Stuttgart (jetzt Duale Hochschule Baden-Württemberg). Wendt steht für den ökosozialen Ansatz innerhalb der Theoriebildung der Sozialen Arbeit. Seine theoretischen Fundierungen hat Wendt besonders in seinem Buch Ökologie und Soziale Arbeit (1982) dargelegt und später in seinen Büchern Ökosozial denken und handeln (1990) und Das ökosoziale Prinzip (2010) näher konkretisiert. Mit dem Buch Wirtlich handeln in Sozialer Arbeit (2018) legte er eine Revision seiner ökosozialen Theorie vor.
Mehr
15.10.2021
1 Stunde 4 Minuten
Hans Thiersch (* 1935) studierte an der Universität Göttingen und Germanistik, Philosophie und Theologie. 1962 promovierte er an der Universität Göttingen mit einer Arbeit über „Jean Paul“. 1967 übernahm Thiersch eine Professur für Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Kiel. 1979 wechselt er an die Universität Tübingen, die als erste Universität einen Diplomstudiengang im Fach Erziehungswissenschaft eingerichtet hatte. Innerhalb dieses Studienganges war die Sozialpädagogik ein eigener Studienschwerpunkt und wurde von Thiersch maßgeblich entwickelt.
Thiersch hat den alltags- und lebensweltorientierten Ansatz in die Soziale Arbeit gebracht. Eine Vielzahl von Monografien, Herausgeberschaften und Aufsätzen dokumentieren Thierschs bisherige reichhaltige Publikationstätigkeit. Seit 2002 ist Thierschemeritiert, nach wie vor jedoch in vielen vorgenannten Feldern engagiert tätig.
Thiersch hat den alltags- und lebensweltorientierten Ansatz in die Soziale Arbeit gebracht. Eine Vielzahl von Monografien, Herausgeberschaften und Aufsätzen dokumentieren Thierschs bisherige reichhaltige Publikationstätigkeit. Seit 2002 ist Thierschemeritiert, nach wie vor jedoch in vielen vorgenannten Feldern engagiert tätig.
Mehr
15.10.2021
1 Stunde 30 Minuten
Silvia Staub-Bernasconi (* 1936) ist Diplom-Sozialarbeiterin, Soziologin und Sozialarbeitswissenschaftlerin. Nach Abschluss ihrer Ausbildung als Sozialarbeiterin an der Schule für Soziale Arbeit in Zürich studierte sie dank eines UNO-Stipendiums Social Workan der University of Minnesota in Minneapolis und an der Columbia University in New York. Ihr Studium der Soziologie, Sozialethik und Pädagogik schloss sie 1983 mit einer Promotion ab. Sie ist national wie international aktiv und in unterschiedlicher Funktion in zahlreichen Gremien vertreten.
In einer Fülle von Publikationen hat Staub-Bernasconi ihre systemtheoretisch-ontologische Positionen zur Entwicklung einer Handlungswissenschaft Sozialer Arbeit und Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession dargelegt. Bereits in ihrer Dissertation Soziale Probleme – Dimensionen ihrer Artikulation – Umrisse einer Theorie Sozialer Probleme als Beitrag zu einem theoretischen Bezugsrahmen Sozialer Arbeit (1983) hat sie ihre Theorieposition umrissen und in ihren weiteren Büchern vorgestellt und weiterentwickelt.
In einer Fülle von Publikationen hat Staub-Bernasconi ihre systemtheoretisch-ontologische Positionen zur Entwicklung einer Handlungswissenschaft Sozialer Arbeit und Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession dargelegt. Bereits in ihrer Dissertation Soziale Probleme – Dimensionen ihrer Artikulation – Umrisse einer Theorie Sozialer Probleme als Beitrag zu einem theoretischen Bezugsrahmen Sozialer Arbeit (1983) hat sie ihre Theorieposition umrissen und in ihren weiteren Büchern vorgestellt und weiterentwickelt.
Mehr
Über diesen Podcast
In unserem Podcast veröffentlichen wir alle Videos unserer Reihe
"Theorien der Sozialen Arbeit" aus der Webseite:
www.theorien-sozialer-arbeit.de um das Hören außerhalb der Webseite
zu vereinfachen. +++ Die Auseinandersetzung mit Theorien der
Sozialen Arbeit gestaltet sich für Studierende nicht immer einfach.
Sie führt häufig dazu, dass einzelne Theorien nicht richtig
nachvollzogen werden können oder dass ihre jeweils eigene Logik
nicht richtig erkannt wird. Wer aber kann uns bei der Erarbeitung
der Theorien besser unterstützen, als die Urheberinnen und Urheber
der unterschiedlichen Theorieangebote? Um unseren Nutzer_innen ein
besonderes Highlight zu bieten, ließen wir eine Suchfunktion
programmieren, die es den Nutzer_innen ermöglicht, die Inhalte
aller Videos nach Stichwörtern zu durchsuchen. Ähnlich einer
schriftlichen Enzyklopädie lassen sich somit verschiedene Theorien
miteinander vergleichen und nach bestimmten Themen filtern. Ebenso
wurden alle Videos transkribiert, sodass das gesamte Interview auch
gelesen werden kann. Wir bedanken uns bei unseren
Interviewpartner_innen, die bereit waren, mit uns dieses Projekt zu
realisieren. Es war für uns sowohl eine große Ehre und Freude.
Vielen Dank. Prof. Dr. Martin Klein und Prof. Dr. Helmut Lambers
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.