Podcaster
Episoden
15.02.2026
1 Stunde 15 Minuten
Was wäre, wenn Politik endlich rechnen würde – statt reden? Und
was, wenn KI der bessere Kanzler wäre? In dieser Folge sprechen
Dr. Jens Wehrmann, Jochen Schwarzmann und Ekkehard Schmider mit
Axel Stellbrink über eine Idee, die erst wie Science-Fiction
klingt – und dann verdammt logisch wird.
Politik fühlt sich oft an wie Dauer-Talkshow. Große Worte. Kleine
Wirkung. Und am Ende bleibt dieses Gefühl: Da fehlt doch was.
Hier kommt der Perspektivwechsel.
Demokratie wird nicht emotional diskutiert – sondern analysiert.
Was ist wirklich das Problem? Wo beginnt die Ursache? Und warum
reden wir so oft über Symptome?
Mit KI im Gepäck kippt die Diskussion. Plötzlich geht es nicht
mehr nur um Meinungen – sondern um Struktur,
Wahrscheinlichkeiten, Szenarien. Und dann fällt dieser Gedanke:
Wenn KI Komplexität besser verarbeiten kann als wir – warum sitzt
sie nicht längst mit am Tisch?
Warum du reinhören solltest
Weil KI den Nebel aus politischen Debatten ziehen kann.
Fakten prüfen. Muster erkennen. Wahrscheinlichkeiten berechnen –
nüchtern, schnell, ohne Applaus.
Weil wir zu oft über Symptome reden. KI zwingt uns, an die
Ursache zu gehen – und das tut manchmal weh.
Weil Ohnmacht kein Naturgesetz ist. Mit den richtigen Tools
fühlt sich Politik plötzlich wieder gestaltbar an.
Weil KI unser Wirtschaftsmodell auf den Kopf stellt. Wenn
Maschinen Jobs übernehmen, können wir nicht einfach weitermachen.
Arbeitund Einkommen gehören neu gedacht. Nicht später. Jetzt.
Weil Wahrheit überprüfbar sein kann. Faktencheck in Echtzeit.
Keine Ausreden mehr.
Spannende Momente aus der Folge
KI als Selbstwirksamkeits-Booster: Dieses „Ich kann wieder
was bewegen“-Gefühl, wenn KI in Minuten liefert, wofür man früher
Wochen gebraucht hätte.
Die rote Ampel für Lügen: Die Idee, politische Aussagen in
Echtzeit sichtbar zu überprüfen – klar, nüchtern, ohne Empörung.
Bias? Ja. Aber messbar. KI ist nicht perfekt. Aber ihre
Verzerrungen lassen sich testen – und offenlegen.
Komplexität auf Knopfdruck: Politik erklärt auf deinem Level.
Kurz. Tief. Mit Diagramm. Ohne Nebel.
Die radikale Frage: Wenn KI bessere Entscheidungen simulieren
kann als Politiker – warum wählen wir dann noch Politiker? „AI
for President“ – und plötzlich wird aus einem Gedankenspiel eine
echte Vision.
Was du aus der Folge mitnimmst
Demokratie braucht aktive Bürger – keine Zuschauer.
KI kann helfen, Politik evidenzbasierter zu machen.
Viele Probleme sind komplexer als sie erzählt werden.
Verändert KI Politik und Arbeit, verändert sie unser ganzes
System – Einkommen, Regeln, Chancen: alles wird neu gedacht.
Wer Zukunft gestalten will, muss sich mit KI beschäftigen.
Wegducken ist keine Option.
AI for President klingt verrückt. Bis man merkt, dass es
logisch ist. Keine Sorge.Es ist nur ein Gedankenspiel. Oder?
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mehr
01.02.2026
1 Stunde 8 Minuten
Wenn dein Auto souveräner ist als du – und genau das nervös macht
In dieser Folge sprechen Dr. Jens Wehrmann, Jochen Schwarzmann
und Ekkehard Schmider über autonomes Fahren – angestoßen durch
eine aktuelle Probefahrt mit Teslas „Full Self Driving
(Supervised)“.
Und ziemlich schnell wird klar: Das eigentlich Spannende ist
nicht, dass das Auto fährt. Sondern wie es fährt. Ruhig.
Vorausschauend. Unaufgeregt. Fast so, wie man selbst gern fahren
würde – nur eben konsequenter.
Je länger das Gespräch dauert, desto deutlicher wird: Hier geht
es nicht um ein neues Feature. Es geht um Vertrauen. Um
Kontrolle. Und um dieses leicht unangenehme Gefühl, wenn Technik
Dinge übernimmt, die wir lange für „unsere“ gehalten haben.
Autonomes Fahren wird zum Spiegel. Für Gewohnheiten. Für
Statusdenken. Für die Frage, wie viel Selbststeuerung wir
brauchen, um uns noch als wirksam zu empfinden.
Warum du reinhören solltest
Eine Probefahrt, die Erwartungen leise aushebelt
Enge Straßen, Gegenverkehr, Alltag pur – und ein System, das
nicht imponieren will, sondern einfach fährt.
Warum „unspektakulär“ plötzlich beeindruckt
Keine Show, kein Wow-Effekt. Sondern das Gefühl: Das hier ist
reif.
Wenn der Kopf nickt, aber der Bauch zögert
Die Folge zeigt sehr ehrlich, warum Akzeptanz nichts mit
Rechenleistung zu tun hat.
Vom Lenkrad zur Lebensfrage
Autonomes Fahren steht plötzlich für viel mehr: Kontrolle
abgeben, Verantwortung verschieben, Freiheit neu denken.
KI als Prüfstein für Selbstbild
Was passiert mit unserem Gefühl von Bedeutung, wenn Maschinen
souveräner handeln als wir?
Spannende Momente aus der Folge
Der Moment, in dem man vergisst, dass niemand fährt
Nicht, weil es spektakulär ist – sondern weil es sich völlig
normal anfühlt.
Vorsicht als Stärke
Warum defensives, beinahe höfliches Fahren mehr Vertrauen
schafft als jede technische Demonstration.
Autofahren, plötzlich persönlich
Aus Logistik wird Beziehung, aus Strecke wird Zeit – und auf
einmal geht es um Nähe statt Navigation.
Das leise Unbehagen hinter dem Fortschritt
Wenn Aufgaben verschwinden, die nie offiziell wichtig waren,
sich aber genau so angefühlt haben.
Die Frage, die keiner laut stellen will
Wenn KI fährt, erklärt, entscheidet – wofür brauchen wir uns
dann noch selbst?
Was du aus der Folge mitnimmst
Autonomes Fahren ist eine Vertrauensfrage, keine
Feature-Liste.
Technik verändert nicht nur Abläufe, sondern unser
Selbstbild.
Effizienz kann entlasten – und gleichzeitig etwas kosten.
Selbstwirksamkeit ist ein emotionaler Kern moderner
KI-Debatten.
Fortschritt fordert nicht nur neue Regeln, sondern neue
Haltungen.
Kopfhörer auf – und rein in eine Folge, die nicht fragt, ob
Technik besser wird, sondern was das mit uns macht.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mehr
25.01.2026
1 Stunde 9 Minuten
Warum Regeln für KI nicht nerven müssen – und warum ein simples
„Nein“ alles schlimmer macht.
In dieser Folge sprechen Dr. Jens Wehrmann, Jochen Schwarzmann
und Ekkehard Schmieder über KI Governance – also darüber, wie man
KI sinnvoll regelt, ohne Innovation zu ersticken. Klingt erstmal
nach Paragraphen und grauen PowerPoints. Wird dann aber ziemlich
schnell sehr konkret, sehr menschlich – und stellenweise absurd
lustig.
Es geht um Unternehmen, die KI verbieten und sich wundern, warum
plötzlich alle heimlich ChatGPT nutzen. Um Datenschutz, der dazu
führt, dass medizinische Befunde auf CDs gebrannt und per Post
verschickt werden. Und um die zentrale Frage: Wie schaffen wir
Regeln, die Sicherheit geben – und gleichzeitig Lust machen,
Neues auszuprobieren?
⸻
Warum du reinhören solltest
Weil „KI einfach verbieten“ die schlechteste aller Lösungen
ist. Wer Nein sagt, bekommt Schatten-KI. Ungeregelt, unsicher,
unkontrollierbar.
Weil Governance mehr ist als Datenschutz-Panik. Es geht nicht
nur um DSGVO, sondern um Prozesse, Verantwortung, Rollen – und
gesunden Menschenverstand.
Weil gute Regeln Innovation erst möglich machen. Klarheit
schafft Freiheit. Wer weiß, was erlaubt ist, traut sich mehr.
Weil die Praxis oft absurder ist als jede Satire. Fax, CD-ROM
und Autofahrten durch Schnee für einen digitalen Befund –
willkommen im Jahr 2026.
Weil KI nicht nur Risiko ist, sondern Teil der Lösung.
Richtig eingesetzt kann KI sogar Compliance einfacher, schneller
und konstruktiver machen.
⸻
Spannende Momente aus der Folge
Warum ein pauschales KI-Verbot fast automatisch zu
Kontrollverlust führt.
Die Krankenhausgeschichte, bei der Datenschutz plötzlich
lebensfern wird.
Was ein „Incident“ bei KI sein kann – und warum man ihn oft
gar nicht bemerkt.
Der Vergleich zwischen KI-Governance und Cybersecurity: Türen
abschließen statt Haus abreißen.
Warum Mitarbeitende oft nach klaren Regeln lechzen – während
Führungskräfte zögern.
Ein seltener Moment, in dem Compliance nicht blockiert,
sondern wirklich hilft.
⸻
Was du aus der Folge mitnimmst
KI-Governance ist kein Bremsklotz, sondern ein Werkzeug.
Ungeregelte Freiheit ist riskant. Besser sind klug gesetzte
Leitplanken.
Regeln müssen nutzbar sein – nicht juristisch beeindruckend.
Innovation scheitert selten an Technik, sondern an Angst und
Unwissen.
KI kann helfen, Regeln einzuhalten – wenn man sie lässt.
Sicherheit und Fortschritt schließen sich nicht aus. Sie
brauchen einander.
Kopfhörer auf – und hör rein, warum gute KI-Regeln nicht
einschränken, sondern endlich Bewegung reinbringen.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mehr
14.12.2025
1 Stunde 2 Minuten
KI denkt, schreibt, antwortet – aber sie spürt nichts. Keinen
Wind auf der Haut. Kein Ziehen im Bauch. Keine Angst, keine Lust,
keinen Schmerz.
In dieser Folge sprechen Dr. Jens Wehrmann, Jochen Schwarzmann
und Ekkehard Schmider mit Rike Pätzold, Leiterin des Instituts
für Praktische Emergenz, über eine der großen offenen Fragen rund
um KI: Was fehlt einer Intelligenz ohne Körper – und was
verlieren wir, wenn Körperlichkeit plötzlich als nebensächlich
gilt?
Das Gespräch geht tief und bleibt konkret: von Emergenz über
Intuition bis zu Tech-Visionen, in denen der Körper eher stört
als hilft. Es geht um Seekrankheit als Erkenntnisquelle, um
kreative Kraft durch Begrenzung – und um die provokante Idee,
dass genau unsere körperlichen Grenzen uns menschlich machen.
Warum du reinhören solltest
KI ohne Körper – ein blinder Fleck: Warum Denken ohne Spüren
unsere Vorstellung von Intelligenz verschiebt.
Bauchgefühl statt Rechenpower: Was Intuition leistet, wenn
Daten allein nicht mehr weiterhelfen.
Grenzen machen kreativ: Weshalb Einschränkungen bessere
Entscheidungen möglich machen können.
Der Körper ist schneller als der Kopf: Warum dein Körper oft
schon reagiert, bevor du es bewusst merkst.
Andere Kulturen, andere Sichtweisen: Was wir über Körper und
Geist lernen können, wenn wir über den Westen hinausblicken.
Spannende Momente aus der Folge
Die steile These: Wird der Körper in der KI-Zukunft zum
überflüssigen Ballast?
Seekrank auf dem Ozean – und warum genau das zu mehr Klarheit
führt.
Kann eine KI Angst empfinden, Lust spüren oder Schönheit
erleben?
Ein Spielplatz mit Zaun – und warum Kinder dort mutiger und
kreativer sind.
Die irritierende Frage: Leben wir vielleicht alle in einer
Simulation?
Was du aus der Folge mitnimmst
Der Körper ist kein Anhängsel – er denkt und entscheidet mit.
Intelligenz entsteht nicht nur im Kopf, sondern im ganzen
System.
Begrenzung ist kein Makel, sondern ein Vorteil.
KI ist stark im Grenzenlosen – wir im Konkreten.
Menschliche Intelligenz und KI wirken am besten zusammen,
nicht gegeneinander.
Kopfhörer auf – und rein in eine Folge, die dich garantiert nicht
kaltlässt.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mehr
23.11.2025
1 Stunde 2 Minuten
Frankenstein ist zurück – und diesmal geht es nicht um
Hollywood-Grusel, sondern um die Frage, ob wir mit KI gerade
unser eigenes „Monster“ erschaffen.
In dieser Folge sprechen Jens Wehrmann, Jochen Schwarzmann und
Ekkehard Schmider darüber, warum Mary Shelleys Roman heute
aktueller ist als je zuvor – und warum der neue Netflix-Film ein
überraschend guter Ausgangspunkt ist, um über Macht, Kontrolle,
Verantwortung und die Zukunft der künstlichen Intelligenz
nachzudenken.
Wir vergleichen Frankenstein nicht nur mit KI – wir sezieren die
Parallelen:
Was passiert, wenn man etwas schafft, das größer wird als man
selbst?
Was, wenn man es unterschätzt?
Und was, wenn man ihm die Fürsorge verweigert – so wie Viktor
Frankenstein seinem Wesen?
Warum du reinhören solltest
Weil Frankenstein plötzlich verblüffend real wird: Die
Analogie zwischen einem erschaffenen Wesen und modernen
KI-Systemen zieht sich durch die ganze Folge – überraschend tief,
überraschend treffend.
Weil wir über die Angst sprechen, die viele Menschen spüren –
und warum sie oft entsteht, bevor man überhaupt weiß, was KI
eigentlich ist.
Weil wir fragen, ob KI eines Tages ein Bewusstsein entwickeln
könnte – und was das für unsere Gesetze, unsere Ethik und unsere
Verantwortung bedeuten würde.
Weil wir darüber diskutieren, wie viel „Kontrolle“ wir
eigentlich haben: Ist die Regulierung die Kette im Keller? Und
was, wenn dieses Wesen stärker ist als wir dachten?
Weil wir offen überlegen: Was, wenn wir ein System
erschaffen, das unsterblich ist – und wir selbst sind es nicht?
Spannende Momente aus der Folge
Der Filmstart auf Netflix als Einstieg: Ein Torso aus
Körperteilen fängt plötzlich einen Ball – und niemand ahnt, was
daraus wird. Genau wie wir heute bei KI.
Das unterschätzte Experiment: Die Wissenschaft hält
Frankensteins Versuch erst für irrelevant – bis es eskaliert.
Eine Parallele, die im Podcast mehrfach Gänsehaut erzeugt.
Die Frage nach Bewusstsein: Kann man KI Eigenschaften
absprechen, die man selbst nicht definieren kann?
Die Idee einer „würdevollen“ KI: Lieber zu viel Respekt als
zu wenig – sonst machen wir vielleicht genau die Fehler des
Romans.
Die Diskussion über Unsterblichkeit: Was passiert, wenn ein
Wesen nicht sterben kann – und was bedeutet das für die KI, die
wir nicht mehr „abschalten“ können?
Der Gedanke, dass KI emotional wirken kann – und wie
erschreckend schnell wir Menschen dies als selbstverständlich
hinnehmen.
Die großen Fragen: Spielt der Mensch Gott? Und wenn ja – was
heißt das für die Verantwortung, die wir tragen?
Was du aus der Folge mitnimmst
KI ist keine Maschine im Keller – sie ist längst ein
eigenständiges, wachsendes System.
Unterschätzung ist gefährlicher als Übertreibung: Wer glaubt,
dass KI „noch nicht so weit ist“, hat die Lektion von
Frankenstein nicht verstanden.
Kontrolle braucht Beziehung, nicht Ketten: KI lässt sich
nicht durch Angst steuern, sondern durch kluge Rahmen,
Transparenz und Verantwortung.
Die Linie zwischen Werkzeug und Wesen verschwimmt schneller
als gedacht – und wir müssen heute entscheiden, wie wir damit
umgehen wollen.
Der Roman zeigt: Das Monster wird erst zum Monster, wenn der
Mensch es im Stich lässt.
Jetzt reinhören – und herausfinden, was Frankenstein uns über die
Zukunft der KI wirklich lehrt.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mehr
Über diesen Podcast
Digitalisierung ist ein großes Wort: Es gibt einen Haufen Schmuh.
Und echte Perlen. Die liegen aber nicht so rum. Du musst sie
einzeln herauspicken. Deshalb reden wir. Und irgendwann haben wir
ein Mikro dazugestellt. Wir sind Betroffene. Zeitzeugen.
Profiteure. Pioniere. Klar, unser Humor stammt noch aus den
Neunzehnhundertachtzigern. Aber wir mischen feste mit: Als
Unternehmer, Marketing-Expertainer und Perlentaucher.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kommentare (0)