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Episoden
15.04.2026
30 Minuten
Seit dem 15. April 2023 herrscht im Sudan Krieg. Etwa 13 Millionen Sudanes:innen mussten ihr zuhause verlassen, mehr als 30 Millionen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. In dieser Folge schauen wir darauf, wie es den Menschen im Land nach drei Jahren Krieg geht, wie sich der Konflikt entwickelt hat und wie es weiter gehen könnte. Später in der Folge hört ihr dazu auch einige Stimmen von den Sudanes:innen selbst. Nochmal zum Hintergrund: Ganz runtergebrochen gesagt kämpfen im Sudan zwei Generäle um die Macht. Das Sudanesische Militär, die Sudanese Armed Forces, kurz SAF unter Abdel Fattah Burhan und die paramilitärischen Rapid Support Forces, kurz RSF, geführt von Mohammed Hamdan Daglo – auch Hemeti genannt.
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19.03.2026
24 Minuten
Bis 2030 wird die Zahl der Jobs weltweit um 100 Millionen wachsen, davon über 75 Millionen in Afrika. Das geht aus dem Global Jobs Index hervor, den das Kiel Institut für Weltwirtschaft gemeinsam mit dem Hamburger Startup Impacc im November 2025 veröffentlicht hat. Massives Bevölkerungswachstum und starkes Wirtschaftswachstum sorgen dafür, dass die Zahl der Jobs besonders auf dem afrikanischen Kontinent zunehmen soll. Wird Afrika nun zum Job-Motor? Und was bedeutet das für globale Lieferketten?
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28.01.2026
19 Minuten
Mehr als 80 Prozent der Menschen in der Zentralafrikanischen Republik leben in Armut. Krieg und Vertreibung sind für viele dort Alltag. Habt ihr davon mitbekommen? Jedes Jahr veröffentlicht die Organisation Care einen Report und nennt zehn Krisen, über die besonders wenig berichtet wurde. Erneut stehen acht afrikanische Staaten auf der Liste. Warum wir aus den Ländern so wenig hören, wie es besser werden könnte und wie man bei so vielen Krisen noch Aufmerksamkeit leisten kann, hört ihr in dieser Folge von 55 Countries.
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09.10.2025
21 Minuten
Im September hat Malawi einen neuen Präsidenten gewählt. Amtsinhaber Lazarus Chakwera wurde abgewählt, der neue Präsident heißt Peter Mutharika. Der regierte schon von 2014 bis 2020 und zeigt mal wieder: Alter schützt vor Präsidentschaft nicht. Mutharika ist bereits 85 Jahre alt. Mindestens so wichtig wie das Ergebnis aber: Der Machtwechsel in Malawi verlief mal wieder friedlich. Das passt zum Land: Malawi erlebte noch nie einen Bürgerkrieg, die Kriminalität ist vergleichsweise gering, es gibt keine Reisewarnungen vom auswärtigen Amt. Gleichzeitig zählt Malawi zu den ärmsten Ländern der Welt, knapp drei Viertel der Bevölkerung leben in extremer Armut, also von weniger als 2,15 US-Dollar am Tag. Warum ist Malawi so arm und trotzdem so sicher?
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08.08.2025
9 Minuten
Die vier reichsten Menschen in Afrika haben ein Gesamtvermögen von mehr mehr als 57 Mrd. Dollar – damit laut Oxfam so viel wie 750 Millionen Afrikaner, also die Hälfte der Bevölkerung des Kontinents, gemeinsam. Vermögensungleichheit ist ein riesiges Problem auf dem Kontinent und eine "tickende Zeitbombe", sagt Oxfam. Nur unternehmen die Regierungen bisher kaum etwas, um das Vermögen umzuverteilen und so Armut zu reduzieren. Während es im Jahr 2000 noch keine Milliardäre auf dem Kontinent gab, sind es inzwischen 23. Ist Ungleichheit eine tickende Zeitbombe?
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Über diesen Podcast
Afrika. Konstruktiv. Differenziert. Das ist der 55 Countries
Podcast mit Julian Hilgers. Immer am 5. im Monat erscheint eine
neue Folge mit einem Schwerpunktthema rund um den afrikanischen
Kontinent. Julian Hilgers hat African Studies studiert und arbeitet
als Journalist - am liebsten zu Themen rund um die 55 Staaten
Afrikas. Fragen, Ideen und Kritik könnt ihr via Instagram oder
Twitter loswerden (@55countries) oder per mail an
55countries@julian-hilgers.de
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