MY DATA IS BETTER THAN YOURS Archiv
346 Episoden
37 Minuten
Wie entwickelt man sich im Data-Bereich weiter? – Tim und Jonas Tim hat immer noch einen Billig-Ring, um seinen Schlaf zu tracken. Kann der wirklich nur 15€ kosten? Es geht ja um die Sensoren, die Analytik und die Werte, die dabei rauskommen. Tim sieht ihn wie einen Free-Account, damit er nicht die Katze im Sack kauft. Jetzt hat er aber auch einen teuren Ring gekauft – er mag das einfach nicht, beim Schlafen was am Arm zu haben. Je mehr Uhren am Handgelenk, desto reicher ist man. Oder desto wichtiger fühlt man sich! Die Basis der neuen Spezialfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS von Jonas Rashedi und Tim Wiegels bietet der Artikel “Where to go next in your data career?” von Stan Pugsley. Dabei geht es darum, wie Data-Jobs aufgebaut sind und wie sich diese entwickelt haben. Die Bereiche in Data sind Analyse, Build, Configure, Support, Plan, Architect, Manage, Sell und Direct. Jeder in Data startet in einem der Themenbereiche. Aber fehlt da nicht was? Vielleicht ein Projekt- oder Produktmanager – den stellt Tim immer gerne und schnell ein. Dann gibt es verschiedene Tracks, auf denen man sich weiterentwickeln kann: Technical Track, Business Track und Hybrid Track. Aber gibt es wirklich schon so richtige Konstrukte? Für jüngere Leute schon, da gibt’s ja sogar Studiengänge, die „älteren“ sind allerdings alle Quereinsteiger. Jonas findet es wichtig, erstmal einen Generalisten einzustellen für die Basis und danach dann jemanden für den Bereich Self Service – halt jemanden, der Dashboards bauen kann! Sobald die Projekte wachsen und es zwei Personen pro Rolle gibt, dann sieht Jonas einen Projektmanager als sinnig. Doch was passiert mit den bestehenden Rollen, wenn man jemanden von extern reinholt? Wie geht man damit um, wenn jemand zwei Spezifikationen hat, bzw. Rollen einnimmt? Wie können sich Menschen in den Data-Teams weiter entwickeln durch Projekte (beispielsweise die Entwicklung in die Cloud) und was passiert mit denen, wenn ein Projekt vorbei ist? Auf gar keinen Fall sollten dann Bullshit-Berufe eingeführt werden wie z.B. Prompt Engineering. Und natürlich gibt es auch noch die Möglichkeit, dass Menschen aus den Fachbereichen sich in Data weiterentwickeln, denn wenn man einmal den Use Case versteht, ist es einfacher, die Methodik zu verstehen. Jonas liebt es, wenn Menschen sich selbst was beibringen, dann kann man sie auf jedes Thema loslassen. Tim findet es toll, dass er mehr Value für Firmen kreiert, seitdem er nicht mehr Leute leitet, sondern mit seiner „Get-Shit-Done“-Mentalität berät. Und dann gibt es nochmal einen Unterschied zwischen fachlicher und disziplinarischer Arbeit. Wenn Ihr unsicher seid, wie Euer next step im Bereich Data aussehen soll, dann meldet Euch bei den beiden! MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum allen wichtigen Links rund um Tim: https://linktr.ee/twiegels Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zum Artikel, der in der Folge besprochen wird: https://swpugsley.medium.com/where-to-go-next-in-you-data-career-febf88020e47 00:00:00 Ausblick über den Rhein 00:04:15 Start in Data 00:06:32 Projektmanager für Data Teams 00:06:53 Weiterentwicklung in Data 00:10:39 Team-Aufbau 00:13:34 Team-Veränderungen 00:18:51 Bullshit-Berufe 00:20:19 Entwicklungen im Team 00:26:33 Nächster Karriereschritt 00:30:12 Empfehlung 00:31:59 Der Mops 00:32:45 Schlaf-Routinen
40 Minuten
Wie kann man zielgerichtet GenAI einsetzen? Gibt es da nur Use Cases zur Prozessoptimierung? Und welche gibt es? Darum geht es in der neuen Folge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS. Zu Besuch beim Host Jonas Rashedi ist Marvin Pohl, Data Scientist bei BASF. Diese sind bekannt für Lacke, Lackierungen und Oberflächentechnologien, Marvin sitzt dabei im Global Data Office und sieht diese wie eine Service-Einheit bzw. zentralen Ansprechpartner für die anderen Abteilungen. Jonas und Marvin haben sich kennengelernt bei der data:unplugged und haben gemerkt: Wir sprechen am besten über GenAI! Denn da sprechen gerade alle drüber, alle rennen dem Hype hinterher – doch wie oft sind uns schon Use Cases untergekommen, die wirklichen Value erzeugen? Bei Data Use Cases kommt man schnell an Wert, der sich monetär abzeichnet. Marvin hat sich, als ChatGPT released wurde, mit verschiedenen Stakeholdern zusammengesetzt, um herauszufinden, wie die Technologie in den Alltag der BASF-Mitarbeitenden integrierbar sein könnte. Der erste Use Case, der dann entwickelt wurde, bezieht sich auf die PVX-Tabellen, welche Controller jeden Monat bekommen. In diesem sind die Geschäftszahlen abgebildet, beispielsweise die Verkäufe im aktuellen Monat verglichen mit vorherigen Zeiträumen. Diese Tabellen müssen als Management Summary kommentiert werden und dafür ist nur eine kurze Zeit von 16 Stunden da. Das bedeutet: Stress und Überstunden für die Controller! Dieser Prozess sollte nun durch GenAI vereinfacht und automatisiert werden – und darüber wurde sogar im Handelsblatt berichtet! Marvin erklärt, wie das LLM, das dahintersteht, funktioniert und auch, wie der gesamte Use Case funktioniert. Dazu gehört zunächst die Übersetzung der Zahlen in Text, für die noch kein GenAI nötig ist, dann die Ableitung von Anomalitäten und der Antworten aus den zuvor gefütterten Unternehmensberichten. Für die Controller besteht die Wichtigkeit vor allem darin, dass die Zahlen richtig sind und sie diese nicht nochmal durchrechnen müssen. Das spart ihnen extrem viel Zeit. Zum Schluss geht es noch um die Gestaltung eines sinnigen Interfaces, sodass die User direkt verstehen können, an welchen Bereichen die KI gearbeitet hat und welche einen menschlichen Qualitätscheck benötigen. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum LinkedIn-Profil von Marvin: https://www.linkedin.com/in/mnpohl/ Zur Webseite der BASF: https://www.basf.com/global/de.html Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zur Podcast Umfrage (Jede Woche wird ein Hoodie verlost!): https://listening.sslsurvey.de/Data-Podcast-Feedback 00:00:00 Intro und Begrüßung 00.01:43 Vorstellung Marvin Pohl 00:02:49 Organisation bei BASF 00:03:43 GenAI-Use Cases 00:10:17 Datenschutz und Trust 00:13:31 PVX-Tabellen-Use Case 00:15:29 Funktionsweise 00:22:57 Herausforderungen von Unternehmen 00:25:39 Use Case-Weiterführung 00:30:53 ROI von Use Cases 00:35:31 Prozessoptimierung mit AI 00:36:07 Marvin’s Data-Game
37 Minuten
Welche Herangehensweisen gibt es beim Thema Prozesse? Wie etabliert man überhaupt einen Prozess? Muss man jeden Prozess automatisieren und digitalisieren? Und welche Daten fallen eigentlich bei Prozessen raus? Und kann man die einsetzen? Darum geht es in der neuen Folge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS, in der unser Host Jonas Rashedi mit Christoph Pacher spricht. Christoph hat übrigens den eigenen Podcast „State of Process Automation“ und ist deswegen schon erfahren im Aufnehmen von Episoden. In der Folge geht es um das Lieblingsthema von Christoph: Prozesse. Jonas bekommt bei dem Thema Bauchschmerzen. Er hat schon oft erlebt, dass Menschen sich in Prozessen festgraben, statt zu handeln und Ergebnisse zu erzielen. Oft ist das verbunden mit vielen Meetings und toter Zeit. Den Jonas‘ Stärke und gleichzeitig Schwäche ist es, dass er Themen schnell „auf die Straße“ bringen möchte und nicht erst alles durchdenken und dann auf Schienen den Prozess abfahren will. Christoph bringt anschauliche Beispiele dazu, dass Unternehmen komplett aus Prozessen bestehen. Die Frage ist immer, wie diese Prozesse entstanden sind, ist das organisch passiert und diese haben sich dann weiterentwickelt oder wurde der Prozess durch eine Person erstellt und hinterfragt? Dabei gibt es immer eine Grundstruktur, die optimiert werden kann. Dann geht es noch darum, dass Prozesse aus der analogen Welt nicht einfach auf die digitale kopiert werden können. Der Prozess, der analog gut funktioniert hat, funktioniert nicht genauso digital. Jonas erzählt die Geschichte von einem Produktlaunch, bei dem ein Konzern sich erstmal Gedanken gemacht hat, wie das Produkt verbucht werden soll. Jonas‘ Ansatz hingegen war: Erstmal zu verschiedenen potentiellen Kunden gehen, herausfinden, was die brauchen und dann den Preis festlegen. Christoph erklärt sein Vorgehen: Erstmal die Zielsetzung klar definieren, dann die Prozesse schlank definieren, mit wenig Verschwendung und dann nach einiger Zeit wieder drauf schauen und merken, dass an ein paar Stellen nochmal geschraubt werden kann. Die beiden Prozess-Nerds machen das an einem Beispiel eines Telekommunikationsanbieters und sprechen über die Lösungswege, die sie nutzen würden, um das Kundenerlebnis so gut wie möglich zu machen. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum LinkedIn-Profil von Christoph: https://www.linkedin.com/in/pacherchristoph/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zur Podcast Umfrage (Jede Woche wird ein Hoodie verlost!): https://listening.sslsurvey.de/Data-Podcast-Feedback 00:00:00 Intro und Begrüßung 00:02:01 Prozesse machen Bauchschmerzen 00:05:30 Prozesse für digitale Transformation 00:10:22 Zielsetzung definieren 00:12:34 Prozesse bei Produktlaunch 00:15:00 Bestehende Prozesse verbessern 00:18:58 Prozesse zu standardisiert 00:22:24 KI bei Prozessen 00:27:36 Tipps für Prozessautomatisierung 00:30:48 Daten und Prozesse 00:33:30 Christoph’s Data-Game
36 Minuten
Jonas‘ Internet ist abgekackt. Aber trotzdem läuft die Folge – langsam haben die Jungs die Technik ja im Griff! Und anscheinend auch ihre Gesundheit, Jonas war nämlich gerade bei einem Management Check up, da wurde er 4-5 Stunden durchgecheckt. Tim nennt das übrigens große Hafenrundfahrt. Er weiß: Sein Körperfett ist vorhanden! Deswegen hat er sich jetzt billig auf Aliexpress einen dieser Health-Ringe gekauft. Er will nämlich erstmal checken, ob das mit dem Health-Check so funktioniert! Jonas hat von Siemen neue Tipps für Bücher bekommen. In dem letzten Buch, das er gelesen hat, ging es darum, wie man eine eigene Strategie im Unternehmen etabliert. Wichtig ist, erstmal den Status Quo des Unternehmens abzuchecken. Du musst verstehen, wie die Kultur und Organisation im Unternehmen aussehen, sonst kann die beste Strategie nicht funktionieren. Oft kommen Strategie-Tipps von externen Berater:innen, die sowas sagen wie: „Ihr müsst jetzt in die Cloud“. Die machen sich aber selten Gedanken darüber, wie man die gesamte Organisation dabei mitnimmt. Die Strukturen, die in anderen Unternehmen funktioniert haben, kann man auch nicht auf neue stülpen. Damit hat Tim schon schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Strategien müssen immer auf das Unternehmen angepasst sein, sonst kann man sie nicht etablieren. Dazu gehört auch, zu verstehen, warum Dinge so gemacht werden, wie sie gemacht werden – Politik halt! Die Menschen, die solche Strategien anstoßen, müssen gar nicht so lange im Unternehmen bleiben. Deswegen ist Tim auch fest davon überzeugt, dass es einen Chief Data Officer nicht mehr als 2 Jahre im Unternehmen geben muss, danach benötigt man jemanden mit einem anderen Fokus. Dann geht es noch um Principal-Stellen und das problematische Peter-Prinzip: Das heißt, dass Du immer weiter befördert wirst, bis Du nicht mehr gut performen kannst. Tim ist gerade übrigens in seinem Traumjob, er würde ungern wieder zurückgehen und nur People managen. Was ihn nämlich am meisten gestresst hat, war die Fremdsteuerung. Er kann schlecht loslassen und mischt gerne im Maschinenraum mit rum. Jonas schaut sich übrigens am liebsten an, was Teams mit welcher Technologie schon umgesetzt haben, um den Reifegrad zu beurteilen. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum allen wichtigen Links rund um Tim: https://linktr.ee/twiegels Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Kapitel: 00:00:00 Große Hafenrundfahrt 00:03:32 Health-Checks 00:04:52 Die Basis für Strategie 00:08:55 Man kann das Alte nicht mitnehmen 00:11:44 Politik verstehen 00:14:04 Surveys 00:16:03 Knowledge erkennen 00:18:34 Führungsstile 00:23:31 Operative Führungskräfte 00:24:59 Principal-Stellen 00:27:04 Das Peter-Prinzip 00:28:39 Tim’s Traumjob 00:33:10 Fazit der Folge
41 Minuten
Was ist Quantencomputing? Was beschäftigt jemanden aus einem klassischen Unternehmen, wieder zurück in die Forschung zu gehen? Was für Anwendungsfälle gibt es überhaupt beim Thema Quantum Computing? Um diese Fragen dreht sich die neue Podcastfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS, in der Host Jonas Rashedi diesmal Johannes Galatsanos zu Gast hat. Der ist schon viel durch die Welt gekommen und ist jetzt in Cambridge, Boston, USA beheimatet und forscht dort beim MIT. Für ihn war wichtig, in die Zukunft zu blicken und zu überlegen, was „the next big thing“ ist. Die Motivation war hauptsächlich die Neugier und zu erkennen, wie KI und andere Methoden bei der pharmazeutischen Forschung unterstützen können. Dabei ist ihm klar: Das, was er jetzt erforscht, muss in 10 Jahren nicht umgesetzt sein. Forschung wird immer wieder verworfen, darauf muss man sich gefasst machen. Deswegen sagt Johannes, dass man in der Forschung fast eine gewisse Naivität braucht. Beim MIT sind viele Forscher:innen sehr jung und starten mit einer Idee, von der sie überzeugt sind und für die sie Passion haben. Das MIT ist gleichzeitig sehr stark darin, die Forschung zu kommerzialisieren. Das ist natürlich ein Vorteil und sorgt dafür, dass Ideen längerfristig erforscht werden als wenn dieser monetäre Vorteil nicht da ist. Das ist auch ein großer Unterschied zur Forschung in den USA. Gleichzeitig werden die Teams gemischt zwischen Business und Tech. Johannes erklärt in diesem Zusammenhang auch, wie das Kapital für die Forschung zusammenkommt und welche unterschiedlichen Arten von Geldgebern es gibt. Und dann kommt noch eine wichtige Frage: Was ist eigentlich Quantencomputing? Johannes erklärt das einmal anhand von Kryptographie und anhand von Travelling. Der spannendste Anwendungsfall für ihn ist die Medikamentenforschung. In der frühen Forschung sucht man nach gewissen Molekühlen, z.B. ein Medikament, das eine Krebszelle ausschaltet. In der klassischen Forschung würde man nun testen, das Ziel von Johannes ist allerdings die Simulation. Er erklärt anhand eines Beispiels: Ein Protein muss im Körper funktionieren, d.h. es muss im Wasser, stabil bleiben und an der richtigen Stelle an der Zelle andocken. Für all diese Fälle muss man Quantencomputing heranziehen, da die aktuelle Hardware diese Forschung noch nicht ermöglicht. In 10-15 Jahren könnte dies schon Wirklichkeit sein und die pharmazeutische Forschung stark beschleunigen. Johannes‘ persönliche Motivation ist, dass er eigene Fälle von Krebserkrankungen bei Familien und Freunden hatte und die Zeit, die man mit diesen Menschen haben kann, ist wertvoller als ein monetärer Wert. Sein Tipp: Es ist wichtig für Unternehmen, sich frühzeitig mit Quantencomputing zu beschäftigen, auch wenn es noch keinen direkten ROI gibt MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum LinkedIn-Profil von Johannes: https://www.linkedin.com/in/johannesgalatsanosdueck/ Zur Webseite vom MIT: https://web.mit.edu/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zur Podcast Umfrage (Jede Woche wird ein Hoodie verlost!): https://listening.sslsurvey.de/Data-Podcast-Feedback 00:00:00 Intro und Begrüßung 00:01:27 Vorstellung Johannes Galatsanos 00:05:10 Pharmazeutische Forschung 00:08:57 Motivation für Forschung 00:12:35 Kommerzialisierung von Forschung 00:17:26 Quantencomputing 00:21:34 Beispiele für Quantencomputing 00:27:26 Medikamentenforschung durch Quantencomputing 00:31:17 Persönliche Motivation von Johannes 00:33:36 Funktionierende Use Cases 00:37:13 Johannes‘ Data-Game
40 Minuten
Wie sah die Herausforderung bei Data und AI vor 5 Jahren aus? Wie sieht sie im Gegensatz dazu jetzt aus? Auf was müssen wir in der Zukunft achten? Wie kann man Data intern pushen? Darum geht es in der neuen Folge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS, in der diesmal zwei Berater-Sichten aufeinandertreffen. Barbara Lampl, die Gästin im Podcast, ist nämlich schon seit über 20 Jahren als Beraterin für Data und AI unterwegs. Dabei wird sie meistens gerufen, wenn es richtig brennt oder das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Das liebt sie auch am meisten – wenn es tricky wird und sie Blackboxes öffnen darf. Da krempelt Barbara gerne die Ärmel hoch! Jonas Rashedi, der Host und Barbara sitzen auf einer Designer Couch in Düsseldorf, diese Folge wurde nämlich mal wieder vor Ort aufgezeichnet. Doch warum braucht man als Unternehmen überhaupt eine Interims-Beratung? Eigentlich sollte man Data auf jeden Fall inhouse haben. Doch manchmal hilft es, jemanden von außen dazuzunehmen, um an den richtigen Stellen zu pieksen. Barbara mag es, dann die Bühne einer neuen Person übergeben zu dürfen. Als Externer kann man aber erstmal besser „poltern“. Und die Investition in einen festen CDO lohnt sich auch erst ab einer gewissen Infrastruktur. Zudem hilft die externe Beratung um zu wissen, an welcher Stelle man als Unternehmen steht und welche Use Cases nun anstehen. Doch wie weit sind Unternehmen nun eigentlich? OpenAI hat mit ChatGPT das Data revolutioniert – dabei ist gar nicht so viel passiert, denn die Technik war vorher auch schon vorhanden. Allerdings ist der Zugang dazu sehr viel einfacher geworden und die Interaktion mit der Maschine für alle möglich. Gleichzeitig sind Unternehmen aber jetzt überfordert und wissen nicht, wie alles zusammenpasst und wo sie starten sollen. Das zeigt sich auch beim Einstellen des Data-Teams. Die beiden Data-Nerds sprechen auch darüber, was Datenstrategie für sie eigentlich ist. Barbara geht da gerne mit dem CRISP-Modell dran und macht im Notfall halt auch nur eine Teildatenstrategie. Der Konsens ist: So viel hat sich Data in den letzten Jahren gar nicht verändert, denn die Infrastruktur passt an vielen Enden immer noch nicht. Trotzdem machen die beiden Mut und geben viele Tipps mit, wie man als Unternehmen nun bereit für Data und AI werden kann. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum LinkedIn-Profil von Barbara: https://www.linkedin.com/in/barbaralampl/ Zur Webseite von empathic business: http://www.barbara-lampl.de/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zur Podcast Umfrage (Jede Woche wird ein Hoodie verlost!): https://listening.sslsurvey.de/Data-Podcast-Feedback 00:00:00 Intro und Begrüßung 00:01:50 Vorstellung Barbara Lampl 00:03:20 Spannendste Rollen 00:04:26 Interims-Beratung 00:06:46 Warum Beratung statt intern? 00:08:12 Data Team-Aufbau 00:14:33 Data Literacy 00:15:21 Data-Strategie 00:18:17 Start mit Data 00:20:08 Quereinsteiger in Data 00:25:42 Ab wann ein CDO? 00:31:10 Unterstützung vom Top-Management 00:36:39 Fazit 00:37:56 Barbara’s Data-Game
36 Minuten
Jonas ist im kleinsten Aufnahmestudio, in dem er je aufgenommen hat, nämlich in einem Hotel. Der Schreibtisch sollte laut Rezensionen zu klein zum Arbeiten sein - und das ist er auch. Er hat ein Twin-Zimmer bekommen, das kann Tim ja gar nicht ab. Er regt sich nicht so oft auf, aber letztens hat er bei einer Konferenz das Zimmer getauscht, weil er nicht mehr in einem Bett schläft, das schmaler ist als 1,40 Meter. Gleichzeitig hat Tim sich für ein Festival gerade einen Camper gemietet – aber mit eigenem Klo! Das fand er so toll, dass er damit jetzt vielleicht sogar Urlaub machen will. Heute soll es aber eigentlich um das Thema Strategie geben. Das ist nämlich irgendwie so ein Mysterium der Männer im Anzug, die Strategieberater sind. Aber Strategie ist nicht nur für das Top-Management, sondern vor allem auch für die operativen Personen. Man braucht unterschiedliche Arten und Weisen, wie man das erklärt und eine Strategie muss immer einfach und verständlich sein. Erstmal besteht die aus der Festlegung von Zielen, der Analyse der aktuellen Situation und der Bestimmung der Maßnahmen, um das zu erreichen. Tim mag es, verschiedene Zeitlevel zu machen und einen Jahresplan, einen 3-Jahres-Plan und einen Quartalsplan zu machen. Dabei steht die Vision immer über der Strategie und diese ist ein fortlaufender Prozess. Anhand des Beispiels des iPhones erklären die beiden Data-Nerds, was sie unter Strategie verstehen und was wohl die Strategie von Apple war. Wichtig ist: Die Strategie muss sich manchmal ändern, wenn der Markt sich ändert! Exemplarisch kreieren die beiden eine Datenstrategie für ein Unternehmen, das als Omni Channel-Player Schuhe verkauft und das Ziel hat, 20% mehr Umsatz zu machen. Die beiden würden sich erstmal anschauen, was schon vorhanden ist und ob und wie das Tracking läuft. Übrigens: Von On-Premise in die Cloud ist KEINE Strategie! Niemand muss in die Cloud – es muss Use Case-mäßig einfach passen. Und zum Schluss geht’s noch darum, ob Jonas einen Doktortitel bekommt und dass Tim eine Professor angeboten wurde – die will er aber wirklich nicht haben! MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum allen wichtigen Links rund um Tim: https://linktr.ee/twiegels Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zur Podcast Umfrage (Jede Woche wird ein Hoodie verlost!): https://listening.sslsurvey.de/Data-Podcast-Feedback 00:00:00 Hotel-Vorlieben 00:03:35 Festivals 00:06:20 Strategie 00:11:01 Beispiele für Strategien 00:13:26 Zielsetzung einer Strategie 00:17:10 Tim kennt keine Fußballer 00:17:29 Strategie des iPads 00:19:11 Datenstrategie für ein Unternehmen 00:26:59 Strategie über MVP 00:31:32 Ein Doktortitel für Jonas
42 Minuten
Wann braucht man eine CDP? Macht es überhaupt Sinn, eine CDP einzusetzen und wann braucht man sie? Ist eine CDP notwendig, um Marketing in den nächsten 3-4 Jahren erfolgreich umsetzen? Darum geht es in der neuen Folge von MY DATA IST BETTER THAN YOURS, in der Host Jonas Rashedi mit Robin Geier spricht. Robin ist Director Digitalstrategy und Business Value bei mParticle, einem SaaS-Anbieter einer Customer Data Platform, die Realtime-Data, Governance und AI miteinander vereint. Robin sitzt während der Aufnahme in der Sonne auf Mallorca, ist aber regelmäßig auch unterwegs, was in der Consultancy-Rolle gang und gäbe ist. Die beiden CDP-Fans kennen sich von Tealium, wo Robin vorher beschäftigt war. Sie tauchen ab in eine Diskussion über die Reifegrade von Unternehmen und darüber, dass viele Unternehmen gerne schon mit Machine Learning und Artificial Intelligence starten wollen, aber noch nicht so weit sind. Wichtig ist es dann, nochmal Back-to-Basics zu gehen und zu hinterfragen, wie die eigene Customer Journey aussieht. Für die Einführung einer CDP sollten dann vorher auch Milestones festgelegt werden. Eine CDP steht für Automatisierung, doch erstmal sollte man herausfinden, wo die eigenen Herausforderungen liegen und wo Technologie eingesetzt werden sollte, um Geschwindigkeit auf die Straße zu bringen. Ein weiterer Punkt ist es, sich anzuschauen, wo überhaupt die Konstanten im Unternehmen sind, bei denen es sich lohnt, eine Automatisierung zu machen und wie man das Thema Datenschutz dann wirklich abbilden kann. Für Robin bleibt es relevant, sinnvolle Use Cases zu haben. Dafür bringt er auch einige Beispiele. Für Jonas ist der erste Use Case immer die Personaisierung der Website. Recommendation Engines alleine reichen da nicht mehr aus. Er findet die Idee spannend, die Idee vom stationären Handel und die Beratungsqualität auf online zu projizieren. Es gibt so viele Experten, die müssten die Köpfe zusammenstecken. Für Robin ist der Use Case mit dem besten Time to Value, also mit schnellen Ergebnissen immer noch Lookalikes für Paid Media-Kanäle und die Neukundengewinnung zu erstellen. Die beiden sind sich einig: Ein richtig gutes Vorgehen ist es, erstmal den Reifegrad der einzelnen Kanäle festzustellen, dann Use Cases festzulegen und sich dann gegenseitig zu challengen. Diese Folge wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung von mParticle. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum LinkedIn-Profil von Robin: https://www.linkedin.com/in/robingeier/ Zur Webseite von mParticle: https://www.mparticle.com/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zur Podcast Umfrage (Jede Woche wird ein Hoodie verlost!): https://listening.sslsurvey.de/Data-Podcast-Feedback
40 Minuten
Wie unterscheidet sich Industrie vs eCommerce? Gibt es da überhaupt einen Unterschied? Wie geht man das ganze Thema Mehrwertkommunikation von Data Cleansing und Data Governance generell an? Darum geht es in der neuen Folge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS, in der Host Jonas Rashedi mit Oliver Hoffmann spricht. Der ist Senior Inhouse Consultant für Master Data Management und Master Data Governance und Prozesse bei der Dräxlmaier Gruppe, einem Automobilzulieferer im Premium-Segment. Das Unternehmen stellt elektrische Komponenten, Battery-Systems und Interieur-Systems her. Für Jonas ist die Automobilindustrie ein Sinnbild für Prozessoptimierung. Er erzählt dafür von seiner neuen Rolle bei FALKE und davon, wie Prozessoptimierung im eCommerce funktioniert. Dort ist in seinen Augen weniger durch Optimierung „herauszuholen“ als es in der Industrie der Fall ist. Das bringt die beiden Data-Nerds dazu, darüber zu sprechen, wo genau die Unterschiede zwischen eCommerce und Industrie liegen, von der Supply Chain über die Wertschöpfung bis hin zu schlimmen und weniger schlimmen Fehlern. Oliver betont dabei, wie sehr in der Industrie alles prozessgesteuert ist, vom Wareneingang bis zum Warenausgang. Die Bänder dürfen nicht stillstehen, das hat viele Konsequenzen, die man im ersten Moment gar nicht absehen kann! Für ihn ist Data Cleansing die Lösung. Aufräumen, herausfinden, was wo gebraucht wird und welche Datensätze benötigt werden. Dabei will da keiner so wirklich drüber reden, weil es nunmal ein sehr trockenes Themen ist. Für Oliver ist es die Grundlage für Prozessoptimierung, Digitalisierung und Wertschöpfung. Gleichzeitig ist natürlich die zeitliche Komponente ein spannender Punkt, denn während sich im letzten Jahrhundert alles etwas langsamer entwickelt hat, kann sich unsere Welt mittlerweile innerhalb von 5 Jahren komplett drehen! Die beiden diskutieren dann noch die Frage, wie man die Awareness in einer digitalen Transformation erhöhen kann. Für Jonas ist es wichtig, den Menschen zu zeigen, dass sie ein Teil der Transformation sind und einen wichtigen Teil dazu beitragen, z.B. durch Hackathons. Zum Schluss möchte Oliver allen noch mitgeben, wie wichtig Governance für die verschiedenen Bereiche ist. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum LinkedIn-Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliver-hoffmann-b7b196206/ Zur Webseite von Dräxlmaier: https://www.draexlmaier.com/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zur Podcast Umfrage (Jede Woche wird ein Hoodie verlost!): https://listening.sslsurvey.de/Data-Podcast-Feedback 00:00:00 Intro und Begrüßung 00:01:08 Vorstellung Oliver Hoffmann 00:02:07 Prozessoptimierung 00:05:18 Datenerhebung in der Automobilindustrie 00:07:17 eCommerce vs Industrie 00:15:13 Schnelligkeit der Entwicklung 00:17:00 Agilität 00:19:23 Data Cleansing 00:28:03 Awareness für digitale Transformation 00:33:43 Nachhaltigkeit und Governance 00:36:26 Oliver’s Data-Game
29 Minuten
Jonas war beim Friseur. Denn seine Haare fallen so langsam aber sicher aus, sein Friseur empfiehlt ihm, für eine Haartransplantation in die Türkei zu fliegen. Die Alternative ist eine Glatze – das findet Jonas‘ Frau aber nicht so toll. Deswegen hat er jetzt Locken – ob das die Lösung ist? Tim sieht das mal gar nicht so. In der neuen Spezialfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS von Jonas Rashedi und Tim Wiegels geht es vor allem um Optimierungen und Fails. Tim kann dazu auch was erzählen, er war nämlich bei der Sommerfeier der Olivia Jones-Familie, das fand er richtig toll. Er hat dort 4 Sunden Podcast aufgenommen für seinen Trash-TV-Podcast. Allerdings hat er gelernt, dass er Kabel nicht einfach so austauschen sollte – denn dadurch ist ein Teil des Podcasts ohne vernünftigen Ton! Jonas nimmt jetzt öfter vor Ort auf, er hat eine Hotel-Suite gebucht und hat sich ein größeres Setup gekauft. Die Qualität seiner Aufnahmen ist höher, weil man die Person vor sich sitzen hat, und sie dadurch besser kennenlernt. Er war allerdings froh, dass sein Team der Podcast Piraten mit dabei war, weil das schon komisch rüberkommen könnte, wenn eine Frau in ein Hotelzimmer kommt für eine Podcast Aufnahme und dort stehen dann Kameras und eine Couch! Es gibt viele Podcasts da draußen, die auch professionell in der Beratung sind und trotzdem krächzen. Jonas kann das gar nicht mehr ertragen. Für die beiden Data-Nerds macht es manchmal Sinn, zu investieren, weil es dann mehr Spaß macht, zu arbeiten. Tim hat ja auch ein neues MacBook und liebt es, weil es einfach so leistungsfähig ist. Genauso sieht er das mit Tools, da investiert er liebend gerne. Arbeitsmaterialien sollten einfach einen gewissen Standard haben. Und Klamotten, die sind ja auch irgendwie Arbeitsmaterialien. Machen Kleider Leute? Jonas fühlt sich in Anzügen glücklich und sieht das auch als seine Marke, mit Anzügen zu Geschäftsterminen zu kommen oder auf Bühnen. Für Tim sind das die Hawaii-Hemden, er ist da auch sehr picky mit, weil sein komischer Style soll gleichzeitig gut aussehen und er muss sich einfach darin wohlfühlen. Dann hat Jonas noch einen Content-Fail, er hat nämlich ein Video für seinen Videokurs aufnehmen wollen und hat für ein 6-Minuten-Video eine ganze Stunde gebraucht – wenigstens haben er und das Team dabei Tränen gelacht! Tim’s Fail waren die falschen Kabel, aber auch, dass er Micaela Schäfer nicht in den Podcast gekriegt hat. Und nachts und angetrunken aufnehmen hält er auch nicht für den besten Schachzug. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum allen wichtigen Links rund um Tim: https://linktr.ee/twiegels Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zur Podcast Umfrage (Jede Woche wird ein Hoodie verlost!): https://listening.sslsurvey.de/Data-Podcast-Feedback 00:00:00 Intro 00:00:33 Jonas war beim Friseur 00:03:53 Sommerfeier 00:04:51 Optimierung vom Podcast 00:09:15 Podcast-Fails 00:10:45 Qualität ist wichtig 00:12:15 Professionelle Tools 00:14:55 Professionelles Auftreten 00:17:43 Fails in der Professionalität 00:21:08 Community-Aufbau 00:23:16 Content-Fails 00:25:27 Finanzielle Planung
39 Minuten
Was ist der Unterschied zwischen Machine Learning und Künstlicher Intelligenz? Welche Ressourcen braucht man, um Machine Learning-Cases im Unternehmen zu etablieren? Worauf muss man generell achten? Und wie schwierig ist das Ganze? Darum geht es in der neuen Folge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS, in der Host Jonas Rashedi diesmal Felix Wick interviewt. Der ist Executive Data Scientist bei Panasonic, kommt aber eigentlich aus der Physik, hat eine Doktorarbeit über Teilchenphysik geschrieben und war dann bei einem Start up. Nun leitet er bei Panasonic Connect die Machine Learning-Forschung, wo er sich gerade mit Sprachmodellen und Robotics beschäftigt. Jonas hat letztens eine Folge mit Tim Wiegels gemacht, in der die beiden über den Unterschied zwischen Machine Learning und KI diskutiert haben. Da ist Felix natürlich der Richtige, um ihn mal auszuhorchen! Früher hätte man gesagt: Wenn ein Schachprogramm gegen den Schachweltmeister gewinnt, dann ist es intelligent. Heute bezeichnet man das nicht mehr als intelligent. Im Grunde erklärt Felix, dass Machine Learning ein Sub-Bereich von Künstlicher Intelligenz ist und aus ML auch KI entstehen kann. Dabei ist Machine Learning immer einfacher zu greifen, denn es ist ein Learning-Algorithmus, in den man Daten gibt und am Ende soll ein Algorithmus rauskommen. Felix erklärt das anhand eines Navigationsgeräts und auch anhand der menschlichen Intelligenz. Jonas stellt sich unwissend und fragt Felix, wann man denn nun welche Variante einsetzen sollte anhand eines eCommerce-Beispiels. Dann geht es um das Demand Forecasting, auch hier stellt Jonas an Felix wieder die Aufgabe, wie er das Demand Forecasting für einen Krawatten-Onlineshop angehen würde. Dadurch entsteht auch die Frage: Wer sind dafür die richtigen Hires? Wen braucht man im Data-Bereich? Felix ist sich sicher: Zunächst benötigt man Generalisten, und wenn man tiefer gehen oder skalieren will, dann sollten es Spezialisten sein. Der letzte Case ist dann das Replenishment, auch hier geht es darum, wen man braucht und wie Felix in so einem Fall vorgehen würde. Zum Schluss geht es noch um die größten Herausforderungen, die Felix in seiner Laufbahn so hatte und die beiden Data-Experten wagen einen Blick in die Zukunft und versuchen zu beurteilen, was mit Unternehmen passiert, die sich noch nicht mit Künstlicher Intelligenz auseinandergesetzt haben. Sie sind sich sicher: Das Einstiegslevel ist gerade nicht so hoch, das Problem besteht eher in der Datenhaltung. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum LinkedIn-Profil von Felix: https://www.linkedin.com/in/felix-wick-b730b379/ Zur Webseite von Panasonic: https://www.panasonic.com/de/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zur Podcast Umfrage (Jede Woche wird ein Hoodie verlost!): https://listening.sslsurvey.de/Data-Podcast-Feedback 00:00:00 Intro und Begrüßung 00:01:06 Vorstellung Felix Wick 00:01:44 Machine Learning vs KI 00:07:32 Was im eCommerce einsetzen 00:09:37 Statistisches Lernen 00:12:23 Werdegang Felix Wick 00:19:27 Demand Forecasting 00:24:49 Die richtigen Data-Hires 00:28:06 Replenishment 00:33:10 Die größten Herausforderungen 00:34:43 Blick in die Zukunft 00:36:21 Felix‘ Data Game
38 Minuten
Was und wo wurde eigentlich in den letzten Jahren in den Marketing-Stack investiert? Wie sieht ein Marketing-Stack aus? Was ist das Minimum, was man für die Zukunft braucht? Und was ist Identity Management? Darum geht es in der neuen Folge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS. Der Host Jonas Rashedi spricht mit Dirk Rohweder, eigentlich ein Wirtschaftsinformatiker, der vor 30 Jahren begonnen hat, im Consulting zu arbeiten, dann einen Zwischenstopp bei der Paulaner Brauerei und der Telekom hatte und sich nun gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Robert Bergmann selbstständig gemacht hat. Sein Unternehmen Teavaro bietet Lösungen im Bereich Marketing Identity an und baut bei Kunden First Party ID-Graphen auf. Dirk und Jonas schreiben zu diesem Thema auch gerade ein Buch, das bald erscheinen wird! Jonas erzählt aus seinen Erfahrungen, was er gerade am Markt sieht, wenn er seine Kunden begleitet. Denn diese stellen sich alle der Frage, wie man User in der Zukunft identifiziert. Man möchte personalisiert arbeiten, braucht dafür aber Merkmale. Dirk erklärt, was die Herausforderung bei der User-Identifizierung ist. Denn zurzeit versucht jede Applikation, das selbst zu lösen. Als Analogie bringt Dirk, dass bei Teavaro zum Beispiel die Unternehmenssprache Englisch ist, trotzdem aber ja jede Person noch die eigene Muttersprache hat. So ähnlich ist es bei Identitäten: Jedes Attributionssystem, Google, Facebook, Salesforce – alle haben eigene IDs, die sind aber auf die eigene Applikation begrenzt. Sinnvoll ist es, eine unternehmensweite Marketing-Identität zu erstellen, die dann den einzelnen Applikationen zur Verfügung steht. Dirk stellt die Verbindung zur Customer Data Platform her und erklärt, wie diese mit den Marketing Identitäten zusammenhängt. Wenn man das Thema Identitäten löst, dann werden andere Themen viel einfacher. Dirk’s Hypothese ist deswegen, mit diesem Thema anzufangen. Die beiden Data-Enthusiasts sprechen auch darüber, wo man Identity Management im Unternehmen platziert und diskutieren, wie ein Minimum Marketing-Technology-Stack aussehen sollte, vom Shopsystem über das Tech-Management, das Consent Management bis hin zu den Online Marketing-Kanälen, dem Newsletter und auch dem CRM. Dirk bezieht sich darauf, dass es zwei Strategien gibt: Entweder versucht man Informationen zum Produkt zu geben oder man baut als Unternehmen Ereignisse und Communities auf. Der Tech-Stack sollte dann zu der Strategie passen. Wenn du einen Change machen willst, dann brauchst du auch die passenden Fähigkeiten im Team dazu. Manchmal hilft es dann, sich Rat von Externen zu holen, im Endeffekt ist es aber eine Kernverantwortung des Unternehmens. Und natürlich geht es dann auch um das Thema Cookieless Future! Dirk gibt Tipps dazu mit, wie die nächsten Schritte in Unternehmen aussehen sollten: Erstmal eine Analyse machen und schauen, welche Potentiale da sind, danach kann man entscheiden, wie groß die individuelle Bedeutung davon ist und welche Maßnahmen daraus abgeleitet werden müssen. Diese Folge wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung von Teavaro. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum LinkedIn-Profil von Dirk: https://www.linkedin.com/in/rohweder/ Zur Webseite von Teavaro: https://teavaro.com/de/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zur Podcast Umfrage (Jede Woche wird ein Hoodie verlost!): https://listening.sslsurvey.de/Data-Podcast-Feedback 00:00:00 Intro und Begrüßung 00:01:02 Vorstellung Dirk Rohweder 00:01:53 Aktueller Stand MarTech 00:05:11 User identifizieren 00:09:06 Customer Data Platform 00:10:10 Durch Identitäten andere Probleme lösen 00:12:31 Platzierung Identity Management 00:16:35 Minimum Marketing-Stack 00:23:21 Architektur passend zu den Zielen 00:25:27 Fähigkeiten im Team 00:26:40 Cookieless Future 00:29:16 Die next steps 00:34:22 Dirk’s Data-Game
34 Minuten
Jonas hat ein neues Ritual. Über Pfingsten fährt er nämlich jetzt mit seinem Cousin und seiner Familie in den Urlaub in ein Familienhotel. Seine Tochter kann es kaum erwarten, sie ist total lebhaft und gibt ihre Eltern glücklich ab. Tim fährt lieber in Adults-Only-Hotels und nicht in Familienhotels. Noch mehr Privates? Jonas hat nächste Woche Geburtstag und fährt da auf eine Hochzeit von Tom. Und wenn wir über Pfingsten sprechen, dann kommt man am Thema Sylt gar nicht mehr vorbei. Ohne auf den Hype-Train aufzuspringen, geht es aber erstmal darum, wie man mit Menschen diskutiert, die eine starke andere Meinung haben als man selbst. Wo ist der Punkt, an dem man „reingeht“ und wo lässt man das Thema geschehen? Wann muss man den Mund aufmachen? Je diverser die Menschen und Themen, desto schwieriger. Für Jonas ist es wichtig, jedem den Raum zu lassen, seine Meinung zu sagen. Man muss alle Blickwinkel betrachten, so kann man sich auch weiterentwickeln und out-of-the-box denken.. Und viele extreme Meinungen entstehen auch einfach durch Unsicherheit und Unwissenheit. Jonas kennt es, dass er am Tisch sitzt und Leute etwas gegen Ausländer sagen, dann aber ihn ausschließen nach dem Motto: „Du zählst ja nicht dazu!“ Tim hat dazu auch noch eine schöne Geschichte, bei der es um die „anderen Ausländer“ geht. Gleichzeitig erwischt man sich selbst ja auch gerne beim Klischee-Denken. Jonas hat früher Kampfsport gemacht und hat sich dann selbst dabei erwischt, dass er bei den Jungs von einem geringeren Bildungsgrad ausgegangen ist. Das war aber oft gar nicht so! Tim empfiehlt uns ein paar Bücher zu dem Thema und natürlich redet er auch wieder über die Goldkehlchen! Dann geht’s noch um Jonas‘ neuen digitalen Overheadprojektor (sein Remarkable), die Aufmerksamkeitsspanne und Parkplätze. Sicher können wir sein: Diversität zieht sich überall durch! Man kann alles ausleben, aber man sollte andere Menschen nicht kränken oder unterdrücken – das gilt auch bei Führung. Wenn man dominant in Meetings geht, dann muss man dafür sorgen, dass sich auch eine potentiell introvertierte Person auf der anderen Seite gut fühlt! MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum allen wichtigen Links rund um Tim: https://linktr.ee/twiegels Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi 00:00:00 Jonas‘ neues Ritual 00:04:43 Feiertage 00:06:35 Wann diskutiert man? 00:12:52 Unsicherheit und Klischees 00:17:34 Führungskraft über Kulturen hinweg 00:20:26 Männerchor 00:22:44 Mal nicht arbeiten 00:24:17 Remarkable 00:28:17 Aufmerksamkeitsspanne 00:29:11 Diversität leben
39 Minuten
Braucht man überhaupt noch einen Chief Data Officer oder ist die Rolle mittlerweile gestorben? Wie sieht die Transformation in der Zukunft aus? Braucht man für Transformationsthemen Data und AI? Darum geht es in der neuen Folge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS, in der unser Host Jonas Rashedi mit Claudia Pohlink spricht. Die kommt aus Berlin und leitet bei der Deutschen Bahn das Data Intelligence Center – dort beschäftigt sie sich mit Data Governance, Data Catalogue, Datenarchitektur und Data Literacy. Die Kernfrage dieser Episode ist: Ist die Rolle des CDO tot? Claudia holt etwas weiter aus, denn als sie mit Data anfing, da hieß das ganze Thema noch BI. Später ploppten dann die ganzen C-Level-Positionen auf: Chief Data Officer, Chief Digital Officer oder sogar Chief AI Officer. Für sie ist es wichtig, mit Data einen konkreten Mehrwert zu bringen, denn sonst hinterlässt man verbrannte Erde. Man hat die Aufgabe, den Beweis anzutreten, dass sich das Investment lohnt und dass Verbesserungen entstehen. Jonas überlegt sich zurzeit, wie sich auch seine Rolle verändern soll – vom Chief Data Officer eventuell zum Chief Digital Officer? Doch braucht man das alles überhaupt noch? Claudia vergleicht das mit E-Mails schreiben: Man braucht keine Person, die dafür sorgt, dass alle E-Mails schreiben können. An den Punkt müssen wir mit Data auch kommen, dass es normal ist, dass sich alle in einem gewissen Rahmen mit Data auskennen. Jonas erzählt daraufhin von der Idee des CDO on demand, der also nur für eine bestimmte Zeit im Unternehmen ist und dort Ideen vorantreibt. Claudia sagt, dass man da vorsichtig sein muss, weil wenn man damit zu offen spielt, dann denken viele: Sobald die Person wieder weg ist, ist alles wieder so wie vorher! Für den Mittelstand lohnt es sich in ihren Augen, dass eine Person eine Zeit lang nichts anderes macht, als das Datenthema nach vorne zu treiben. Dann geht es um den Reifegrad, die Idee der beiden Data-Enthusiasts ist es, den für alle Themen im Unternehmen zu messen und zu analysieren. So kann man dann Personen an die Bereiche setzen, an denen Schwächen sind, bzw. wo das Thema noch nicht ganz ausgereift ist. Wie wäre es dann, eine Person zu haben, die in den verschiedenen Positionen springt und diese vorantreibt? Sozusagen einen CXO, wobei das X immer durch die entsprechende Stelle ausgetauscht wird? Claudia und Jonas haben die Idee, Benchmarks zu etablieren, um diese Reifegrade zu messen. Das kommt allerdings mit vielen Wenns und Abers einher – auch wenn wir uns alle gerne mit Amazon und Spotify vergleichen, sind das amerikanische Unternehmen, die man nicht einfach kopieren kann. Größe, Kultur, Technologie – das sind alles Gründe, die ein Unternehmen davon abhalten. Hier benötigt man einen CDO, welcher diese Dinge für das eigene Unternehmen umsetzen und anpassen kann. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum LinkedIn-Profil von Claudia: https://www.linkedin.com/in/claudia-pohlink/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zur Podcast Umfrage (Jede Woche wird ein Hoodie verlost!): https://listening.sslsurvey.de/Data-Podcast-Feedback 00:00:00 Intro und Begrüßung 00:01:01 Vorstellung Claudia Pohlink 00:02:48 Ist der CDO tot? 00:07:34 Von Data zu Digital 00:09:33 Data Literacy 00:11:06 CDO on Demand 00:13:37 Transformation etablieren 00:16:03 Reifegradanalyse 00:22:19 Benchmarks etablieren 00:26:20 Data Culture 00:30:21 Erfolg von Innovationen 00:36:08 Claudia’s Data-Game
39 Minuten
Wie reif ist ein Unternehmen, was schon vor zehn Jahren Kampagnenmanagement etabliert hat? Auf was muss man achten, um immer noch modern zu sein? Wie baut man eine datengetriebene Organisation aus und ist datengetrieben überhaupt das richtige Wort? Darum geht es in der neuen Folge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS, die ihren Fokus auf Strategie und Organisation legt. Zu Gast beim Host Jonas Rashedi ist Oliver Kelz, Head of Data & Analytics bei Congstar, einer hundertprozentigen Tochter der Telekom mit etwa 300 Mitarbeitenden. Sein Ziel: Den Weg zur data driven Company gestalten. Aber ist datengetrieben überhaupt das richtige Wort? Beide Data Nerds stimmen überein: Das getriebene ist so negativ. Wichtig ist es, auf die Daten zu vertrauen und sie an den richtigen Stellen einzusetzen. Oliver nutzt deswegen auch lieber die Vision der data inspired Company. Zur Vision ist ihm auch noch wichtig, dass die verschiedenen Fachabteilungen nicht alle ihr eigenes GenAI-Ding machen, sondern gemeinsam am Big Picture gearbeitet wird. Außerdem geht es in dieser Folge um das Kampagnenmanagement, das früher auf die klassischen Touchpoints ausgelegt war, mittlerweile aber bis zu 10 Touchpoints beinhaltet. Das Ziel ist es, die richtige Nachricht zur richtigen Zeit auf dem richtigen Kanal zu senden. Schließlich geht die Entwicklung stark in Richtung digital und damit auch etwas weiter weg von Briefen. Oliver’s Team hat einen guten Blick darauf, was der Kunde tut und was ihn in Zukunft interessieren könnte. Das ist nicht nur ein Recommendation-Engine, sondern das ist stark auf den Lifecycle des Kunden fokussiert. In der Telekommunikationsbranche gelten auch andere Regeln als im eCommerce! Dabei muss immer zwischen Push und Pull entschieden werden. Das Wichtigste ist aber die Konsistenz in der Kommunikation. Für die Entwicklung dieses Kampagnenmanagements war die Personalisierung ein Leuchtturmprojekt, was nun auch weitere Data-Projekte ermöglicht hat. Zum Schluss geht es noch um das Thema Time-to-Market und darum, wie man diese KPI misst, aber auch darum, ob das Kampagnenmanagementtool von Oliver auch als Customer Data Platform gesehen werden könnte. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum LinkedIn-Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliver-kelz-0ba69919a/ Zur Webseite von congstar: https://www.congstar.de/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zur Podcast Umfrage (Jede Woche wird ein Hoodie verlost!): https://listening.sslsurvey.de/Data-Podcast-Feedback