Podcaster
Episoden
10.07.2026
41 Minuten
In dieser Folge spreche ich darüber, warum mich Community gerade mehr trägt denn je. In den letzten Wochen ist mir wieder bewusst geworden, wie viele Menschen dieses Projekt mittragen – mit ihrer Zeit, ihren Ideen, ihrer Unterstützung und ihrem Vertrauen. Ohne euch wäre vieles schlicht nicht möglich. Danke.
Natürlich geht es auch um die Eröffnung von ƒome Books. Warum wir überzeugt sind, dass es heute mehr Literaturorte braucht als je zuvor, weshalb unabhängige Buchhandlungen politische Räume sein können und worauf ihr euch in Willisau freuen dürft.
Ein besonderes Highlight wird unsere Veranstaltung mit Melvin Gibbs im Rahmen des Jazz Festivals Willisau. Der Grammy-nominierte Musiker, Komponist und Autor kommt für eine Lesung und ein Gespräch zu seinem Buch How Black Music Took Over the World zu ƒome Books. Gemeinsam sprechen wir über Musikgeschichte, die afrikanische Diaspora, kulturelles Erbe und darüber, weshalb Black Music die globale Popkultur bis heute so nachhaltig prägt.
Ausserdem geht es um Schwangerschaftsstreifen, um Dehnungsstreifen, Körperbilder und darum, welche Geschichten wir über Körper erzählen – und welche lieber verschwiegen werden.
Ich spreche erwähne ich die Graphic Novel von Talel Talel Aronowicz "Flug 111".
In der Rubrik Meine Leseempfehlung stelle ich euch diesmal die Bücher von Hemley Boum vor – eine Autorin, die ich diesen Sommer kennenlernen durfte und deren Schreiben mich nachhaltig beeindruckt.
Veranstaltungstipp
Melvin Gibbs – How Black Music Took Over the World
Samstag, 29. August 2026, 11.00 Uhr ƒome Books, Willisau
Mehr Informationen zu ƒome Books, unserem Programm und allen Veranstaltungen findet ihr auf fomebooks.ch.
Danke, dass ihr zuhört, mitlest, Veranstaltungen besucht, Bücher kauft, Nachrichten schreibt und diese Community zu dem macht, was sie ist. Ihr seid ein wesentlicher Teil davon, dass all diese Projekte überhaupt entstehen können.
Natürlich geht es auch um die Eröffnung von ƒome Books. Warum wir überzeugt sind, dass es heute mehr Literaturorte braucht als je zuvor, weshalb unabhängige Buchhandlungen politische Räume sein können und worauf ihr euch in Willisau freuen dürft.
Ein besonderes Highlight wird unsere Veranstaltung mit Melvin Gibbs im Rahmen des Jazz Festivals Willisau. Der Grammy-nominierte Musiker, Komponist und Autor kommt für eine Lesung und ein Gespräch zu seinem Buch How Black Music Took Over the World zu ƒome Books. Gemeinsam sprechen wir über Musikgeschichte, die afrikanische Diaspora, kulturelles Erbe und darüber, weshalb Black Music die globale Popkultur bis heute so nachhaltig prägt.
Ausserdem geht es um Schwangerschaftsstreifen, um Dehnungsstreifen, Körperbilder und darum, welche Geschichten wir über Körper erzählen – und welche lieber verschwiegen werden.
Ich spreche erwähne ich die Graphic Novel von Talel Talel Aronowicz "Flug 111".
In der Rubrik Meine Leseempfehlung stelle ich euch diesmal die Bücher von Hemley Boum vor – eine Autorin, die ich diesen Sommer kennenlernen durfte und deren Schreiben mich nachhaltig beeindruckt.
Veranstaltungstipp
Melvin Gibbs – How Black Music Took Over the World
Samstag, 29. August 2026, 11.00 Uhr ƒome Books, Willisau
Mehr Informationen zu ƒome Books, unserem Programm und allen Veranstaltungen findet ihr auf fomebooks.ch.
Danke, dass ihr zuhört, mitlest, Veranstaltungen besucht, Bücher kauft, Nachrichten schreibt und diese Community zu dem macht, was sie ist. Ihr seid ein wesentlicher Teil davon, dass all diese Projekte überhaupt entstehen können.
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26.06.2026
44 Minuten
Mehrsprachig aufwachsen – überfordert das mein Kind? Müssen wir zu Hause Sprachregeln einhalten? Dürfen Sprachen gemischt werden? Und was hat Mehrsprachigkeit mit Rassismus, Macht und Diskriminierung zu tun?
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Simone Kannengiesser (Pädagogische Hochschule FHNW) über frühe Sprachentwicklung, Mehrsprachigkeit in Familien – und darüber, warum viele gut gemeinte Ratschläge Eltern eigentlich unnötig unter Druck setzen.
Wir sprechen über:
warum Kinder Sprache nicht „lernen müssen“, sondern sie sich aneignen weshalb „One Person – One Language“ kein Muss ist warum Sprachen mischen kein Problem, sondern eine Kompetenz ist wie Sprachhierarchien (z. B. Englisch > afrikanische Sprachen) mit Rassismus zusammenhängen warum es Kindern nicht schadet, mehrere Sprachen gleichzeitig zu hören weshalb Babysprache sinnvoll ist wie Schulen Mehrsprachigkeit oft abwerten – und wie es anders gehen könnte wie KI & Übersetzungstools neue Chancen für mehrsprachige Bildung eröffnen
Diese Folge ist für dich, wenn du:
dein Kind mehrsprachig begleitest in Bildung, Beratung oder Sozialarbeit tätig bist dich fragst, wie wir über Sprache unbewusst Hierarchien reproduzieren oder selbst erlebt hast, dass deine Sprache abgewertet wurde
Kernaussage: Kinder brauchen keine perfekten Sprachkonzepte – sie brauchen Beziehung, echte Kommunikation und ein Umfeld, das Mehrsprachigkeit nicht als Problem, sondern als Ressource versteht.
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Simone Kannengiesser (Pädagogische Hochschule FHNW) über frühe Sprachentwicklung, Mehrsprachigkeit in Familien – und darüber, warum viele gut gemeinte Ratschläge Eltern eigentlich unnötig unter Druck setzen.
Wir sprechen über:
warum Kinder Sprache nicht „lernen müssen“, sondern sie sich aneignen weshalb „One Person – One Language“ kein Muss ist warum Sprachen mischen kein Problem, sondern eine Kompetenz ist wie Sprachhierarchien (z. B. Englisch > afrikanische Sprachen) mit Rassismus zusammenhängen warum es Kindern nicht schadet, mehrere Sprachen gleichzeitig zu hören weshalb Babysprache sinnvoll ist wie Schulen Mehrsprachigkeit oft abwerten – und wie es anders gehen könnte wie KI & Übersetzungstools neue Chancen für mehrsprachige Bildung eröffnen
Diese Folge ist für dich, wenn du:
dein Kind mehrsprachig begleitest in Bildung, Beratung oder Sozialarbeit tätig bist dich fragst, wie wir über Sprache unbewusst Hierarchien reproduzieren oder selbst erlebt hast, dass deine Sprache abgewertet wurde
Kernaussage: Kinder brauchen keine perfekten Sprachkonzepte – sie brauchen Beziehung, echte Kommunikation und ein Umfeld, das Mehrsprachigkeit nicht als Problem, sondern als Ressource versteht.
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08.06.2026
54 Minuten
Live aus Sursee: Was bedeutet es eigentlich, politisch aktiv zu sein – und warum entscheiden sich junge Menschen heute dafür, Verantwortung zu übernehmen?
Für die Live-Ausgabe unseres Podcasts war Luzerner Politikerin und Pro-Juventute-Mitarbeiterin Anja Meier zu Gast. Gemeinsam sprechen sie über ihren Weg in die Politik, über gesellschaftliche Verantwortung, Kinder- und Jugendanliegen sowie darüber, wie politisches Engagement im Alltag konkret aussehen kann.
Es geht um die Frage, wie Veränderung entsteht, warum Demokratie vom Mitmachen lebt und weshalb gerade junge Stimmen in politischen Debatten wichtig sind.
Eine Folge über Mut, Gestaltungskraft und die Überzeugung, dass Politik nicht etwas ist, das andere machen – sondern etwas, das uns alle betrifft.
Diese Podcastfolge wurde möglich durch die Arbeit von Aktion Kultur Willisau, Kulti Sursee und die Produktion von Jonathan Landtwing.
Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast abonniert, bewertet, kommentiert und mit Menschen teilt, die sich für gesellschaftlichen Wandel interessieren.
Für die Live-Ausgabe unseres Podcasts war Luzerner Politikerin und Pro-Juventute-Mitarbeiterin Anja Meier zu Gast. Gemeinsam sprechen sie über ihren Weg in die Politik, über gesellschaftliche Verantwortung, Kinder- und Jugendanliegen sowie darüber, wie politisches Engagement im Alltag konkret aussehen kann.
Es geht um die Frage, wie Veränderung entsteht, warum Demokratie vom Mitmachen lebt und weshalb gerade junge Stimmen in politischen Debatten wichtig sind.
Eine Folge über Mut, Gestaltungskraft und die Überzeugung, dass Politik nicht etwas ist, das andere machen – sondern etwas, das uns alle betrifft.
Diese Podcastfolge wurde möglich durch die Arbeit von Aktion Kultur Willisau, Kulti Sursee und die Produktion von Jonathan Landtwing.
Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast abonniert, bewertet, kommentiert und mit Menschen teilt, die sich für gesellschaftlichen Wandel interessieren.
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29.05.2026
32 Minuten
In dieser Folge beantworten Anja und ihr Bruder Nic eure Fragen rund um Rassismus, Diskriminierung, Sprache, Humor und Beziehungen. Gemeinsam sprechen sie darüber, warum Witze nie losgelöst von gesellschaftlichen Machtverhältnissen betrachtet werden können, weshalb Rassismus mehr ist als individuelles Fehlverhalten und warum Aussagen wie «Wir sind doch alle gleich» oft gut gemeint, aber zu kurz greifen. Und wer ist eigentlich weiss?
Sie sprechen unter anderem über:
– Comedy, Satire und die Frage, worüber man lachen darf – Machtverhältnisse und warum manche Witze anders wirken als andere – White Privilege und das Konstrukt von Weissein – Den Unterschied zwischen Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung – Interracial Relationships, Fetischisierung und persönliche Vorlieben – Schönheitsideale, Sexualisierung und gesellschaftliche Prägungen – Warum Unterschiede nicht das Problem sind, sondern ihre Bewertung – Selbstbezeichnungen, Sprache und respektvollen Umgang miteinander
Wie immer versuchen Anja und Nic, komplexe Themen verständlich und zugänglich einzuordnen – nicht mit dem Anspruch, auf alles eine endgültige Antwort zu haben, sondern mit dem Wunsch, Perspektiven zu erweitern und zum Weiterdenken anzuregen.
Danke für eure vielen Fragen, eure Offenheit und dafür, dass ihr diese Gespräche mittragt.
In der Folge erwähnte Autor:innen und Literatur:
– Frantz Fanon – Rokhaya Diallo – Weitere postkoloniale, antirassistische und rassismuskritische Literatur
Zum Glossar Hier könnt ihr weitere Fragen stellen: Fragen zu Rassismus an Anja und Nic
Sie sprechen unter anderem über:
– Comedy, Satire und die Frage, worüber man lachen darf – Machtverhältnisse und warum manche Witze anders wirken als andere – White Privilege und das Konstrukt von Weissein – Den Unterschied zwischen Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung – Interracial Relationships, Fetischisierung und persönliche Vorlieben – Schönheitsideale, Sexualisierung und gesellschaftliche Prägungen – Warum Unterschiede nicht das Problem sind, sondern ihre Bewertung – Selbstbezeichnungen, Sprache und respektvollen Umgang miteinander
Wie immer versuchen Anja und Nic, komplexe Themen verständlich und zugänglich einzuordnen – nicht mit dem Anspruch, auf alles eine endgültige Antwort zu haben, sondern mit dem Wunsch, Perspektiven zu erweitern und zum Weiterdenken anzuregen.
Danke für eure vielen Fragen, eure Offenheit und dafür, dass ihr diese Gespräche mittragt.
In der Folge erwähnte Autor:innen und Literatur:
– Frantz Fanon – Rokhaya Diallo – Weitere postkoloniale, antirassistische und rassismuskritische Literatur
Zum Glossar Hier könnt ihr weitere Fragen stellen: Fragen zu Rassismus an Anja und Nic
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15.05.2026
1 Stunde 20 Minuten
Helena Barop – Geburt, Macht und Feminismus
In dieser Folge spricht Anja mit der Historikerin Helena Barop über ihr Buch Mythen, Macht und Muttermund und darüber, wie Geburt historisch, kulturell und politisch geprägt wurde. Gemeinsam tauchen sie tief in die Geschichte des Gebärens ein – von traditionellen Hebammenpraktiken bis hin zur zunehmenden Medikalisierung von Geburt.
Die Folge beleuchtet, wie patriarchale Machtstrukturen unseren Blick auf Schwangerschaft und Geburt bis heute beeinflussen, weshalb Interventionen oft als selbstverständlich gelten und warum viele Frauen während der Geburt das Gefühl haben, Kontrolle zu verlieren. Gleichzeitig geht es um Selbstbestimmung, Vertrauen, Intuition und die Frage, wie eine respektvollere, menschenzentrierte Geburtskultur aussehen könnte.
Eine intensive Folge über Körper, Macht, Angst, Medizin und die Rückeroberung von Geburt.
Die Geschichte der Geburt von der Antike bis heute Wie Patriarchat Geburt geprägt hat Die Rolle von Hebammen und medizinischen Institutionen Medikalisierung und Interventionen bei Geburten Kaiserschnitte und moderne Geburtspolitik Geburtstraumata und gesellschaftliche Ängste Feministische Perspektiven auf Schwangerschaft und Geburt Vertrauen, Intuition und sichere Geburtsräume Warum Beziehungen und Unterstützung während der Geburt zentral sind Die Frage, wem Geburt eigentlich „gehört“
Themen der Folge
In dieser Folge spricht Anja mit der Historikerin Helena Barop über ihr Buch Mythen, Macht und Muttermund und darüber, wie Geburt historisch, kulturell und politisch geprägt wurde. Gemeinsam tauchen sie tief in die Geschichte des Gebärens ein – von traditionellen Hebammenpraktiken bis hin zur zunehmenden Medikalisierung von Geburt.
Die Folge beleuchtet, wie patriarchale Machtstrukturen unseren Blick auf Schwangerschaft und Geburt bis heute beeinflussen, weshalb Interventionen oft als selbstverständlich gelten und warum viele Frauen während der Geburt das Gefühl haben, Kontrolle zu verlieren. Gleichzeitig geht es um Selbstbestimmung, Vertrauen, Intuition und die Frage, wie eine respektvollere, menschenzentrierte Geburtskultur aussehen könnte.
Eine intensive Folge über Körper, Macht, Angst, Medizin und die Rückeroberung von Geburt.
Die Geschichte der Geburt von der Antike bis heute Wie Patriarchat Geburt geprägt hat Die Rolle von Hebammen und medizinischen Institutionen Medikalisierung und Interventionen bei Geburten Kaiserschnitte und moderne Geburtspolitik Geburtstraumata und gesellschaftliche Ängste Feministische Perspektiven auf Schwangerschaft und Geburt Vertrauen, Intuition und sichere Geburtsräume Warum Beziehungen und Unterstützung während der Geburt zentral sind Die Frage, wem Geburt eigentlich „gehört“
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Über diesen Podcast
Aus dem Erfolgspodcast einfach LEBEN wird der Home-Podcast, der ab
September 2025 in die erste Staffel startet. Die Fragen nach Home,
Heimat und Zugehörigkeit beschäftigen Anja Glover seit langer Zeit
und ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Projekte. Home ist
ein Zuhause für Conversations that matter – Gespräche, die bewegen
und Perspektiven öffnen. Die Folgen sind je nach Gäst:in auf
Deutsch, Französisch oder Englisch – ein lebendiger Mix aus
Aktivismus, Geschichten und tiefgehenden Reflexionen. #Gesellschaft
#Kultur #Rassismus
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