Podcaster
Episoden
25.02.2026
1 Stunde 19 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Antisemitismus Während
er auf einer Bordsteinkante vor dem Hotel „The Westin Leipzig“
sitzt, nimmt Gil Ofarim das Video auf, das am nächsten Tag viral
gehen wird. Grund dafür ist ein schwerer Vorwurf, den der Sänger
gegenüber einem Mitarbeiter des Hotels erhebt: Der habe ihm gesagt,
er könne dort nur einchecken, wenn er seinen Davidstern einpacke.
Ein Antisemitismus-Vorwurf, der schnell weit über Deutschland
hinaus Schlagzeilen macht. Doch nach Sichtung der
Überwachungskameras kommen Zweifel auf, ob sich der Vorfall
wirklich so ereignet hat, wie Ofarim ihn schildert. Als sich Gil
zwei Jahre später während eines Verleumungsprozesses entschuldigt
und sich mit dem Hotelmitarbeiter einigt, könnte der Fall
abgeschlossen sein. Doch dann zieht er 2026 in den Dschungel ein
und löst eine Debatte aus über Reue und Resozialisierung. Und
darüber, wie man mit jemandem umgehen soll, der ein zweites Mal
versucht, die Geschichte umzuschreiben. In dieser Folge von
„Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ geht es um einen
Fall, der zeigt, wie gefährlich Vorwürfe werden können, wenn sie
unhinterfragt weitergetragen werden und welche Verantwortung Sender
haben, die davon profitieren Menschen eine Bühne zu bieten, die
Schuld auf sich geladen haben. Expert:innen in dieser Folge:
Juristin Linda Pfleger, begleitete damals jeden Prozesstag, Jurist
Felix Zimmermann, Chefredakteur LTO und Elena Gruschka,
Popkultur-Expertin und Reality-Analystin **Credit** Hosts: Paulina
Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon
Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer
Fahrenholz und Marysol Mercado Schnitt: Pauline Korb Rechtliche
Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)** Spiegel:
https://t1p.de/nzbbf LTO: https://t1p.de/tlsk0 LTO:
https://t1p.de/xz7gb Spiegel: https://t1p.de/a2x7g Baumgärtner
Friedrich: https://t1p.de/a9r4a Zeit: https://t1p.de/w97em Jüdische
Allgemeine: https://t1p.de/r0lux **Partner der Episode** Du
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23.02.2026
1 Stunde 11 Minuten
Triggerwarnung: In der Folge geht es um Rassismus. Leider haben wir
uns dazu entschieden die aktuelle Folge #228 von allen Plattformen
zu nehmen. Grund dafür ist der Schutz der beteiligten Personen. Ihr
wisst, dass ein respektvoller Umgang mit allen Involvierten für uns
an erster Stelle steht. Nach aktuellen Entwicklungen haben wir die
Situation erneut bewertet und uns für diesen Schritt entschieden.
Bitte habt Verständnis dafür. Die nächste Folge für euch ist schon
in der Vorbereitung. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, haben
wir in unserem Archiv eine Episode ausgewählt, die uns sehr lange
beschäftigt hat. Es geht um ein Verbrechen, das sich in diesen
Tagen zum sechsten Mal jährt und für viele Hinterbliebene und
Betroffene schmerzhaft präsent ist. Es geht um den rassistisch
motivierten Anschlag in Hanau, den wir aus der Sicht zweier
Familien erzählen. Mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft für
ihren Sohn haben Vilis Eltern ihre Heimat Rumänien verlassen und
sind nach Deutschland gezogen. Diese Chance will der 22-Jährige
nutzen, später einmal Lebensmitteltechniker werden und eine große
Familie gründen. Bis dahin liefert Vili Pakete aus, um so zumindest
vorerst seine Eltern finanziell zu unterstützen. Auch an diesem Tag
ist er wieder auf Liefertour als wie aus dem Nichts ein
ohrenbetäubender Knall zu hören ist - und dann sieht Vili einen
Mann mit einer Waffe direkt vor sich stehen. Etris und sein kleiner
Bruder Nesar sind gerade in ihrer Stammkneipe, der Arena-Bar, als
sie es von draußen vier Mal laut knallen hören. Die Brüder hatten
sich an diesem Abend hier mit ihren Freunden verabredet, um
gemütlich ein Fußballspiel zu schauen. Doch jetzt kommt Panik auf.
Denn plötzlich tritt ein bewaffneter Mann in den Eingangsbereich.
Er ist nicht zufällig hier - er hatte sich genau diese Bar
ausgesucht, weil er wusste, wen er hier antreffen würde: sein
Feindbild. Sechs Jahre nach dem rassistischen Attentat in
Hanau-Kesselstadt sind noch viele Fragen offen: Wieso bekommt ein
Mensch, der eine psychische Erkrankung hat, einen Waffenschein
ausgestellt? Warum wurden die Notrufe nicht angenommen? Warum war
ein Notausgang abgeschlossen? Und was wusste der Vater des Täters?
Fragen, die sich auch Etris Hashemi stellt, der mit uns für diese
Folge gesprochen hat und dem es - genauso wie allen anderen
Hinterbliebenen und Überlebenden - sehr wichtig ist, dass sich
solch eine Tat nicht wiederholt und dass die Namen der Toten
niemals vergessen werden. **Credit** Produzentinnen/Hosts: Paulina
Krasa, Laura Wohlers Recherche: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Vera
Grün Schnitt: Pauline Korb **Quellen (Auswahl)** Wenn ihr die
Initiative des 19. Februar unterstützen wollt, könnt ihr das hier
tun: https://19feb-hanau.org Ein Jahr nach dem 19. Februar in
Hanau: https://bit.ly/3gP7G5Y Initiative 19. Februar Hanau: Wir
klagen an!: https://bit.ly/3BARizT Zeit: “63454”:
https://bit.ly/3GVbc9A Spiegel: Die Hanau-Protokolle:
https://bit.ly/3oKWBaD fr: Hanau: https://bit.ly/3HU7cY7 Amadeu
Antonio Stiftung: Said Nasar Hashemi: https://bit.ly/36fJRT0
Deutschlandfunk: Gedenken an das Attentat: https://bit.ly/3rPZLvJ
faz: Vili Viorel Paun für Zivilcourage geehrt:
https://bit.ly/3Bv1qdm Zeit: Terrorist oder Psychopath?:
https://bit.ly/3gKjA19 Der Spiegel: Amoklauf in Hanau:
https://bit.ly/3sKesiW ZDFheute Nachrichten: Ein Jahr nach dem
rassistischen Terror: https://bit.ly/3rPSMmh WDR 5 Dok 5: Der
letzte Tag: https://spoti.fi/3sHZI4f Spiegel: Psychogramm eines
Terroristen: https://bit.ly/3JtGw0V Zeit: Sie klagen an:
https://bit.ly/3HVWaSk **Partner der Episode** Du möchtest mehr
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11.02.2026
1 Stunde 22 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Suizid und Gewalt gegen
Kinder. Hilfe bei Suizidgedanken Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 /
0800 1110 222 sowie 116123, anonym, kostenlos und 24/7 erreichbar
Auch per Chat: https://online.telefonseelsorge.de/ Im Leben von
Tobias gibt es zwei Dinge, die ihm wichtig sind: sein Beruf und
seine Familie. Als seine Frau Linda ihm im November 2023 verkündet,
dass ihre Ehe gescheitert ist, ist der 32-jährige Bundeswehrsoldat
entsprechend geknickt. Zunächst versöhnen sie sich wieder. Doch als
Tobias von einem mehrwöchigen Lehrgang früher als angekündigt nach
Hause zurückkehrt, sitzt Linda neben einem anderen Mann auf dem
Sofa. Im Wohnzimmer kommt es zu einem hitzigen Aufeinandertreffen,
das Linda und ihren neuen Freund dazu verleitet, Tobias bei der
Polizei anzuzeigen. Eine anschließende Gefährderansprache bringt
bei Tobias schließlich das Fass zum Überlaufen. Und führt dazu,
dass er einen furchtbaren Plan schmiedet… In dieser Folge von
“Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” sprechen wir über
einen Bundeswehrsoldaten, der in seinen ganz persönlichen Krieg
zieht. Gemeinsam rekapitulieren wir eine Nacht, in der 4 Menschen
auf brutale Weise ihr Leben lassen mussten und beleuchten eine
dramatische Vorgeschichte aus Verstrickungen und geheimen Plänen.
Expert:innen in dieser Folge: Strafverteidigerin Daniela Post,
Opferanwalt Steffen Hörning sowie Kriminologe Prof. Dr. Michael
Jasch **Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer:
Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina
Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb
Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)**
Landgericht Verden - Urteil vom 28. Februar 2025 - 1 Ks 13921/24
(107/24) Panorama 3: https://t1p.de/tgm8i NDR: https://t1p.de/45aa6
tagesschau: https://t1p.de/7oewl **Partner der Episode** Du
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04.02.2026
1 Stunde 9 Minuten
Einsam, ziellos und voller Selbstzweifel: In dieser Verfassung
befindet sich Rudi, als er 1986 in seine neue Mietwohnung zieht.
Doch dann lernt er seine Nachbarin Beate kennen. Eine Frau, die ihm
freundlich und wohlwollend gegenübertritt und ihn schon bald zu
gemeinsamen Kaffeekränzchen und Grillabenden einlädt. Aus einem
losen Kontakt entwickelt sich eine Freundschaft, die Rudi
regelrecht aufblühen lässt. Bis Beate ihn eines Tages um einen
tödlichen Gefallen bittet, den Rudi ihr aus Loyalität nicht
abschlagen will… In dieser Folge von “Mordlust - Verbrechen und
ihre Hintergründe” widmen wir uns den Taten einer Serientäterin,
die von den Medien den Spitznamen “Schwarze Witwe” erhielt.
Gemeinsam beleuchten wir ihr Netz, in dem sich über Jahre mehrere
Männer verfingen und machen deutlich, wie es einer Frau gelang,
einen mutmaßlichen Freund zum mörderischen Gehilfen zu machen.
**Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina
Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa,
Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb Rechtliche
Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)** Landgericht
Göttingen, Urteil vom 03.07.2008, 6 Ks 1/08 Spiegel: “Die Schwarze
Witwe” Stern Crime: “Die Witwe und ihr Diener” Süddeutsche:
"Schwarze Witwe von Bodenfelde. Ihr Helfer hatte selbst Angst”
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28.01.2026
1 Stunde 30 Minuten
Leider mussten wir unsere Winterpause aus persönlichen Gründen um
zwei Wochen verlängern. Das tut uns wahnsinnig leid. Um euch ein
wenig zu vertrösten, kommt heute dafür eine Folge aus dem Archiv,
die wir sehr spannend finden. Regulär geht es hier dann am 04.
Februar mit einer neuen mindestens genauso spannenden Folge weiter.
Triggerwarnung: In dem ersten Fall geht es um Gewalt an Kindern.
Wenn es um die Tötung eines Menschen geht, definiert das
Strafgesetzbuch mit den Mordmerkmalen eine Reihe verwerflicher
Gründe und Begehungsweisen. Doch manchmal kann auch die Wahl der
Tatwaffe dazu führen, dass ein Tötungsdelikt als Mord gewertet
wird. Als die zwölfjährige Jaquie nach einem langen Schultag den
Flur ihres Wohnhauses betritt, fällt ihr eine Sache sofort ins
Auge: Aus dem Schlitz des Familienbriefkastens ragt ein großer
Umschlag. Sterne und Nikoläuse verzieren das weiße Papier. Jaquie
ist sich sicher: Das muss Weihnachtspost sein. Doch als sie
entschlossen an der Briefsendung zieht, wird alles um sie herum
schwarz… Für Mascha und Valentin neigt sich ein gelungenes
Wochenende dem Ende zu. Nach einem Aufenthalt an der Ostsee
befindet sich das Paar am Ostersonntag 2008 gemeinsam mit seinen
zwei Kindern auf dem Heimweg. Genauso wie im Familienauto geht es
auch auf der A27 an diesem Abend ruhig zu. Doch dann zerstört
plötzlich ein ohrenbetäubender Knall die Stille - und der Kilometer
42 bei Oldenburg wird zum Tatort. Dieses Mal wird es gemein und
gefährlich. In dieser Folge von “Mordlust - Verbrechen und ihre
Hintergründe” widmen wir uns nämlich dem Mordmerkmal der
gemeingefährlichen Mittel. Anhand von Beispielen erklären wir, was
die Gemeingefährlichkeit ausmacht und welche Rolle der Vorsatz
dabei spielt. Außerdem erhalten wir einen Einblick in die Psyche
einer besonderen Täter:innengruppe. Interviewpartner dieser Folge:
Rechtspsychologe Prof. Dr. Dietmar Heubrock, Strafrechtsprofessor
Dr. Sönke Gerhold **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa,
Laura Wohlers Recherche: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer
Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb **Shownotes** *Fall “Mailin”* LG
Berlin, Urteil vom 22.01.2010 - (529) 1 Kap Js 2276/08 Ks (8/09)
Zeit: Die zertrümmerte Idylle: https://tinyurl.com/2jshb8ph
Süddeutsche Zeitung: Rachefeldzug gegen die eigene Familie:
https://tinyurl.com/bde4c884 Tagesspiegel: Urteil. Briefbomber ließ
den Opfern keine Chance: https://tinyurl.com/ph6j89zh ZDF Doku:
Ermittler! Tatort Berlin: https://tinyurl.com/pmpt2839 *Fall
“Mascha”* LG Oldenburg, Urteil vom 20.05.2009 - 5 Ks 8/08 Stern:
Holzklotz-Anschlag: „Mörder sollen das hier lesen“:
https://tinyurl.com/22jmnzkz Spiegel: Holzklotz-Prozess:
„Heimtückisch mit gemeingefährlichen Mitteln“:
https://tinyurl.com/3cfsxr9z Frankfurter Allgemeine: Lebenslang für
den Holzklotzwerfer: „Eine grauenvolle, sinnlose Tat“:
https://tinyurl.com/3vw34hhc *Diskussion* BGH, Beschluss vom
14.04.2020 - Aktenzeichen 5 StR 93/20 BGH Urteil vom 16.8.2005, Az:
4 StR 168/05 FAZ: Betrunkener Autofahrer rast in Straßencafé:
https://tinyurl.com/y2wxt7xd ADAC: Steinewerfer: Wie reagiere ich
richtig?: https://tinyurl.com/k86z46cf Stuttgarter Zeitung: Die
Todesbrücke auf der Insel Fünen: https://tinyurl.com/mr9r6sfj
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Über diesen Podcast
Im True Crime-Podcast "Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe”
sprechen die Journalistinnen Paulina Krasa und Laura Wohlers über
wahre Kriminalfälle aus Deutschland. In jeder Folge erzählen die
Reporterinnen einen bedeutsamen wahren Kriminalfall nach, ordnen
ihn ein, erörtern und diskutieren die juristischen, psychologischen
oder gesellschaftlichen Aspekte und sprechen mit Menschen mit
Expertise. Dabei gehen sie Fragen nach wie: Was sind die
Schwierigkeiten bei einem Indizienprozess? Wieso gestehen
Unschuldige? Und wie hätte die Tat womöglich verhindert werden
können? Mord aus Habgier, niedrigen Beweggründen oder Mordlust -
für die meisten Verbrechen gibt es eine Erklärung und nach der
suchen die beiden. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner
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