Ränder. Theorien der Literatur II. Gespräche

Ränder. Theorien der Literatur II. Gespräche

Episoden

Klaus Theweleit, Gespräch. Episode 13
1 Stunde 5 Minuten
„mein ‚Ich‘ ist überhaupt nichts Gewagtes! ich stelle es lediglich mit aller Sorgfalt dar! … mit tausend Vorsichtsmaßnahmen! … ich bedecke es stets vollständig und auf die behutsamste Art und Weise mit Scheiße!“ Das schrieb Louis-Ferdinand...
Khesrau Behroz. Gespräch. Episode 12
43 Minuten
„Ich schlage alle Warteschlangen aus, laufe in den Schneisen, die Du schlägst. Das ist der einzige Weg. - Ich schäme mich. In dieser Stadt hängt der Segen schief. Doch in meinen Erinnerungen ist Kabul so weiß. Du bist mir in das Kranke nhaus gefolgt....
Dagmara Kraus. Gespräch. Episode 11
1 Stunde 5 Minuten
„drei sprachen sind zu groß für deinen mund, mein kind kau die an der kruste hier muskeln an, nimm“ So heißt es in Dagmara Kraus’ jüngstem Gedichtband liedvoll, deutschyzno, der 2021 bei kookbooks erschienen ist. liedvoll, deutschyzno m...
Mithu Sanyal. Gespräch. Episode 10
49 Minuten
„Herzlichen Glückwunsch, du bist ein Kinder-Überraschungsei: Nichts könnte sweeter und überraschender sein als du.“ Das ist mein Ergebnis des Tests „Wie braun bist Du?“, den man auf der Seite machen kann, die der Hanser Verlag zu Mithu Sanyals...
Olga Grjasnowa. Gespräch. Episode 9
35 Minuten
„Vier Sprachen sind es wert, dass man sie auf der Welt gebraucht: Griechisch für den Gesang, Latein für den Krieg, Syrisch für die Klage und Hebräisch für die gewöhnliche Rede.“ Diesen Satz zitiert Olga Grjasnowa aus dem Talmud und wundert...

Über diesen Podcast

"In deinen Sätzen bist du an ihrem Rand" (Oskar Pastior). Schreiben ohne Zentrum und fern vom Eigenen, sondern immer als das Andere. Identitätsbegriffe, die nur von den Rändern her gelesen werden können. Sätze am Rand der Sätze und die Konturen literarischer Praxis als soziale Poetik. Ungehörte Stimmen, von jetzt, von morgen, von vorgestern, Stimmen, ohne die uns Hören und Sehen vergeht, erzählen von den Rändern her. Für eine andere Literatur, für andere Literaturen und andere Theorien von Literatur, für ein anderes Lesen und Schreiben.

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