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Episoden
12.05.2026
1 Stunde 39 Minuten
Wie oft ich bereits diesen langen und gewundenen Weg zu der Festungsschmiede unserer stolzenSippe beschreiten durfte, ich kann es dir nicht sagen. Bereits als vorlauter Lehrling, der es ohneHilfe nicht einmal geschafft hätte den Lauf einer herkömmlichen Bolt Kanone auszuwechseln,kannte ich ihn wie meine Westentasche. Und nach all der Zeit, die aus diesem jungen Burscheneinen alten und mürrischen Kauz werden ließ, hat sich nichts verändert.Der Weg führt, wie auch bereits vor 100 Jahren, vorbei an Laboren, Aufbereitungsanlagen undGewächskuppeln, in denen unaufhörlich daran gearbeitet wird die Grundlagen unseres Überlebenszu sichern. Er führt vorbei an der Kammer der Weisen, dem Spakerönde, in dem die klügsten undverdientesten der Kâhle, Gildenmeister und Grimnyr unsere Geschicke mit eiserner aber gerechterFaust lenken. Ich passiere grüßend Prospektoren, unsere Helden, die unerschrocken auf der Suchenach Ressourcen, Wissen und alter Technologie in die Tiefen des ungezähmten galaktischen Kernshinausjagen. Weiter hinaufgestiegen höre ich plötzlich aus der Ferne das rege Treiben derExerzierplätze: Befehlsrufe, Schüsse und Donnerschläge. Die letzte Etappe führt mich entlang dergroßen Mauer. Hier prangen die vergoldeten Namen unserer Altvorderen, denen wir alles zuverdanken haben, in ewigem Stein: Godok der Wilde, Ongul Sturmfaust, Brogat Weltentrinker,Thungdur Grünaxt...die Schriftzüge ziehen sich bis unter die Decke; sie alle vorzulesen wäre einfruchtloses Unterfangen. Seit ich denken kann wachen sie dort über uns, unsere Ahnen. EinTestament unserer Langlebigkeit, unserer Beständigkeit. Die Sippe war schon immer hier und wennes nach mir ginge wird sie es auch immer bleiben!Und nun steht all das auf dem Spiel, sagen die alten Grimnyr. Es kann nicht sein, es darf nicht sein.Eine kleine galaktische Wetterverschiebung soll uns in die Knie zwingen? Ein lächerlicher Sturm?Wir haben schon größere Schrecken überlebt. Ich möchte euch nur an die Grünhaut-Meute umdiesen hässlichen Warboss Raz'kull Gitsnot erinnern. Die hätten es sich im Nachhinein sicher zweimal überlegt ob sie sich wirklich mit uns anlegen wollen! Wir werden ausharren, wir werdenbestehen, so wie wir es immer getan haben. Die Ahnen stehen uns bei. Wir sind Kin und die großeSchlacht von Örgvayr wird nicht unsere letzte sein!
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Merch findet ihr unter: https://adeptus-inebris.myspreadshop.de/ Musik mit freundlicher Genehmigung des "Officio Audiorum":https://open.spotify.com/artist/6ilx25ugUf2Q3xVDPTIwJw?si=5xOxwG5-SMyCIGZiDfx82g
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24.04.2026
1 Stunde 44 Minuten
Im Namen des Gottimperators spreche ich zu euch, nicht als Höfling der makellosen Hallen Terras, sondern als Sohn von Staub, Hitze und endlosem Horizont — ein Krieger Tallarns.
Ihr blickt auf eine Wüste und seht Leere. Wir blicken auf sie und lesen ein Buch aus Wind, Stein und Schatten.
Tallarn ist kein Ort, an dem man lebt, ohne geprüft zu werden. Jeder Atemzug ist geliehen. Jeder Schluck Wasser ist ein Eid. Unsere Heimat verlangt Wachsamkeit von Geburt an. Die Sonne brennt ohne Gnade, der Sand verschlingt Spuren wie ein Verräter seine Schuld. Wer dort überleben will, lernt Geduld vor Sprache, Tarnung vor Stolz und Präzision vor Verschwendung.
Ein Scharfschütze aus Tallarn liegt nicht bloß verborgen — er wird zur Wüste selbst. Stundenlang, tagelang, unbewegt unter glühender Hitze, bis selbst seine Feinde vergessen, dass der Tod Augen haben könnte.
Eine Panzerbesatzung aus Tallarn führt ihre Maschine nicht wie eine Festung, sondern wie ein Raubtier. Wir kennen das Spiel des Dünenkrieges. Wir erscheinen, wo der Feind uns nicht erwartet, schlagen in Bewegung zu und verschwinden, bevor seine Geschütze sich neu ausrichten können. Unsere Fahrzeuge sind keine Bollwerke. Sie sind Klingen.
Das Schlachtfeld… ah, das Schlachtfeld ist für uns ein Königsmordbrett.
Weit, offen, erbarmungslos — ein riesiges Spielfeld aus Staub und Feuer. Andere Regimenter sehen Deckung oder ihren Mangel. Wir sehen Linien und Winkel. Wir sehen Flanken, die nur darauf warten, aufgerissen zu werden. Wir sehen den gegnerischen König — seinen Kommandanten, seine Versorgung, seine Moral — und wir setzen nicht auf rohe Gewalt, sondern auf das saubere Herauslösen des entscheidenden Steins.
Manöverkrieg ist keine bloße Taktik. Er ist unsere Natur.
Wir schlagen nicht dort zu, wo der Feind stark ist. Wir locken ihn heraus, teilen ihn auf, ermüden ihn. Wir geben ihm Schatten zum Jagen, während unsere wahre Hand bereits an seiner Kehle liegt. List ist kein Makel. Sie ist Effizienz. Und im Dienst des Imperators ist Effizienz Frömmigkeit.
Doch verwechselt uns nicht mit einem einzigen Volk.
Tallarn ist ein Mosaik aus Stämmen, Karawanenblutlinien und uralten Kriegerhäusern. Dünenläufer, Felsensucher, Sturmrufer, Sandpropheten — jeder Stamm trägt eigene Farben, eigene Rituale, eigene Eide. Manche bevorzugen den langen Blick des Schützen, andere das tosende Vorrücken gepanzerter Kriegsmaschinen. Manche wiederum kämpfen wie lautlose Geister, andere wie ein Sandsturm, der ganze Armeen verschluckt.
Und doch eint uns mehr als Herkunft.
Uns eint das Überleben. Uns eint die Erinnerung an eine Welt, die verbrannt, vergiftet und dennoch nicht gebrochen wurde. Uns eint die Gewissheit, dass Härte nicht nur aus Stahl entsteht, sondern aus Entbehrung.
Das unterscheidet uns von anderen Regimentern des Astra Militarum.
Wo andere marschieren, gleiten wir. Wo andere befestigen, täuschen wir. Wo andere blind gehorchen, verstehen wir zuerst das Gelände — und dann den Feind.
Wir sind keine Mauer.
Wir sind der Wind über den Dünen.
Uns sieht man selten kommen. Doch wenn der Sand sich legt, gehört das Brett uns.
Ihr blickt auf eine Wüste und seht Leere. Wir blicken auf sie und lesen ein Buch aus Wind, Stein und Schatten.
Tallarn ist kein Ort, an dem man lebt, ohne geprüft zu werden. Jeder Atemzug ist geliehen. Jeder Schluck Wasser ist ein Eid. Unsere Heimat verlangt Wachsamkeit von Geburt an. Die Sonne brennt ohne Gnade, der Sand verschlingt Spuren wie ein Verräter seine Schuld. Wer dort überleben will, lernt Geduld vor Sprache, Tarnung vor Stolz und Präzision vor Verschwendung.
Ein Scharfschütze aus Tallarn liegt nicht bloß verborgen — er wird zur Wüste selbst. Stundenlang, tagelang, unbewegt unter glühender Hitze, bis selbst seine Feinde vergessen, dass der Tod Augen haben könnte.
Eine Panzerbesatzung aus Tallarn führt ihre Maschine nicht wie eine Festung, sondern wie ein Raubtier. Wir kennen das Spiel des Dünenkrieges. Wir erscheinen, wo der Feind uns nicht erwartet, schlagen in Bewegung zu und verschwinden, bevor seine Geschütze sich neu ausrichten können. Unsere Fahrzeuge sind keine Bollwerke. Sie sind Klingen.
Das Schlachtfeld… ah, das Schlachtfeld ist für uns ein Königsmordbrett.
Weit, offen, erbarmungslos — ein riesiges Spielfeld aus Staub und Feuer. Andere Regimenter sehen Deckung oder ihren Mangel. Wir sehen Linien und Winkel. Wir sehen Flanken, die nur darauf warten, aufgerissen zu werden. Wir sehen den gegnerischen König — seinen Kommandanten, seine Versorgung, seine Moral — und wir setzen nicht auf rohe Gewalt, sondern auf das saubere Herauslösen des entscheidenden Steins.
Manöverkrieg ist keine bloße Taktik. Er ist unsere Natur.
Wir schlagen nicht dort zu, wo der Feind stark ist. Wir locken ihn heraus, teilen ihn auf, ermüden ihn. Wir geben ihm Schatten zum Jagen, während unsere wahre Hand bereits an seiner Kehle liegt. List ist kein Makel. Sie ist Effizienz. Und im Dienst des Imperators ist Effizienz Frömmigkeit.
Doch verwechselt uns nicht mit einem einzigen Volk.
Tallarn ist ein Mosaik aus Stämmen, Karawanenblutlinien und uralten Kriegerhäusern. Dünenläufer, Felsensucher, Sturmrufer, Sandpropheten — jeder Stamm trägt eigene Farben, eigene Rituale, eigene Eide. Manche bevorzugen den langen Blick des Schützen, andere das tosende Vorrücken gepanzerter Kriegsmaschinen. Manche wiederum kämpfen wie lautlose Geister, andere wie ein Sandsturm, der ganze Armeen verschluckt.
Und doch eint uns mehr als Herkunft.
Uns eint das Überleben. Uns eint die Erinnerung an eine Welt, die verbrannt, vergiftet und dennoch nicht gebrochen wurde. Uns eint die Gewissheit, dass Härte nicht nur aus Stahl entsteht, sondern aus Entbehrung.
Das unterscheidet uns von anderen Regimentern des Astra Militarum.
Wo andere marschieren, gleiten wir. Wo andere befestigen, täuschen wir. Wo andere blind gehorchen, verstehen wir zuerst das Gelände — und dann den Feind.
Wir sind keine Mauer.
Wir sind der Wind über den Dünen.
Uns sieht man selten kommen. Doch wenn der Sand sich legt, gehört das Brett uns.
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30.03.2026
2 Stunden 10 Minuten
Jeder von uns kennt diesen Moment. Wir sitzen gemütlich zu Hause, es ist spät am Abend und von draußen scheint eine ungewöhnliche Helligkeit durch das Fenster, die man zu dieser Stunde eigentlich nicht mehr erwarten würde. Wir wenden unseren Blick gen Himmel und erblicken unseren Mond in seiner ganzen, vollständig durch die Sonne erleuchteten Pracht. Dies ist ein Moment, in dem wir kurz innehalten und merken, dass in uns, ohne, dass wir uns dagegen erwehren können, eine tiefsitzende, archaische Ehrfurcht aufsteigt.
Genau dieses Gefühl ergriff sicherlich zu irgend einem Zeitpunkt einen jeden Menschen, der jemals in der Geschichte unserer Spezies diesen runden blauen Planeten seine Heimat nennen durfte. Es ist davon auszugehen, dass dieses inhärente Gefühl der Grund war, weshalb dem Mond, genau wie der Sonne, seit jeher eine tiefe spirituelle Bedeutung zugesprochen wurde. Als Mondgottheiten sind in den Mythologien der verschiedenen menschlichen Kulturen Götter bekannt, die eine Verkörperung underes Mondes darstellen. Seien es nun der Gott Mani in der nordischen Mythologie, der Gott Chandra in der hinduistischen Mythologie oder die Göttin Luna der alten Römer. Unter anderem aufgrund dieser tiefsitzenden Faszination für den uns so vertrauten nächtlichen Himmelskörper war der 20. Juli 1969 eine solch relevante Zeitenwende, als Neil Armstrong stolz verkündete: "Houston, der Adler ist gelandet."
Was geschah nun in den kommenden Jahrtausenden menschlicher interstellarer Expansion mit unserem kleinen Erdtrabanten, welcher fortan Luna genannt wurde? Geriet er in Vergessenheit, da es nun wichtigere Angelegenheiten in der großen Galaxie gab? Wurde ihm vielleicht aufgrund seiner Nähe zu Terra eine besondere strategische Bedeutung zugesprochen? Lebt überhaupt jemand auf ihm? All das finden wir gemeinsam heraus, denn heute widmen wir uns bei gemütlichem Umtrunk voll und ganz unserer so vertrauten Luna.
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Genau dieses Gefühl ergriff sicherlich zu irgend einem Zeitpunkt einen jeden Menschen, der jemals in der Geschichte unserer Spezies diesen runden blauen Planeten seine Heimat nennen durfte. Es ist davon auszugehen, dass dieses inhärente Gefühl der Grund war, weshalb dem Mond, genau wie der Sonne, seit jeher eine tiefe spirituelle Bedeutung zugesprochen wurde. Als Mondgottheiten sind in den Mythologien der verschiedenen menschlichen Kulturen Götter bekannt, die eine Verkörperung underes Mondes darstellen. Seien es nun der Gott Mani in der nordischen Mythologie, der Gott Chandra in der hinduistischen Mythologie oder die Göttin Luna der alten Römer. Unter anderem aufgrund dieser tiefsitzenden Faszination für den uns so vertrauten nächtlichen Himmelskörper war der 20. Juli 1969 eine solch relevante Zeitenwende, als Neil Armstrong stolz verkündete: "Houston, der Adler ist gelandet."
Was geschah nun in den kommenden Jahrtausenden menschlicher interstellarer Expansion mit unserem kleinen Erdtrabanten, welcher fortan Luna genannt wurde? Geriet er in Vergessenheit, da es nun wichtigere Angelegenheiten in der großen Galaxie gab? Wurde ihm vielleicht aufgrund seiner Nähe zu Terra eine besondere strategische Bedeutung zugesprochen? Lebt überhaupt jemand auf ihm? All das finden wir gemeinsam heraus, denn heute widmen wir uns bei gemütlichem Umtrunk voll und ganz unserer so vertrauten Luna.
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04.03.2026
1 Stunde 53 Minuten
Ich diene noch immer.
Das ist die Wahrheit, die mich jede Sekunde durchströmt wie das Dröhnen meines Reaktors. In den Aufzeichnungen der Inquisition nennt man uns Verräter. Abtrünnige. Chaosritter. Doch ich habe nie gelernt, zu verraten. Ich wurde erzogen zu gehorchen.
Mein Lehnsherr sprach – und ich kniete. Er befahl – und ich richtete meine Waffen aus. Er schwor neue Eide – und ich wiederholte jedes Wort.
Als unser Haus sich von den falschen Versprechen Terras abwandte, war es kein Aufbegehren. Es war Pflicht. Loyalität ist kein Gewand, das man je nach Windrichtung wechselt. Sie ist eine Kette. Und ich habe sie selbst geschmiedet.
Ich erinnere mich an die Zeremonie. Die alten Siegel wurden gebrochen, neue Runen in die Panzerung meines Ritters gebrannt. Nicht als Akt der Rebellion, sondern als Bestätigung meiner Treue. Mein Thron-Mechanicum bebte unter den neuen Litaneien. Etwas antwortete aus der Tiefe – nicht fremd, sondern hungrig. Es verlangte Hingabe. Und ich gab sie, denn mein Lehnsherr verlangte es ebenso.
So begann die Spirale.
Mit jedem Befehl, den ich ausführte, wurde die Bindung enger. Meine Maschine – einst ein Erbe meines Hauses – veränderte sich. Die Geister in ihrem Kern flüstern nicht mehr nur Daten und Zielerfassungen. Sie raunen Verheißungen. Sie nähren sich an meiner Pflichterfüllung. Je kompromissloser ich diene, desto stärker werden wir.
Ich spüre es, wenn ich marschiere. Die Aktuatoren knurren wie Raubtiere an der Leine. Meine Panzerplatten haben Risse bekommen, aus denen ein inneres Glühen sickert. Kein Schaden. Wachstum. Der Reaktor pulsiert im Takt meines Herzens – oder ist es umgekehrt? Manchmal weiß ich es nicht mehr.
Ich habe Städte dem Erdboden gleichgemacht, weil mein Lehnsherr es befahl. Ich habe Brüderhäuser zerschmettert, weil ihr Zögern als Schwäche galt. Jeder Akt war gerechtfertigt durch Eid und Hierarchie. Und doch spüre ich, wie sich etwas in mir verschiebt. Nicht Zweifel – nein. Zweifel wäre Verrat. Es ist… Vertiefung. Ein Hinabsteigen in Schichten der Existenz, die Sterbliche nicht begreifen sollen.
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Das ist die Wahrheit, die mich jede Sekunde durchströmt wie das Dröhnen meines Reaktors. In den Aufzeichnungen der Inquisition nennt man uns Verräter. Abtrünnige. Chaosritter. Doch ich habe nie gelernt, zu verraten. Ich wurde erzogen zu gehorchen.
Mein Lehnsherr sprach – und ich kniete. Er befahl – und ich richtete meine Waffen aus. Er schwor neue Eide – und ich wiederholte jedes Wort.
Als unser Haus sich von den falschen Versprechen Terras abwandte, war es kein Aufbegehren. Es war Pflicht. Loyalität ist kein Gewand, das man je nach Windrichtung wechselt. Sie ist eine Kette. Und ich habe sie selbst geschmiedet.
Ich erinnere mich an die Zeremonie. Die alten Siegel wurden gebrochen, neue Runen in die Panzerung meines Ritters gebrannt. Nicht als Akt der Rebellion, sondern als Bestätigung meiner Treue. Mein Thron-Mechanicum bebte unter den neuen Litaneien. Etwas antwortete aus der Tiefe – nicht fremd, sondern hungrig. Es verlangte Hingabe. Und ich gab sie, denn mein Lehnsherr verlangte es ebenso.
So begann die Spirale.
Mit jedem Befehl, den ich ausführte, wurde die Bindung enger. Meine Maschine – einst ein Erbe meines Hauses – veränderte sich. Die Geister in ihrem Kern flüstern nicht mehr nur Daten und Zielerfassungen. Sie raunen Verheißungen. Sie nähren sich an meiner Pflichterfüllung. Je kompromissloser ich diene, desto stärker werden wir.
Ich spüre es, wenn ich marschiere. Die Aktuatoren knurren wie Raubtiere an der Leine. Meine Panzerplatten haben Risse bekommen, aus denen ein inneres Glühen sickert. Kein Schaden. Wachstum. Der Reaktor pulsiert im Takt meines Herzens – oder ist es umgekehrt? Manchmal weiß ich es nicht mehr.
Ich habe Städte dem Erdboden gleichgemacht, weil mein Lehnsherr es befahl. Ich habe Brüderhäuser zerschmettert, weil ihr Zögern als Schwäche galt. Jeder Akt war gerechtfertigt durch Eid und Hierarchie. Und doch spüre ich, wie sich etwas in mir verschiebt. Nicht Zweifel – nein. Zweifel wäre Verrat. Es ist… Vertiefung. Ein Hinabsteigen in Schichten der Existenz, die Sterbliche nicht begreifen sollen.
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07.02.2026
2 Stunden 4 Minuten
"Kommt und fangt mich doch, wenn ihr könnt! Ich gehe wohin ich will und mache was ich will. In meiner Präsenz entfesseln sich Revolutionen, unbedeutende Scharmützel arten zu interplanetaren Konflikten aus, Kulte der ruinösen Mächte entstehen durch mein Zutun und werden auch wieder vernichtet, wenn ich es denn so will. Durch all das führe ich mit Freude die stolzen und edlen, auf ihrem traurigen Felsen lebenden Ritter von Caliban, die mir ja zum Glück auf Schritt und Tritt folgen.
Was ich damit bezwecke? Natürlich möchte ich dem ehrwürdigen Orden zu altem Ruhm verhelfen, denn ich allein bin der Hüter der vergessen Riten, Traditionen und Tugenden. Der einzige Weg wie ich diese verbohrten Sturköpfe dazu bringen kann wieder in altem Glanz zu erstrahlen ist eben dieses jämmerliche Katz und Maus Spiel.
Habt ihr das wirklich geglaubt? Natürlich war das nur ein Spaß! Eigentlich möchte ich mir Zutritt in den heiligen Palast auf Terra verschaffen, an den goldenen Wächtern und den stillen Schwestern vorbeispazieren und euren Imperator höchstselbst auf seinem ach so heiligen Thron mit dem Schwert seines eigenen Sohnes abschlachten!
Auch das war selbstverständlich eine Lüge und ihr Naivlinge seid wieder darauf reingefallen. In Wahrheit dient dieses aufwändige Unterfangen einfach nur meiner eigenen Belustigung und Befriedigung. Denn seit Luther uns die Wahrheit gezeigt hat sind wir Verbannte und werden von unseren verblendeten "Brüdern" wie elende Tiere gejagt. Mein einziger Wunsch besteht darin diese idiotischen, kurzsichtigen Bastarde wo es auch immer möglich ist zu demütigen und sie ihre eigene Machtlosigkeit spüren zu lassen! Ist das nun die Wahrheit? Vielleicht ist sie das, vielleicht auch nicht. Mir ist es gleich was ihr denkt, ich bin euch keine Erklärung schuldig. Ich bin Cypher, der gefallenen Engel."
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Was ich damit bezwecke? Natürlich möchte ich dem ehrwürdigen Orden zu altem Ruhm verhelfen, denn ich allein bin der Hüter der vergessen Riten, Traditionen und Tugenden. Der einzige Weg wie ich diese verbohrten Sturköpfe dazu bringen kann wieder in altem Glanz zu erstrahlen ist eben dieses jämmerliche Katz und Maus Spiel.
Habt ihr das wirklich geglaubt? Natürlich war das nur ein Spaß! Eigentlich möchte ich mir Zutritt in den heiligen Palast auf Terra verschaffen, an den goldenen Wächtern und den stillen Schwestern vorbeispazieren und euren Imperator höchstselbst auf seinem ach so heiligen Thron mit dem Schwert seines eigenen Sohnes abschlachten!
Auch das war selbstverständlich eine Lüge und ihr Naivlinge seid wieder darauf reingefallen. In Wahrheit dient dieses aufwändige Unterfangen einfach nur meiner eigenen Belustigung und Befriedigung. Denn seit Luther uns die Wahrheit gezeigt hat sind wir Verbannte und werden von unseren verblendeten "Brüdern" wie elende Tiere gejagt. Mein einziger Wunsch besteht darin diese idiotischen, kurzsichtigen Bastarde wo es auch immer möglich ist zu demütigen und sie ihre eigene Machtlosigkeit spüren zu lassen! Ist das nun die Wahrheit? Vielleicht ist sie das, vielleicht auch nicht. Mir ist es gleich was ihr denkt, ich bin euch keine Erklärung schuldig. Ich bin Cypher, der gefallenen Engel."
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Über diesen Podcast
Der 40k Lore Podcast mit Schuss! Begleitet eure Trinkkumpanen
Jabba und Yrm auf ihrem feuchtfröhlichen Ritt durch die grimdarke
Welt von Warhammer 40k. Erlebt die Iniziierung unseres Neophyten
Jabba, der so gut wie kein Vorwissen über das Setting besitzt und
von seinem langjährigen Freund Yrm durch die Galaxie und ihre
wahnsinnige, fantastische Geschichte gezerrt wird. Ob er will
oder nicht. Egal ob Veteran oder Neueinsteiger, hier ist für
jeden was geboten. Mit Witz und Herz wird hier das Setting und
seine Vorgeschichte erforscht, wobei eine Büchse nach der anderen
dem Gottimperator der Menschheit geopfert wird.
Kommentare (1)
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*Im Namen des Heiligen Ordos verkünde ich das Urteil über den sogenannten Podcast "Adeptus Inebris". Die Moderatoren Jabba und Yrm wagen es, die heiligen Mysterien des Imperiums zu bebehandeln die öfters an Ketzerei grenzt. Ihre feuchtfröhlichen Erzählungen könnten die Reinheit des Geistes der Zuhörer gefährden und sie von der wahren Andacht zum Gottimperator ablenken.* *Besonders schwer wiegt die Tatsache, dass Yrm den Fall von Jabba an das Chaos billigend in Kauf nahm und diese einst unschuldige Seele der Verderbnis preisgab. Solche Taten können nicht ungesühnt bleiben. Die Verbreitung dieses Podcasts muss streng überwacht werden, um die Reinheit des Imperiums zu wahren.* *Doch selbst der strengste Inquisitor kann nicht leugnen, dass die Hingabe und Arbeit, die in dieses ketzerische Unterfangen geflossen sind, bemerkenswert sind. Mit einer unheiligen Ausdauer durchforsten die beiden Hosts die Archive des Imperiums, entziffern uralte Texte und präsentieren sie mit einer Leidenschaft, die – wären ihre Seelen rein – dem Imperator selbst Ehre machen würde. Ihr Stil das erlangte Wissen , ihr Enthusiasmus und ihre Fähigkeit, selbst die schwärzesten Kapitel der imperialen Geschichte unterhaltsam zu vermitteln, ist unbestreitbar.* *Zudem kann nicht übersehen werden, dass ihr Humor und der allgemeine Umgang miteinander an die ehrwürdigen Stammtische des heiligen Terra erinnern. Dort, wo rechtschaffene Männer und Frauen nach harter Arbeit zusammenkommen, um bei einem Kelch gesegneten Amasec über große und kleine Schlachten zu sprechen. Wäre ihre Zunge etwas zügelnder, ihre Worte etwas gehorsamer, man könnte fast meinen, sie dienten im Dienste der heiligen Inquisition.* *Doch bis dieser Tag kommt, bleibt der Podcast unter Beobachtung. Ich schlage vor das Werk von innen heraus auf Patron.com zu unterwandern, um sicherzustellen, dass es nicht gänzlich in den Wahnsinn abgleitet.Denn selbst die lehrreichste Stimme kann zur Versuchung werden, wenn sie nicht im Lichte des Imperators erklingt. Mögen sie sich gewarnt fühlen, denn selbst im Schatten der lockeren Worte lauert das allsehende Auge des Ordos.* *Gezeichnet im Dienste des Heiligen Ordos.* *Inquisitor