Podcaster
Episoden
11.07.2026
21 Minuten
Kennst du diese Momente, in denen das Leben scheinbar ganz leise mit dir spricht? Du denkst an einen Menschen – und genau in diesem Augenblick ruft er an. Dir begegnen immer wieder dieselben Zahlen. Ein Buch, ein Satz oder eine Begegnung berührt dich genau dann, wenn du nach Antworten suchst. Ist das alles nur Zufall? Oder dürfen wir den Zeichen des Lebens manchmal mehr vertrauen, als wir es uns erlauben? In dieser Podcast-Folge nehme ich dich mit in eine sehr persönliche Geschichte. Während der Renovierung meiner Wohnung tauchte plötzlich ein Bild auf, das über 25 Jahre hinter einem Schrank verborgen gewesen war. Als ich es wieder in den Händen hielt, wusste ich sofort: Dieser Moment wollte mir etwas zeigen. Nicht, weil ich alles erklären kann – sondern weil ich gelernt habe, den leisen Impulsen des Lebens zuzuhören. Gerade dann, wenn wir nur noch funktionieren, ständig im Tun sind und uns von unserem Herzen entfernen, verlieren wir oft den Zugang zu unserer inneren Weisheit. Und genau dann schenkt uns das Leben manchmal die deutlichsten Hinweise. Nicht, um Entscheidungen für uns zu treffen, sondern um uns daran zu erinnern, wer wir wirklich sind. Ich teile mit dir meine Gedanken über Synchronizitäten, Resonanz und die Kraft unseres Energiefeldes. Darüber, warum ich glaube, dass das Leben ständig mit uns in Beziehung ist und wir eingeladen sind, wieder mehr zu vertrauen – unserer Intuition, unserem Herzen und den Impulsen, die uns auf unserem Weg begegnen. Vielleicht geht es gar nicht darum, alles verstehen zu müssen. Vielleicht dürfen wir einfach wieder lernen, hinzuhören. Diese Episode ist eine Einladung, das Leben mit neuen Augen zu betrachten und den Zeichen, die dir begegnen, mit Offenheit statt mit Zweifel zu begegnen. Viel Inspiration beim Hören Effata Christine
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20.06.2026
28 Minuten
In den letzten Monaten hat sich mein Blick auf Dankbarkeit verändert. Lange dachte ich, Dankbarkeit hätte vor allem mit den schönen Seiten des Lebens zu tun. Mit dem, was gelingt. Mit den Momenten, in denen wir beschenkt werden und das Leben leicht erscheint. Doch je länger ich hinschaue, desto mehr entdecke ich eine andere Form von Dankbarkeit. Eine, die nichts schönredet. Eine, die das Schwierige nicht ausschließt. Eine, die selbst dort auftauchen kann, wo wir uns das Leben ganz anders gewünscht hätten. In dieser Folge nehme ich dich mit auf eine Reise durch die Dankbarkeitswoche von Sitzen im SoSein. Ich spreche über das Innehalten, über das Getragensein, über Verbundenheit, über das Wunder des Gewöhnlichen und über das Geschenk im Unvollkommenen. Vor allem aber beschäftigt mich eine Frage: Wie kann es sein, dass wir irgendwann für Erfahrungen dankbar werden, die wir uns niemals ausgesucht hätten? Nicht, weil sie leicht waren. Nicht, weil sie angenehm waren. Sondern weil sie uns etwas gezeigt haben. Weil sie uns wachsen ließen. Weil sie uns tiefer ins Leben geführt haben. Vielleicht ist Dankbarkeit viel mehr als ein positives Gefühl. Vielleicht ist sie eine Haltung. Eine Bereitschaft, dem Leben zu begegnen, wie es gerade ist. Mit all seiner Schönheit, aber auch mit seinen Brüchen und Herausforderungen. In dieser Folge geht es deshalb nicht um spirituelle Schnelllösungen, nicht um positives Denken und auch nicht um die Aufforderung, einfach nur dankbar zu sein. Es geht um eine ehrliche Dankbarkeit. Um eine Dankbarkeit, die das Leben nicht bewertet, sondern empfängt. Und vielleicht magst du beim Zuhören immer wieder für einen Moment innehalten und dich fragen: Wofür bin ich heute dankbar? Nicht nur wegen der schönen Dinge. Sondern vielleicht auch wegen jener Erfahrungen, die mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin. Effata Christine
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06.06.2026
28 Minuten
In dieser ersten Folge einer neuen Themenreihe in Essenzhörbar – dem ESSENZLEBEN Podcast gehe ich einer Frage nach, die mich seit vielen Jahren begleitet: Wie gelingt ein gutes Leben? Ich teile meinen persönlichen Weg der Suche nach meiner Essenz und spreche darüber, warum ein erfülltes Leben für mich dort beginnt, wo wir aufhören, uns mit äußeren Vorstellungen zu identifizieren, und beginnen, uns selbst wirklich zu leben. Es geht um innere Weisheit, Authentizität, Selbstakzeptanz, Geduld und den Mut, dem eigenen Weg zu folgen – auch dann, wenn dieser nicht den Erwartungen anderer entspricht. Außerdem teile ich Gedanken darüber, wie wir unsere Herzqualität stärken können, warum Bewertungsfreiheit so heilsam ist und weshalb ein gutes Leben weniger mit dem Außen als mit der Verbindung zu unserem Innersten zu tun hat. Diese Folge ist eine Einladung, immer wieder in sich hineinzuspüren und sich die Frage zu stellen: Was wartet in mir schon lange darauf, endlich gelebt zu werden? Ich wünsche dir viel Freude beim Hören. Wenn dich diese Podcast-Episode inspiriert hat, freue ich mich, wenn du einen Kommentar hinterlässt, die Folge mit anderen Menschen teilst oder Essenzhörbar – den ESSENZLEBEN Podcast weiterempfiehlst. Effata Christine
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19.05.2026
24 Minuten
In dieser sehr persönlichen Podcastfolge nehme ich euch mit auf meine letzte Pilgerreise am Franziskusweg Richtung Rom. Mit leichtem Gepäck, nur einem kleinen Rucksack, war ich mehrere Tage zu Fuß unterwegs — und genau dieses einfache Unterwegssein hat wieder vieles in mir bewegt und sichtbar gemacht. Ich spreche darüber, warum Pilgern für mich viel mehr ist als Wandern. Es ist eine Übung im Vertrauen, im Loslassen und darin, das Leben bewusster wahrzunehmen. Über die Jahre habe ich gelernt, weniger kontrollieren zu wollen, einfacher zu leben und immer mehr zu erkennen, dass wahre Fülle nicht im Außen entsteht, sondern in uns selbst bereits angelegt ist. Ein zentrales Thema dieser Folge ist die Verhaftungslosigkeit — das bewusste Üben im Loslassen von Dingen, Gewohnheiten, Gedankenmustern und Rollen, an denen wir oft unbewusst festhalten. Nicht als Verzicht, sondern als Weg zu mehr Freiheit, Leichtigkeit und innerer Klarheit. Ich teile auch persönliche Beispiele aus meinem Alltag und vom Weg, wo genau dieses Loslassen ganz konkret geübt werden kann. Außerdem nehme ich euch mit nach Rom und in sehr berührende spirituelle Erfahrungen. Besonders eindrücklich war mein Besuch in der Kirche des heiligen Ignatius von Loyola, zu dem ich seit langem eine tiefe Verbindung spüre. Dort bin ich in eine sehr intensive meditative Erfahrung eingetaucht, die mir erneut gezeigt hat, wie stark Orte, Stille und innere Bilder uns mit etwas Größerem verbinden können. Auch die Begegnung mit der Mystik von Teresa von Avila hat mich tief bewegt. Ich spreche über Parallelen zwischen christlicher Mystik, vedischer Philosophie und anderen spirituellen Wegen und darüber, dass sich hinter all diesen Traditionen oft dieselbe Essenz zeigt: der Mensch als mehr als Gedanken, Rollen und Konzepte — und der Weg nach innen als eigentliche Bewegung. Am Ende wird für mich immer klarer: Spiritualität ist weniger ein Konzept als ein Erleben. Und je mehr wir loslassen, desto mehr beginnt etwas in uns zu fließen, das wir nicht machen müssen, sondern nur wieder erinnern. Ich wünsche dir viel Inspiration beim Hören.
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02.05.2026
18 Minuten
Nach einer kleinen Pause gibt es heute wieder eine neue Folge – ganz nah an meinem Alltag. Und genau das ist es auch, was ich gerade besonders spüre: Spiritualität zeigt sich nicht getrennt vom Leben, sondern genau dort – wo wir Menschen begegnen. Lange Zeit habe ich sie anders erlebt: hier die lichtvolle Tiefe, dort das fordernde Menschsein. Heute zeigt sich mir immer klarer: Es gibt keine Trennung. Das Göttliche will im Alltag erfahren werden – in jeder Begegnung, in jedem Moment des Seins. Gestern durfte ich einer 91-jährigen Frau begegnen. Mitten im Gemeindebau, ganz unscheinbar – und doch voller Weisheit. Sie erzählte von ihrem Leben, von Dunkelheit und von Liebe. 61 Jahre Ehe – und jeden Tag haben sie einander angesehen und das Göttliche im Gegenüber erkannt. Und dann sagte sie: „Das Wichtigste ist – liebt einander.“ Diese Worte wirken nach. Denn sie tragen eine tiefe Wahrheit in sich: Wir erkennen uns selbst im Du. In der Begegnung. Im Spiegel des anderen. Meine spirituelle Praxis, mein Rückzug, mein Sadhana – all das nährt mich. Doch verkörpert wird es erst im Leben. Dort, wo es vielleicht unbequem wird. Wo wir berührt werden, herausgefordert sind – und dennoch offen bleiben. Heute, in kleinen Begegnungen vor meiner Praxis, habe ich genau das gespürt: Präsenz. Verbindung. Herz. Vielleicht geht es nicht darum, dem Licht irgendwohin zu folgen. Sondern es hierher zu bringen – in unser Sprechen, unser Handeln, unser Miteinander. Und vielleicht ist es genau das: Ich habe lange gewusst, dass es keine Trennung gibt – und jetzt kann ich es fühlen. Liebt einander – und erkennt darin das Eine. Viel Inspiration beim Hören Effata Christine
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Über diesen Podcast
Hallo, ich bin Christine und ich habe mir vorgenommen, die Essenz
"hörbar" zu machen. In dir schlummert ein großer Schatz, deine
Essenz. Wer und was bist du "wirklich"? Entdecke deine Essenz und
lebe sie.
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