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1 Stunde 21 Minuten
»Wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu erschaffen« lautet der Untertitel von Fabian Scheidlers Buch »Friedenstüchtig«. Darin beschreibt er wiederkehrende politische Instrumente, um die Bevölkerung auf einen Feind einzuschwören. Für die dann politisch vorgegebene Bekämpfung dieses Feindes verlangen die Regierenden einen regelrechten Opferkult. Laut Scheidler wird bei der derzeit massiv voranschreitenden Aufrüstung in Deutschland und der EU der »Sozialstaat geschreddert«. Die Bevölkerung muss in Form von schlechter ausgestatteten Schulen und sinkenden Sozialleistungen opfern, um die neue Gefahr abzuwenden. Dabei kommt vor allem eine »Politik der Angst« zur Anwendung, die Putin beispielsweise mit Hitler gleichsetzt und eine völlig irrationale Prognose eines Einmarschs Russlands in die NATO als Schreckensszenario entwirft. Scheidler beschreibt dieses Instrument der Angsterzeugung in seinem Buch anhand verschiedener geopolitisch extrem wichtiger Ereignisse. Von den Terroranschlägen am 11. September 2001 über die Corona-Politik bis hin zum Ukrainekrieg legt Scheidler das Instrumentarium für Kriegstüchtigkeit offen und liefert damit eine wichtige Vogelperspektive auf einzelne Krisen, die mehr miteinander zu tun haben, als auf den ersten Blick erkennbar ist. All diesen Narrativen ist eine Kriegsrhetorik gemein, die nur in Schwarz und Weiß, in Gut und Böse unterteilt und keinen Platz mehr für Schattierungen und Grautöne lässt. Laut Scheidler liegt jedoch in den Schattierungen die Möglichkeit des Friedens. Damit sind die Interessenlagen der Konfliktparteien, die Hintergründe der aktuellen Krise und der historische Kontext gemeint. Für all das, so die Meinung der Kriegstüchtigkeitsmacher, sei aufgrund der vermeintlich immanenten Gefahr keine Zeit. Dabei würden existenzielle Krisen wie die Klimakrise vergessen, so Scheidler. Diese ist aufgrund eines überwältigenden Konsenses in der Wissenschaft nicht mit der Corona-Politik vergleichbar, sodass Sorgen um unverhältnismäßige Grundrechtseinschränkungen hier weniger gerechtfertigt sind. An diesem Punkt gehen unsere Einschätzungen im Interview jedoch ein wenig auseinander. Zum Abschluss des Gesprächs geht es um meinen persönlichen Lieblingssatz in Scheidlers Buch. Er lautet wie folgt: »Führende Politiker wirken zunehmend so, als seien sie aus einem Clown-Workshop oder einer Nervenheilanstalt entlaufen.« Warum die Mehrheit der Bevölkerung diesen Menschen weiterhin Macht verleiht und inwiefern sich die Demokratie vertiefen müsste, um solch destruktive Dynamiken zu beheben, ist vielleicht eine der zentralen Fragen rund um die Friedensfähigkeit einer Gesellschaft. Artikell: https://www.barucker.press Fabian Scheidler`s Bücher: https://fabian-scheidler.de Weitere Interviews ermöglichen: Produktionskosten: ca. 1700 € Produktion: https://www.screen-talk.de Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS PayPal: info@bastian-barucker.de (Link) Betreff: Schenkung Weitere Links: Website: https://bastian-barucker.de Werbefrei auf Substack: https://www.barucker.press Podcast: https://bbarucker.podigee.io Social Media X (Twitter): https://x.com/BBarucker Instagram: https://www.instagram.com/bastianbarucker/ Facebook: https://www.facebook.com/wildnisschulewaldkauz Odysee: https://odysee.com/@bastianbarucker:c 2026 Bastian Barucker
16 Minuten
Ich war zu Gast bei Kontrafunk und habe dort über die neuen Protokolle des Corona-Krisenstabs des Paul-Ehrlich-Instituts gesprochen. Quelle: https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/lebenswelten/mensch-und-medizin/mensch-und-medizin-neue-protokolle-aus-dem-paul-ehrlich-institut Mein Artikel dazu: https://www.barucker.press/p/neue-pei-protokolle-veroffentlicht
1 Stunde 28 Minuten
In ihrem neuen Buch rechnet die Politikwissenschaftlerin und Publizistin Ulrike Guerot mit der EU ab und entwirft die Idee einer neuen Republik. ·»Die EU und ihre Nationalstaaten wurden immer undemokratischer, immer technokratischer, immer autoritärer.« Das schreibt die Politikwissenschaftlerin und Publizistin Ulrike Guérot in ihrem neuen Buch »Endlich Europa – Wie die europäische Republik wahr wurde«. Der Titel bezieht sich auf eine Art Abrechnung mit der EU aus dem Jahr 2017, die Guerot ebenfalls als Buch veröffentlicht hat. Zehn Jahre später formuliert sie eine Art Utopie, in der sie sich eine Republik erträumt, die den Menschen mehr dient als die bisherige Europäische Union. Diese sei laut Guerot ohnehin ein »kompletter Betrug am europäischen Bürger«. Europa liegt Guerot publizistisch sehr am Herzen. In unserem Gespräch wird jedoch auch deutlich, dass ein Teil ihrer Faszination für Europa in ihrer bewegten Biografie liegt, die deutliche Spuren des Krieges trägt. Neben ihrer konkreten Vorstellung einer neuen Republik, die den Menschen mehr Selbstbestimmung, mehr Freiheit und mehr demokratische Mitsprache ermöglichen würde, blickt Guerot auch auf die Vergangenheit der EU zurück. In ihrem Buch bezeichnet sie diesen Rückblick als das »härteste Kapitel«. Darin dechiffriert sie einige der zentralen, meist zum eigenen Vorteil umgedeuteten und verklärteten Narrative der transatlantischen Allianz. Mit Blick auf den langjährigen Ukrainekrieg und die stetig verschlechterte Beziehung zwischen der EU und Russland macht sich Ulrike Guerot ernsthafte Sorgen um die Zukunft und den Frieden Europas. Denn angesichts der vielen besonderen Landschaften, Städte, Traditionen und Menschen haben wir laut Guerot »als Europäer viel zu verlieren«. Artikel und Video: www.barucker.press Das neue Buch: https://www.buchkomplizen.de/endlich-europa.html Weitere Interviews ermöglichen: Produktionskosten: ca. 1700 € Produktion: https://www.screen-talk.de Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS PayPal: info@bastian-barucker.de (Link) Betreff: Schenkung Weitere Links: Website: https://bastian-barucker.de Werbefrei auf Substack: https://www.barucker.press Podcast: https://bbarucker.podigee.io Social Media X (Twitter): https://x.com/BBarucker Instagram: https://www.instagram.com/bastianbarucker/ Facebook: https://www.facebook.com/wildnisschulewaldkauz Odysee: https://odysee.com/@bastianbarucker:c 2026 Bastian Barucker
38 Minuten
»Diese Zahlen nicht auszuwerten, wäre eine grobe Pflichtverletzung.« Andreas Schöfbeck, damals Vorstand der BKK Provita, verfasste Anfang 2022 eine Analyse, die auf ein Risikosignal bei den mRNA-Impfungen hinwies. Daraufhin wurde er fristlos entlassen. Nun meldet er sich zu Wort. Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/schoefbeck-nebenwirkungen-corona Weitere Produktionen ermöglichen Produktionskosten: ca. 500 € Produktion: https://www.screen-talk.de Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS PayPal: info@bastian-barucker.de (Link) Betreff: Schenkung
1 Stunde 16 Minuten
Es ist eine besondere Ausnahme im Corona-Geschehen, dass ein Mainstream-Journalist seine Position zur Corona-Politik so drastisch ändert. Volker Rekittke ist so ein Sonderfall. Wie kam es dazu? Volker Rekittke ist ein erfahrener Journalist. Bis 2024 arbeitete er 20 Jahre lang als Lokalredakteur beim Schwäbischen Tagblatt. Nun hat er ein Buch mit dem Titel »Der pandemische Brandbeschleuniger« geschrieben. Darin geht es um seine Zunft und den Umgang mit der Corona-Politik. Der prägnante Untertitel des Buches bringt Rekittkes Erschütterung zum Ausdruck: »Corona und die Krise des Journalismus aus der Sicht eines Zeitungsredakteurs«. Kritik am Corona-Journalismus ist nicht neu. Schon früh wurde die auffällige Einseitigkeit, Unausgewogenheit und Faktenfreiheit der Corona-Berichterstattung in den Leitmedien bemängelt. Doch Rekittkes Buch ist besonders, da er als Lokalredakteur einer in der Region bedeutenden Zeitung den Corona-Maßnahmen anfänglich befürwortend gegenüberstand. Er schrieb über Impfangebote, die wahrgenommen werden sollten, und über das Tragen von Masken. Er ließ sich gegen Covid-19 impfen und empfahl seiner Partnerin sogar, die neuartigen mRNA-Präparate zu nehmen. Doch dann vollzog sich ein bemerkenswerter Wandel. Rekittke hinterfragte die Sinnhaftigkeit der Corona-Politik, nachdem er sich mit Impfschäden durch die modRNA-Impfungen beschäftigt hatte. Er begann zu recherchieren und stieß relativ schnell auf Unstimmigkeiten bezüglich der Corona-Impfkampagne. Anstatt sich an seine eigene Überzeugung zu klammern, war Rekittke bereit, seine Sicht auf die Dinge angesichts neuer Erkenntnisse anzupassen. Ein ganz normaler Vorgang, würde man meinen. Dem ist aber nicht so, denn das Corona-Geschehen war vor allem durch festgefahrenes, renitentes Schubladendenken geprägt. Plötzlich erfuhr Rekittke die sozialen Kosten einer regierungskritischen Berichterstattung und durfte sich, wie damals üblich, als »Rechts« oder sogar »Nazi« bezeichnen lassen. Und das, obwohl er ein politisch links eingestellter Journalist mit einer «ziemlich lupenreinen linken Biografie» ist. Diese Begegnung mit zwei Welten und seine Transformation vom Maßnahmenbefürworter zum -kritiker machen das Gespräch mit Volker Rekittke so besonders. Es ermöglicht ein Verständnis für die Corona-Berichterstattung des Mainstreams, ohne abzusprechen, dass diese laut Rekittkes Buch eine Krise darstellte. Rekittke beendete 2024 seine Arbeit als Redakteur und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Jessica Tatti (BSW), die sich für die Aufarbeitung der Corona-Politik einsetzte. Er ist aktuell wissenschaftlicher Mitarbeiter von Christian Dorst (MdL) und mit zuständig für die Corona-Enquete-Kommission in Brandenburg. Artikel und Video: https://www.barucker.press Weitere Produktionen ermöglichen Produktionskosten: ca. 1700 € Produktion: https://www.screen-talk.de Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS PayPal: info@bastian-barucker.de (Link) Betreff: Schenkung
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Über diesen Podcast

Ich veröffentliche Beiträge zu den Themen „innere und äußere Natur”, „Wildnispädagogik” und „Persönlichkeitsentwicklung”. Dabei interessiert mich oft die Frage nach dem Ursprünglichen und Natürlichen. Seit März 2020 befasse ich mich sehr intensiv mit der Pandemiepolitik.
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„Bastian Barucker“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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