Podcaster
Episoden
28.02.2026
1 Minute
Ich spreche mit Filmemacher Alex de Vito darüber, wie er
überhaupt zum Film gekommen ist — vom Kinovorführraum seiner
Kindheit bis zu Kinodokumentarfilmen, die gesellschaftliche
Themen aufgreifen und echte Wirkung entfalten können. Alex
erklärt mir den Unterschied zwischen Kameramann und Filmemacher:
Er denkt Projekte von der Idee bis zum fertigen Film, inklusive
Dramaturgie, Schnitt und Verantwortung für das Endergebnis.
Ein großer Teil unseres Talks dreht sich um
Dokumentarfilm-Praxis: Warum „echt“ so aufwändig ist, wie viel
Material man braucht (teils 80:1 oder mehr) und weshalb Emotionen
oft in unfertigen Sätzen, Pausen oder einem Seufzer stecken —
nicht im perfekten Text. Alex nimmt mich außerdem mit in seine
Erfahrungen aus Krisen- und Katastrophengebieten: kleine Teams,
unklare Lagen, harte Entscheidungen und die Verantwortung, Dinge
sichtbar zu machen, damit Öffentlichkeit überhaupt reagieren
kann.
Dann gehen wir voll rein ins KI-Thema: Wo KI Prozesse massiv
beschleunigt (Transkription, Freistellen, Bildbearbeitung) — und
wo für uns beide kritische Grenzen liegen (Manipulation,
gefälschte Aussagen, geklonte Stimmen, digitale
„Wiederbelebung“). Für schnellen Content sieht Alex pragmatische
Einsatzfelder, für Kino-Dokus bleibt für ihn das Menschliche
unverhandelbar: Authentizität, Unperfektheit und echte Präsenz.
--
LinkedIn-Profil von Alex:
https://www.linkedin.com/in/alexdevito-film/
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Vertrauen statt Filter: Wie du mit Bild & Video wirklich hängenbleibst. Mit Andreas Bierwirth - #268
21.02.2026
1 Stunde 4 Minuten
Was bringt dir die beste Kamera, wenn am Ende nichts rüberkommt?
In dieser spontanen Folge spreche ich mit Andreas Bierwirth über
das, was visuelle Kommunikation im Kern ausmacht: Vertrauen,
Emotion und eine Sprache, die nicht nach „Werbung“ aussieht. Wir
driften zwischendurch herrlich ab, landen aber immer wieder bei
den großen Fragen: Wie schaffst du es, dass sich Menschen deinen
Content freiwillig reinziehen? Warum ist „polarisieren“ für den
Mittelstand oft schon das falsche Wort – und wieso heißt sichtbar
sein nicht automatisch Shitstorm? Andreas erzählt, wie er Marken
nicht nur fotografiert oder filmt, sondern in Content denkt: Was
fühlt die Zielgruppe, was bleibt hängen, und wie wirkt eine
Marke, wenn sie sich echt zeigt statt perfekt.
Wir sprechen über die LinkedIn-Bubble, über Lautsein vs. Tiefe
und darüber, warum man Menschen auf Events oft komplett falsch
einsortiert, wenn nie Raum für echte Gespräche entsteht. Außerdem
geht’s um den Druck, vor der Kamera perfekt sein zu müssen, um
den Trend Richtung mehr Realness auf Social Media und um die
Frage, wie viel Retusche und wie viel KI einer Marke eigentlich
gut tun. Andreas ist klarer Heavy-User von KI für Struktur,
Inspiration und Vorarbeit – aber wenn KI im Frontend übernimmt,
leidet aus seiner Sicht das, worauf es bei hochpreisigen
B2B-Angeboten wirklich ankommt: Glaubwürdigkeit auf Augenhöhe.
Natürlich reden wir auch über e.bootis und darüber, wie aus
radikal ehrlicher Sprache, extrem viel Vorarbeit und einem
übermenschlichen Vertrauensvorschuss ein Imagefilm entstanden
ist, der nicht nur in der Bubble hängen bleibt, sondern messbar
wirkt – bis hin zu spürbar mehr Bewerbungen. Und falls du dich
fragst, ob Emotion nur mit High-End-Equipment geht: Andreas
erzählt, warum er bei Leica mit einem uralten iPhone 3GS rumläuft
und trotzdem genau die Bilder macht, die man nicht mehr vergisst.
Wenn du nach der Folge denkst: „Okay, ich muss an meiner
Kommunikation mit Bild, Video oder Audio was verändern“ – dann
schreib mir deine Meinung in die Kommentare (LinkedIn, Spotify,
YouTube, Podcast.de) oder per Mail an
kevin-at-kevin-allein-in-marketing.de. Wenn du die ganze
e.bootis-Story aus Unternehmenssicht hören willst, spring rüber
zu Folge 214 mit Steffen Heetfeld – da gibt’s die Hintergründe.
--
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Die Folge mit Steffen Heetfeld: https://youtu.be/oKBQxJflddc
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14.02.2026
1 Minute
Gesicht zeigen war gestern: In dieser Folge spreche ich mit
Olivia Ulbing-Sommeregger darüber, warum Faceless Accounts gerade
komplett durch die Decke gehen – und wie das Business dahinter
wirklich funktioniert. Du erfährst, welche Modelle am häufigsten
genutzt werden (Affiliate, eigene digitale Produkte, UGC), warum
„fertige Content-Bundles“ das Ganze noch einfacher machen und
weshalb das Thema durch KI nochmal eine ganz neue Dimension
bekommt.
Wir schauen uns auch an, wie KI-Influencer heute schon so echt
wirken, dass du zweimal hinschauen musst – inklusive der Frage,
wo das ethisch und gesellschaftlich hinführt, wenn Social Media
ohnehin schon viel zu selten hinterfragt wird. Am Ende bleibt vor
allem eins: Die Technik ist nicht die Schwachstelle – wir
Menschen sind es, wenn wir alles glauben, was uns im Feed
begegnet.
Wenn du wissen willst, ob Faceless Accounts ein smarter Shortcut
oder ein riesiges Problem sind: Hör rein.
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07.02.2026
1 Minute
In dieser Folge habe ich mit Stephanie Sgura darüber gesprochen,
was Funnel und Flywheel gemeinsam haben, wo sie sich fundamental
unterscheiden – und warum viele Setups in der Praxis nicht
scheitern, weil das Modell „falsch“ ist, sondern weil das
Fundament fehlt.
Wir haben den klassischen Funnel als Trichter eingeordnet: oben
kommen viele Leads rein, unterwegs fallen immer mehr raus, und
unten bleibt am Ende nur ein kleiner Teil übrig. Das wird
besonders dann zum Problem, wenn der Funnel hauptsächlich aus
transaktionalen Touchpoints besteht – also Mails und Messages,
die im Kern nur „verkaufen, verkaufen, verkaufen“ wollen.
Stephanie hat dabei eine für mich wichtige Realität betont: Der
Großteil der Zielgruppe ist in den meisten Märkten schlicht nicht
kaufbereit. Wenn ich dann alle gleich behandle, alle gleich
drücke und überall Conversion erzwingen will, verbrenne ich Zeit
und Geld – und vergraule sogar die, die später mal gut passen
würden.
Genau da setzt für uns das Flywheel an: Statt Leads einmal durch
einen Trichter zu pressen, baue ich ein System, das sich über
Zeit „dreht“ und Energie aus Vertrauen, Mehrwert und Wiederholung
bekommt. Heißt konkret: Menschen dürfen mir folgen, meinen
Content sehen, vielleicht in den Newsletter kommen, ein Webinar
mitnehmen, sich ein Freebie ziehen – ohne dass ich sie sofort in
die „Jetzt kaufen“-Schublade stecke. Und wenn bei ihnen später
der Druck entsteht, wenn das Problem wirklich akut wird, wissen
sie: da war doch diese Person/diese Marke – und dann kommen sie
deutlich wärmer rein.
Ein richtig praktischer Hebel, den Stephanie genannt hat, war das
Thema Webinar-Leads: Nicht erst danach anrufen, sondern ruhig
schon davor. Erwartungen abholen, Status quo verstehen, die
richtigen Fragen stellen – und dann nach dem Webinar sauber
anschließen. Das ist für mich die perfekte Brücke zwischen
Marketing und Sales: Marketing sorgt für Awareness und Interest,
Sales übernimmt mit Kontext und Qualität, statt blind in
Kaltakquise zu laufen.
Wir sind dann ziemlich schnell bei einem Punkt gelandet, der
alles entscheidet: Wenn ICP (Ideal Customer Profile),
Positionierung, Value Proposition und Differenzierung nicht
sitzen, dann läuft jede Kommunikation an der Zielgruppe vorbei.
Dann ist es egal, ob ich Funnel oder Flywheel mache – ich
skaliere nur Chaos. Und in 2026 kommt für mich noch eine Ebene
dazu: Vertrauen. Märkte sind gesättigt, Content ist massenhaft,
viel davon ist austauschbar oder fake. Deshalb gewinnen Personal
Brand, Wertekommunikation und echte, konsistente Inhalte (gern
auch Longform wie Podcast/Video) nochmal stärker an Bedeutung.
Zum Schluss haben wir auch über die „Coach-Bubble“ gesprochen.
Stephanie grenzt sich klar ab, versteht sich eher als
Unternehmensberaterin und kritisiert das laute
Skalierungsversprechen in Dienstleistungsprogrammen, das oft über
Masse statt Qualität funktioniert. Meine Essenz aus der Folge:
Flywheel ist kein Schnellschuss. Es braucht Geduld (eher 6–12
Monate Aufbau), aber es zahlt auf nachhaltige Lead-Qualität,
Vertrauen und weniger Abhängigkeit von Kaltakquise ein.
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31.01.2026
50 Minuten
TRIGGERWARNUNG! In dieser Folge habe ich mir den Sales-Experten
Andreas Kaldewey geschnappt, um über die Themen zu sprechen, die
man eigentlich meidet wie der Teufel das Weihwasser: die heilige
Dreifaltigkeit aus Sex, Religion und Politik. Wir steigen direkt
mit einer absurden Verwechslung zwischen OnlyFans und
„OnlyFriends“ sowie dem legendären Ramses-Witz ein, bevor wir den
harten Kern der Sache freilegen. Deutschland steckt im vierten
Jahr der Rezession fest, die Stimmung liegt irgendwo zwischen
Keller und Grundwasser, und wir fragen uns ganz direkt, warum wir
als einstige Exportnation den Arsch nicht mehr hochbekommen.
Wir diskutieren ausführlich über den schwächelnden
Wirtschaftsstandort Deutschland und das Paradoxon im Ruhrpott, wo
trotz hoher Arbeitslosigkeit ein massiver Fachkräftemangel
herrscht. Andreas und ich lassen kein gutes Haar an der
schleppenden Digitalisierung, die dazu führt, dass ich am
Parkautomaten verzweifle oder für einfache Bankvorgänge immer
noch Stempel und Unterschriften sammeln muss. Es geht um die zu
hohen Steuern, die explodierenden Energiepreise und das Gefühl,
dass Reformen in der Politik ewig dauern, während Sondervermögen
und Diätenerhöhungen plötzlich ganz schnell gehen. Ein offener
Talk über Standort-Frust, bürokratische Hürden und die Frage, ob
wir in Deutschland einfach zu träge geworden sind, um im globalen
Wettbewerb noch mitzuspielen.
--
LinkedIn-Profil von Andreas:
https://www.linkedin.com/in/andreas-kaldewey-glueckauf/
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