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Episoden

42 Minuten
Etwa die Hälfte der jungen Erwachsenen in Deutschland fühlt sich einsam, rund 12 Prozent sogar stark. Aber Einsamkeit heißt nicht, dass niemand da ist. Sie entsteht in der Lücke zwischen der Verbundenheit, die wir uns wünschen, und der, die wir tatsächlich erleben. Man kann sie allein auf dem Sofa spüren und genauso in der vollen Mensa, wo alle anderen an ihren Tischen lachen und sich unterhalten. Am meisten schmerzt sie oft dort, wo eigentlich Nähe sein sollte: in Freundschaften, in denen nur noch über Oberflächlichkeiten gesprochen wird, oder in einer Beziehung, in der man sich fremd fühlt. Gerade das Studium bringt vieles mit, was Einsamkeit begünstigt: eine neue Stadt, ständiger Leistungsdruck, möglicherweise zu wenig Zeit für richtige, tiefgehende Beziehungen. Bleibt das Gefühl dauerhaft, wird es zum Gesundheitsrisiko und erhöht die Wahrscheinlichkeit für Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und obwohl wir seit der Pandemie offener darüber reden, fällt es vielen weiter schwer, Einsamkeit zuzugeben. Wie erkennt man sie bei sich selbst? Warum trifft sie manche härter als andere? Was hilft konkret und was können wir gemeinsam ändern, an der Hochschule und als Gesellschaft? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Sonia Lippke, Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Sie erklärt, wann Alleinsein guttut und wann es kippt, warum verlässliche Unterstützung wichtiger ist als der perfekte Freundeskreis und warum wir vielleicht keine Strategie gegen Einsamkeit brauchen, sondern eine für Verbundenheit. Auf dem Content Hub „How it works“ findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteurinnen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expertinnen sprechen, findet ihr hier.
19 Minuten
Kurz die Vorlesung hinter sich bringen, dann ab auf die Wiese, Kaffee in der Hand, einmal durchatmen. Schon greift die Hand fast von allein zum Handy. Ein Reel, ein Post, noch einer und schon ist die Pause vorbei, bevor sie richtig angefangen hat. Neun Stunden Bildschirmzeit, bei manchen elf: Auf dem Campus der Uni Potsdam sind solche Zahlen keine Ausnahme. Social Media ist beides. Es verbindet, gibt uns Memes, Popkultur und das Gefühl, dazuzugehören. Zugleich es zieht uns rein, bringt uns dazu, unsere Leben mit denen zu vergleichen, die scheinbar besser laufen, und macht aus Verbindung schnell Verpflichtung. Wie kommen wir aus dem Autopiloten raus, ohne gleich alles zu löschen? Was hilft wirklich und was ist nur gut gemeint? Wir haben uns auf dem Campus umgehört und außerdem mit der Psychologin Natalie Hartig, dem Poetry-Slammer Rainer Holl, dem Content Creator Robin Solf und mit Jule Seiffert gesprochen, die an der Uni Potsdam den Feelgood Campus leitet. In dieser Folge gibt es konkrete Strategien für alle, die das Gefühl kennen: Ich wollte doch nur ganz kurz auf Instagram gucken. Auf dem Content Hub “How it works” findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteur*innen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expert*innen sprechen, findet ihr hier. Redaktionsleitung: Mae Becker Projektleitung: Anna Matt Redaktion: Azadê Peşmen Producer: Jonas Ross
39 Minuten
Anfang 20 und das Leben liegt noch komplett vor dir. Eine Lebensphase, die von Aufbruch, Energie und Lebenslust geprägt ist, in der alles möglich scheint. Viele junge Menschen entscheiden sich in dieser Lebensphase für einen eigenen Lebensentwurf, beginnen ein Studium, ziehen vielleicht sogar in eine neue Stadt. Jetzt beginnt das neue Leben – wären da nicht die Unsicherheiten.   Denn wer heute erwachsen wird und in das eigene Leben startet, lebt oft im Dauerkrisen-Modus: Kriege, Klimakrise, gesellschaftlicher Druck, eine miese Wirtschaftslage. Und mit alldem werden wir ständig konfrontiert – besonders digital. Wie nehmen wir Druck raus und finden Zuversicht wieder? Wie setzen wir (auch digital) Grenzen, die uns guttun und wie bleiben wir dabei in Verbindung? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Dr. Eva Asselmann, sie ist Persönlichkeitspsychologin und Professorin an der HMU Health and Medical University in Potsdam. Auf dem Content Hub „How it works“ findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteur*innen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expert*innen sprechen, findet ihr hier. Redaktionsleitung: Mae Becker Projektleitung: Anna Matt Redaktion: Azadê Peşmen Producer: Jonas Ross
43 Minuten
2024 wurde Ozempic in Deutschland knapp und das Thema in den Medien groß: Eigentlich ist das Medikament für Menschen mit Diabetes gedacht. Später wurde es auch zur Behandlung von Adipositas zugelassen. Doch inzwischen spritzen sich auch viele, die weder das eine noch das andere haben, das Medikament. Um abzunehmen. Auch auf Social Media wird die „Abnehmspritze“ gefeiert, von Promis und Content-Creator:innen, die vermeintlich schnelle und unkomplizierte „Abnehmerfolge“ zeigen. Was sagt es über unsere Gesellschaft aus, wenn Medikamente wie Ozempic zum Lifestyle-Produkt werden? Was bedeutet das für unser Bild von Körpern, von Schlankheit und für unseren Selbstwert? Welchen Druck erzeugt das besonders für junge Frauen? Wie steht es um die Body-Positivity-Bewegung, die dem etwas entgegenhält? Und wie lässt sich das eigene Körperbild überhaupt gegen äußere Erwartungen schützen? Das und mehr besprechen wir in dieser Folge mit Melodie Michelberger, Autorin, Content-Creatorin und Körperaktivistin und Sabine König, Psychologin und TK-Gesundheitsexpertin. Auf dem Content Hub „How it works“ findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteur:innen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expert:innen sprechen, findet ihr hier.
43 Minuten
Die erste WG, das erste Mal in einem Hörsaal sitzen und durch die erste Prüfungsphase kämpfen: Für Studienanfänger:innen ist die Zeit nach dem Abi die Zeit für viele erste Male. Klingt aufregend! Aber auch stressig. Und tatsächlich: Eine Studie von Die Techniker von 2023 zeigt, dass sich immer mehr Studierende gestresst fühlen. Was steckt dahinter und wie lässt sich lernen, die Herausforderungen im Studienalltag etwas gelassener zu nehmen? Um diese und weitere Fragen geht es in der zweiten Folge der neuen Staffel von „How it works“ – dem Podcast, präsentiert von Die Techniker. Antworten geben Dr. Tobias Stächele, Psychotherapeut und Leiter der Psychotherapeutischen Ambulanz für stressbedingte Erkrankungen der Uni Freiburg, und Dr. David Surges, Psychologe und TK-Gesundheitsexperte.
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Über diesen Podcast

Viele Menschen, die mitten im Studium stecken, werden parallel erwachsen – und müssen nicht nur Hausarbeiten schreiben, sondern auch mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen umgehen. Den eigenen, und solchen, mit denen wir als Gesellschaft konfrontiert sind. Dass all das manchmal zu mentaler Belastung führt, ist völlig verständlich – und normal. In unserem Podcast „How it works“ schauen wir gemeinsam mit Die Techniker darauf, was Studierende umtreibt. Wir zeigen, dass sie mit ihren Struggles nicht allein sind, und geben Impulse, wie sie gut durch diese Lebensphase kommen – auf ihre ganz eigene Art. Oft trägt man alles, was man dafür braucht, schon in sich. Man muss es nur erkennen. Dafür sprechen wir mit Menschen, die richtig gute Antworten haben, und lassen Studierende selbst zu Wort kommen.
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„How it works“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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