Podcaster
Episoden
15.04.2026
31 Minuten
In dieser Episode werfen Christian Kaeser und Arne Schnitger gemeinsam mit Dr. Nils Weith, Geschäftsführer des Instituts für Digitalisierung im Steuerrecht (IDSt), einen Blick hinter die Kulissen des IDSt. Dr. Weith gibt spannende Einblicke in das vor fünf Jahren gegründete IDSt, das heute mehr als 300 Mitglieder zählt und als branchenübergreifende Multi-Stakeholder-Plattform Unternehmen, Finanzverwaltung, Wissenschaft, Berufsvertretungen, Verbände u.v.m. zusammenbringt. Das IDSt verfolgt den Ansatz, Digitalisierung ganzheitlich zu denken. Dies wird an der Arbeit ausgewählter Fachausschüsse - von der „Digitalisierbarkeit von Steuernormen“ über „Künstliche Intelligenz“ bis zu „Aus- und Weiterbildung“ konkretisiert. Dabei werden Fragen diskutiert, die den gesamten Berufsstand bewegen: Welche Auswirkungen haben Digitalisierung und KI auf die tägliche Arbeit? Welche Chancen eröffnen sich und wo kann das IDSt als Best-Practise-Plattform konkrete Unterstützung geben? Ein Ausblick auf die kurz- und mittelfristigen Ziele des IDSt runden diese Episode ab.
Mehr
26.03.2026
36 Minuten
In dieser Episode analysieren wir zunächst ein aktuelles BFH-Urteil zur tatsächlichen Durchführung von Ergebnisabführungsverträgen: Innerhalb welcher Fristen müssen die Verpflichtungen aus einem EAV erfüllt werden, und wie sind sie bilanziell abzubilden? Darüber hinaus diskutieren wir ein weiteres BFH-Urteil, wonach eine verhinderte Vermögensmehrung keine Einkommensminderung i.S.d. Korrespondenzprinzips gem. § 8 Abs. 3 Satz 4 KStG darstellt – und welche Auswirkungen dies auf andere Rechtsnormen hat. Aus der Verwaltungspraxis beleuchten wir einen spannenden Qualifikationskonflikt: Was geschieht, wenn eine Dividenden ausschüttende deutsche Gesellschaft aus US-Sicht als transparente Betriebsstätte behandelt wird (disregarded) und dadurch die Entlastung von Quellensteuern nach dem DBA in Frage steht? Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf das Urteil des US Supreme Courts zu den auf Grundlage des IEEPA erhobenen US-Zöllen und praktische Fragen zum Erstattungsverfahren für betroffene Unternehmen.
Mehr
23.03.2026
29 Minuten
In dieser Episode diskutieren Christian Kaeser und Arne Schnitger mit Christoph Ott, Referent im Bundesfinanzministerium, und Werner Stuffer, Global Head of Tax bei der ZF Friedrichshafen Group, über eine der aktuellsten Fragen des internationalen Steuerrechts. Ausgehend vom Update des OECD-Musterkommentars zur Betriebsstättenbegründung bei Homeoffice-Tätigkeiten beleuchten sie den Entwurf eines BMF-Schreibens zum Betriebsstättenbegriff und zur Betriebsstättenbegründung im innerstaatlichen und internationalen Steuerrecht. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem das Tatbestandsmerkmal der Verfügungsmacht sowie die Unterschiede zwischen Inbound- und Outbound-Fällen. Darüber hinaus werfen die Gesprächspartner einen Blick auf die jüngste BFH-Rechtsprechung im sog. Taxifahrer-Fall, erörtern steuerliche Herausforderungen in Matrix-Organisationen und gehen auf die Frage ein, ob Doppelbesteuerungsabkommen statisch oder dynamisch auszulegen sind.
Mehr
18.03.2026
30 Minuten
In dieser Folge von „Frisch serviert – Verrechnungspreise“ geht es um die zentrale Frage: Wie hoch muss bzw. darf die Vergütung eines Auftragsfertigers sein? Kati Fiehler (PwC), Nils Pippart (Freudenberg-Gruppe) und Christoph Richter (PwC) sprechen über das Funktions- und Risikoprofil von Routineherstellern, die Rolle der TNMM sowie das Zusammenspiel von Price Setting und Outcome Testing. Außerdem: Wann ist Benchmarking wirklich nötig, wie geht man pragmatisch mit Datenbankstudien um und wie stellt man sicher, dass Verträge, Kalkulation und TP-Dokumentation konsistent sind – auch mit Blick auf künftige Transparenz durch Public CbCR.
Mehr
09.03.2026
32 Minuten
In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um den richtigen Zeitpunkt für die Geltendmachung des Vorsteuerabzugs im Lichte aktueller Rechtsprechung. Konkret beleuchten wir die frisch ergangene Entscheidung des Gerichts der EU (Rs. T 689/24, Dyrektor Krajowej Informacji Skarbowej) vom Februar 2026, die Unternehmen ermöglicht, Vorsteuer rückwirkend für den ursprünglichen Leistungszeitraum geltend zu machen, sofern die zugehörige Rechnung spätestens vor Abgabe der Steuererklärung vorliegt. Wir vergleichen diese Erleichterung mit der Rechtsprechung des BFH in seinem Urteil vom 25. Juni 2025 (Az. XI R 17/22), in der er das Besteuerungsverfahren nach dem Entstehungszeitpunkt bestimmt, aber daran festhält, dass erst ab Empfang der Rechnung der Vorsteuerabzug geltend gemacht werden kann. Außerdem besprechen wir das EuGH-Urteil Česká síť (C-796/23), das klärt, wer in einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ohne eigene Rechtspersönlichkeit der Steuerschuldner für die Umsatzsteuer ist. Abschließend geben wir ein kurzes Update auf Verrechnungspreise und Umsatzsteuer: Wir ordnen den Schlussantrag der Generalanwältin im Fall Stellantis (C-603/24) ein und erklären, welche Bedeutung nachträgliche konzerninterne Preisanpassungen für die Umsatzsteuer haben könnten.
Mehr
Über diesen Podcast
Ganz frisch werden in unserem Podcast aktuelle Entwicklungen und
Neuigkeiten zum Steuerrecht serviert. Abwechselnd stehen das
Ertragsteuerrecht, das Umsatzsteuerrecht, Verrechnungspreise oder
die Besteuerung der öffentlichen Hand im Fokus. Klingt spannend?
Dann einschalten!
Abonnenten
Wilnsdorf
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.