DigiKompetenz Podcast Archiv
189 Episoden
49 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Jonas Jelinski, Cybersicherheitsexperte und Technical Trainer des Innovationszentrum für Industrie 4.0.
Zu einem Zeitpunkt, an dem Cybersecurity noch nie so wichtig war, stehen in Europa schätzungsweise 300.000 Stellen in Cybersicherheit frei. Werden sie nicht in Zukunft gefüllt, steht möglicherweise einen milliardenschweren Schaden vor uns. Und nicht nur Großunternehmen bilden die Ziele von Cyberangriffen. Cyberkriminelle haben es oft leichter, viele KMUs zu infiltrieren und dort durch die Masse auch großes Geld zu verdienen. Nur leider merken viele viel zu spät, dass sie infiltriert wurden. In diesem hochspannenden und facettenreichen Gespräch gewährt uns Jonas Jelinksi einen wichtigen Einblick in die größten und häufigsten Einfallstore der Cyberattacken und in die notwendigen Maßnahmen in der Strategie, Personalentwicklung und Bildung, um künftig besser Angriffe abzuwehren.
Von IT-Sicherheit als Strategie-Thema und den Fokus auf das realistische Verhalten der Menschen über Aufmerksamkeitsdefizite als Security-Falle und Social Engineering bis hin zu Usability als großer Erfolgsfaktor für Cybersecurity-Schulungen und das Smartphone als wirklich blinder Fleck der Sicherheit. Eines bleibt klar, Cybersicherheit ist ein Thema für Führungskräfte, die alle Mitarbeitende von Anfang an einbinden und intrinsische Reize für Sicherheit schaffen müssen.
Ach ja, was haben Gladiatoren und Philosophen mit der digitalen Transformation zu tun und was gehört zu einem wirklich schönen Leben? – Einfach reinhören!
Zu einem Zeitpunkt, an dem Cybersecurity noch nie so wichtig war, stehen in Europa schätzungsweise 300.000 Stellen in Cybersicherheit frei. Werden sie nicht in Zukunft gefüllt, steht möglicherweise einen milliardenschweren Schaden vor uns. Und nicht nur Großunternehmen bilden die Ziele von Cyberangriffen. Cyberkriminelle haben es oft leichter, viele KMUs zu infiltrieren und dort durch die Masse auch großes Geld zu verdienen. Nur leider merken viele viel zu spät, dass sie infiltriert wurden. In diesem hochspannenden und facettenreichen Gespräch gewährt uns Jonas Jelinksi einen wichtigen Einblick in die größten und häufigsten Einfallstore der Cyberattacken und in die notwendigen Maßnahmen in der Strategie, Personalentwicklung und Bildung, um künftig besser Angriffe abzuwehren.
Von IT-Sicherheit als Strategie-Thema und den Fokus auf das realistische Verhalten der Menschen über Aufmerksamkeitsdefizite als Security-Falle und Social Engineering bis hin zu Usability als großer Erfolgsfaktor für Cybersecurity-Schulungen und das Smartphone als wirklich blinder Fleck der Sicherheit. Eines bleibt klar, Cybersicherheit ist ein Thema für Führungskräfte, die alle Mitarbeitende von Anfang an einbinden und intrinsische Reize für Sicherheit schaffen müssen.
Ach ja, was haben Gladiatoren und Philosophen mit der digitalen Transformation zu tun und was gehört zu einem wirklich schönen Leben? – Einfach reinhören!
42 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Anne M. Schüller, die mehrfache ausgezeichnete Management-Denkerin, Übermorgengestalterin, Expertin für kundenzentrierte Unternehmensführung und Bestseller-Autorin. Ihr neuestes Buch heißt: Bahn frei für Übermorgengestalter!: 25 Quick Wins für Innovatoren und Zukunftsversteher.
Es beginnt jetzt die exponentielle Phase der Digitalisierung. Und in dieser Phase brauchen wir Übermorgengestalter in den Unternehmen. In diesem multiperspektivischen Gespräch gewährt uns Anne einen tiefen Einblick in ihre Vision der modernen Unternehmenstransformation. Top-down und Bottom-up waren gestern. Die Übermorgengestalter agieren aus der Mitte des Unternehmens. Und es ist wichtig, dass sie dafür Raum bekommen. Denn Übermorgen ist bei den rasanten Entwicklungen schneller da, als viele denken und die Zukunft ist ein Laufband: Wer stehen bleibt fällt runter!
Von gebrauchsanweisungsabhängigen Managern und der sinnvollen Verbindung von KI und gesundem Menschenverstand für gute Entscheidungen über die Gewinnung von 10% der Menschen als Vorreiter für die Change-Prozesse über das Abschaffen von Regeln und den Hausputz im Unternehmen, um Freiraum für Innovation und Übermorgendenker zu schaffen. Eines bleibt sicher: jeder kann im Kern seiner Talente, ein Unternehmen nach vorne bringen und es lohnt sich, das Schönste zu denken und dann zu überlegen, was kann ich dazu beitragen und was muss ich dafür lernen.
Ach ja, was haben ehemaligen Bankangestellten, Windsurfen, Eisdielen, Taxi-Fahren und Puzzeln mit der Innovation des Managements und von Unternehmen zu tun? – Einfach reinhören!
Es beginnt jetzt die exponentielle Phase der Digitalisierung. Und in dieser Phase brauchen wir Übermorgengestalter in den Unternehmen. In diesem multiperspektivischen Gespräch gewährt uns Anne einen tiefen Einblick in ihre Vision der modernen Unternehmenstransformation. Top-down und Bottom-up waren gestern. Die Übermorgengestalter agieren aus der Mitte des Unternehmens. Und es ist wichtig, dass sie dafür Raum bekommen. Denn Übermorgen ist bei den rasanten Entwicklungen schneller da, als viele denken und die Zukunft ist ein Laufband: Wer stehen bleibt fällt runter!
Von gebrauchsanweisungsabhängigen Managern und der sinnvollen Verbindung von KI und gesundem Menschenverstand für gute Entscheidungen über die Gewinnung von 10% der Menschen als Vorreiter für die Change-Prozesse über das Abschaffen von Regeln und den Hausputz im Unternehmen, um Freiraum für Innovation und Übermorgendenker zu schaffen. Eines bleibt sicher: jeder kann im Kern seiner Talente, ein Unternehmen nach vorne bringen und es lohnt sich, das Schönste zu denken und dann zu überlegen, was kann ich dazu beitragen und was muss ich dafür lernen.
Ach ja, was haben ehemaligen Bankangestellten, Windsurfen, Eisdielen, Taxi-Fahren und Puzzeln mit der Innovation des Managements und von Unternehmen zu tun? – Einfach reinhören!
49 Minuten
Our guest in this episode of is Dr. Binh Nguyen Thanh, Senior Program Manager Blockchain Enabled Business and Fintech-Crypto Hub Coordinator at RMIT University Vietnam.
With the Internet we have created a whole new digital economy, the biggest companies in human history based on that idea. Blockchain takes this idea further. In this riveting episode, Binh gives us fascinating insights into Blockchain and Cryptocurrency. Blockchain includes 3 paradigm shifts: data as assets, owning data assets without intermediaries, and wrapping software around these assets. With these three paradigms shifts alone the technology for the people from the people is already challenging macroeconomics and revolutionizing the world of FinTech and Big Tech.
From the necessity for regulators and policymakers worldwide to work in tandem, via moving property rights to the Blockchain, and empowerment to the scenarios of business directly with machines and social media running on the Blockchain. One thing is for sure: every CEO and business leader needs to have knowledge of and update their knowledge on Blockchain and cryptocurrencies, to be able to master the new business opportunities that Blockchain – the Internet of Value will bring with it.
Who is Satoshi Nakamoto really as a person, who owns the rights to Bitcoin, what does meditating have to do with digital competence and where to look for career opportunities? – listen in!
With the Internet we have created a whole new digital economy, the biggest companies in human history based on that idea. Blockchain takes this idea further. In this riveting episode, Binh gives us fascinating insights into Blockchain and Cryptocurrency. Blockchain includes 3 paradigm shifts: data as assets, owning data assets without intermediaries, and wrapping software around these assets. With these three paradigms shifts alone the technology for the people from the people is already challenging macroeconomics and revolutionizing the world of FinTech and Big Tech.
From the necessity for regulators and policymakers worldwide to work in tandem, via moving property rights to the Blockchain, and empowerment to the scenarios of business directly with machines and social media running on the Blockchain. One thing is for sure: every CEO and business leader needs to have knowledge of and update their knowledge on Blockchain and cryptocurrencies, to be able to master the new business opportunities that Blockchain – the Internet of Value will bring with it.
Who is Satoshi Nakamoto really as a person, who owns the rights to Bitcoin, what does meditating have to do with digital competence and where to look for career opportunities? – listen in!
39 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Sascha Gersmann, Leiter Marketing & Großkundenbetreuer Citizen Machinery Europe.
Industrie 4.0 bringt viele neuen Herausforderungen. Maschinen sind vernetzt und liefern eine vielfältige Datenauslese. Sie sollen auch mit Hersteller-unabhängigen Standardschnittstellen ausgestattet sein. Kunden möchten vernetzt arbeiten können, diverse Maschinenparks digital verwalten, und auf einem Bildschirm den Überblick behalten. Kunden wollen aber auch über die verschiedensten Plattformen – im Marketing und auch im Post-Sales - angesprochen werden. Das transformiert auch die Prozesse und People der Traditionsunternehmen. Citizen Machinery hat viele Hürden der Zukunft bereits genommen und transformiert sich weiter. In diesem Gespräch gewährt uns Sascha Gersmann aus Sicht des Marketings einen vielseitigen Einblick in den Wandel des Maschinenbaus und der Drehmaschinen.
Von der sozialen Offenheit für den 1:1 Austausch in Netzwerken, den Vorteilen von LinkedIn als Kommunikationsweg für die Maschinenbau-Branche, über den Vorteil der verschiedenen Sparten einer Unternehmensgruppe für das Lernen bis hin zur LFV Technologie, virtuelle Showrooms, Service Apps, digitalem Leben und der Kombination IT- und Marketing-Skills als Rezept für die Zukunft. Eines bleibt sicher: Weiterbildungen und Fortbildungen machen sich in jedem Projekt sofort bemerkbar- besonders im Marketing. Das Neuerlernte bringt neue Ideen, die existenziell für die Zukunft sind.
Ach ja, was hat Golf mit der Digitalisierung zu tun, was kann man von den Shinkansen in Japan lernen und was hat Uhrmacherkunst mit Drehmaschinen zu tun? – Einfach reinhören!
Industrie 4.0 bringt viele neuen Herausforderungen. Maschinen sind vernetzt und liefern eine vielfältige Datenauslese. Sie sollen auch mit Hersteller-unabhängigen Standardschnittstellen ausgestattet sein. Kunden möchten vernetzt arbeiten können, diverse Maschinenparks digital verwalten, und auf einem Bildschirm den Überblick behalten. Kunden wollen aber auch über die verschiedensten Plattformen – im Marketing und auch im Post-Sales - angesprochen werden. Das transformiert auch die Prozesse und People der Traditionsunternehmen. Citizen Machinery hat viele Hürden der Zukunft bereits genommen und transformiert sich weiter. In diesem Gespräch gewährt uns Sascha Gersmann aus Sicht des Marketings einen vielseitigen Einblick in den Wandel des Maschinenbaus und der Drehmaschinen.
Von der sozialen Offenheit für den 1:1 Austausch in Netzwerken, den Vorteilen von LinkedIn als Kommunikationsweg für die Maschinenbau-Branche, über den Vorteil der verschiedenen Sparten einer Unternehmensgruppe für das Lernen bis hin zur LFV Technologie, virtuelle Showrooms, Service Apps, digitalem Leben und der Kombination IT- und Marketing-Skills als Rezept für die Zukunft. Eines bleibt sicher: Weiterbildungen und Fortbildungen machen sich in jedem Projekt sofort bemerkbar- besonders im Marketing. Das Neuerlernte bringt neue Ideen, die existenziell für die Zukunft sind.
Ach ja, was hat Golf mit der Digitalisierung zu tun, was kann man von den Shinkansen in Japan lernen und was hat Uhrmacherkunst mit Drehmaschinen zu tun? – Einfach reinhören!
44 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Prof. Dr. Markus Kaiser, Professor für digitalen Journalismus, Medieninnovationen und Change-Management an der Technischen Hochschule Nürnberg, Sportjournalist und Executive Consultant bei CGI für Change-Management. Davor war Markus zuvor Leiter der Medienstandort-Agentur des Freistaats Bayern (mit Vernetzung der Medienbranche zum Beispiel mit Medizintechnik, Automotiv und Architektur und Aufbau zum Beispiel einer Content-Marketing-Plattform über den Medienstandort Bayern) und auch Journalist und Pressesprecher.
Nicht nur der Journalismus lebt von den richtigen Worten zum richtigen Zeitpunkt. Für eine erfolgreiche digitale Transformation ist die rechtzeitige Innovationskommunikation und die Einleitung eines ausgeklügelten und individuellen Change-Management-Prozesses eine wichtige Voraussetzung. Ist aber „Change-Management“ der richtige Begriff für die heutige Begleitung des Veränderungsprozesses? In diesem vielseitigen Gespräch gewährt uns Markus durch die Augen eines vielseitigen Journalisten und Change-Managers einen einzigartigen Einblick in den digitalen Wandel, digitalen Journalismus, Datenjournalismus, den realitätsstiftenden Wortgebrauch und vieles mehr.
Von Influencern und den Kanälen der User über Datenkompetenzen und Google-Suchen nach von Menschen geschriebenen Texten bis hin zu Chatbots, Roboterjournalismus, kollaborativem Journalismus und „Thought Leadership“. Eines bleibt sicher: innovatives Change-Management geht vorwiegend um eine Mindset-Änderung und die Schaffung des Bewusstseins für das „warum“.
Ach ja, was haben Sister Madonna und Iron Man mit Journalismus zu tun, wer hatte ein Gewehr bei sich bei der Polizeikontrolle, was hat die FC Nürnberg mit der Zukunft zu tun und warum sollte man nach Menschlichem in der Digitalisierung suchen? – Einfach reinhören!
Nicht nur der Journalismus lebt von den richtigen Worten zum richtigen Zeitpunkt. Für eine erfolgreiche digitale Transformation ist die rechtzeitige Innovationskommunikation und die Einleitung eines ausgeklügelten und individuellen Change-Management-Prozesses eine wichtige Voraussetzung. Ist aber „Change-Management“ der richtige Begriff für die heutige Begleitung des Veränderungsprozesses? In diesem vielseitigen Gespräch gewährt uns Markus durch die Augen eines vielseitigen Journalisten und Change-Managers einen einzigartigen Einblick in den digitalen Wandel, digitalen Journalismus, Datenjournalismus, den realitätsstiftenden Wortgebrauch und vieles mehr.
Von Influencern und den Kanälen der User über Datenkompetenzen und Google-Suchen nach von Menschen geschriebenen Texten bis hin zu Chatbots, Roboterjournalismus, kollaborativem Journalismus und „Thought Leadership“. Eines bleibt sicher: innovatives Change-Management geht vorwiegend um eine Mindset-Änderung und die Schaffung des Bewusstseins für das „warum“.
Ach ja, was haben Sister Madonna und Iron Man mit Journalismus zu tun, wer hatte ein Gewehr bei sich bei der Polizeikontrolle, was hat die FC Nürnberg mit der Zukunft zu tun und warum sollte man nach Menschlichem in der Digitalisierung suchen? – Einfach reinhören!
46 Minuten
Zum 150. Jubiläum von „So techt Deutschland?“ haben wir Frauke Holzmeier und Andreas Laukat zu uns in den #digikompetenzpodcast eingeladen. Frauke ist Reporterin von “ntv” RTL News, CvD und Host des ntv Podcast “So techt Deutschland“. Andreas ist Chef vom Dienst n-tv, Chef vom Dienst RTL und ebenso Host ntv Podcast “So techt Deutschland“. Wir wollten wissen, nach so vielen Folgen mit den Protagonisten der deutschen Tech-Szene, wie techt Deutschland wirklich.
Deutschland „techt“ scheinbar besser als man denkt – zumindest in Forschung und Entwicklung und manchmal auch in der Umsetzung. Würde man alle Gäste von Frauke und Andreas auf einer Landkarte einzeichnen und sie mit Strichen miteinander verbinden, so hätte man ein Riesennetzwerk – sozusagen das Silicon Valley Deutschlands – das wenn es sich miteinander unterhalten würde, eine enorme Innovationskraft hätte.
Von Datenjournalismus und menschlichen Moderatoren, über Empathie in der Kommunikation in einer digitalen Welt und die Notwendigkeit den Staat und die Behörden besser zu digitalisieren bis hin zu welcher Frage du einer Superintelligenz stellen würdest und wo der Eingang zum Metaverse ist? Eines bleibt sicher: nicht nur als Übersetzenden der Technik für die Zuschauer und Zuschauerinnen im TV glänzen die Beiden.
Ach ja, wessen Cairn-Dackel namens Eddie ist ein Influencer auf Instagram, wer hatte etwas mit Schlagern zu tun, wer hat eine Masterarbeit zu Kryptowährungen geschrieben, wer bildet sich in Sachen künstlicher Intelligenz fort und wer möchte das Rentenalter abschaffen? – Einfach reinhören!
Deutschland „techt“ scheinbar besser als man denkt – zumindest in Forschung und Entwicklung und manchmal auch in der Umsetzung. Würde man alle Gäste von Frauke und Andreas auf einer Landkarte einzeichnen und sie mit Strichen miteinander verbinden, so hätte man ein Riesennetzwerk – sozusagen das Silicon Valley Deutschlands – das wenn es sich miteinander unterhalten würde, eine enorme Innovationskraft hätte.
Von Datenjournalismus und menschlichen Moderatoren, über Empathie in der Kommunikation in einer digitalen Welt und die Notwendigkeit den Staat und die Behörden besser zu digitalisieren bis hin zu welcher Frage du einer Superintelligenz stellen würdest und wo der Eingang zum Metaverse ist? Eines bleibt sicher: nicht nur als Übersetzenden der Technik für die Zuschauer und Zuschauerinnen im TV glänzen die Beiden.
Ach ja, wessen Cairn-Dackel namens Eddie ist ein Influencer auf Instagram, wer hatte etwas mit Schlagern zu tun, wer hat eine Masterarbeit zu Kryptowährungen geschrieben, wer bildet sich in Sachen künstlicher Intelligenz fort und wer möchte das Rentenalter abschaffen? – Einfach reinhören!
50 Minuten
Our guest in this episode of #digikompetenzpodcast is Soledad Gonzalez. Soledad is an eCommerce Analyst and Project Manager for E-barometern at PostNord Sweden.
Not lastly because of the Covid pandemic, e-commerce is growing rapidly all over the world. In this truly international look at ecommerce and learning, Soledad gives us eye-opening insights from her research and E-barometern reports regarding the developments in ecommerce and what this means for the future of learning and the management of ecommerce all over the world. She also gives us a fascinating look at her personal recipe for learning effectively - through the eyes of someone who has lived, studied and worked in 5 countries.
From the latest ecommerce trends, learning from startups and learning by attitude via knowledge contribution to build something together, startups moving customer expectation, live-streaming and live-shopping right up to the circular economy and consumer-to-consumer and peer-to-peer sales. One thing is for sure: if you want to understand ecommerce and future needs, you need to be extremely curious. And Soledad is very curious – following ecommerce trends for a postal company that has been in existence since 1636.
What does swimming with turtles and hiking have to do with transformation, why is being the eldest of five children and of 54 cousins, speaking five languages and knowing libraries inside-out in Argentina, Brazil, Peru, Italy and Sweden good preparation for trendspotting and future learning and how did Soledad get from a small village in Argentina to conducting ecommerce Analysis in Sweden? – listen in!
Not lastly because of the Covid pandemic, e-commerce is growing rapidly all over the world. In this truly international look at ecommerce and learning, Soledad gives us eye-opening insights from her research and E-barometern reports regarding the developments in ecommerce and what this means for the future of learning and the management of ecommerce all over the world. She also gives us a fascinating look at her personal recipe for learning effectively - through the eyes of someone who has lived, studied and worked in 5 countries.
From the latest ecommerce trends, learning from startups and learning by attitude via knowledge contribution to build something together, startups moving customer expectation, live-streaming and live-shopping right up to the circular economy and consumer-to-consumer and peer-to-peer sales. One thing is for sure: if you want to understand ecommerce and future needs, you need to be extremely curious. And Soledad is very curious – following ecommerce trends for a postal company that has been in existence since 1636.
What does swimming with turtles and hiking have to do with transformation, why is being the eldest of five children and of 54 cousins, speaking five languages and knowing libraries inside-out in Argentina, Brazil, Peru, Italy and Sweden good preparation for trendspotting and future learning and how did Soledad get from a small village in Argentina to conducting ecommerce Analysis in Sweden? – listen in!
50 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Hans-Wilhelm Dünn. Hans-Wilhelm ist Präsident des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. und Lehrbeauftragter im Masterstudiengang Kriminalistik an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg. Hans-Wilhelm ist sehr stark mit Regierungen und deren staatlichen Organisationen vernetzt. Sein vertrauliches Netzwerk wirkt global vom Weißen Haus über Europa bis Israel, Japan, Australien, China und in die arabischen sowie afrikanischen Staate. Er ist auch Ansprechpartner für TV-Sender und diversen Publikationen.
Die Zahlen sprechen für sich. Nur in Deutschland haben wir ein geschätztes Schadensvolumen von 223 Milliarden Euro. Ein Durchschnitts-KMU braucht 218 Tage, um überhaupt festzustellen, dass es infiltriert wurde. Es ist nicht die Frage ob, sondern wann man infiltriert wird. Und jedes angegriffene Unternehmen in der Lieferkette kann auch noch ein Einfallstor für einen Angriff des anderen Unternehmens bedeuten. Ein Durchschnitts-KMU in Deutschland ist beispielsweise nach drei Tagen Komplett-Ausfall der IT im ersten Liquiditätsengpass. Trotzdem ist es nicht überall angekommen, dass Cybersecurity kein reines Techie-Thema, sondern ein wichtiges Thema für das Top-Management und für die Aufsichtsräte ist.
Von Security-by-Design, Security Policies und der nicht ausreichenden Investition in Cybersecurity-Experten und -Startups in Deutschland, über Smartphones als Computer und immer einfacher werdenden Hacker Tools bis hin zum Cybersicherheit-Leistungskurs in den Schulen, der Cybersicherheit als Haftungsthema, einem Cybersicherheits-Network of Heads und der Notwendigkeit Politiker in diesem wichtigen Thema zu schulen. Eines bleibt sicher: so wie wir in der Pandemie gelernt haben, Maske zu tragen, müssen wir uns auch an einer gesunden Cyber-Hygiene gewöhnen.
Ach ja, was haben Airbags in Formel 1 Autos mit der Digitalisierung zu tun, warum gehört eine „Hackersuppe“ in jeder Kantine, und warum fühlt sich ein Jäger in der Cybersicherheit pudelwohl? – Einfach reinhören!
Die Zahlen sprechen für sich. Nur in Deutschland haben wir ein geschätztes Schadensvolumen von 223 Milliarden Euro. Ein Durchschnitts-KMU braucht 218 Tage, um überhaupt festzustellen, dass es infiltriert wurde. Es ist nicht die Frage ob, sondern wann man infiltriert wird. Und jedes angegriffene Unternehmen in der Lieferkette kann auch noch ein Einfallstor für einen Angriff des anderen Unternehmens bedeuten. Ein Durchschnitts-KMU in Deutschland ist beispielsweise nach drei Tagen Komplett-Ausfall der IT im ersten Liquiditätsengpass. Trotzdem ist es nicht überall angekommen, dass Cybersecurity kein reines Techie-Thema, sondern ein wichtiges Thema für das Top-Management und für die Aufsichtsräte ist.
Von Security-by-Design, Security Policies und der nicht ausreichenden Investition in Cybersecurity-Experten und -Startups in Deutschland, über Smartphones als Computer und immer einfacher werdenden Hacker Tools bis hin zum Cybersicherheit-Leistungskurs in den Schulen, der Cybersicherheit als Haftungsthema, einem Cybersicherheits-Network of Heads und der Notwendigkeit Politiker in diesem wichtigen Thema zu schulen. Eines bleibt sicher: so wie wir in der Pandemie gelernt haben, Maske zu tragen, müssen wir uns auch an einer gesunden Cyber-Hygiene gewöhnen.
Ach ja, was haben Airbags in Formel 1 Autos mit der Digitalisierung zu tun, warum gehört eine „Hackersuppe“ in jeder Kantine, und warum fühlt sich ein Jäger in der Cybersicherheit pudelwohl? – Einfach reinhören!
46 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dr. Rebecca Koch, Chief People Officer Europe, Mitglied European Management Board, DB Schenker. Rebecca wurde vom Capital Magazin zu den „Top 40 under 40“ in Deutschland ernannt, sie ist Transformation Driver, Change Leader und mehrfache Mutter.
Menschen stehen im Mittelpunkt der Digitalisierung. Die Rolle von HR diese Menschen ausreichend auf die Digitalisierung vorzubereiten und das Unternehmen auf die richtigen Füße für die Zukunft zu stellen, steht und fällt mit der strategischen Rolle einer modernen und digital-treibenden HR. In diesem authentischen und spannenden Gespräch gewähr uns Rebecca einen tiefen Einblick in die Zukunftsvisionen eines mehrfach ausgezeichneten Mitglieds des European Management Boards und Chief People Officer von DB Schenker. Sie zeigt aber auch auf, warum Logistik gerade eine Branche ist, in der man am allermeisten Lernen kann. Und die Logistik ist spätestens seit der Corona-Krise und des Ukraine-Krieges auch sichtbar als eine der wichtigsten Branchen für die Sicherung unserer aller Existenzen.
Von der Weiterentwicklung von guten Lösungen „auf dem Weg“ in die Zukunft über die Schlüsselkompetenzen Flexibilität und Offenheit, mal etwas anderes auszuprobieren, bis hin zu „Digital Savviness“ und die Wichtigkeit. Eines bleibt sicher: in der Zukunftsbranche Logistik ist auch in Sachen Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle sehr viel Bewegung drin.
Ach ja, was haben Rudern und die Zündkerzen einer Cessna mit einer der führenden Personalerinnen Deutschlands zu tun, warum ist es nachts am Terminal der LKWs so superspannend, warum gehört HR im Board, wenn man die Zukunft sichern möchte und warum sind Quereinsteigende bei Rebecca mehr als willkommen? – Einfach reinhören!
Menschen stehen im Mittelpunkt der Digitalisierung. Die Rolle von HR diese Menschen ausreichend auf die Digitalisierung vorzubereiten und das Unternehmen auf die richtigen Füße für die Zukunft zu stellen, steht und fällt mit der strategischen Rolle einer modernen und digital-treibenden HR. In diesem authentischen und spannenden Gespräch gewähr uns Rebecca einen tiefen Einblick in die Zukunftsvisionen eines mehrfach ausgezeichneten Mitglieds des European Management Boards und Chief People Officer von DB Schenker. Sie zeigt aber auch auf, warum Logistik gerade eine Branche ist, in der man am allermeisten Lernen kann. Und die Logistik ist spätestens seit der Corona-Krise und des Ukraine-Krieges auch sichtbar als eine der wichtigsten Branchen für die Sicherung unserer aller Existenzen.
Von der Weiterentwicklung von guten Lösungen „auf dem Weg“ in die Zukunft über die Schlüsselkompetenzen Flexibilität und Offenheit, mal etwas anderes auszuprobieren, bis hin zu „Digital Savviness“ und die Wichtigkeit. Eines bleibt sicher: in der Zukunftsbranche Logistik ist auch in Sachen Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle sehr viel Bewegung drin.
Ach ja, was haben Rudern und die Zündkerzen einer Cessna mit einer der führenden Personalerinnen Deutschlands zu tun, warum ist es nachts am Terminal der LKWs so superspannend, warum gehört HR im Board, wenn man die Zukunft sichern möchte und warum sind Quereinsteigende bei Rebecca mehr als willkommen? – Einfach reinhören!
49 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Prof. Dr. Monika Schnitzer, Wirtschaftsweise, Lehrstuhlinhaberin und Professorin für komparative Wirtschaftsforschung an der LMU München.
Prof. Dr. Monika Schnitzer ist mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Bayerischen Verdienstorden und dem Bundesverdienstorden am Bande. 2020 wurde sie in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen – allgemein als „Die fünf Wirtschaftsweisen“ bekannt. Vor dieser Tätigkeit war sie Mitglied der Expertenkommission Forschung und Innovation.
Bei der Digitalisierung und der Förderung der dazu notwendigen Talente gilt es jetzt die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Wir brauchen Data Science und Informatik in allen Fächern, damit wir uns mit den neuesten Entwicklungen souverän auseinandersetzen können. In diesem spannenden Gespräch gewährt uns Monika Schnitzer einen einzigartigen und tiefen Einblick in die Überlegungen einer Frau, die am Puls der Entwicklungen und der aktuellen Forschung ist und die zusammen mit ihren Kollegen und Kolleginnen im Sachverständigenrat Prognosen und Gutachten für die Bundesregierung erstellt. Es gilt gerade jetzt den Blick auf die technische Souveränität und die Innovationskraft zu halten und dabei zukunftssichernde Maßnahmen zu ergreifen. Das gilt gleichermaßen für Politik, Gesellschaft, Bildung und die Wirtschaft.
Von dem Fluch des Schon-Erreichten über die stärkere Nutzung des digitalen Binnenmarktes Europas, die Vermeidung von Abhängigkeiten, eine stärkere Fokussierung auf Resilienz und Diversifizierung und mehr Informatik-Hintergrund bei Vorständen bis hin zu dem dringenden Erhalt der Fähigkeit, Dinge weiterzuentwickeln, um mit neuen technologischen Entwicklungen, Probleme lösen zu können. Eines bleibt sicher: Digitalisierung heißt neue Branchen zu entwickeln, um die alten Branchen umzugestalten oder neuzugestalten. Um neue Wege zu beschreiten, muss die digitale Kompetenz bei den Entscheidungsträgern und Entscheidungsträgerinnen vorhanden sein.
Ach ja, was hat eine Wirtschaftsweise mit dem Kilimandscharo zu tun, haben Krimis und die Digitalisierung etwas gemein, wer war Grace Hopper und warum sollten wir bei der Förderung von digitalen Talenten öfter an sie denken? – Einfach reinhören!
Prof. Dr. Monika Schnitzer ist mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Bayerischen Verdienstorden und dem Bundesverdienstorden am Bande. 2020 wurde sie in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen – allgemein als „Die fünf Wirtschaftsweisen“ bekannt. Vor dieser Tätigkeit war sie Mitglied der Expertenkommission Forschung und Innovation.
Bei der Digitalisierung und der Förderung der dazu notwendigen Talente gilt es jetzt die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Wir brauchen Data Science und Informatik in allen Fächern, damit wir uns mit den neuesten Entwicklungen souverän auseinandersetzen können. In diesem spannenden Gespräch gewährt uns Monika Schnitzer einen einzigartigen und tiefen Einblick in die Überlegungen einer Frau, die am Puls der Entwicklungen und der aktuellen Forschung ist und die zusammen mit ihren Kollegen und Kolleginnen im Sachverständigenrat Prognosen und Gutachten für die Bundesregierung erstellt. Es gilt gerade jetzt den Blick auf die technische Souveränität und die Innovationskraft zu halten und dabei zukunftssichernde Maßnahmen zu ergreifen. Das gilt gleichermaßen für Politik, Gesellschaft, Bildung und die Wirtschaft.
Von dem Fluch des Schon-Erreichten über die stärkere Nutzung des digitalen Binnenmarktes Europas, die Vermeidung von Abhängigkeiten, eine stärkere Fokussierung auf Resilienz und Diversifizierung und mehr Informatik-Hintergrund bei Vorständen bis hin zu dem dringenden Erhalt der Fähigkeit, Dinge weiterzuentwickeln, um mit neuen technologischen Entwicklungen, Probleme lösen zu können. Eines bleibt sicher: Digitalisierung heißt neue Branchen zu entwickeln, um die alten Branchen umzugestalten oder neuzugestalten. Um neue Wege zu beschreiten, muss die digitale Kompetenz bei den Entscheidungsträgern und Entscheidungsträgerinnen vorhanden sein.
Ach ja, was hat eine Wirtschaftsweise mit dem Kilimandscharo zu tun, haben Krimis und die Digitalisierung etwas gemein, wer war Grace Hopper und warum sollten wir bei der Förderung von digitalen Talenten öfter an sie denken? – Einfach reinhören!
52 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Richard David Precht, Schriftsteller, Philosoph, Publizist und Moderator.
Seit seinem sensationellen Erfolg mit »Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?« waren alle seine Bücher zu philosophischen oder gesellschaftspolitischen Themen große Bestseller und wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert Richard David Precht die Philosophiesendung »Precht« im ZDF. Sein neuestes Buch erschien vor wenigen Wochen im Goldmann Verlag und heißt: „Freiheit für alle: das Ende der Arbeit, wie wir sie kannten“. Und darüber sprechen wir mit Richard in diesem augenöffnenden, viele Fächer streifenden und mitreißenden Gespräch.
Wir erleben eine enorme technische Revolution – der Beginn des zweiten Maschinenzeitalters. Seit mehr als 10 Jahren befasst sich Richard David Precht intensiv mit der Digitalisierung. Je tiefer er in diese Materie eindrang, umso klarer wurde ihm, dass der Sozialstaat, wie wir ihn kennen, das zweite Maschinenzeitalter nicht überlebt. Wenn Technik und Wirtschaft sich derart verändern, verändert sich selbstverständlich auch die Gesellschaft. Vielleicht sollten wir daher anstatt von einer digitalen Transformation lieber von einer Gesellschaftsrevolution sprechen. Wir kommen in eine Gesellschaft, wo die vorgefundene Arbeit insgesamt weniger und die selbstgesuchte Arbeit größer, wo mittel- bis langfristig die Anzahl der Freizeit größer und die Anzahl der bezahlten Arbeit kleiner wird. Das wird vieles umwälzen. Was wird aus der Arbeitswelt, wie wir sie kannten? Was bedeutet das für Bildung und Weiterbildung? Wie könnte ein wirklich bedingungsloses Grundeinkommen zur zukünftigen Sinngesellschaft sinnvoll beitragen? Was sagen die Dichter und Denker der Geschichte? Und was für eine Vision dazu für die Zukunft der Arbeit, der Bildung und der Gesellschaft hat Richard David Precht?
Von einem Arbeitsethos, das aus dem Christentum stammt, über die Systemarchitektur und die Grenzen der Elastizität des Bildungssystems hin zu Umschulungen oder lieber betriebliche Weiterbildung, die intrinsische Motivation und Rechenbeispiele für ein bedingungsloses Grundeinkommen, das die Motivation zur Arbeit sogar in manchen Fällen steigern könnte. Eines dabei bleibt sicher: Wir sollten nicht versuchen, mit veralteten verkrusteten Strukturen die positive Dynamik aufzuhalten, die durch die Digitalisierung kommt. Wir sollten vielmehr Kinder und auch Mitarbeitende befähigen, in einer sehr komplexen Welt und Arbeitswelt sich zurecht zu finden und ihren eigenen Weg zu gehen. Dann ist das vielleicht das Ende der Arbeit, wie wir sie kannten, die lang-ersehnte Freiheit für Alle.
Ach ja, warum Philosophen nicht gerne Auto fahren, warum die Schiffe des Bildungssystems schwer beladen sind, wie Mary Shelley, die Autorin von Frankenstein, mit der Erlösung von Menschen von einseitigen Tätigkeiten durch Maschinen verwandt ist, und warum und wo Richard David Precht uns ein bisschen mehr Harry Potter und Hogwarts wünscht? – Einfach reinhören!
Seit seinem sensationellen Erfolg mit »Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?« waren alle seine Bücher zu philosophischen oder gesellschaftspolitischen Themen große Bestseller und wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert Richard David Precht die Philosophiesendung »Precht« im ZDF. Sein neuestes Buch erschien vor wenigen Wochen im Goldmann Verlag und heißt: „Freiheit für alle: das Ende der Arbeit, wie wir sie kannten“. Und darüber sprechen wir mit Richard in diesem augenöffnenden, viele Fächer streifenden und mitreißenden Gespräch.
Wir erleben eine enorme technische Revolution – der Beginn des zweiten Maschinenzeitalters. Seit mehr als 10 Jahren befasst sich Richard David Precht intensiv mit der Digitalisierung. Je tiefer er in diese Materie eindrang, umso klarer wurde ihm, dass der Sozialstaat, wie wir ihn kennen, das zweite Maschinenzeitalter nicht überlebt. Wenn Technik und Wirtschaft sich derart verändern, verändert sich selbstverständlich auch die Gesellschaft. Vielleicht sollten wir daher anstatt von einer digitalen Transformation lieber von einer Gesellschaftsrevolution sprechen. Wir kommen in eine Gesellschaft, wo die vorgefundene Arbeit insgesamt weniger und die selbstgesuchte Arbeit größer, wo mittel- bis langfristig die Anzahl der Freizeit größer und die Anzahl der bezahlten Arbeit kleiner wird. Das wird vieles umwälzen. Was wird aus der Arbeitswelt, wie wir sie kannten? Was bedeutet das für Bildung und Weiterbildung? Wie könnte ein wirklich bedingungsloses Grundeinkommen zur zukünftigen Sinngesellschaft sinnvoll beitragen? Was sagen die Dichter und Denker der Geschichte? Und was für eine Vision dazu für die Zukunft der Arbeit, der Bildung und der Gesellschaft hat Richard David Precht?
Von einem Arbeitsethos, das aus dem Christentum stammt, über die Systemarchitektur und die Grenzen der Elastizität des Bildungssystems hin zu Umschulungen oder lieber betriebliche Weiterbildung, die intrinsische Motivation und Rechenbeispiele für ein bedingungsloses Grundeinkommen, das die Motivation zur Arbeit sogar in manchen Fällen steigern könnte. Eines dabei bleibt sicher: Wir sollten nicht versuchen, mit veralteten verkrusteten Strukturen die positive Dynamik aufzuhalten, die durch die Digitalisierung kommt. Wir sollten vielmehr Kinder und auch Mitarbeitende befähigen, in einer sehr komplexen Welt und Arbeitswelt sich zurecht zu finden und ihren eigenen Weg zu gehen. Dann ist das vielleicht das Ende der Arbeit, wie wir sie kannten, die lang-ersehnte Freiheit für Alle.
Ach ja, warum Philosophen nicht gerne Auto fahren, warum die Schiffe des Bildungssystems schwer beladen sind, wie Mary Shelley, die Autorin von Frankenstein, mit der Erlösung von Menschen von einseitigen Tätigkeiten durch Maschinen verwandt ist, und warum und wo Richard David Precht uns ein bisschen mehr Harry Potter und Hogwarts wünscht? – Einfach reinhören!
45 Minuten
Was sind die zehn Gebote der Digitalisierung? Wie viel Agilität steckt in der DNA der evangelischen Kirche? Und wie digital ist die Kirche wirklich? Spannende Fragen mit noch spannenderen Antworten. In diesem außergewöhnlichen und inspirierenden Gespräch gewährt uns Christian einen faszinierenden Einblick in die Digitalisierung und in die digitale Lernkultur der evangelischen Kirche. Und das ist wahrlich keine Kleinigkeit, denn jeder 4. Mensch in Deutschland, also circa 20 Millionen Menschen gehören der evangelischen Kirche an. Sie hat 240.000 hauptamtlich angestellte Personen und 1 Million ehrenamtliche Helfer und Helferinnern. Eine große Aufgabe für die digitale Infrastruktur. Bereits heute fördert die evangelische Kirche in Deutschland über 100 digitale Projekte und das ist nur der Anfang. Christian führt uns aber auch in die Geschichte der Kirche, denn vor 400-500 Jahren gab es in Deutschland Bereiche, in denen die einzige strukturierte Bearbeitung von personenbezogenen Daten, in kirchlichen Einrichtungen stattfand. Damals war die Kirche so etwas, was heute Google ist. Die Buntglasfenster waren die Lasershow des Mittelalters. Von der Geschichte Abrahams konnte man damals wie jetzt vieles für das Fahren auf Sicht ableiten.
Von dem Digital-Innovationsfonds der evangelischen Kirche, digitalen Lernmöglichkeiten, End-to End-verschlüsselter Kommunikation über die ethische Reflektiertheit in der Digitalisierung und Gestaltung von KI-Projekten und die Verbesserung der Auffindbarkeit von 18.500 kirchlichen Orten bei Google Maps und Apple Maps, bis hin zu digitalen Kirchtürmen, Data Science, High Impact Communication und Pfarrer und Pfarrerinnen die es mithilfe von YouTube und Instagram schaffen, ein vielfaches an Menschen zu erreichen, als überhaupt in ihren Kirchen hineinpassen. Eines dabei bleibt sicher: man sieht oft nicht, was die Kirche alles macht. Vielleicht ist es Zeit, das eine oder andere Leuchtturm-Projekt ein bisschen mehr ins Licht zu stellen.
Ach ja, in welchem Land weltweit wachsen die Kirchen am meisten, was für eine Rolle spielt der Dreiklang in der Digitalisierung, wessen Herz schlägt für Schottland und den Single Malt Whisky Tobermory, und was haben beispielsweise pfarrerausplastik, Nordstrand-Odenbüll, pastor.engel und theresaliebt mit einer gelungenen Digitalisierung zu tun? – Einfach reinhören!
Von dem Digital-Innovationsfonds der evangelischen Kirche, digitalen Lernmöglichkeiten, End-to End-verschlüsselter Kommunikation über die ethische Reflektiertheit in der Digitalisierung und Gestaltung von KI-Projekten und die Verbesserung der Auffindbarkeit von 18.500 kirchlichen Orten bei Google Maps und Apple Maps, bis hin zu digitalen Kirchtürmen, Data Science, High Impact Communication und Pfarrer und Pfarrerinnen die es mithilfe von YouTube und Instagram schaffen, ein vielfaches an Menschen zu erreichen, als überhaupt in ihren Kirchen hineinpassen. Eines dabei bleibt sicher: man sieht oft nicht, was die Kirche alles macht. Vielleicht ist es Zeit, das eine oder andere Leuchtturm-Projekt ein bisschen mehr ins Licht zu stellen.
Ach ja, in welchem Land weltweit wachsen die Kirchen am meisten, was für eine Rolle spielt der Dreiklang in der Digitalisierung, wessen Herz schlägt für Schottland und den Single Malt Whisky Tobermory, und was haben beispielsweise pfarrerausplastik, Nordstrand-Odenbüll, pastor.engel und theresaliebt mit einer gelungenen Digitalisierung zu tun? – Einfach reinhören!
50 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Wolf Lotter, Journalist, Spiegel-Bestsellerautor, Mitgründer von brand eins und Zukunftsdenker.
Auf jeder Konferenz spricht man von New Work und der digitalen Transformation. Es wird überall viel Transformationsgedöns gemacht, aber oft passiert danach nichts. In diesem zündenden Gespräch gewährt uns Wolf Lotter durch die Augen eines Humanisten, Historikers, Journalisten, Kritisch-Zweifelnden und In-Frage-Stellenden einen faszinierenden Blick auf die Industrie-Gesellschaft, die nicht nur reden, sondern die Metamorphose zur Wissensgesellschaft schaffen muss und was das für „New Work“, Individualität und die Weiterbildung bedeutet. Wir müssen uns klarmachen, dass die Wissensgesellschaft eine Chancengesellschaft und keine Klassengesellschaft nur für Akademiker ist. Und wir müssen bereit sein, das Wagnis der Innovation einzugehen.
Von der Teilhabe, die Barrierefreiheit von Wissen und der Selbstbestimmung in Unternehmen und den Schaden, der durch Missbrauch des Angebots der Entwicklungsmöglichkeit entstehen kann über die Wichtigkeit des nicht unter Druck Innovierens bis hin zur Akzeptanz der Digitalisierung durch das Verstehen der kulturellen, persönlichen und gesellschaftlichen Freiräume, die sie schafft. Eines dabei bleibt sicher: wer Einzelgerechtigkeit in der neuen Wissensgesellschaft haben möchte, muss erst herausfinden, was man „wirklich wirklich will“. Individualität ist nämlich kein Selfie. Es geht darum, die eigenen Talente so zu entwickeln, dass sie möglichst Anderen helfen. Und es geht auch darum die Erschließungswerkzeuge der humanistischen Bildung dafür einzusetzen.
Ach ja, warum Wolf sich selbst gespielt hat, wie ein Sehfehler und die Unsportlichkeit ein wesentlicher Vorteil für das Infrage-Stellen sein können, warum schwierig besser als einfach sein kann und warum wir eigentlich mehr Virginia Woolf lesen sollten? – Einfach reinhören!
Auf jeder Konferenz spricht man von New Work und der digitalen Transformation. Es wird überall viel Transformationsgedöns gemacht, aber oft passiert danach nichts. In diesem zündenden Gespräch gewährt uns Wolf Lotter durch die Augen eines Humanisten, Historikers, Journalisten, Kritisch-Zweifelnden und In-Frage-Stellenden einen faszinierenden Blick auf die Industrie-Gesellschaft, die nicht nur reden, sondern die Metamorphose zur Wissensgesellschaft schaffen muss und was das für „New Work“, Individualität und die Weiterbildung bedeutet. Wir müssen uns klarmachen, dass die Wissensgesellschaft eine Chancengesellschaft und keine Klassengesellschaft nur für Akademiker ist. Und wir müssen bereit sein, das Wagnis der Innovation einzugehen.
Von der Teilhabe, die Barrierefreiheit von Wissen und der Selbstbestimmung in Unternehmen und den Schaden, der durch Missbrauch des Angebots der Entwicklungsmöglichkeit entstehen kann über die Wichtigkeit des nicht unter Druck Innovierens bis hin zur Akzeptanz der Digitalisierung durch das Verstehen der kulturellen, persönlichen und gesellschaftlichen Freiräume, die sie schafft. Eines dabei bleibt sicher: wer Einzelgerechtigkeit in der neuen Wissensgesellschaft haben möchte, muss erst herausfinden, was man „wirklich wirklich will“. Individualität ist nämlich kein Selfie. Es geht darum, die eigenen Talente so zu entwickeln, dass sie möglichst Anderen helfen. Und es geht auch darum die Erschließungswerkzeuge der humanistischen Bildung dafür einzusetzen.
Ach ja, warum Wolf sich selbst gespielt hat, wie ein Sehfehler und die Unsportlichkeit ein wesentlicher Vorteil für das Infrage-Stellen sein können, warum schwierig besser als einfach sein kann und warum wir eigentlich mehr Virginia Woolf lesen sollten? – Einfach reinhören!
44 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Astrid Aupperle, Leiterin Gesellschaftliches Engagement & Corporate Social Responsibility Microsoft Deutschland. Unternehmenswerte wie Diversity, der respektvolle Umgang, Offenheit, Sustainability, Bildungangebote und soziale Verantwortung sind nicht mehr “Nice to have“: Immer mehr Mitarbeitende verlangen sie als Grundvoraussetzung für Unternehmen, in denen sie künftig arbeiten wollen. Zu dieser Verantwortung gehört eindeutig das Thema digitale Bildung. In diesem spannenden und vielfältigen Gespräch gewährt uns Astrid einen tiefen Einblick in den Initiativen von Microsoft, zu denen zum Beispiel digitale Bildungsinitiativen in Kooperation mit anderen Organisationen und Unternehmen, wie beispielsweise die REDI School, DHL und Volkswagen aber auch mit vielen anderen Unternehmen gehören. Astrid ist davon überzeugt, dass digitale Inklusion eine der wichtigsten Voraussetzungen für Chancengleichheit im Leben und am Arbeitsmarkt ist Von Cybersicherheit als wichtiger Zukunftsskill und digitaler Bildung als Employee Branding Thema, über eine starke Fehlerkultur, in der es nicht nur erlaubt ist, Fehler zu machen, sondern auch Schwäche zu zeigen bis hin zu Learning Days, um am Puls der Zeit zu bleiben und das Verständnis der Komplexität der Digitalisierung Anwendungsbeispiele und Datenökonomien. Eines dabei bleibt sicher: die Herausforderungen und die Aufgaben der sozialen Verantwortung hinsichtlich digitaler Bildung sind so groß, dass kein Akteur sie allein schafft. Deshalb ist Astrid davon überzeugt, dass es in unserer gemeinsamen Verantwortung liegt, dass wirklich alle mitgenommen werden. Ach ja, was haben Goethe, Konfuzius und die Stille der Berge mit der Reflexion von digitaler Bildung und Corporate Responsibility zu tun?– Einfach reinhören!
46 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Thomas Schulz, Spiegel Reporter und Bestsellerautor.
Thomas ist Spiegel-Reporter für Business, Technologie und Zukunft der Medizin. Thomas Schulz berichtete fast ein Jahrzehnt als Korrespondent für den SPIEGEL aus den USA und kennt sich heute noch bestens in Silicon Valley aus. Er ist mehrfach ausgezeichnet - unter anderem mit dem Henri-Nannen-Preis, Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik, Journalist des Jahres. 2015 erschien sein internationaler Wirtschaftsbestseller „Was Google wirklich will.“ Sein Buch „Zukunftsmedizin - Wie das Silicon Krankheiten besiegen und unser Leben verlängern“ will erschien im Mai 2018 und stieg sofort in die Bestsellerliste ein. Nicht ahnend, dass eine Pandemie kommen, hätte man meinen können, er hätte Vorhersehung.
In diesem spannenden Gespräch mit dem Mann, der zum Beispiel die Firma Moderna besuchte, lange vor der Pandemie und lange bevor die MRNA-Technologie en vogue war, gewährt uns Thomas einen Insider-Blick in den Mechanismen der Innovation in Silicon Valley und in den USA, aber auch in Deutschland. Er schärft den Blick für das, was es braucht, um Innovation vorantreiben und schneller lernen zu können.
Von den kulturhistorischen Gründen für eine Skepsis bezüglich KI und Machine Learning über den Wandel von Gießkannen- in konzentrierte Investitionen und Investitionen auf europäischer Ebene bis hin zu der existenziellen Wichtigkeit der Verankerung von Informatikfachwissen im Vorstand eines jeden Unternehmens und zu Zukunftsthema Biotech und dem Zukunftstrend Quantumtechnologie, die laut Thomas in den nächsten Jahren genau beobachtet werden sollte. Eines dabei bleibt sicher: wir müssen einen Weg finden, Tradition mit der Avantgarde zu verbinden und Unternehmen müssen genau schauen, wen sie in den Vorstand holen, um nicht nur Schritt zu halten, sondern zu Technologieführern zu werden.
Ach ja, was hat Baseball mit Innovation und Transformation zu tun und warum bekommt Thomas nasse Hände auf dem Campus– aber nur in Deutschland? – Einfach reinhören!
Thomas ist Spiegel-Reporter für Business, Technologie und Zukunft der Medizin. Thomas Schulz berichtete fast ein Jahrzehnt als Korrespondent für den SPIEGEL aus den USA und kennt sich heute noch bestens in Silicon Valley aus. Er ist mehrfach ausgezeichnet - unter anderem mit dem Henri-Nannen-Preis, Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik, Journalist des Jahres. 2015 erschien sein internationaler Wirtschaftsbestseller „Was Google wirklich will.“ Sein Buch „Zukunftsmedizin - Wie das Silicon Krankheiten besiegen und unser Leben verlängern“ will erschien im Mai 2018 und stieg sofort in die Bestsellerliste ein. Nicht ahnend, dass eine Pandemie kommen, hätte man meinen können, er hätte Vorhersehung.
In diesem spannenden Gespräch mit dem Mann, der zum Beispiel die Firma Moderna besuchte, lange vor der Pandemie und lange bevor die MRNA-Technologie en vogue war, gewährt uns Thomas einen Insider-Blick in den Mechanismen der Innovation in Silicon Valley und in den USA, aber auch in Deutschland. Er schärft den Blick für das, was es braucht, um Innovation vorantreiben und schneller lernen zu können.
Von den kulturhistorischen Gründen für eine Skepsis bezüglich KI und Machine Learning über den Wandel von Gießkannen- in konzentrierte Investitionen und Investitionen auf europäischer Ebene bis hin zu der existenziellen Wichtigkeit der Verankerung von Informatikfachwissen im Vorstand eines jeden Unternehmens und zu Zukunftsthema Biotech und dem Zukunftstrend Quantumtechnologie, die laut Thomas in den nächsten Jahren genau beobachtet werden sollte. Eines dabei bleibt sicher: wir müssen einen Weg finden, Tradition mit der Avantgarde zu verbinden und Unternehmen müssen genau schauen, wen sie in den Vorstand holen, um nicht nur Schritt zu halten, sondern zu Technologieführern zu werden.
Ach ja, was hat Baseball mit Innovation und Transformation zu tun und warum bekommt Thomas nasse Hände auf dem Campus– aber nur in Deutschland? – Einfach reinhören!