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189 Episoden
42 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Clarissa Corrêa da Silva, die preisgekrönte Moderatorin von TV-Wissensformaten wie der WDR-Sendung „Wissen macht Ah!“, „Die Sendung mit der Maus“, zusammen mit Checker Tobi (aka Tobias Krell) der Sendung „Die beste Klasse Deutschlands“, früher des KIKA Kummerkastens u.v.m. Clarissa ist auch Autorin des neu erschienen Buches „Mein wunderbares Ich – Was mich ausmacht und welche Rolle die Gene dabei spielen: Das erste Kindersachbuch über Epigenetik“. „Der Unterschied zwischen Wissen macht Ah! und die Schule ist, dass wir immer eine Option sind. Die Schüler und Schülerinnen wollen vielleicht sonst auch lieber rausgehen, sie haben so viele Optionen. Wir sind eine davon und deswegen müssen wir einfach auch Spaß machen. Das ist ganz, ganz wichtig.“ Von Sendungen wie Wissen macht Ah! und der Sendung mit der Maus kann man sehr viel lernen, wie Lernen der Zukunft auch aussehen muss, denn sie müssen sich gegen die Konkurrenz der vielen Lernsendungen und Lernformaten in anderen Medien bei jungen Menschen durchsetzen, begeistern und Lernen so einfach machen, dass es Spaß macht – auch nach einem langen Tag in der Schule. Sie haben passende Lernnuggets genau für diese Aufgabe bei Kindern erfunden. Jeder von uns erinnert sich wahrscheinlich besser an etwas Lustiges oder Witziges als an vieles, was wir auf konventionelle Weise gelernt haben. In diesem spannenden Gespräch gibt uns Clarissa einen tiefen Einblick in ihre Gedanken zum Lernen der Zukunft, zu Future Skills und zur Bildung an sich und warum „witzig“ eine Bildungssuperkraft ist. Von der Verantwortung, die Fähigkeit zu vermitteln, selbst zu lernen, selbst nachzubauen, zu basteln, auszuprobieren und haptisch zu begreifen, über das Bestehen in der Welt der vielen Informationen und das Herunterbrechen von Wissen auf das Wesentliche bis hin zum Mut zu zeigen, dass man keine Ahnung hat, damit gelernt werden kann. Eines ist sicher: Die Digitalisierung verlangt von Kindern, dass sie heute in der Breite vieles gleichzeitig lernen und das ist auch eine Kompetenz, die auf dem Arbeitsmarkt schon heute gefragt ist. Ach ja, was hat ein dampfender Misthaufen mit Lernen zu tun, wer kann Einstein witzig erklären, was hat eine Scharnier-Person mit Zukunftskompetenzen zu tun, für wen ist Brücken bauen eine Superkraft und wessen „Ich“ ist eine Wundertüte? – Einfach reinhören!
47 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dr. Holger Schmidt, der Netzökonom, Erfinder des Plattform-Index und Berater bei The Original Platform Fund. Holger war 15 Jahre lang Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wo er mehrfach Jeff Bezos interviewte - auch zu Zeiten, als Amazon noch eine Vision war. Seit mehr als zwei Jahrzehnten beschäftigt Holger sich mit der digitalen Ökonomie. Seine Kernthemen sind Plattform-Ökonomie, digitale Geschäftsmodelle und künstliche Intelligenz.

„Wenn ich zu früh auf Return on Invest beim Plattform-Modell setze, dann führt das dazu, dass das Modell eben noch nicht ausgereift ist und dann kommt ein Wettbewerber, der eben einen längeren Atem hat und haut mich aus dem Markt. Das haben wir nun in den letzten zehn Jahren oft genug gesehen.“

Dass das Geschäftsmodell Plattform sich in vielen Bereichen durchsetzt, ist mittlerweile bekannt. Dennoch ist die Plattformkompetenz nicht überall ausreichend ausgeprägt. In diesem inspirierenden und augenöffnenden Gespräch gibt uns Holger Schmidt tiefe Einblicke in seine langjährige Beobachtung des Umgangs mit neuen Technologien und neuen Märkten in Deutschland und plädiert für ein Umdenken – bei Investitionen, aber auch bei Weiterbildung und Kompetenzentwicklung – denn der Anteil Europas an den 100 wertmäßig größten Plattformen weltweit liegt inzwischen nur noch bei zwei Prozent und es ist fünf vor zwölf, wenn wir die noch offenen Marktsegmenten in der Plattformökonomie besetzen wollen.

Vom Verdienst im Plattformgeschäft mit der Transaktion und den generierten Netzwerkeffekten und nicht mehr mit dem Produkt, über die Ergebnisse eines vierteljährlichen Crawlers, der sämtliche Stellenanzeigen Deutschlands auf die am häufigsten nachgefragten digitalen Skills untersucht bis hin zu dem digitalen Skill-Gap zwischen Vorstand und Aufsichtsrat und dem Verschlafen eines Zeitfensters zum Handeln in der Plattformökonomie. Eines ist sicher: Es gibt noch viele Branchen, in denen die Plattformwelle noch ganz am Anfang steht, z.B. Mobilität, Gesundheit, Energie, Immobilien und B2B. Wir müssen nur schnell genug auf diese Welle aufspringen.

Ach ja, welcher Star Trek Fan war eine Muse für eine neue Karriere und in welchem Digitaldisziplin ist Deutschland weltweit führend? – Einfach reinhören!
47 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Friederike Fabritius, Neurowissenschaftlerin, Pionierin und Wegbereiterin für Neuroleadership und Wallstreet Journal Bestsellerautorin. Friederikes gehirnbasierte Leadership-Programme haben die Art und Weise verändert, wie Fortune-500-Führungskräfte denken, innovativ sind und mit Veränderungen umgehen. Ihr Bestseller-Buch “The Brain-Friendly Workplace ” ist jetzt in der deutschen Version „Flow@Work- Gehirngerecht führen – die besten Leute gewinnen und halten“ erschienen. „Wenige erreichen diesen optimalen Zustand, wo man quasi für kurze Momente leicht überfordert ist. Und insofern, ist zu wenig Stress auch nicht gut, da wenn man Langeweile hat, schafft das Gehirn nicht seine beste Performance. Zu viel Stress führt dazu, dass das Gehirn schrumpft und man auch nicht mehr klar denken kann. Das heißt, der Sweet-Spot ist genau in diesem Zustand der leichten Überforderung.“ Der optimale Zustand der leichten Überforderung klingt auf den ersten Blick widersprüchlich. Doch wenn Menschen Hochleistungen erbringen sollen, ist die Betrachtung des optimalen Zustands nicht nur wichtig, sondern birgt auch viel Raum für Effizienzsteigerungen. Und die differenzierte Betrachtung dessen, was unterschiedliche Gehirntypen brauchen, um sich gleichzeitig wohl zu fühlen und optimale Leistung zu erbringen, ist ein wichtiger Faktor für Mitarbeiterbindung und Employer Branding und damit auch ein wichtiges Führungsthema. In diesem sehr spannenden und facettenreichen Gespräch gibt uns Friederike Fabritius einen tiefen Einblick in die Überlegungen einer Neurowissenschaftlerin zum Thema New Work und zeigt uns vier Typen der Neurosignatur auf, die in unseren Überlegungen zu Future of Work zukünftig stärker berücksichtigen sollten. Von der Zweiklassengesellschaft in New Work und introvertierten Führungskräften über die komplementären Skills der Neurosignature Diversity bis hin zum Flow-Zustand und der damit verbundenen Produktivitätssteigerung und dem Kennenlernen und Trainieren des eigenen vegetativen Nervensystems. Eines ist sicher: Aus der Hirnforschung ist bekannt, dass Menschen, die sich wohl fühlen, auch die besten Leistungen abrufen können. Insofern gibt es einen wichtigen Zusammenhang zwischen Gesundheit, Well-Being und dem Geschäftsergebnis. Ach ja, was hat Kim Kardashian mit New Work, einer Neurowissenschaftlerin und der Digitalisierung zu tun und welche Gehirndroge eignet sich am besten für die Konzentration? – Einfach reinhören!
44 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dr. Isabel Horrmann, Head of Organizational Change, Allianz Technology. Allianz Technology ist der IT-Provider der Allianz-Gruppe.

„Wir könnten jetzt eine Hundertschaft an Change-Managern aufbauen und wären immer noch nicht fähig, alle Changes im Unternehmen zu managen. Da müssen wir in der Organisation Change-Capabilities aufbauen. Und das tun wir, indem wir verschiedene Netzwerke innerhalb der Organisation aufbauen. Da ist beispielsweise ein klassisches Change-Agent-Netzwerk dabei.“

Wenn Menschen nicht mit Veränderung umgehen könnten, warum reizt es uns dann zum Beispiel im Supermarkt den neuen Joghurt zu probieren? Könnte es vielmehr sein, dass Veränderungen nur dann schwer zu akzeptieren sind, wenn sie von außen an uns herangetragen werden und wir kein Mitspracherecht haben? In diesem Deep Dive in die Welt der Veränderung gibt uns Isabel einen wichtigen Perspektivenwechsel zum Thema wie Change seinen Schrecken verlieren kann, welche Zukunftskompetenzen es für die digitale Transformation braucht und auch wie wir im Zeichen von New Work unsere Welt so gestalten können, dass Lernen und mentale Gesundheit dabei Schlüsselrollen einnehmen können.

Von dem Mindset-Fokus im Change Management und dem Abbau von Hierarchien über Stakeholder-Fokus und Meeting-Free Friday Mornings zum Lernen bis hin zu unternehmensinternen Change Agent Netzwerken. Eines ist sicher: Es gibt so viele spannende neue Technologien, die darauf warten, erobert und genutzt zu werden. Wir müssen nur dafür offen sein.

Ach ja, welche Parallelen gibt es zwischen Sushi und Changemanagement, wessen Katze musste als Flugzeugträger herhalten, was hat das mit der digitalen Transformation zu tun und warum ist Lernen Selbstpflege? – Einfach reinhören!
41 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Bernd Holthaus, Director HR Magdeburg bei Intel. Bernd ist seit über 17 Jahren bei Intel und war bis Juli 2022 HR Director für Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen. Seit Juli 2022 ist er für den Aufbau und die Ausführung aller HR-bezogenen Arbeitsabläufe sowie Programme für die geplante Intel Megafab in Magdeburg zuständig.

„Ja, also ich glaube, Passion ist bei Intel ein ganz, ganz wichtiger Punkt, Natürlich schauen wir auf die fachlichen Qualifikationen. Wir schauen jetzt weniger auf konkrete Noten oder Noten und Bildungsabschlüsse. Aber Fähigkeiten und vor allen Dingen, was natürlich auch immer wichtiger wird, sind wiederum die weichen Faktoren, bei Motivation, Energie, Lernwillen, Verantwortung auch zu übernehmen“.

Die Vision der Zukunft ist eigentlich bereits die Vision der Gegenwart, denn was Megafabs leisten können, sieht man bereits eindrucksvoll an Standorten wie in Irland und Israel. Intel plant nun eine Mega-Fab in Magdeburg, auf einer Fläche von 60 Fußballfeldern. In diesem inspirierenden Gespräch gibt Bernd Holthaus uns spannende Einblicke in den Entscheidungsprozess für einen solchen Standort, in die Entwicklungen der Halbleiterindustrie sowie in das zukunftsorientierte Talent-Sourcing, die Talentförderung und das Talentmanagement, die ein solch zukunftsträchtiges Projekt erfordert. Dabei sind das moderne Denken und das moderne Handeln entscheidend.

Von einem weitgefächerten Spektrum an Weiterbildungsangeboten über die Regionalität oder Nicht-Regionalität von New Work bis hin zu Talent als wesentlicher Punkt in der Standortanalyse für eine Megafab und die Frage, wie sich das Universitäts- oder Hochschulcurriculum verändern muss, um mit der Innovation Schritt zu halten. Eines ist sicher: Passion, Motivation, Energie, Lernwillen, und die Verantwortungsübernahme sind die Juwelen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zukunft besitzen müssen.

Ach ja, wer hat die Angewohnheit, Menschen – auch ungefragt – zahlreiche Buchempfehlungen in Meetings zu geben und was haben lange Spaziergänge mit dem Hund mit der Gestaltung von Zukunftsideen zu tun? – Einfach reinhören!
49 Minuten
Unsere Gäste in dieser Folge sind Stephan Kraus, Managing Director & Gründer von HYPT und Dr. Ing. Stephan Mayer, Vorstand Geschäftsbereich Werkzeugmaschinen bei TRUMPF. Stephan Kraus und Dr. Stephan Mayer vereint, dass sie sich beide für Sustainability einsetzen. So investiert TRUMPF zum Beispiel bis 2030 fast 80 Millionen Euro in den Klimaschutz. 

„Digitalisierung und Technologie bringen auch nur dann für die Nachhaltigkeit etwas, wenn sie Hand in Hand mit unternehmerischen Entscheidungen gehen, die auch wirklich diese ökologischen Faktoren berücksichtigen.“

„Ich bin ein großer Fan davon, dass CO2 Geld kostet. Dann muss man gar nicht mehr viel machen, weil die gesamten Wirtschaftsmechanismen, Marktwirtschaftsmechanismen loslegen, wenn plötzlich Ressourcen etwas kosten. Und da wird man viel mehr Wege finden, Ressourcen einzusparen, wenn es Geld kostet.“

Sustainability ist unbestritten eines der wichtigsten Zukunftskompetenzen – nicht nur für die Wirtschaft. Nachhaltigkeit ist jedoch nicht nur eine technologische, sondern auch eine soziale, gesellschaftliche und kulturelle Frage, bei der Fairness im wertebasierten nachhaltigen Handeln im Mittelpunkt steht. Die Digitalisierung schafft hierbei eine entscheidende Transparenz. Stephan Kraus und Stephan Mayer geben uns in diesem wichtigen Gespräch inspirierende Einblicke in verschiedensten Perspektivwechsel, die für eine sinnvolle Transformation unserer Zukunft unabdingbar sind.

Von der richtigen Geschwindigkeit der Transformation über Digitalisierung und Technologie gepaart mit unternehmerischen Entscheidungen bis hin zu CO2 -Kosten zur Förderung nachhaltigen Handelns und der starken Vorbildfunktion von Führungskräften bei diesem wichtigen Thema. Eines ist sicher: Nachhaltigkeit bietet auch enorme Geschäftschancen, von neuen Entwicklungen bis hin zu langfristigen Einsparpotentialen für alle. Es liegt an uns dieses Potenzial zu heben.

Ach ja, was haben Segelflieger, ein paar Raigschmeggder und Schwäbisch-Sprechen mit der wertebasierten digitalen Transformation und Nachhaltigkeit zu tun? – Einfach reinhören!
41 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Christian Busch, Director CGA Global Economy Program, New York University (NYU) und Autor des neu erschienen Buches: „Erfolgsfaktor Zufall“.  Christian ist auch Mitglied des World Economic Forum Expertenforums, Ehrenmitglied der Royal Society of Arts und steht auf der Thinkers50 Radar-Liste der 30 Denker, die „die Zukunft am ehesten gestalten werden“.

„Interessant war, dass die spannendsten, inspirierendsten Leute um mich herum etwas gemeinsam hatten - und zwar, dass sie intuitiv Serendipität kultivieren. Sie haben immer ein paar mehr Zufälle als andere, die positiv sind. Leute sagen dann - Ah, der ist ja ein bisschen glücklicher als andere, obwohl die gleiche Situation da ist. Da stellte sich die Frage, gibt es da eine Wissenschaft dahinter, gibt es da irgendwie Muster dahinter, die wir verstehen können?“

Das Unwahrscheinliche ist wahrscheinlicher als man denkt. Aber was machen wir aus diesen Zufällen? Was ist das Schlimmste, was passieren kann, wenn wir sie nicht nutzen? Gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, wie wir uns auf „Zufälle“ besser vorbereiten? Wie können wir das Unerwartete für unser Leben, unsere Arbeit, Innovation, Leadership und die digitale Transformation nutzen? Spannende Antworten auf diese Fragen und viele weitere wichtige Perspektivenwechsel für den Digital Mindset teilt Christian mit uns in einem äußerst inspirierenden Gespräch.

Von dem Verständnis für das, was wir nicht kontrollieren können über die Serendipität, die Fähigkeit den Zufall zu nutzen und das Erlernen, das Unerwartete in unsere Pläne einzubauen bis hin zu der eigentlichen Unsicherheit, nichts mit dem Zufall zu machen und abgehängt zu werden. Eines ist sicher: mit Voraussicht kann man unerwartete Ereignisse ein bisschen mehr verbinden, sie eher sehen und gewinnbringend nutzen. Eine Fähigkeit, die für den ständigen Wandel und für die digitale Transformation als Schlüsselskill gilt und uns auch glücklicher machen kann.

Ach ja, was haben der inoffizielle Weltrekord für Mülltonnenumschmeißen und ein deutscher Bäcker, der nur Englisch hört, mit Serendipität, Leadership, Innovation und Transformation zu tun? – Einfach reinhören!
42 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dr. Wolfgang Hildesheim, Direktor Watson Data Science & Artificial Intelligence DACH bei IBM. Wolfgang ist auch Mitglied der nationalen Kommission, die die Roadmap zur Standardisierung von KI für Deutschland vorantreibt, und Vorstandsmitglied des Arbeitskreises KI des Bitkom. Wolfgangs neu erschienenes Buch heißt: „Künstliche Intelligenz managen und verstehen: Der Praxis-Wegweiser für Entscheidungsträger, Entwickler und Regulierer“.

„Bei der ganzen, sagen wir mal, Hollywood-orientierten Diskussion der Risiken von KI übersieht man, dass wir zu viel über die Risiken reden – von Techniken, die es gibt, aber zu wenig über die Techniken und die Chancen, die es gibt. Und damit laufen wir in Europa, in Deutschland, ein weiteres Mal das Risiko, wie bei der Erfindung des Internets auch, dass wir einen riesigen Megatrend verpassen.“

IBM ist einer der Trendsetter im Bereich der natürlichen Sprachverarbeitung und auch ein führender Anbieter von KI-Technologie – und Watson ist spätestens seit seinem erfolgreichen Auftritt im Jahr 2011 in der bekannten TV-Quiz-Show Jeopardy in den USA weltweit bekannt. In diesem facettenreichen Gespräch gibt Wolfgang Hildesheim uns spannende Erkenntnisse aus seiner Arbeit mit KI und den damit verbundenen Technologien und auch einen Einblick in seine Vision für eine Zukunft mit KI.

Von der „Königsdisziplin“ der Menschen, das vielleicht Mögliche für unmöglich zu erklären über die vier Klassen von KI, das Denken in Ökosystemen über Unternehmensgrenzen hinaus und eine Datensammelstrategie für KI und die deutsche Normungsroadmap für KI bis hin zu einer KI, die debattieren kann. Eines ist sicher: die Weiterentwicklung der Technologie wird nicht auf uns warten. Es liegt an uns, unsere Zukunft mit KI vertrauensvoll und wertebasiert zu gestalten.

Ach ja, was sind die fünf goldenen Regeln der KI und was haben Paris, ein Hochenergiephysiker in der Forschung, Big Blue und Garri Kasparov mit der digitalen Transformation und KI zu tun? – Einfach reinhören!
47 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Katy Roewer, Bereichsvorständin Service und Personal bei OTTO.

„Wenn wir bestehen wollen, dann müssen wir relevant sein, dann müssen wir top of mind sein und das im E-Commerce, wo die Eindrücke permanent über verschiedene Instrumente auch von unseren Wettbewerbern bespielt werden.“

Auf dem Weg zum Plattform- und Technologieunternehmen hat OTTO einen Kulturwandel vollzogen, der permanent auf Entwicklungsspielräume überprüft wird, spannende New Work Programme entwickelt und einen Fokus auf zukunftsorientierte Talententwicklung gelegt. Im Zentrum der Transformation stehen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das Verständnis einer neuen Führung. In diesem abwechslungsreichen Gespräch gibt Katy Roewer spannende Einblicke in die Learnings aus diesem Prozess und einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.

Von Emotion und Motivation und dem „Reason Why“ über eine Transformation, die nie statisch wird, bis hin zur stetigen Relevanz in einer Welt des eCommerce, die ständig Grenzen verschiebt und auf Vertrauen als oberste Prämisse einer guten Transformation. Eines ist sicher: Alle Generationen und Hierarchieebenen sind gefordert, neue Wege in die Zukunft zu finden und ein wichtiger Schlüssel zur erfolgreichen Transformation ist die Unternehmenskultur.

Ach ja, warum kann Duzen ein Transformationsbeschleuniger sein und was hat die digitale Transformation mit Kuchenbacken zu tun? - Einfach reinhören!
45 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Martin Mayer, Director Business Line Digital Solutions, ZETA GmbH. Martin ist in der digitalen Welt bestens vernetzt und arbeitet in interdisziplinären Entwicklungsprojekten mit namenhaften Unternehmen und relevanten Fachplattformen der Pharma-Industrie zusammen.

„Wir arbeiten jetzt stark mit dieser Idee des lebenslangen digitalen Abbilds eines Objekts, von der Geburt, wo es der erste Hersteller auf die Welt gebracht hat, bis zum Verschrotten.“

ZETA treibt die digitale Transformation in der Pharmaindustrie voran, mit dem Ziel, den gesamten Lebenszyklus einer Produktionsanlage auf Basis digitaler Informationen effizient zu managen und mit einer Smart Engineering Services-Plattform alle Projektlieferanten in ein gemeinsames Software-Framework zu integrieren. In diesem abwechslungsreichen, inspirierenden und unterhaltsamen Gespräch gibt uns Martin Mayer tiefe Einblicke in die Gründe, warum sich die Software-Ökosysteme der Pharmaindustrie derzeit stark verändern, warum die richtigen Daten der Prozesskette einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen, warum ZETA eine Schlüsselrolle in dieser Transformation spielt und welche wichtigen Skills hierbei eine Rolle spielen.

Von dem besonderen Verständnis des Produktionsprozesses und der gleichwertigen Priorisierung der Produktionseffizienz-Daten verglichen mit den Produktdaten über die Digitalisierung als Onboarding-Beschleuniger bis hin zu den Vorteilen des Arbeitens in einem gemeinsamen Ökosystem und den Kostenvorteilen von Pharma 4.0 für die Zukunft der gesamten Industrie. Eines ist sicher: Je besser das Verständnis für die Arbeitssituation und die Probleme des Benutzers oder der Benutzerin mit einer digitalen Lösung ist, desto besser kann etwas gebaut werden, mit dem er oder sie Freude hat und das gleichzeitig auch einen Mehrwert bietet.

Ach ja, wer hat das Bungee Jumping digitalisiert und warum, was hat ZETA mit der Meteorologie zu tun und was hat die Küchenplanung mit der digitalen Transformation der Pharma- und Biotech-Branche zu tun? – Einfach reinhören!
39 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Thomas Schulz, Channel Manager Central & Eastern Europe, GE Digital. Thomas ist Repräsentant von General Electric (GE) in der Plattform Industrie 4.0 und er ist Herausgeber des Buches „Analytics in der Industrie - Schlüsseltechnologie für die digitale Transformation“.

„Jeder Verantwortliche, jeder Betriebsleiter fragt, produziere ich denn mehr, wenn ich die Daten sammle? Die Antwort: Im Augenblick nicht. Aber wenn du optimieren willst und du hast die Daten nicht, dann kannst du gar nicht optimieren, weil du den digitalen Zwilling nicht aufbauen kannst.“

Vielen wollen Analytics einsetzen, um Prozessmodelle aufzubauen und zu optimieren. Der AHA-Effekt tritt aber meist dann ein, wenn die Daten nicht oder in schlechter Qualität vorliegen. Es ist nicht möglich, einen digitalen Zwilling zu erstellen, um daraus Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, wenn dafür die Daten der Vergangenheit fehlen. Sowohl bei der Digitalisierung als auch bei Analytics ist der beste Schutz das eigene Wissen. In diesem spannenden Gespräch gibt uns Thomas Schulz tiefe Einblicke in seinem Erfahrungsschatz rund um Analytics, Digitalisierung und die notwendigen Skills für die Zukunft.

Von fehlenden Vergangenheitsdaten und Datenqualität, über die Unverzichtbarkeit von Prozesswissen aus der Industrie und einen optimalen Skills-Mix, der selten bei Data Scientists alleine zu finden ist bis hin zu dem Hauptziel der Digitalisierung, nämlich Mehrwert zu schaffen. Eines ist sicher: Die digitale Transformation wird weiter an Dynamik gewinnen, denn sie ist notwendig, um heute und auch morgen profitabel zu sein.

Ach ja, was haben einen Walzer, eine Rumba und ein Cha-Cha-Cha mit der Digitalisierung und Analytics zu tun und wer wurde tanzend beim Brandenburg-Ball gesichtet? – Einfach reinhören!
46 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dominik Bösl, CTO und Geschäftsführer, Micropsi Industries. Dominik hat auch einen Lehr- und Forschungsauftrag beim Deutschen Museum und ist Professor für Digital Sciences, Automation und Leadership an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft (HDBW)

„Unsere Enkelkinder werden Robotic Natives sein, unsere Kinder nicht ganz, weil sie damit aufwachsen werden. Wir und die Generation unserer Kinder sind die letzte Generation an Robotic Immigrants. Analoger Migrationshintergrund, aber wir kennen das Internet und diese ganzen Dinge, aber die Automatisierung noch nicht.“

Wir erleben die vierte Roboter-Revolution. Die erste war, als wir 60-70 Jahre lang mit Robotern Autotüren geschweißt haben, dann kamen die Cobots. Mit ihnen haben wir die Roboter aus dem Käfig gelassen. Sie haben mit uns Menschen interagiert. Aber intelligent waren sie noch nicht. Nach den Cobots kam die mobile Robotik. Wir gingen nicht mehr zum Roboter, sondern er kam zu uns. Und jetzt sind wir endlich so weit, dass er intelligent wird.  Mit Humor und Weitblick gibt uns Dominik Bösl einen tiefen Einblick in KI und Robotik, was Menschen „wirklich, wirklich brauchen“ und was wir tun müssen, damit alle an der digitalisierten Welt teilhaben können.

Von Robotern, die visuell erfassen und lernen können, ohne Zeile für Zeile programmiert zu werden, über die Abschaffung des Goldrandingenieurtum und Lernformate für den Weg zum Arbeitsplatz bis hin zu Robotic und AI Governance. Eines ist sicher: Wir sind nicht mehr der künstliche Muskel des Roboters, der Teile reicht. In der vierten Roboter-Revolution brauchen wir die Menschen für das, wo sie richtig gut sind - Intelligenz, Erfahrung, Wissen und Bauchgefühl.

Ach ja, was haben bayerisches Bauchgefühl, Iron Man, Marvel Comics und Ameisen mit der digitalen Transformation zu tun und wer hat gestanden, dass er in einen Haushaltsroboter verliebt ist? - Einfach reinhören!
44 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dr. Walter Huber, Director PMT / Production Webasto Roof and Components.

„Für mich ist der digitale Zwilling ein digitales Abbild der Realität. Wenn wir von der Fabrik sprechen, dann interessieren mich nicht die letzten Steckdosen, sondern primär der Materialfluss. Bekomme ich die Linie überhaupt in den Platz, den ich zur Verfügung habe? Das heißt, die Fabrik, oder das Gebäude, wird bei uns relativ grob simuliert. Das Wichtige ist dann eben die Linie und die versucht man dann immer detaillierter zu simulieren.“

Webasto zählt zu den 100 größten Automobilzulieferern weltweit und entwickelt und produziert Schiebedächer und Dachmodule für Cabrios sowie Ladetechnik und Batteriesysteme für Elektrofahrzeuge. Da Webasto seit einigen Jahren den Anteil von Industrierobotern und sensitiven Robotern in den Fabriken erhöht, spielt eine effektive Instandhaltung dieser eine immer wichtigere Rolle. Gleichzeitig verändert sich die Arbeitswelt der Instandhalter durch die fortschreitende Digitalisierung rasant. In diesem spannenden und abwechslungsreichen Gespräch gibt uns Walter Huber einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Vorteile der Smart Factory und den zukünftigen Einsatz und Nutzen von digitalen Zwillingen.

Von der Definition des Ziels des digitalen Zwillings, bevor Punkte und Megabytes definiert werden, über die Potenziale der digitalen Fabrik für die Instandhaltung bzw. Smart Maintenance, über Systeme, die zum Anwender kommen, unterstützende Analytics und Traceability-Daten bis hin zur Programmierung von Robotern, coolen Trainings zu Transformationsthemen zum richtigen Zeitpunkt und der Bedeutung von Cybersecurity in der Smart Factory. Eines bleibt sicher: Bei der digitalen Transformation ist ein starker Fokus auf den Nutzen und das Wesentliche unabdingbar.

Ach ja, was hat der schwarze Gurt im Ju-Jutsu und ein Fan sinnvoller Podcasts mit einer Smart Factory und digitalen Zwillingen zu tun? – Einfach reinhören!
46 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Simon Schütz, Leiter der Pressestelle beim Verband der Automobilindustrie (VDA).

„Beim autonomen Fahren sind wir letztlich die, die wirklich die Technologie auf die Straße bringen. Gerade auch beim autonomen Fahren hat Deutschland in der Gesetzgebung bisher ein gutes Beispiel abgegeben. Wir sind weltweit tatsächlich die Ersten, die eine Gesetzgebung haben, die ermöglicht, die entsprechende Innovationen, die entwickelt sind, auf die Straße zu bringen.“

Wir bauen die weltweit sichersten, effizientesten und modernsten Fahrzeuge und auch mit den neuesten Technologien. Statistisch gesehen sind wir z.B. Europameister in der Produktion von E-Autos. Damit wir unsere weltweit ambitioniertesten Klimaziele erreichen können, benötigt Deutschland jedoch auch die weltbesten Standortbedingungen und muss sich gut mit Europa verzahnen, um die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Europa die Pole-Position in der digitalen Transformation einnehmen und behalten kann. In diesem spannenden Gespräch mit Simon Schütz gibt er uns einen tiefen Einblick, wie aus Sicht des Verbandes der Autoindustrie e.V. (VDA) dies am besten gelingt, was von der Politik und den Unternehmen hierfür benötigt wird und was für eine Schlüsselrolle Bildung und Weiterbildung hierbei spielt.

Von der benötigten Infrastruktur für die Erreichung der Klimaziele und der Ladeinfrastruktur für alle Verkehrsteilnehmer über die Kommunikation von Autos miteinander und die Vorteile des autonomen Fahrens auch für ländliche Regionen bis hin zu dem Auto als Software und auch Büro auf Rädern und die benötigten umfangreichen Weiterbildungsprogramme für die Zukunft einer gesamten Branche. Eines bleibt sicher: Jeder Cent und jeder Euro, der in Bildung und Weiterbildung investiert wird, ist ein Investment, dass sich auszahlt. Wir müssen technologieoffen und lernbereit bleiben, wenn wir die Innovation weiterhin wirklich auf die Straße bringen möchten.

Ach ja, was haben die drei Fragezeichen und ein ehemaliger Au-Pair mit der digitalen Transformation zu tun? – Einfach reinhören!
47 Minuten
Unsere Gäste in dieser Folge sind drei fantastische und inspirierende Menschen, die unter anderem bei der Vollendung von Beethovens 10. Sinfonie durch KI und bei Robbie Williams neuestem Hit „Angels Beethoven AI“ mitgewirkt haben. Das sind Seda Röder, Managing Partner, The Mindshift und Gründerin der Sonophilia Foundation, Dr. Matthias Röder, Managing Partner The Mindshift und Vorstand der Karajan Stiftung und „last but definitely not least“ Prof. Walter Werzowa, Institut für Komposition, Elektroakustik & TonmeisterInnen-Ausbildung Universität Wien, Komponist und Gründer von HealthTunes.

„KI leidet nicht, hat kein Blut, schwitzt auch nicht und braucht nicht mal Wasser. KI kann aber ein sehr inspirierendes Tool sein und das ist etwas, das wir vielleicht noch nicht ganz verinnerlicht haben.“ — Seda Röder

„Matthias fragte mich, ob ich gerne mit Beethoven komponieren wolle. Zuerst dachte ich, das ist ein guter Scherz und sagte - Ich würde auch gerne mit den Beatles ein paar Dinge machen und auch mit Radiohead.“ — Walter Werzowa

„Wenn Beethoven heute leben würde, halte ich es für absolut ausgeschlossen, dass er noch mit Federkiel und Papier für ein Orchester komponiert, das nur aus analogen Instrumenten besteht. Ein Mensch wie Beethoven, mit diesem kreativen Schöpfungswillen, der würde natürlich ein Team von Technologen aus allen Bereichen haben und die verrücktesten Sachen machen.“ — Matthias Röder

Von der Metaebene Kreativität und KI als Superstudentin und Freiheitsschaffende über die Verbesserung vom kreativen Input der Künstler und Künstlerinnen und die Stärkung des Stellenwertes der Kunst durch Technologie bis hin zur Eröffnung der Möglichkeit des Kunstschaffens für Nicht-Künstler durch KI. Eines bleibt sicher: das Publikum hat die Antwort auf die Frage – Hätte Beethoven das Ergebnis der Vollendung seiner 10. Sinfonie mit KI gemocht? – bereits gegeben.  Es ist ein Riesenerfolg geworden.

Ach ja, was haben eine Piano-Hackerin, Steven Spielberg, Arnold Schwarzeneggers „Eraser“, das Intel-Audio-Branding, geknüpfte Armbänder, Zigarren, Schach, Australien, Österreich und Kalifornien mit künstlicher Intelligenz und der Digitalisierung zu tun? – Einfach reinhören!