Podcaster
Episoden
27.02.2026
27 Minuten
Junge jüdische Podcaster und Influencer zeigen online ihre
vielfältige religiöse und kulturelle Identität und wollen sich
nicht auf Holocaust oder Israel reduzieren lassen. In Podcasts und
Videos diskutieren sie Themen wie Religion, Geschlecht und
Migration. Zugleich reagieren sie auf politische Krisen und
thematisieren verstärkt Antisemitismus - besonders seit dem
Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023. Jens Rosbach schildert in
Camino, wie ihre Aktivitäten den Zusammenhalt der jüdischen
Gemeinschaft stärken, die in Deutschland oft verstreut lebt.
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20.02.2026
26 Minuten
Soziologen sagen, der Verlust sei ein Grundproblem unserer Zeit. Zu
den Verlusterfahrungen zählt auch die Religion. Immer mehr Menschen
verlassen die Kirchen und verlieren ihren christlichen Glauben.
Michael Hollenbach fragt in Camino, was da verloren geht und ob das
alles durch etwas anderes ersetzt wird.
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13.02.2026
26 Minuten
Die Lüge gehört zum menschlichen Alltag. Manchmal ist sie groß und
skandal-umwittert, manchmal ist es die kleine unvermeidbare
Notlüge. Wir pflegen die Kunst der Lüge geradezu, gleichzeitig
lehnen wir sie entschieden ab. Gegen sie scheint kein Kraut
gewachsen - weder moralisch noch religiös. Ulrich Land geht in
Camino den Spannungen zwischen Wahrheit, Selbstschutz und
Verantwortung nach.
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06.02.2026
25 Minuten
Am vergangenen Sonntag endete der sogenannte “Synodale Weg” mit
einer letzten, sechsten Vollversammlung in Stuttgart. Dort trafen
sich katholische Bischöfe und Laien sowie Experten, um Bilanz zu
ziehen. Was hat das sechsjährige Reformprojekt gebracht? Die Liste
der Reformwünsche war lang: Mehr Mitbestimmung von Laien, mehr
Transparenz, eine erneuerte Sexualmoral, Segnungen von
Homosexuellen und ein Arbeitsrecht ohne Diskriminierung. Außerdem
Zugang für Frauen zu den Weiheämtern. Claudia Lücking-Michel war
als damalige Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen
Katholiken von Anfang an eine treibende Kraft beim Synodalen Weg.
Welche Bilanz zieht sie? Welche Aussichten gibt es für spürbare
Reformen in der Katholischen Kirche. Darüber haben die
hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister mit
Claudia Lücking-Michel gesprochen.
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30.01.2026
27 Minuten
Jenische sind heute eine anerkannte Minderheit in der Schweiz. In
den 1920er-Jahren jedoch wurden die Mitglieder dieser Gemeinschaft
von Fahrenden als unerwünscht betrachtet und gedrängt, sesshaft zu
werden. Das Projekt „Kinder der Landstraße“ zielte auf die
Beseitigung der jenischen Minderheit: Kinder wurden ihren Familien
entrissen und wuchsen in Heimen oder Pflegefamilien auf, entwurzelt
von ihrer Kultur. Viele Eltern sahen ihre Kinder nie wieder. Das
brachte der Schweiz den Vorwurf des kulturellen Genozids ein.
Dorothea Brummerloh erzählt in Camino vom Lebensschicksal einiger
dieser Kinder.
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Über diesen Podcast
Reportagen aus der Welt der Kirchen und Religionen. Lebensfragen,
Ethik, Theologie.
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Neukirch
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