Podcaster
Episoden
03.02.2026
31 Minuten
2021 ist der Höhepunkt seiner Karriere: Jonathan Hilbert holt bei
den Olympischen Spielen in Tokio Silber für Deutschland – im Gehen.
Ein Triumph voller Emotionen, Euphorie und Stolz. Doch die
Hochstimmung hält nicht lange an. In den Monaten nach seinem
Olympia-Erfolg entwickelt er eine Depression.
Im Podcast Raus aus der Depression spricht Jonathan Hilbert mit
Harald Schmidt darüber, wie sich die Erkrankung bei ihm bemerkbar
gemacht hat – und wann er erkannt hat, dass er trotz sportlichem
Leistungsdenken einen Schritt zurücktreten muss. Der Vorsitzenden
der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Ulrich Hegerl, ordnet das
Gespräch aus medizinscher Sicht ein und erklärt den Zusammenhang es
zwischen Stress und Depression.
Es ist ein ehrlicher Austausch über Warnsignale,
Selbstüberforderung und den Weg zurück zu mentaler Stabilität.
Heute arbeitet Jonathan Hilbert Schritt für Schritt an seinem
Comeback - mit mehr Achtsamkeit, klaren Grenzen und dem Ziel
Olympia 2028.
Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder
Angsterkrankungen ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer
Psychotherapeut. Weitere Hilfe erhalten Sie bei einer akuten Krise
bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder dem Notarzt unter 112.
Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei
unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.
Informationen und Hilfe rund um das Thema Depression:
https://www.deutsche-depressionshilfe.de
Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch:
https://www.diskussionsforum-depression.de
Für Angehörige:
https://www.bapk.de
https://www.familiencoach-depression.de
Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info und der Stiftung
Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention für ARD Gesund.
Mehr
20.01.2026
31 Minuten
Autorin und Journalistin Kathrin Wessling spricht im Podcast "Raus
aus der Depression" mit Harald Schmidt über ihr Leben mit
Depressionen und ADHS. Sie berichtet von ihrer Jugend,
Klinikaufenthalten als Studentin, Isolation und dem Gefühl, eine
ganze Lebensphase "verpasst" zu haben. Denn statt sorglos auf
Partys zu feiern, kümmerte sich Kathrin Wessling in ihren frühen
Zwanzigern um ihre Krankheiten. Erst die ADHS-Diagnose brachte
Klarheit und veränderte ihren Umgang mit der Depression
grundlegend.
Heute hat sie einen Weg gefunden mit den Krankheiten umzugehen.
Neben der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten hilft ihr eine
klare Tagesstruktur: "Bewegung, rausgehen, regelmäßig essen,
Wohnung aufräumen. Das ist schrecklich und ich schaffe es an vielen
Tagen auch nicht. Aber ich weiß: das oder wieder Klinik."
Der Psychiater und Vorsitzender der Stiftung Deutsche
Depressionshilfe, Prof. Dr. Ulrich Hegerl, erklärt, wie ADHS und
Depression zusammenhängen, warum beide Erkrankungen ernst zu nehmen
sind und worin sie sich in Auslösern und Behandlung
unterscheiden.
Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder
Angsterkrankungen ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer
Psychotherapeut. Weitere Hilfe erhalten Sie bei einer akuten Krise
bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder dem Notarzt unter 112.
Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei
unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.
Informationen und Hilfe rund um das Thema Depression:
https://www.deutsche-depressionshilfe.de
Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch:
https://www.diskussionsforum-depression.de
Für Angehörige:
https://www.bapk.de
https://www.familiencoach-depression.de
Mehr
05.01.2026
26 Minuten
In dieser Folge spricht Schauspielerin Isabell Horn offen über ihre
mehrfachen depressiven Episoden - von der ersten Depression nach
einer überraschenden Kündigung bis zur Wochenbett-Depression und
einem schweren Rückfall während der Corona-Zeit. Die zweifache
Mutter hat in dieser Zeit gelernt offen damit umzugehen. "Es war
erst mal wahnsinnig schwierig, mich so zu zeigen. Ich bin eine
Frohnatur. Ich bin eine Macherfrau und ich möchte funktionieren.
Und da habe ich wirklich gemerkt, es geht nichts mehr." Sie
erzählt, wie sie sich Hilfe holte, warum Scham eine große Rolle
spielte und welche Strategien ihr heute helfen, stabil zu
bleiben.
Prof. Ulrich Hegerl ist Psychiater und Vorsitzender der Stiftung
Deutscher Depressionshilfe. Er ordnet medizinisch ein, klärt über
Auslöser, Veranlagung und Behandlungsmöglichkeiten auf.
Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder
Angsterkrankungen ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer
Psychotherapeut.
Weitere Hilfe erhalten Sie bei einer akuten Krise bei der nächsten
psychiatrischen Klinik oder dem Notarzt unter 112.
Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei
unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.
Informationen und Hilfe rund um das Thema Depression:
https://www.deutsche-depressionshilfe.de
Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch:
https://www.diskussionsforum-depression.de
Für Angehörige:
https://www.bapk.de
https://www.familiencoach-depression.de
Ernährungstipps bei Depression (ARD Gesund)
https://1.ard.de/Ernaehrung-bei-Depression-edocs-wa
Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info und der Stiftung
Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention für ARD Gesund.
Mehr
22.12.2025
28 Minuten
Klaudia Giez - seit "Germany‘s Next Topmodel" auch bekannt als
Klaudia mit K. Obwohl sie nicht gewann, erhielt sie in der
Finalshow den "Best Personality"-Award – vor allem wegen ihrer
ehrlichen und fröhlichen Art. Im Podcast spricht die Moderatorin
und Content Creatorin offen über ihre depressive Erkrankung.
Bereits mit 16 Jahren hatte sie das Gefühl, dass "etwas nicht
stimmt". Sie erinnert sich an Weihnachten 2024, wo sie die
Depression erneut sehr schwer erwischte. "Ich habe die ganze Zeit
geweint. Ich wusste nicht weiter. Ich konnte nicht mehr." Sie
beschreibt eindrücklich, wie sich Depression anfühlen kann: vom
Verlust des Hungergefühls über innere Leere bis hin zu völliger
Antriebslosigkeit. Klaudia Giez berichtet im Gespräch mit Host
Harald Schmidt, dass sie sich daraufhin selbst in die Klinik
eingewiesen hat. Der Klinikaufenthalt habe ihr das Leben gerettet,
sagt sie heute rückblickend. Der strukturierte Alltag, die
therapeutische Begleitung und der Austausch mit anderen
Patientinnen gaben ihr Halt und neue Lebenskraft.
Medizinisch eingeordnet wird das Gespräch von Prof. Dr. Ulrich
Hegerl, Psychiater und Vorsitzender der Stiftung Deutsche
Depressionshilfe. Er erklärt, woran man eine Depression erkennt,
wann Antidepressiva sinnvoll sein können und wie Angehörige
Betroffene unterstützen können, ohne sich selbst zu
überfordern.
Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder
Angsterkrankungen ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer
Psychotherapeut. Weitere Hilfe erhalten Sie bei einer akuten Krise
bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder dem Notarzt unter 112.
Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei
unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.
Informationen und Hilfe rund um das Thema Depression:
https://www.deutsche-depressionshilfe.de
Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch:
https://www.diskussionsforum-depression.de
Für Angehörige:
https://www.bapk.de
https://www.familiencoach-depression.de
Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info und der Stiftung
Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention in Zusammenarbeit
mit ARD Gesund.
Mehr
08.04.2025
40 Minuten
Seit 18 Jahren ist Patrick Müller ein beliebter Schauspieler der
RTL-Sendung "Unter uns". Im Podcast "Raus aus der Depression"
spricht er erstmals ausführlich über seine Depression. Er berichtet
von sozialem Rückzug, Selbstzweifeln und negativen Gedanken. Die
Depression verleite, alles schlechtzureden, sagt er: "Irgendeinen
Haken findet man an jeder Situation". Zwar haben ihm die tägliche
Arbeit im Studio und die Tagesstruktur geholfen, aber er fühlte
sich energielos, konnte auch viele Anforderungen in seiner
fünfköpfigen Familie nicht mehr erfüllen, sah sich als Belastung
für seine Frau an. Davon erzählt er im Gespräch mit Harald Schmidt,
außerdem, wie er am Arbeitsplatz mit der Erkrankung umgegangen ist
und wie die Corona-Maßnahmen für ihn zu einem Trugschluss führten:
"Ich hatte ja eine Begründung, isoliert zu sein. Die Distanz, in
der habe ich mich ja vermeintlich wohlgefühlt". Müller gibt
schließlich Einblicke in seine Therapieerfahrungen und berichtet
auch von den Hürden, einen Therapieplatz zu finden. Erster
Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder
Angsterkrankungen ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer
Psychotherapeut. Weitere Hilfe erhalten Sie bei einer akuten Krise
bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder dem Notarzt unter 112.
Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei
unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222. Informationen und Hilfe
rund um das Thema Depression:
https://www.deutsche-depressionshilfe.de Informationen zu
Angsterkrankungen: https://www.angstselbsthilfe.de Informationen zu
ADHS: https://www.adhs.info/ Fachlich moderiertes Online-Forum zum
Erfahrungsaustausch: https://www.diskussionsforum-depression.de Für
Angehörige: https://www.bapk.de
https://www.familiencoach-depression.de Der Podcast ist eine
Kooperation von NDR Info und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe
und Suizidprävention.
Mehr
Tipp der Redaktion
Was passiert da eigentlich im Gehirn? In der zweiten Staffel des Podcasts "Raus aus der Depression" gehen Harald Schmidt mit Prof. Ulrich Hegerl dieser Frage nach. Mit prominenten Gästen wie Cathy Hummels besprechen sie Themen um Mobbing, Verluste und Klinikaufenthalte. "Raus aus der Depression" ist ein bei Betroffenen, Angehörigen und Außenstehenden überaus geschätzter Podcast.
Über diesen Podcast
Über Depressionen reden hilft, die Krankheit besser zu verstehen.
Mit Betroffenen, Angehörigen und vor allem mit Experten, wie in
diesem Podcast. In jeder Folge wird ein anderer Aspekt der
Erkrankung behandelt. Der Entertainer Harald Schmidt ist seit zwölf
Jahren Schirmherr der "Stiftung Deutsche Depressionshilfe und
Suizid-Prävention" und fragt Betroffene, wie sie gelernt haben, mit
einer Depression zu leben. Über Ursachen, Auslöser und Behandlungen
klärt Ulrich Hegerl auf, er ist Vorsitzender der Stiftung und hat
die Senckenberg-Professur an der Psychiatrie der Universität
Frankfurt.
Kommentare (0)