Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. SRF bi de Lüt – Unser Dorf Podcast

Episoden

46 Minuten
Es ist die letzte Chance für Mulegns. Was hat es mit dem Dorf gemacht, wie hat es sich verändert und was denken die Menschen nach 10 Monaten darüber. Sind sie zufriedener, hat Mulegns eine Zukunft? Kann das Dorf überleben? Nach fünf Sendungen gilt es abzuschliessen. Wie haben die Menschen in Mulegns die Veränderungen erlebt, wie sehen sie die Zukunft ihres vom Aussterben bedrohten Dorfes? Während über einem halben Jahr haben wir Familie Jegher begleitet. Können sie ihren Stall endlich abreisen und ihr Haus besser isolieren? Was denkt das ehemalige Gemeindepräsidentenpaar Poltera über die Veränderungen im Dorf, ist der erhoffte Aufschwung gekommen. Wie geht es Maja Poltera nach dem Tod ihres Ex-Mannes und hat sie noch Kraft, ihr Blumengeschäft über die Pension hinaus zu betreiben? Was macht die Zürcherin Florence Ursprung, bleibt sie dem Dorf erhalten. Für die Stiftung Origen war das Vorhaben ein voller Erfolg und erst der Anfang des Aufschwungs. Das Hotel wird nach der Rennovation den Betrieb wieder aufnehmen, diesmal aber für mehrere Monaten und nicht mehr als Test. Zudem sollen weitere kulturelle Veranstaltungen stattfinden, Mulegns weiter belebt werden. Und mit der Belebung werden auch weiterhin Menschen ins kleine Dorf strömen. Nicht nur zur Freude aller. Ob sie bleiben, sich ansiedeln und Mulegns so retten, wird sich zeigen, vermutlich erst in 10 Jahren.
47 Minuten
Maja Poltera hat eigentlich abgeschlossen mit Mulegns und auch mit ihrer Vergangenheit. Ihrem Ex-Mann Theo geht es aber immer schlechter. Er hat Krebs und seine Tage sind gezählt. Die Unterländerin wird auf eine harte Probe gestellt. Wie stark will sie ihren Mann unterstützen? Nachdem letzte Woche die Villa verschoben wurde, geht es in rasantem Tempo weiter. Die Stiftung Origen will der weissen Villa zu altem Glanz verhelfen. Das Haus hat ein ausgewanderter Zuckerbäcker gebaut. Den Mann plagte während seiner Zeit in Bordeaux grosses Heimweh, das ihn schliesslich zur Rückkehr in die Heimat sowie zum Bau der Villa an der Julierstrecke bewegt hatte. Diese Tradition und die historische Bedeutung sollen zurück nach Mulegns kehren. Für Theo, den Mann von Maja, kommt dieser Akt zu spät. Er stirbt nach langer Krankheit während den Dreharbeiten. Gezeichnet vom Wintereinbruch ist Ursula Jegher. Ihr macht die kalte und harte Zeit im Winter zu schaffen. Sie leidet an Depressionen. Kommt hinzu, dass ihr Haus nur mit einem Ofen geheizt wird. Die Schlafzimmer sind eiskalt, es bilden sich Eisblumen an den Fenstern. Ein Umbau soll endlich Wärme ins ganze Haus bringen.
46 Minuten
Der Engpass ist für alle Mulegnser ein Dorn im Auge. Der Verkehr hat seine Spuren hinterlassen. Jetzt wird ein ganzes Haus verschoben. Das Ortsbild verändert sich markant. Ein Höhepunkt in der langen Leidensgeschichte des kleinen Dorfes. Die Julierstrasse wird in Mulegns zum Nadelöhr, die Durchfahrt ist nur einspurig möglich. Damit Autos und LKWs mehr Platz erhalten wird die Villa verschoben. Mit der ungewöhnlichen Umplatzierung wird das denkmalgeschützte Gebäude eines ehemaligen Zuckerbäckers erhalten. Für Origen, die das Haus gekauft und die Verschiebung in Auftrag gegeben haben, ist es nicht einfach ein technisches Unterfangen. Vielmehr macht die Kulturorganisation einen kulturellen Akt daraus. Wie ein grosses Puppenhaus auf Reisen wird die in verschiedenen Farben festlich beleuchtete Villa bespielt und besungen mit rätoromanischen Lieder. Auch für Biobauer Giatgen Jegher ein spezieller Moment, ist er doch in diesem geschichtsträchtigen Haus aufgewachsen. Aber plötzlich hat Mulegns neue Probleme, der Engpass ist zwar weg, jetzt aber rasen die Autos durchs Dorf.
47 Minuten
Das letzte verbleibende Kind Anna-Louisa hat Geburtstag. Ein Grund zum Feiern. Ursula hat zum ersten Mal eine Schatzsuche organisiert. Mitten im Sommer ist es eine kleine Verschnaufpause für die Biobauern. Derweil ein weiterer Höhepunkt bevorsteht: die Verschiebung der «Weissen Villa». Kurz nach dem Geburtstag sind die Sommerferien vorbei. Der erste Schultag steht an. Die Vorfreude steigt, nur der Schulweg macht Sorgen. Anna-Louisa muss am berüchtigten Engpass mit viel Verkehr vorbei. Ein Ärgernis findet Ursula und hofft, dass ein Trottoir bald Abhilfe schafft. Die Vorbereitungen für die Verschiebung der «Weissen Villa» laufen auf Hochtouren. Es wird ein markanter Einschnitt ins Dorfbild. Ob das die Mulegnser enger zusammenrücken lässt? Gerne würden die Jeghers auch ihr Haus umbauen. Das alte geschützte Bauwerk ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Zudem plant Giagten den Abbruch eines alten Stalles. Zu seinem Leidwesen stellt sich die Stiftung Origen aber quer, sie möchten das Ortsbild erhalten und Giagten den Stall abkaufen. Es brodelt in Mulegns.
47 Minuten
Die Euphorie im Dorf ist gross. Nach Jahren im Dornröschenschlaf hat das «Post Hotel Löwe» den Betrieb wieder aufgenommen. Mulegns wird belebt. Auch die skeptische Biobäuerin Ursula Jegher lässt sich ein Besuch im Hotel nicht nehmen. Und auch die ehemalige Besitzerin Donata Willi gibt sich die Ehre. Die Stiftung Origen hat in Mulegns die Gebäude des «Post Hotel Löwe» sowie die «Weisse Villa» erworben und sich zum Ziel gesetzt, beide Orte wieder zu beleben. Letzte Woche hat das Hotel nun seinen Betrieb aufgenommen und wird regelrecht überrannt von Gästen. Nicht alle im Dorf können mit dieser Veränderung gut leben. Die neuen Besuchenden stampfen ungebeten im Dorf umher und befeuern die Diskussion, ob Mulegns ein grosses Museum wird. Warum aber haben die Menschen in den letzten Jahren Mulegns verlassend. Diese Frage hat dem ehemaligen Gemeindepräsident Adolf Poltera einige schlaflose Nächte beschert. Aufhalten konnte er sie nicht. Umso mehr freut ihn die Belebung, die jetzt stattfindet, er sieht grosses Potential im kleinen Tourismus.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Die «SRF bi de Lüt»-Doku-Serie taucht ein in das Leben eines Dorfes. Sie begleitet die DorfbewohnerInnen in ihrem Alltag und zeigt, was eine dörfliche Gemeinschaft im Innersten zusammenhält.
Podcast melden

„SRF bi de Lüt – Unser Dorf“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz