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Über diesen Podcast
»Jolanthes Hochzeit« ist eine Novelle des ostpreußischen
Schriftstellers und Bühnenautors Hermann Sudermann.
Der schon etwas in die Jahre gekommenene Freiherr von Hanckel auf
Ilgenstein hat seinem Freunde Pütz auf dem Sterbebett versprochen,
sich um dessen Sohn Lothar zu kümmern, der nun in wirtschaftlichen
Schwierigkeiten ist und seinen Abschied als Gardeleutnant nehmen
muss. Um die Verhältnisse des jungen Mannes zu ordnen, begibt sich
Hanckel zu dem Gutsherrn Krakow von Krakowitz; er will versuchen,
einen schon seit Jahren andauernden erbitterten
Erbschafts-Rechtsstreit zwischen Krakow und seinem Freund
beizulegen. Dort lernt er Krakows junge und bildschöne Tochter
Jolanthe kennen. Der alte Junggeselle, »dicker, kahler Schädel,
Specknacken, Doppelkinn, das Ganze feurig braunrot wie ein scharf
angeheizter Kupferkessel«, ist völlig hingerissen von dem Mädchen,
er verliebt sich augenblicklich in sie, und es beginnt ein etwas
skurriles Brautwerben. Jolanthe und ihre Eltern scheinen von der
guten Partie angetan zu sein, und bald wird sogar die Heirat des
ungleichen Paares geplant. Doch da ist immer noch des Brautvaters
unversöhnlicher Hass, der nun auch auf Hanckels Schützling Lothar
fällt, und Hanckel fühlt sich in dieser Situation alles andere als
wohl. Hanckel verliert immer mehr die Kontrolle über sich und das,
was um ihn herum geschieht, und auf der Hochzeitsfeier begegnen
sich schließlich Jolanthe und Lothar... (Zusammenfassung von
Karlsson)
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