Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung Archiv
355 Episoden
59 Minuten
Willkommen zu einer neuen Folge der Digital Insurance Show! In dieser Episode nehme ich dich mit auf eine spannende Reise hinter die Kulissen von Intelligent Document Processing (IDP) und künstlicher Intelligenz in der Versicherungsbranche. Gemeinsam mit einer hochkarätigen Expertenrunde räume ich mit bequemen Illusionen auf und zeige dir, wo die Branche beim Thema KI wirklich steht und welche Herausforderungen in der Praxis noch zu meistern sind.
Hier sind fünf Highlights, die dich in dieser Folge erwarten:
Erstens werfen wir einen ehrlichen Blick auf das Spannungsfeld zwischen Tech-Visionen und der alltäglichen Versicherungsrealität. Während KI-Systeme technisch bereits enorm viel leisten können, scheitert die Umsetzung im Unternehmensalltag oft noch an Datensilos, Altsystemen und verkrusteten Denkstrukturen.
Zweitens diskutieren wir die Frage, ob eine vollständige End-to-End-Automatisierung realistisch ist oder ob eine pragmatische Schritt-für-Schritt-Automatisierung mehr Sinn ergibt. Statt auf theoretische Zukunftsträume zu setzen, konzentrieren wir uns darauf, wie Standardprozesse wie der Posteingang schon heute effizient optimiert werden.
Drittens beleuchten wir die entscheidende Rolle des Mensch-Maschine-Zusammenspiels und des Change Managements. Mit spielerischen Ansätzen und maßgeschneiderten KI-Assistenten gelingt es Unternehmen, Ängste bei Mitarbeitenden abzubauen und Vertrauen in die Technologie aufzubauen.
Viertens tauchen wir tief in konkrete Anwendungsfälle wie die intelligente Betrugserkennung ein. Moderne KI-Systeme analysieren Bildeigenschaften bis in die Tiefe, um gefälschte Schadensfotos zu identifizieren, die für das menschliche Auge unsichtbar bleiben.
Fünftens wagen wir einen Ausblick in die Zukunft und sprechen über den Wandel von der reinen Dokumentenverarbeitung hin zum ganzheitlichen Datenmanagement sowie die Frage der digitalen Souveränität Europas gegenüber den großen Hyperscalern.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
Die gedruckte Premium-Erstauflage ist streng limitiert. Sichere dir jetzt deinen Wissensvorsprung und bestelle dein Heft inklusive sofortigem Download der Webversion.
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Hier sind fünf Highlights, die dich in dieser Folge erwarten:
Erstens werfen wir einen ehrlichen Blick auf das Spannungsfeld zwischen Tech-Visionen und der alltäglichen Versicherungsrealität. Während KI-Systeme technisch bereits enorm viel leisten können, scheitert die Umsetzung im Unternehmensalltag oft noch an Datensilos, Altsystemen und verkrusteten Denkstrukturen.
Zweitens diskutieren wir die Frage, ob eine vollständige End-to-End-Automatisierung realistisch ist oder ob eine pragmatische Schritt-für-Schritt-Automatisierung mehr Sinn ergibt. Statt auf theoretische Zukunftsträume zu setzen, konzentrieren wir uns darauf, wie Standardprozesse wie der Posteingang schon heute effizient optimiert werden.
Drittens beleuchten wir die entscheidende Rolle des Mensch-Maschine-Zusammenspiels und des Change Managements. Mit spielerischen Ansätzen und maßgeschneiderten KI-Assistenten gelingt es Unternehmen, Ängste bei Mitarbeitenden abzubauen und Vertrauen in die Technologie aufzubauen.
Viertens tauchen wir tief in konkrete Anwendungsfälle wie die intelligente Betrugserkennung ein. Moderne KI-Systeme analysieren Bildeigenschaften bis in die Tiefe, um gefälschte Schadensfotos zu identifizieren, die für das menschliche Auge unsichtbar bleiben.
Fünftens wagen wir einen Ausblick in die Zukunft und sprechen über den Wandel von der reinen Dokumentenverarbeitung hin zum ganzheitlichen Datenmanagement sowie die Frage der digitalen Souveränität Europas gegenüber den großen Hyperscalern.
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10 Minuten
In dieser neuen Ausgabe unseres Podcasts übergebe ich wieder das Mikrofon an meinen geschätzten Beraterkollegen Thorben Schwarz. Er nimmt ein Thema unter die Lupe, das in vielen Vorstandsetagen der Versicherungswirtschaft für schlaflose Nächte sorgen sollte: die tickende Demografiebombe im Vertrieb. Wir erleben aktuell einen historischen Wendepunkt, der die Branche in den nächsten zehn Jahren fundamental verändern wird. Die alten Seilschaften und die Flasche Wein zu Weihnachten haben ausgedient; die junge Nachfolgergeneration stellt völlig neue, knallharte Bedingungen an die Zusammenarbeit. Wenn du als Führungskraft jetzt nicht handelst, riskierst du, über Nacht gigantische Bestände und mühsam aufgebaute Marktanteile zu verlieren.
Hier sind die 5 wichtigsten Highlights aus der Episode:
Die Demografiebombe in Zahlen: Unglaubliche 67,2 % der unabhängigen Makler sind über 50 Jahre alt, wodurch in den nächsten 120 Monaten ein Großteil des gesamten Vertriebsmarktes und Milliarden an Prämienvolumen vor einem Generationenwechsel stehen.
Das Ende der alten Seilschaften: Während der Altinhaber Fehler im Prozess noch durch persönliche Kontakte und kurze Dienstwege ausglich, entscheiden bei der digitalaffinen Nachfolgergeneration ausschließlich die API-Schnittstellenqualität und die Dunkelverarbeitungsquote über den Verbleib der Verträge.
Das demografische Bestandsaudit: Versicherer müssen jetzt sofort ihre CRM-Daten segmentieren, um genau zu wissen, bei welchen Top-Maklern ab 55 Jahren in den nächsten fünf Jahren die Nachfolge ansteht, und den Übergang proaktiv mitgestalten.
Der Schnittstellen-Stresstest: Statt sich auf internen IT-Berichten auszuruhen, gilt es, direkt bei jungen Maklern und Pools zu hinterfragen, wie sauber die Daten fließen – denn mangelhafte API-Qualität ist das Abwanderungsrisiko Nummer eins.
Vom Produktgeber zum Enabler: Durch ein gezieltes Nachfolger-Enabling-Programm und technische Unterstützung bei der Datenmigration können Versicherer den Altinhabern helfen und gleichzeitig das Vertrauen der neuen Generation gewinnen.
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Link zum Whitepaper: Der Maklervertrieb 2026
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Die Demografiebombe in Zahlen: Unglaubliche 67,2 % der unabhängigen Makler sind über 50 Jahre alt, wodurch in den nächsten 120 Monaten ein Großteil des gesamten Vertriebsmarktes und Milliarden an Prämienvolumen vor einem Generationenwechsel stehen.
Das Ende der alten Seilschaften: Während der Altinhaber Fehler im Prozess noch durch persönliche Kontakte und kurze Dienstwege ausglich, entscheiden bei der digitalaffinen Nachfolgergeneration ausschließlich die API-Schnittstellenqualität und die Dunkelverarbeitungsquote über den Verbleib der Verträge.
Das demografische Bestandsaudit: Versicherer müssen jetzt sofort ihre CRM-Daten segmentieren, um genau zu wissen, bei welchen Top-Maklern ab 55 Jahren in den nächsten fünf Jahren die Nachfolge ansteht, und den Übergang proaktiv mitgestalten.
Der Schnittstellen-Stresstest: Statt sich auf internen IT-Berichten auszuruhen, gilt es, direkt bei jungen Maklern und Pools zu hinterfragen, wie sauber die Daten fließen – denn mangelhafte API-Qualität ist das Abwanderungsrisiko Nummer eins.
Vom Produktgeber zum Enabler: Durch ein gezieltes Nachfolger-Enabling-Programm und technische Unterstützung bei der Datenmigration können Versicherer den Altinhabern helfen und gleichzeitig das Vertrauen der neuen Generation gewinnen.
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22 Minuten
Wie verkürzen wir komplexe Innovationsprozesse drastisch und steigern gleichzeitig die Qualität unserer Ergebnisse durch KI? Genau darüber spreche ich in dieser Episode mit Georgina Neitzel, der Leiterin des Ergo Group AG in Berlin. Sie gewährt spannende Einblicke darin, wie KI-Tools tief in die operative Produktentwicklung und in Design Sprints integriert werden.
In unserem Gespräch arbeiten wir fünf zentrale Highlights heraus:
Erstens lässt sich die klassische Sprint-Dauer massiv reduzieren. Während ein gewöhnlicher Google Design Sprint fünf Tage in Anspruch nimmt, verkürzt das Innovation Lab die gemeinsame Workshop-Zeit mit den Fachabteilungen dank KI auf nur noch anderthalb bis zwei Tage.
Zweitens setzt das Team auf eine echte Mensch-KI-Kollaboration. Die KI ersetzt den Menschen nicht, sondern arbeitet in hybriden Setups mit: Eine Gruppe tüftelt klassisch, die andere nutzt KI-Tools, woraufhin beide Perspektiven zusammengeführt werden.
Drittens hilft die KI bei der Simulation von Zielgruppen und Personas. Fehlt bei strammen Zeitplänen die Zeit für echte Nutzerinterviews, schlüpft die KI in spezifische Rollen, um im ersten Schritt wertvolle Impulse zu liefern.
Viertens beschleunigt KI zeitintensive Research- und Auswertungsphasen. Sie fasst umfangreiche Marktstudien zusammen und übernimmt das Sortieren sowie Clustern von Brainstorming-Ideen.
Fünftens richtet das Lab den Blick bereits nach vorne und fokussiert sich neben KI-Sprints intensiv auf agentische KI sowie Generative Engine Optimization (GEO) zur Maximierung der Sichtbarkeit in LLMs.
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Erstens lässt sich die klassische Sprint-Dauer massiv reduzieren. Während ein gewöhnlicher Google Design Sprint fünf Tage in Anspruch nimmt, verkürzt das Innovation Lab die gemeinsame Workshop-Zeit mit den Fachabteilungen dank KI auf nur noch anderthalb bis zwei Tage.
Zweitens setzt das Team auf eine echte Mensch-KI-Kollaboration. Die KI ersetzt den Menschen nicht, sondern arbeitet in hybriden Setups mit: Eine Gruppe tüftelt klassisch, die andere nutzt KI-Tools, woraufhin beide Perspektiven zusammengeführt werden.
Drittens hilft die KI bei der Simulation von Zielgruppen und Personas. Fehlt bei strammen Zeitplänen die Zeit für echte Nutzerinterviews, schlüpft die KI in spezifische Rollen, um im ersten Schritt wertvolle Impulse zu liefern.
Viertens beschleunigt KI zeitintensive Research- und Auswertungsphasen. Sie fasst umfangreiche Marktstudien zusammen und übernimmt das Sortieren sowie Clustern von Brainstorming-Ideen.
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46 Minuten
Willkommen zu unserem neuen KI-Update im September! Zusammen mit Thomas und Josef tauche ich wieder tief in die aktuellsten Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz und die Versicherungsbranche ein. In dieser Folge sprechen wir über spannende News, Markt-Hypes und handfeste Praxiseinblicke.
Hier sind die fünf wichtigsten Highlights unserer aktuellen Runde:
Erstens nehmen wir den neuesten Trubel rund um KI-Sicherheitsrisiken und die Debatte über eine absichtliche Verlangsamung des Entwicklungstempos unter die Lupe. Wir hinterfragen kritisch, ob hinter den Warnrufen der Tech-Giganten wirklich echte Sicherheitsbedenken stehen oder schlichtweg steigende Rechenkosten und der Druck zur Profitabilität.
Zweitens schauen wir uns das Phänomen des abnehmenden Grenznutzens bei Sprachmodellen an. Die Trainingskosten für Frontier-Modelle steigen exponentiell, während die Leistungssprünge bei Fachaufgaben spürbar flacher werden. Dieser enorme Aufwand steht in einem harten Missverhältnis zum Ertrag, weshalb spezialisierte Modelle immer attraktiver werden.
Drittens richten wir den Blick auf vertikale Anwendungsfälle und konkrete Software-Integrationen. Echtes Potenzial entsteht dort, wo KI bestehende Tools im Arbeitsalltag sinnvoll erweitert – wie beispielsweise bei Umfragetools oder Copilot-Lösungen – anstatt nur isolierte Modelle bereitzustellen.
Viertens analysieren wir eine frische Studie zur KI-Nutzung unter Versicherungsmaklern. Obwohl bereits rund 40 Prozent regelmäßig KI-Tools nutzen und 90 Prozent ihren Einsatz künftig ausbauen wollen, liegen die größten Hürden nicht in der Technik, sondern im Aufbrechen verankerter Verhaltensmuster und Gewohnheiten.
Fünftens diskutieren wir konkrete Praxisbeispiele wie den KI-gestützten Underwriting-Prozess im Vertrieb sowie die aktuellen Entwicklungen rund um den EU AI Act und die neuen Aufsichtsaufgaben der BaFin in der Finanzbranche.
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Erstens nehmen wir den neuesten Trubel rund um KI-Sicherheitsrisiken und die Debatte über eine absichtliche Verlangsamung des Entwicklungstempos unter die Lupe. Wir hinterfragen kritisch, ob hinter den Warnrufen der Tech-Giganten wirklich echte Sicherheitsbedenken stehen oder schlichtweg steigende Rechenkosten und der Druck zur Profitabilität.
Zweitens schauen wir uns das Phänomen des abnehmenden Grenznutzens bei Sprachmodellen an. Die Trainingskosten für Frontier-Modelle steigen exponentiell, während die Leistungssprünge bei Fachaufgaben spürbar flacher werden. Dieser enorme Aufwand steht in einem harten Missverhältnis zum Ertrag, weshalb spezialisierte Modelle immer attraktiver werden.
Drittens richten wir den Blick auf vertikale Anwendungsfälle und konkrete Software-Integrationen. Echtes Potenzial entsteht dort, wo KI bestehende Tools im Arbeitsalltag sinnvoll erweitert – wie beispielsweise bei Umfragetools oder Copilot-Lösungen – anstatt nur isolierte Modelle bereitzustellen.
Viertens analysieren wir eine frische Studie zur KI-Nutzung unter Versicherungsmaklern. Obwohl bereits rund 40 Prozent regelmäßig KI-Tools nutzen und 90 Prozent ihren Einsatz künftig ausbauen wollen, liegen die größten Hürden nicht in der Technik, sondern im Aufbrechen verankerter Verhaltensmuster und Gewohnheiten.
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57 Minuten
In dieser Folge spreche ich direkt vom BarmeniaGothaer Hotspot Event mit Melanie Hirsch von der Artus Hamburg Versicherungsmakler GmbH, Nico Streker von der Asspick Versicherungsmakler GmbH und Simon Röwer von BarmeniaGothaer über die echte Praxisrealität von Künstlicher Intelligenz in der Versicherungsbranche. Wir beleuchten, wo Makler und Versicherer heute stehen und wie die gemeinsame Zusammenarbeit der Zukunft aussieht.
Aus unserem Gespräch stellen sich vor allem fünf zentrale Highlights heraus:
Zum einen zeigt sich in der Praxis bereits die Vorqualifizierung von Risiken durch KI-Agenten. Diese Systeme bewerten automatisch Betriebsarten oder Brandschutzmaßnahmen bei eingehenden Anfragen, was den Prüfungsprozess massiv beschleunigt. Zum anderen berichten wir über den konkreten Einsatz von KI-Plattformen im Makleralltag. Durch maßgeschneiderte Bots lassen sich Routineaufgaben bei Brandschutzgutachten automatisieren und interne Wissensdatenbanken DSGVO-konform aufbauen.
Als drittes Highlight heben wir das Thema Job Enrichment hervor. Da der Arbeitsalltag oft von zeitraubenden administrativen Aufgaben geprägt ist, übernimmt KI genau diese Routinen und schafft Fachkräften wieder wertvolle Freiräume für die persönliche Kundenberatung. Viertens diskutieren wir die Zukunft der Kommunikation zwischen Makler und Versicherer. Statt langwierigem E-Mail-Pingpong prüfen künftig KI-Agenten auf beiden Seiten direkt miteinander die Vollständigkeit von Dokumenten. Fünftens blicken wir auf den Schadenservice und die Prävention. KI beschleunigt nicht nur die Regulierung im Schadenfall, sondern unterstützt aktiv dabei, Risiken vorausschauend zu erkennen und Schäden gar nicht erst entstehen zu lassen.
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Zum einen zeigt sich in der Praxis bereits die Vorqualifizierung von Risiken durch KI-Agenten. Diese Systeme bewerten automatisch Betriebsarten oder Brandschutzmaßnahmen bei eingehenden Anfragen, was den Prüfungsprozess massiv beschleunigt. Zum anderen berichten wir über den konkreten Einsatz von KI-Plattformen im Makleralltag. Durch maßgeschneiderte Bots lassen sich Routineaufgaben bei Brandschutzgutachten automatisieren und interne Wissensdatenbanken DSGVO-konform aufbauen.
Als drittes Highlight heben wir das Thema Job Enrichment hervor. Da der Arbeitsalltag oft von zeitraubenden administrativen Aufgaben geprägt ist, übernimmt KI genau diese Routinen und schafft Fachkräften wieder wertvolle Freiräume für die persönliche Kundenberatung. Viertens diskutieren wir die Zukunft der Kommunikation zwischen Makler und Versicherer. Statt langwierigem E-Mail-Pingpong prüfen künftig KI-Agenten auf beiden Seiten direkt miteinander die Vollständigkeit von Dokumenten. Fünftens blicken wir auf den Schadenservice und die Prävention. KI beschleunigt nicht nur die Regulierung im Schadenfall, sondern unterstützt aktiv dabei, Risiken vorausschauend zu erkennen und Schäden gar nicht erst entstehen zu lassen.
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34 Minuten
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Ursula Clara Deschka, der CEO von ERGO Baltics, über die digitale Versicherungswelt im Nordosten Europas. Das Baltikum nimmt eine herausragende Rolle als digitaler Pionier ein, und Ursula zeigt eindrucksvoll, wie internationale Transformation, hohe Frauenquote und radikale Prozessvereinfachung in der Praxis funktionieren.
Im Mittelpunkt stehen dabei fünf zentrale Highlights:
Das erste Highlight ist der Führungsalltag über drei verschiedene Länder, Sprachen und Kulturen hinweg. Englisch dient als gemeinsame Arbeitssprache, was zu einer besonders klaren Kommunikation und aufmerksamem Zuhören zwingt.
Das zweite Highlight dreht sich um das papierlose Arbeiten. Dank der staatlichen e-Government-Infrastruktur läuft der Arbeitsalltag nahezu komplett digital ab, sodass im Büro in Tallinn tatsächlich nur ein einziger Drucker steht.
Als drittes Highlight sprechen wir über die beeindruckende Vollzeitquote von 97 Prozent. Eine funktionierende Vollzeitkultur beruht im Baltikum auf gelebter zeitlicher Flexibilität im Alltag statt auf starren Teilzeitmodellen.
Das vierte Highlight betrifft den extrem dynamischen Arbeitsmarkt mit etwa 20 Prozent jährlicher Fluktuation. Diese Mobilität erfordert eine starke Kulturarbeit zur Mitarbeiterbindung, bringt aber stetig frische Ideen ins Unternehmen.
Das fünfte Highlight sind Ursulas konkrete Learnings aus der jüngsten Unternehmensübernahme. Eine klare Zukunftsvision, dezentrale Entscheidungsstrukturen und aktives Change Management nach dem ADKAR-Modell sichern den Erfolg bei der Zusammenführung zweier Firmenkulturen.
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Das erste Highlight ist der Führungsalltag über drei verschiedene Länder, Sprachen und Kulturen hinweg. Englisch dient als gemeinsame Arbeitssprache, was zu einer besonders klaren Kommunikation und aufmerksamem Zuhören zwingt.
Das zweite Highlight dreht sich um das papierlose Arbeiten. Dank der staatlichen e-Government-Infrastruktur läuft der Arbeitsalltag nahezu komplett digital ab, sodass im Büro in Tallinn tatsächlich nur ein einziger Drucker steht.
Als drittes Highlight sprechen wir über die beeindruckende Vollzeitquote von 97 Prozent. Eine funktionierende Vollzeitkultur beruht im Baltikum auf gelebter zeitlicher Flexibilität im Alltag statt auf starren Teilzeitmodellen.
Das vierte Highlight betrifft den extrem dynamischen Arbeitsmarkt mit etwa 20 Prozent jährlicher Fluktuation. Diese Mobilität erfordert eine starke Kulturarbeit zur Mitarbeiterbindung, bringt aber stetig frische Ideen ins Unternehmen.
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29 Minuten
In der heutigen Versicherungswirtschaft entscheidet die Kundenzentrierung über Sieg oder Niederlage. Doch allzu oft scheitert sie im Alltag, weil wir sie fälschlicherweise als reinen Prozess statt als echte Kultur verstehen. Mein Gast Isabella Marturell Naßl, COO und Vorständin der Konzern Versicherungskammer, beweist jedoch eindrucksvoll, dass man eine riesige Organisation mit Millionen von Kundenkontakten nur dann erfolgreich zum Kunden drehen kann, wenn man Führung und Haltung radikal neu denkt. Für sie ist Kundenzentrierung kein starres Projekt, sondern eine Lebenseinstellung – ihre ganz persönliche „Mondmission“.
Wir sprechen in dieser Folge darüber, warum Produkte heute austauschbar sind und der echte Unterschied erst im Moment des Schadens entsteht, wenn schnelle Hilfe und Empathie gefragt sind. Isabella erklärt mir, warum sie ihren Ehemann als kritischsten Tester für das eigene Kundenportal nutzt und wieso Transformation in einer traditionsreichen Branche vor allem das Aufbrechen von Silos bedeutet. Zudem beleuchten wir das Zusammenspiel von Mitarbeiterzufriedenheit und Kundenglück und werfen einen Blick in die Zukunft: Kann künstliche Intelligenz echte, menschliche Empathie im Kundenservice jemals komplett ersetzen?
5 Highlights aus dem Podcast:
Die Mondmission der Kundenzentrierung: Wahre Kundenorientierung ist kein technokratischer Prozess, sondern eine gemeinsame Haltung, bei der jeder Mitarbeitende – genau wie die Reinigungskraft bei der NASA – seinen Teil zur großen Mission beiträgt.
Der Ehemann als Geheimwaffe: Warum der eigene Partner der beste und ehrlichste Tester für digitale Kundenportale ist und warum dieses ungefilterte Feedback Gold wert ist.
Mehrwert im „Moment of Truth“: Bei einem Großschaden wie einer Überschwemmung zählt nicht nur das Geld, sondern der emotionale Beistand, schnelle Erreichbarkeit und unbürokratische Soforthilfe.
Führung braucht Haltung: Transformation gelingt nur, wenn Führungskräfte authentisch sind, Orientierung bieten und sich selbst reflektieren – denn nur zufriedene und gut geführte Mitarbeiter können Kunden begeistern.
Mensch vs. KI im Kundenservice: Auch wenn Voice- und Chatbots immer empathischer wirken, bleibt das echte, spontane und menschliche Gespräch abseits des Handbuchs der entscheidende Gamechanger.
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5 Highlights aus dem Podcast:
Die Mondmission der Kundenzentrierung: Wahre Kundenorientierung ist kein technokratischer Prozess, sondern eine gemeinsame Haltung, bei der jeder Mitarbeitende – genau wie die Reinigungskraft bei der NASA – seinen Teil zur großen Mission beiträgt.
Der Ehemann als Geheimwaffe: Warum der eigene Partner der beste und ehrlichste Tester für digitale Kundenportale ist und warum dieses ungefilterte Feedback Gold wert ist.
Mehrwert im „Moment of Truth“: Bei einem Großschaden wie einer Überschwemmung zählt nicht nur das Geld, sondern der emotionale Beistand, schnelle Erreichbarkeit und unbürokratische Soforthilfe.
Führung braucht Haltung: Transformation gelingt nur, wenn Führungskräfte authentisch sind, Orientierung bieten und sich selbst reflektieren – denn nur zufriedene und gut geführte Mitarbeiter können Kunden begeistern.
Mensch vs. KI im Kundenservice: Auch wenn Voice- und Chatbots immer empathischer wirken, bleibt das echte, spontane und menschliche Gespräch abseits des Handbuchs der entscheidende Gamechanger.
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37 Minuten
In dieser Episode meines Podcasts habe ich Anastasia Golz zu Gast. Sie ist Head of Business Process Automation bei der HUK-Coburg und bringt eine erfrischende, radikale Perspektive auf das Thema Automatisierung mit. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum wahre Souveränität nicht bedeutet, alles stumpf zu automatisieren, sondern genau zu wissen, wo der Mensch letztendlich der bessere „Roboter“ ist. Anastasia räumt mit dem Hype auf und erklärt, wie wichtig es ist, Prozesse erst richtig zu verstehen und zu optimieren, bevor man Technologie darauf wirft.
Highlights der Episode:
Der Mensch als besserer Roboter: Wahre Souveränität in der Automatisierung zeigt sich darin, zu erkennen, an welchen Stellen menschliche Empathie und Flexibilität durch keine Maschine ersetzt werden können.
Prozesse nicht für den Hype „vergewaltigen“: Anastasia warnt eindringlich davor, Systeme um jeden Preis vollzuautomatisieren, nur um eine Quote zu erfüllen, wenn die Legacy-Infrastruktur eigentlich gar nicht dafür bereit ist.
Shit In, Shit Out (SISO): Ein schlechter analoger Prozess wird durch Digitalisierung nicht magisch gut – er wird lediglich zu einem schlechten digitalen Prozess. Erst aufräumen, dann automatisieren.
Das Prinzip der Automatisierungs-Salami: Statt des großen, starren Masterplans plädiert Anastasia für kleine, wertstiftende Schritte, bei denen Mensch und Maschine flexibel Hand in Hand arbeiten.
Wirtschaftlichkeit von KI hinterfragen: Nur weil etwas technisch machbar ist, lohnt es sich finanziell oft nicht. Wartung, Training und Cloud-Kosten von KI-Modellen können die eigentlichen Ersparnisse schnell auffressen.
Links in dieser Ausgabe
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Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
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Der Mensch als besserer Roboter: Wahre Souveränität in der Automatisierung zeigt sich darin, zu erkennen, an welchen Stellen menschliche Empathie und Flexibilität durch keine Maschine ersetzt werden können.
Prozesse nicht für den Hype „vergewaltigen“: Anastasia warnt eindringlich davor, Systeme um jeden Preis vollzuautomatisieren, nur um eine Quote zu erfüllen, wenn die Legacy-Infrastruktur eigentlich gar nicht dafür bereit ist.
Shit In, Shit Out (SISO): Ein schlechter analoger Prozess wird durch Digitalisierung nicht magisch gut – er wird lediglich zu einem schlechten digitalen Prozess. Erst aufräumen, dann automatisieren.
Das Prinzip der Automatisierungs-Salami: Statt des großen, starren Masterplans plädiert Anastasia für kleine, wertstiftende Schritte, bei denen Mensch und Maschine flexibel Hand in Hand arbeiten.
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30 Minuten
Das Pricing ist das Herzstück jedes Versicherers. Doch in vielen Aktuariaten herrscht noch immer die reine Excel-Hölle, die Innovationen und Tempo gnadenlos ausbremst. In der heutigen Podcast-Episode spreche ich mit Michele Iozzo von Akur8 darüber, wie modernstes Machine Learning das Pricing revolutioniert, ohne dass die Kontrolle über die Modelle verloren geht. Er erklärt mir, wie wir das Handwerk der Aktuarinnen und Aktuare automatisieren, anstatt ihr Denken zu ersetzen.
Wir beleuchten die aktuelle Realität in den Versicherungen, wo Fachkräfte oft bis zu 80 % ihrer Arbeitszeit mit manueller Datenaufbereitung und fehleranfälligen Tabellen verschwenden. Michele zeigt auf, wie cloudbasierte KI-Plattformen repetitive Aufgaben übernehmen, sodass Aktuare endlich mehr Raum für strategische Entscheidungen, Simulationen und kreative Risikomodellierung haben. Zudem sprechen wir darüber, wie eine lückenlose Governance gelingt, die auch den strengen Anforderungen der BaFin standhält, und wie sich Versicherer durch agilere Iterationszyklen echte Wettbewerbsvorteile sichern.
Hier sind die 5 wichtigsten Highlights aus unserem Gespräch:
Schluss mit der Excel-Hölle: Wie repetitive Aufgaben automatisiert werden, damit Aktuare nicht mehr wertvolle Zeit mit dem Reparieren von Formeln oder dem Kopieren von Daten vergeuden.
Keine Blackbox bei der KI: Warum Governance, Nachvollziehbarkeit und regulatorische Konformität (z. B. gegenüber der BaFin) auch beim Einsatz modernster Machine-Learning-Modelle zu 100 % erhalten bleiben.
5- bis 10-mal schnellere Iteration: Wie Pricing-Teams dank moderner Tools Hypothesen und Tarife deutlich schneller testen und anpassen können.
Die neue Rolle des Aktuars: Warum Fachwissen und Urteilsvermögen unverzichtbar bleiben und Aktuare künftig verstärkt als strategische Impulsgeber agieren.
Zukunft des Pricings bis 2030: Welche Chancen sich durch schnellere Nachsteuerungszyklen und eine engere Verzahnung mit dem Underwriting ergeben.
Links in dieser Ausgabe
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Hier sind die 5 wichtigsten Highlights aus unserem Gespräch:
Schluss mit der Excel-Hölle: Wie repetitive Aufgaben automatisiert werden, damit Aktuare nicht mehr wertvolle Zeit mit dem Reparieren von Formeln oder dem Kopieren von Daten vergeuden.
Keine Blackbox bei der KI: Warum Governance, Nachvollziehbarkeit und regulatorische Konformität (z. B. gegenüber der BaFin) auch beim Einsatz modernster Machine-Learning-Modelle zu 100 % erhalten bleiben.
5- bis 10-mal schnellere Iteration: Wie Pricing-Teams dank moderner Tools Hypothesen und Tarife deutlich schneller testen und anpassen können.
Die neue Rolle des Aktuars: Warum Fachwissen und Urteilsvermögen unverzichtbar bleiben und Aktuare künftig verstärkt als strategische Impulsgeber agieren.
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46 Minuten
In diesem KI-Update tauche ich gemeinsam mit meinen Gästen tief in die aktuellsten Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz ein und wir beleuchten, was diese für die Praxis und das Versicherungswesen bedeuten. Wir diskutieren das globale Kräftemessen der Tech-Giganten, testen spektakuläre Live-Features und blicken auf die Zukunft virtueller Agenten.
Das sind die fünf zentralen Highlights aus dem Podcast:
Erstens beleuchten wir das globale Rennen der Sprachmodelle zwischen den USA und China. Während US-Anbieter mit proprietären KIs die Ranglisten anführen, holen chinesische Open-Weight-Modelle bei Leistung und tatsächlicher Nutzung rasant auf.
Zweitens analysieren wir das kluge Abwägen von Kosten und Leistung bei Sprachmodellen. Wir klären, warum man für Alltagstasks nicht immer das teuerste Modell verfeuern muss und wie sich unnötige Token-Kosten im Unternehmen vermeiden lassen.
Drittens gibt es eine beeindruckende Live-Demo der neuen Sprachinteraktion von ChatGPT. Wir testen direkt am Smartphone, wie extrem schnell, natürlich und unterbrechbar KI-Dialoge inzwischen funktionieren – ein riesiger Schritt für die Kundenkommunikation der Zukunft.
Viertens sprechen wir über das Projekt MATRX von MIT und Harvard, eine riesige Simulation mit 8,3 Milliarden KI-Agenten. Damit lässt sich echtes Marktverhalten, User Research und die Akzeptanz neuer Produkte vollautomatisch im Vorfeld testen.
Fünftens diskutieren wir, warum die Reise weg von reinen Allroundern hin zu spezialisierten, maßgeschneiderten Branchen-Modellen geht. Gerade bei komplexen Aufgaben wie Risikobewertungen oder Schadensanalysen zeigen feingetunte KIs ihre wahren Stärken.
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Zweitens analysieren wir das kluge Abwägen von Kosten und Leistung bei Sprachmodellen. Wir klären, warum man für Alltagstasks nicht immer das teuerste Modell verfeuern muss und wie sich unnötige Token-Kosten im Unternehmen vermeiden lassen.
Drittens gibt es eine beeindruckende Live-Demo der neuen Sprachinteraktion von ChatGPT. Wir testen direkt am Smartphone, wie extrem schnell, natürlich und unterbrechbar KI-Dialoge inzwischen funktionieren – ein riesiger Schritt für die Kundenkommunikation der Zukunft.
Viertens sprechen wir über das Projekt MATRX von MIT und Harvard, eine riesige Simulation mit 8,3 Milliarden KI-Agenten. Damit lässt sich echtes Marktverhalten, User Research und die Akzeptanz neuer Produkte vollautomatisch im Vorfeld testen.
Fünftens diskutieren wir, warum die Reise weg von reinen Allroundern hin zu spezialisierten, maßgeschneiderten Branchen-Modellen geht. Gerade bei komplexen Aufgaben wie Risikobewertungen oder Schadensanalysen zeigen feingetunte KIs ihre wahren Stärken.
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51 Minuten
In dieser neuen Episode meines Podcasts tauche ich tief in die digitale Welt der Versicherungswirtschaft ein und spreche mit gleich zwei spannenden Gästen von Verti: Fatimata Sow, Direktorin Partnership Business, sowie Tatjana Herleth, Direktorin Direct Business and Clients. Gemeinsam beleuchten wir, wie sich Deutschlands zweitgrößter Kfz-Direktversicherer strategisch aufstellt, um Kundennähe und innovative Vertriebswege perfekt miteinander zu verknüpfen. Es ist eine faszinierende Diskussion darüber, wie digitale Prozesse das klassische Geschäft nicht nur ergänzen, sondern grundlegend transformieren.
Hier sind die 5 Highlights aus unserem Gespräch:
Wir analysieren, wie Verti das Direktgeschäft durch maßgeschneiderte CRM-Lösungen und digitale Empfehlungsprogramme optimiert, um eine herausragende Customer Experience zu schaffen.
Tatjana gibt exklusive Einblicke in den B2B-Bereich und erklärt, wie moderne Kooperationen und strategische Partnerschaften auf Augenhöhe in der Digitalbranche langfristig zum Erfolg führen.
Wir diskutieren die Bedeutung von agiler Führung und wie Verti durch zukunftsweisende Modelle wie hybrides Arbeiten und gezielte Frauenförderung den Branchenschnitt weit hinter sich lässt.
Die beiden teilen ihre Erfahrungen darüber, wie sich das Zusammenspiel von datengetriebenem Onlinemarketing und persönlichem Vertrauen im Partnervertrieb ideal ergänzen lässt.
Wir werfen einen Blick in die Zukunft und besprechen die kommenden Trends im digitalen Kompositgeschäft sowie die globalen Synergien als Digitalmarke innerhalb der Mapfre-Gruppe.
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Wir diskutieren die Bedeutung von agiler Führung und wie Verti durch zukunftsweisende Modelle wie hybrides Arbeiten und gezielte Frauenförderung den Branchenschnitt weit hinter sich lässt.
Die beiden teilen ihre Erfahrungen darüber, wie sich das Zusammenspiel von datengetriebenem Onlinemarketing und persönlichem Vertrauen im Partnervertrieb ideal ergänzen lässt.
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24 Minuten
In der neuesten Folge meines Podcasts spreche ich mit Christine Raasch von der Domcura darüber, wie ein florierendes Geschäft im Schadenservice plötzlich zur Zerreißprobe werden kann. Die Domcura ist ein etablierter Assekuradeur mit Fokus auf die private Sach- und Wohngebäudeversicherung, der durch den massiven Fachkräftemangel in Kiel vor einer riesigen Herausforderung stand: Die Schadensakten stapelten sich höher und höher, während Kunden verzweifelt auf Rückmeldungen warteten. Christine nimmt uns mit auf die Reise, wie das Unternehmen diesen massiven Bearbeitungsrückstand durch den gezielten Einsatz von KI gemeistert hat und vom Nachzügler zum echten Branchenvorreiter aufgestiegen ist.
Hier sind die 5 Highlights aus unserem Gespräch:
Das Luxusproblem, das fast das Genick brach: Der große Erfolg bei Wohngebäudeversicherungen führte durch den Fachkräftemangel zu einem massiven Rückstand bei der Schadensbearbeitung, wodurch die Kundenzufriedenheit stark litt.
Die Geburtsstunde von "Kim": Auf einem Microsoft-Hackathon im März 2024 entwickelte das IT-Team in nur zwei Tagen und Nächten die Rohversion der KI-Assistentin "Kim", um Schadensbilder und -meldungen automatisiert zu verarbeiten.
Erfolgreiches Change-Management: Die Domcura hat die Mitarbeiter aus den Fachabteilungen von Anfang an in den Entwicklungsprozess einbezogen. Dadurch wurde die KI nicht als Bedrohung, sondern als entlastender Assistent für repetitive Aufgaben wahrgenommen.
Von der Dunkelverarbeitung zur agenden KI: "Kim" übernimmt heute bei Leitungswasserschäden den gesamten Prozess von der Dokumentenprüfung über die Deckungsprüfung bis hin zur automatischen Auszahlung bei einer 100-prozentigen Erstattung, während menschliche Experten bei Kürzungen oder emotionalen Kundenreaktionen direkt eingreifen.
Das neue Geschäftsmodell als SaaS-Lösung: Die Domcura öffnet ihre Technologie und bietet die KI-Lösung nun auch anderen Versicherern und Maklern als Software-as-a-Service (SaaS) an, wobei die Fachbereiche durch "Prompt Engineers" Anpassungen ganz ohne IT-Projekt selbst vornehmen können.
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Die Geburtsstunde von "Kim": Auf einem Microsoft-Hackathon im März 2024 entwickelte das IT-Team in nur zwei Tagen und Nächten die Rohversion der KI-Assistentin "Kim", um Schadensbilder und -meldungen automatisiert zu verarbeiten.
Erfolgreiches Change-Management: Die Domcura hat die Mitarbeiter aus den Fachabteilungen von Anfang an in den Entwicklungsprozess einbezogen. Dadurch wurde die KI nicht als Bedrohung, sondern als entlastender Assistent für repetitive Aufgaben wahrgenommen.
Von der Dunkelverarbeitung zur agenden KI: "Kim" übernimmt heute bei Leitungswasserschäden den gesamten Prozess von der Dokumentenprüfung über die Deckungsprüfung bis hin zur automatischen Auszahlung bei einer 100-prozentigen Erstattung, während menschliche Experten bei Kürzungen oder emotionalen Kundenreaktionen direkt eingreifen.
Das neue Geschäftsmodell als SaaS-Lösung: Die Domcura öffnet ihre Technologie und bietet die KI-Lösung nun auch anderen Versicherern und Maklern als Software-as-a-Service (SaaS) an, wobei die Fachbereiche durch "Prompt Engineers" Anpassungen ganz ohne IT-Projekt selbst vornehmen können.
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31 Minuten
In der neuesten Folge meines Podcasts habe ich Alina von Bruck zu Gast, die Vorstandsvorsitzende der Gothaer Lebensversicherung AG. Gemeinsam sprechen wir über das oft angestaubte Image der Lebensversicherung und die Frage, ob die Branche ihre Existenzberechtigung gerade an hippe Neo-Broker verliert. Alina teilt dabei eine klare Vision, wie sich die Tradition der Altersvorsorge mit radikaler digitaler Erneuerung verbinden lässt.
Hier sind die 5 Highlights aus unserem Gespräch:
Die wahre Aufgabe der Lebensversicherung: Es geht um weit mehr als nur klassische Altersvorsorge – im Kern steht die Absicherung des Einkommens in jeder Lebensphase, sei es bei Krankheit oder im Alter.
Der Wettbewerb mit Neo-Brokern: Die bequemen Investment-Apps sind eine echte Konkurrenz um das Geld junger Sparer, doch die Lebensversicherung bietet durch Steuervorteile und die Absicherung gegen Langlebigkeit entscheidende Vorteile im Mantel.
Das Problem mit dem verstaubten Image: Während Neo-Broker auf Lifestyle und schnellen Reichtum setzen, wirbt die traditionelle Branche oft noch mit glücklichen Rentnern – hier müssen wir dringend die Sprache der Jugend sprechen.
Komplexität abbauen: Die echten Hebel für die Zukunft liegen in einer transparenten, einfachen Darstellung und verständlicheren Texten für die Kunden, statt den rechtlichen Einheitsbrei vorzusetzen.
Fokus auf das Wesentliche: Für die Zukunft braucht es schlanke, extrem simple Versicherungsprodukte ohne unnötigen Schnickschnack, die auch online leicht verständlich und zugänglich sind.
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Der Wettbewerb mit Neo-Brokern: Die bequemen Investment-Apps sind eine echte Konkurrenz um das Geld junger Sparer, doch die Lebensversicherung bietet durch Steuervorteile und die Absicherung gegen Langlebigkeit entscheidende Vorteile im Mantel.
Das Problem mit dem verstaubten Image: Während Neo-Broker auf Lifestyle und schnellen Reichtum setzen, wirbt die traditionelle Branche oft noch mit glücklichen Rentnern – hier müssen wir dringend die Sprache der Jugend sprechen.
Komplexität abbauen: Die echten Hebel für die Zukunft liegen in einer transparenten, einfachen Darstellung und verständlicheren Texten für die Kunden, statt den rechtlichen Einheitsbrei vorzusetzen.
Fokus auf das Wesentliche: Für die Zukunft braucht es schlanke, extrem simple Versicherungsprodukte ohne unnötigen Schnickschnack, die auch online leicht verständlich und zugänglich sind.
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36 Minuten
Willkommen zu einer neuen Ausgabe des KI Updates! In der heutigen Folge spreche ich wieder mit Josef Adersberger. Da die Urlaubszeit zugeschlagen hat, sind wir dieses Mal in gemütlicher Zweierrunde zusammengekommen – und das direkt im schönen Österreich. Trotz unseres gemeinsamen Dialekts haben wir uns bemüht, weitgehend beim Hochdeutschen zu bleiben, während wir uns durch die neuesten Entwicklungen rund um KI und Automatisierung in der Versicherungsbranche gedreht haben.
In unserem Gespräch haben wir die folgenden 5 Highlights herausgearbeitet:
Steigende Akzeptanz bei der Schadenabwicklung: Eine neue Bitkom-Studie zeigt, dass bereits 38 % der Deutschen einer KI vertrauen würden, um einen Schaden per Foto schätzen zu lassen – ein deutlicher Sprung von 24 % im Vorjahr.
Zurückhaltung bei der Versicherung beratung: Im Gegensatz zur Schadenabwicklung vertrauen aktuell nur 15 % der Befragten einer KI, wenn es um eine echte Versicherungsberatung geht, auch wenn 44 % offen für KI-gestützte Polissenprüfungen sind.
Vom Tool zum Gewöhnungseffekt: Wir diskutieren, wie gewohnt sich viele Prozesse bereits anfühlen (wie etwa autonome Taxis in San Francisco) und warum KI in der Schadenstrecke massiv Stress reduziert und wertvolle Zeit spart.
Der KI-Agent der VEMA: Josef stellt „Vaja“ vor, einen spezialisierten Agenten einer Maklergenossenschaft, der Vertriebler via Apple Watch, CarPlay und Spracheingabe bei der Terminvorbereitung und Leistungsvergleichen entlastet.
Rechtliche Vorreiterrolle in Delaware: Aus den USA kommt eine spannende regulatorische Entwicklung: In Delaware steht ein Gesetz zur Debatte, das KI-Agenten eine eigene Rechtsform („AIC“) als juristische Person mit Haftungsbeschränkung ermöglicht.
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Steigende Akzeptanz bei der Schadenabwicklung: Eine neue Bitkom-Studie zeigt, dass bereits 38 % der Deutschen einer KI vertrauen würden, um einen Schaden per Foto schätzen zu lassen – ein deutlicher Sprung von 24 % im Vorjahr.
Zurückhaltung bei der Versicherung beratung: Im Gegensatz zur Schadenabwicklung vertrauen aktuell nur 15 % der Befragten einer KI, wenn es um eine echte Versicherungsberatung geht, auch wenn 44 % offen für KI-gestützte Polissenprüfungen sind.
Vom Tool zum Gewöhnungseffekt: Wir diskutieren, wie gewohnt sich viele Prozesse bereits anfühlen (wie etwa autonome Taxis in San Francisco) und warum KI in der Schadenstrecke massiv Stress reduziert und wertvolle Zeit spart.
Der KI-Agent der VEMA: Josef stellt „Vaja“ vor, einen spezialisierten Agenten einer Maklergenossenschaft, der Vertriebler via Apple Watch, CarPlay und Spracheingabe bei der Terminvorbereitung und Leistungsvergleichen entlastet.
Rechtliche Vorreiterrolle in Delaware: Aus den USA kommt eine spannende regulatorische Entwicklung: In Delaware steht ein Gesetz zur Debatte, das KI-Agenten eine eigene Rechtsform („AIC“) als juristische Person mit Haftungsbeschränkung ermöglicht.
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In der neuesten Folge meines Podcasts dreht sich alles um den Moment der Wahrheit in der Versicherungsbranche: die Schadenbearbeitung. Ich spreche mit Thomas Jacobi, dem Bereichsleiter Schaden Komposit bei der Signal Iduna Gruppe, darüber, wie künstliche Intelligenz das klassische Dienstleister-Ökosystem komplett umkrempelt. Wir diskutieren, ob Dienstleister ihr Geschäft an die KI verlieren, wie sich die Zusammenarbeit verändert und wie die Zukunft des Schadenmanagements aussieht. Thomas gibt spannende Einblicke direkt aus der Praxis eines traditionsreichen Versicherers, der sich aktiv auf den Weg in die digitale Zukunft macht.
Highlights der Episode
Die Definition von Schadenmanagement: Wir klären zu Beginn, was alles zum Schadenmanagement gehört – von der Schadensituation bis zur vollständigen Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands.
KI in der Belegprüfung: Die Signal Iduna setzt bereits eigene KI-Lösungen ein, um Rechnungen und Kostenvoranschläge zu prüfen, was die Rolle klassischer Prüfdienstleister drastisch verändern wird.
Die Zukunft der Sanierer: Während Prüfprozesse automatisiert werden, bleibt Handarbeit unverzichtbar; Sanierer und Handwerker vor Ort behalten eine sichere Zukunft.
Make or Buy Decisions: Wir sprechen über das Spannungsfeld zwischen Eigenentwicklung mit Partnern wie Google und dem Einkauf von Standardsoftware in der Versicherungsbranche.
Die Konsolidierung des Marktes: Kleinere Dienstleister geraten unter Druck, da sie die hohen Investitionen in Technik und KI kaum alleine stemmen können, was zu einer Marktkonzentration führt.
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Die Zukunft der Sanierer: Während Prüfprozesse automatisiert werden, bleibt Handarbeit unverzichtbar; Sanierer und Handwerker vor Ort behalten eine sichere Zukunft.
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