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Episoden
02.12.2010
1 Minute
Um die Wende zum 19. Jahrhundert findet ein Paradigmenwechsel statt. Zahlreiche Vordenker suchen während dieser Epoche nach Wegen, eine politische Wissenschaft auf der Grundlage von Naturwissenschaften und ihrer empirischen Methoden zu schaffen. Politik stützte sich verstärkt auf Analysen und Prognosen und weniger auf religiöse Deutungsmuster. Das führte zu heftigen Debatten darüber, was unter fundiertem Wissen als Basis für eine „Wissenschaft des Politischen“ zu verstehen ist. Diesen Suchbewegungen spürt ein durch LMUexcellent gefördertes Projekt der Historiker Professor Eckhart Hellmuth, Dr. Martin Schmidt und Dr. Iain McDaniel nach.
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02.12.2010
1 Minute
Von den weltweit rund 6.500 Sprachen sind etwa zwei Drittel vom Aussterben bedroht. Dazu zählen so unterschiedliche und voneinander weit entfernte Sprachen wie die obugrischen Sprachen in Nordwest-Sibirien und das Kurumba im Süden Indiens. Die Linguistin Professor Elena Skribnik will die obugrischen Sprachen möglichst umfassend digital katalogisieren und dokumentieren, der Ethnologe Ulrich Demmer dokumentiert Sprache aber auch Sitten und Bräuche des Volkes der Jenu Kurumba. Beide bewahren auf getrennten Wegen einen Teil des kulturellen Erbes der Menschheit.
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02.12.2010
1 Minute
Noch immer können pathogene Viren nicht wirkungsvoll bekämpft werden. Der Virologe Professor Jürgen Haas möchte am Beispiel von humanen Herpesviren die komplexen molekularen Interaktionen zwischen Erreger und Wirt systematisch entschlüsseln. Wenn Forscher ein umfassendes Verständnis der Funktion viraler Bestandteile haben, können bessere therapeutische Ansätze gefunden werden, so seine Hoffnung.
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02.12.2010
1 Minute
Das menschliche Auge ist ein äußerst komplexes und damit auch störanfälliges Organ. Bestimmte genetische Defekte in den Zapfen, einer Art von Sinneszellen in der Netzhaut, kann zu dem schweren Augenleiden Achromatopsie führen. Der Pharmakologe Professor Martin Biel hat im Tiermodell einen Weg gefunden, den defekten Abschnitt des Erbmoleküls DNA durch eine korrekte Kopie zu ersetzen und so den betroffenen Tieren das Sehen zu ermöglichen.
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Über diesen Podcast
Forschungsergebnisse müssen die Öffentlichkeit erreichen, damit sie
lebendig werden, und zwar nicht nur die Öffentlichkeit eines
spezialisierten Fachpublikums. Dieser Aufgabe stellt sich die
Forschungspublikation "Einsichten". Vierteljährlich informiert ein
Forschungsnewsletter über wissenschaftliche Ergebnisse an einer der
forschungsstärksten Universitäten Deutschlands – in ansprechender
und verständlicher Form von Wissenschaftsredakteuren geschrieben.
Eine Auswahl der Einsichten-Themen werden als Video- und
Audio-Podcasts präsentiert.
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