Podcaster
Episoden
17.02.2020
28 Minuten
Eine neue Unternehmensstruktur als Antwort auf veränderte
Marktmechanismen: Über die Reise der metafinanz (meta) konnte ich
mit dem Selbstorganisationspionier Matthias Gotz
besprechen. Es ist der Anfang, nicht das Ende der Reise. Mit
Umstellung der Organisation Mitte 2017 hat sich die meta, eine
100%-Tochter der Allianz AG, auf den Weg zu einem
unternehmensweiten und grundlegenden Change begeben.
Zur Person
Matthias ist bei der meta als "Digitalization & NewWork
Strategist" unterwegs. Drüber hinaus ist er mit Mit-Gründer
des Konzernaustausch Selbstorganisation (KaSo). KaSo ist ein
seit 2017 bestehendes Netzwerk aus über 200 Mitgliedern von über
70 Konzernen, welches sich zur Mission gemacht hat, die
Entfaltung einer sinnorientierten und selbstorganisierten
Arbeitswelt zu fördern.
Transformation eines Mittelständlers im Konzern
„Wir stellen die Teams in den Mittelpunkt“, erklärt CEO Rainer
Göttmann. Das Unternehmen wird nicht mehr zentral und per
„Command & Control“ gesteuert. Heute lenken rund 40 Teams
(„Business Areas“) die Geschicke ihres Geschäfts.
Damit passt sich das Unternehmen an einen sich immer schneller
drehenden Markt im Business- und IT-Consulting an. „Unsere Kunden
wünschen sich einen Partner, der flexibel und schnell agiert,“
sagt Göttmann. Ein Schlüssel dafür ist, die Entscheidungswege im
eigenen Unternehmen zu verkürzen, Entscheidungen am richtigen
Ort, nämlich nah am Kunden, zu treffen. Mit kleinen und
selbstständig agierenden Einheiten.
Mit dem neuen Organisationsmodell der metafinanz ist
Mitgestaltung und Mitverantwortung für jeden Einzelnen nicht nur
möglich, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor des Changes.
Change bedeutet Abschied - auch bei der metafinanz
Die Veränderung zu einem dezentralen Unternehmen ist keine
leichte Übung, alles muss auf den Prüfstand: Lange Jahre geltende
Spielregeln werden über Bord geworfen, althergebrachte und
bewährte Methoden des Managements in Frage gestellt, Prozesse und
Prinzipien angepasst.
Weiterlesen
Mehr
02.02.2020
24 Minuten
Anfang Januar konnte ich die Audi Business Innovation in München
besuchen und konnte mit Andreas Rey sprechen. Die Audi Business
Innovation, kurz ABI, arbeitet ungewöhnlich und ist daher auch
auf dem NextOrganizing Festival vertreten. Was Selbstorganisation
heißt und warum es bei der Audi-Tochter keine klassischen
Abteilungen gibt, möchte dieser Podcast zeigen.
Bei der ABI ist Selbstorganisation in dynamische Circle-Struktur
gefragt, klassische Abteilungen findet man hier nicht mehr. Hier
hat sich Andreas von Controller unter anderem zum Facilitator
Kultur & Transformation
Einfach mal in unsere Episode 5 zum NextOrganizing Festival
reinhören!
Zur Person
Andreas Rey ist Business Designer bei der Audi Business
Innovation und wie viele bei der Abi in der Rolle eines
Facilitators. Neben dieser Rolle hat er verschiede weiter Rollen
in der Organisation.
Die Audi Business Innovation GmbH
Die Audi Business Innovation GmbH wurde 2013 von der AUDI AG als
eine 100-prozentige Tochtergesellschaft ins Leben gerufen, um dem
Kerngeschäft neue Impulse zu geben. In der Audi Business
Innovation GmbH werden innovative Konzepte, Produkte und Services
an der Schnittstelle zwischen Technologie, digitalen
Geschäftsmodellen und Mobilität entwickelt und betrieben, sowie
entsprechende Beteiligungen gehalten. Darüber hinaus arbeitet die
Audi Business Innovation GmbH in den unterschiedlichen Formen mit
externen Partnern aus den Sektoren Mobilität und Digitalisierung
zusammen und erweitert mit digitalen Services das
Leistungsspektrum der AUDI AG.
Du möchtest mehr über Andreas und die ABI erfahren?
Dann besuche uns auf den NextOrganizing Festival am 16.06 &
17.06.2020 in Frankfurt-Offenbach/Main (www.nextorganizing.de)
Weiterlesen
Mehr
31.12.2019
44 Minuten
Gespräch mit einer Selbstorganisations-Pionierin der ersten
Stunde! Christiane hat vor vielen Jahren schon versucht, die
Themen - die heute angesagt sind bzw. gerade erst in Modekommen
werden - aus dem persönlichen Drang heraus, anzugehen.
Lange vor der New Work-Well hat sie einfach mal gemacht. Und hat
mit Soziokratie oder Holakratie als eine der ersten in Europa
experimentiert.
Macherin hinter den "Language of Spaces"
Christiane Seuhs-Schoeller, die sich selbst als "glückselig
unakademisch" beschreibt, ist leidenschaftlich zielstrebig. Sie
schöpft aus drei Jahrzehnten als Unternehmerin in der
Unternehmensberatung und Führungskräfteentwicklung. Einerseits
ist sie eine Fachfrau für das Thema Purpose und wie dieser Sinn
und Zweck (Übersetzung von Purpose ins deutsche) mehr aus
Organisationen macht. Andererseits beschäftigt sie sich intensiv
mit den Menschen und fördert deren (Weiter-) Entwicklung.
Sie unterstützt seit vielen Jahren Organisationen, die die
Prinzipien der Selbstorganisation integriert haben oder
integrieren.
Im „Language of Spaces“ bringt Sie die Themen Organisation bis
hin zum Team und dem einzelnen Individuum anschaulich zusammen.
Über dieses Konzept ergibt sich ein spannungsverarbeitender
Rahmen für Organisationen, der bewusst entwicklungsorientiert und
evolutionär sind.
Christiane bei Emerging Future
Der Purpose als Navigationshilfe
Sie hat ihr Leben so gestaltet, dass ihre Arbeit den von Ihr
definierten Purpose unterstützt: "Die Manifestation der Liebe in
der Arbeit, die wir in der Welt leisten."
Sie unterstützt ihre Ziele durch ihre Rollen in einer Reihe von
Unternehmen, die sie mitbegründet hat:
Encode.org, unterstützt Organisationen dabei die zielgerichtete
Arbeit (purposedriven) besser zu implementieren und
Evolution@Work, die sich darauf konzentriert, Wege zur Ganzheit am
Arbeitsplatz zu entdecken und einzuschlagen. Und dabei Individuen
unterstützt in deren persönlichen Entwicklung.
Weiterlesen
Mehr
23.12.2019
31 Minuten
Mit einem Experten zum Thema Next:Land sprechen? Jetzt habe ich
die Chance genutzt und ein Interview über Skype mit Stefan
Faatz-Ferstl geführt. Zunächst mußte ich mit Stefan einmal
klären, was es mit dem ominösen Kontinent eigentlich auf sich
hat. Spannend war die Frage, wie das mit Themen wie Agilität und
digitaler Transformation zusammenhängt? Einfach mal in unsere
Episode 3 zum NextOrganizing Festival reinhören!
Zur Person
Stefan ist Evolutionary Catalyst bei dwarfs and Giants in
Wien. Seit Jahren beschäftigt er sich damit, wie Organisationen
in Zukunft aussehen werden. Mittlerweile sind diese
Zukunftsbilder in der Realität angekommen. Er unterstützt
Unternehmen dabei, diese neuen Ansätze zu implementieren und
umzusetzen, um in ein neues Paradigma des Organisierens
einzutreten.
In seiner Herangehensweise verknüpft er seine technischen und
analytischen Erfahrungen als ausgebildeter Bauingenieur, Forscher
und Lektor an der Technischen Universität Wien mit den
prozesshaften Zugängen aus Mediation und systemischer
Organisationsentwicklung.
Der Zwerg auf dem Riesen...
dwarfs and Giants sind der Partner für innovatives
Organisations-Design und Strategie für das 21. Jahrhundert. Als
Partner vom NextOrganizing Festival unterstützen diese aktiv das
Design des Events und sind natürlich auch mit wertvollen
Beitragen mit vor Ort beteiligt.
dwarfs and Giants steht als Metapher (Zitat Isaac Newton) für
Zwerge, die auf den Schultern von Riesen stehen und beschreibt
damit unser Verständnis von Fortschritt: Alles Neue basiert immer
auf den Errungenschaften und Innovationen der
Vergangenheit.
Das Next:Land
Der im Dezember 2015 im Sonderheft ‚Change. Wie agilen
Unternehmen der Neustart gelingt‘ des Harvard Business Managers
publizierte Artikel ,Auf zu neuen Ufern‘ beschreibt die Haltung
und Herangehensweisen hierfür. Dazu gibt es im Internet auch die
Wiki #nextland‘, die dwarfs and Giants in Kooperation mit dem HBM
betreiben.
Weiterlesen
Mehr
16.12.2019
40 Minuten
Ende November 2019 hatte ich die Chance, den
Organisations-Pionier Janaki Weiden Zuhause zu besuchen,
und mit Ihm über sich und seine persönliche Transformation zu
sprechen. Von Ihm konnte ich vieles über eine Transformation von
Konzernteilen und der "betroffenen" Menschen erfahren.
Saint-Gobain Bearings
Janni war Teil des Management-Teams, das sich 2012 aufmachte,
etwas zu verändern. Und zwar in Zeiten des Erfolgs, ohne Anweisung
aus der Konzernzentrale. Es begann mit der Suche nach der Identität
des der "Firma in der Firma". In Wirklichkeit stand aber das "ICH"
der beteiligten Führungskräfte im Focus.
Du möchtest mehr über Janaki und Saint-Gobain erfahren?
Dann besuche uns auf den NextOrganizing Festival am 16. 6.
& 17.06.2020 in Offenbach/Main (www.nextorganizing.de)
Weiterlesen
Mehr
Über diesen Podcast
Der NextOrga.Nice Podcast stellt die Pioniere des NextOrganizing
Festival vor. Hier erfährst Du, wer und was hinter den Geschichten
- zu den agilen Organisations- und Arbeitsformen - steckt.
Abonnenten
Mannheim
Kommentare (0)