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Nie wieder ist jetzt! Die Befreiung des KZ Auschwitz jährt sich heute zum achtzigsten Mal. Zu diesem Datum erscheint DIE ERMITTLUNG von RP Kahl im Streaming. LICHTER durfte den Film bereits im Oktober in einer Sondervorstellung am Originalschauplatz des Saalbau Gallus präsentieren. Vor Ort waren, neben Regisseur RP Kahl, auch einer der Hauptankläger im Frankfurter Auschwitzprozess, Gerhard Wiese, und Dr. Markus Roth vom Fritz-Bauer-Institut anwesend. Das Gespräch zeichnete ein umfangreiches Bild von den Frankfurter Auschwitz-Prozessen, ihrer historischen Bedeutung für die Stadt und den Herausforderungen bei der Verfilmung dieses komplexen Stoffs.
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Regisseurin Johanna Groß erforscht in ihrem Dokumentarfilm VON DEM, WAS BLEIBT nicht nur ihre Familiengeschichte, sondern deckt das auf, über was in vielen Familien nie gesprochen wurde: Die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf die nachfolgenden Generationen. Gemeinsam mit Kameramann und Co-Regisseur Daniel Hellwig macht sie sich auf die Spuren ihres Ur-Großvaters, der als Soldat an der Front im heutigen Moldau verschwunden ist. In unserem Podcast ZUKUNFT DEUTSCHER FILM sprechen die beiden über vergangene Leben und Leiden, die in uns weiterwirken, und das Spannungsfeld zwischen Schuld, Mittäterschaft und Verlust. Mit: Johanna Groß, Daniel Hellwig, Maren Burger
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Der regionale Langfilmwettbewerb des LICHTER Filmfests zeigt die ganze Bandbreite und das große Potential des Filmschaffens in Hessen und der Rhein-Main-Region. Als Vorgeschmack auf das 17. LICHTER Filmfest vom 16. - 21. April stellen wir Vertreter:innen aus dieser Sektion vor und sprechen über deren Filme, über ihre Ideen zum Jahresthema ZUKUNFT und über Themen, die junge Filmschaffende bewegen. Mit FRANK MEYER stellen die Nachwuchsregisseure Riccardo Dejan Jurkovic und Leonhard Hofmann ein umfangreiches Projekt vor: Mehr als 10 Jahre begleiteten sie den ehemaligen Bodybuilder Frank Meyer auf seinem schwierigen Weg durch lange Krankheit und bei der Aufarbeitung seines durch eine gewaltvolle Kindheit geprägten Männlichkeitbilds. Wie die beiden diese Mammutaufgabe angegangen sind und dadurch auch als Filmemacher gewachsen sind, erfahrt Ihr im Podcast. Mit: Riccardo Dejan Jurković, Leonhard Hofmann, Maren Burger
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Wir imaginieren uns Kino – als soziokulturellen Ort, als Forum, in dem gesamtgesellschaftliche Themen verhandelt werden, als Moment der Entrückung, als Rückzugsort und Traumfabrik. Die Wünsche, die an das Kino herangetragen werden, sind vielfältig und vielleicht gerade deswegen gestalten sich unsere Kinos heutzutage oft ganz anders. Während die Einen einem Habitus der intellektuellen Kinokultur frönend, auf die Rückkehr des in die Jahre gekommenen Bürgertums hoffen und sich dabei im Elfenbeinturm abschotten, versuchen Andere, durch Sonderangebote einem jungen Publikum zu schmeicheln, sodass diese minderwertige Projektionen, überteuerte Concessions und Beschallung mit Werbung protestlos in Kauf nehmen.Was ist nur aus unserer schönen Idealvorstellung vom Kino geworden und wo findet sich diese – zum Glück – doch noch? Wir nutzen die Chance des Realitätschecks und schauen genauer hin. Akteur:innen der Kulturbranche und Kinobetreibende nehmen hier eine ehrliche Standortbestimmung vor – ohne Schönreden und Wunschdenken. Mit: Sebastian Höglinger (bis 2023 Leiter der Diagonale, Ko-Leiter des Internationalen Jugend Medien Festivals YOUKI), Adiam Ghebremeskel (Sozialpädagogin und Bildungsreferentin), Svetlana Svyatskaya (Kuratorin, Referentin für Film, visuelle Medien und Digitalisierung beim Kulturamt Frankfurt)Moderation: Sarah Adam (freie Kuratorin und Beraterin für Filmfestivals, Kinos und Kulturinstitute)
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Indem Siegfried Kracauer den Film als wesentliches Reflexionsmedium der Wirklichkeit begreift, entwickelt er eine zugleich ästhetische wie auch gesellschaftstheoretische Perspektive auf die sozialen und politischen Fragen seiner Zeit. Im Film vermitteln sich für ihn sowohl ideologische Tagträume als auch emanzipatorische Prozesse gesellschaftlicher Selbstaufklärung. Dieses Vermögen des Films, einen kritischen Sinn für die materielle Wirklichkeit sowie für die in ihr schlummernden Befreiungspotentiale zu entwickeln, zeichnet ihn bis heute aus – und macht Kracauer zu einem immer noch zentralen Gesprächspartner der Filmtheorie und -kritik. Die Beiträge des Sammelbandes „Im Sinne der Materialität“ (Bertz+Fischer 2022) machen hierauf die Probe. Im Gespräch werden Auszüge des Buches vorgestellt und diskutiert. Mit: Sebastian Staab, Franziska Wildt, Felix Trautmann
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Perspektiven zur Zukunft des deutschen Films
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„Zukunft Deutscher Film - Der Podcast“

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