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31 Minuten
Der Sommer 2026 war geprägt von mehreren Hitzewellen und Trockenperioden, die Menschen und Umwelt vor neue Herausforderungen gestellt haben. Diese Symptome der Klimaerwärmung werden in den nächsten Jahren nicht verschwinden, sondern tendenziell noch ausgeprägter auftreten. Mehr denn je gilt es also, die prekären Verhältnisse zu entschärfen.

Gerade städtische Gebiete heizen sich durch dichte Bebauung und versiegelte Flächen zusätzlich auf, während grosse Niederschlagsmengen kaum aufgenommen werden können. Christine Bräm, Direktorin von Grün Stadt Zürich, sieht deshalb noch viel Aufholbedarf bei der Gestaltung von öffentlichem, aber auch privatem Grund. Im Gespräch mit Peter Richner erläutert sie, welche Massnahmen im Zentrum stehen, wo bereits erfolgreiche Projekte umgesetzt wurden und, inwiefern Zürich als Vorzeigebeispiel für andere Städte dienen kann.
31 Minuten
Welchen Einfluss haben Ressourcen-Engpässe im Bereich fossiler Energieträger auf den Ausbau erneuerbarer Energien und umgekehrt? Inwiefern unterscheidet sich die Situation im Jahr 2026 vom Winter 2022 und wie lässt sich der Fortschritt im Energiesektor auf den Bausektor übertragen?

Norbert Rücker, Leiter Economics & Next Generation Research bei der Bank Julius Bär, ordnet aktuelle globale Entwicklungen ein und zeigt auf, in welchen Bereichen sich die Schweiz von anderen Märkten unterscheidet. Im Gespräch mit Peter Richner erzählt er ausserdem, welchen Einfluss der Aktienmarkt auf die Verbreitung nachhaltiger Technologien hat und, weshalb dieser Mechanismus im Bausektor weniger stark greift als im Energiemarkt.

 
30 Minuten
Die Schweiz will bis 2050 CO2-neutral sein – wie das konkret erreicht werden soll, ist derzeit noch nicht geklärt. Während beispielsweise bei Gebäudebetrieb und Mobilität probate Lösungen vorhanden sind, die zunehmend zum Standard werden, ist in anderen Bereichen noch nicht absehbar, wie heutige Emissionen abgesenkt werden sollen. Diese sogenannten "hard to abate"-Emissionen betreffen etwa Flugverkehr, Industrie oder Landwirtschaft. Im Gespräch mit Peter Richner skizziert Nathalie Casas, Koordinatorin des Konsortiums SWEET ACHIEVE, welche Fragen momentan im Zentrum stehen, wenn es darum geht, unsere Emissionen abzusenken und weshalb die NEST-Unit Beyond.Zero richtungsweisende Erkenntnisse für dieses Vorhaben liefern kann. Innerhalb der nächsten sechs Jahre entwickelt das Konsortium einen Fahrplan, der mögliche Massnahmen, verfügbare Technologien und erste Pilotprojekte auf dem Weg zu Netto-Null präsentiert. Über 50 Organisationen aus Forschung, Industrie und öffentlicher Hand beteiligen sich daran.
29 Minuten
Die skandinavischen Länder gelten gemeinhin punkto Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Fortschritt als Vorzeigemodell in Europa. Oft verbinden wir den hohen Norden mit Holzbauten und Windrädern - doch inwiefern trifft dies tatsächlich auf den Bausektor zu? Mit einer ähnlichen Bevölkerungsgrösse wie die Schweiz und wenigen urbanen Zentren, bietet sich Schweden für einen Vergleich durchaus an. Holger Wallbaum, Professor für nachhaltiges Bauen an der Chalmers University of Technology, geht dem Mythos Schwedens auf den Grund und erklärt, wo Ähnlichkeiten zur Schweiz bestehen, wo aktuelle Herausforderungen liegen und, wo uns die Schweden tatsächlich voraus sind. Als vormaliger Professor an der ETH Zürich kennt er die Situation in beiden Ländern bestens. Im Gespräch mit Peter Richner ordnet er geschichtliche Gegebenheiten, aktuelle Entwicklungen und vorgegebene Ziele ein.
30 Minuten
Neu ist das Thema des️ kreislaufgerechten Bauens nicht – bereits vor 8 Jahren hat die NEST-Unit UMAR aufgezeigt, wie ein konkretes Projekt praktisch umsetzbar ist. Dennoch fassen kreislauffähige Konzepte nur langsam Fuss in der Bauwirtschaft. Woran liegt das?

In der aktuellen Folge schildert Martin Pauli, Global Circular Economy Services Leader beim Beratungsunternehmen Arup, seine Sicht auf Herausforderungen, Chancen und Realitäten der Kreislaufwirtschaft im Bausektor. Sowohl in den Regulatorien als auch in gängigen Geschäftsmodellen sieht er wesentliche Gründe, weshalb sich langfristige Investitionen in kreislauffähige Konzepte bisher noch nicht durchgesetzt haben.

Im Gespräch mit Peter Richner gibt er gleichzeitig zu bedenken: «Es handelt sich hier um ein etabliertes Gesamtsystem, das verschiedene Wirtschaftszweige, Investoren und Gesetzgeber beinhaltet. Dies alles umzustellen funktioniert nicht von heute auf morgen. Es braucht etwas Zeit und die Einsicht, dass auch schon partielle Massnahmen wertvoll sind und nicht immer alles zu 100 Prozent kreislaufgerecht umgesetzt sein muss.»
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Über diesen Podcast

Der Podcast aus dem Forschungs- und Innovationsgebäude NEST über die Zukunft des Bauens. Peter Richner, Stv. Direktor der Empa, im Gespräch mit spannenden Gästen aus dem Bau- und Energiesektor.
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„Die Zukunft des Bauens“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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