Medizinische Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 05/19 Archiv
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Die Osteoporose ist heute mit Millionen betroffener Patienten ein weltweites Gesundheitsproblem. Die WHO hat sie als eine der zehn wichtigsten Volkskrankheiten eingestuft. Die Prävalenz zumindest einer osteoporotischen Fraktur steigt bei Frauen im Alter von 70 Jahren auf nahezu 50%. Das vergleichbare Frakturrisiko für Männer liegt zwischen einem Drittel und einem Sechstel desjenigen der Frauen. Obwohl in den letzten Jahren eine Vielzahl von diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen etabliert wurde, sind viele Osteoporose–Patienten noch heute unterdiagnostiziert und untertherapiert. Ziel der vorliegenden Studie war es, ein Osteoporose-Screening bei Krankenhauspatienten mittels Fingerultraschall durchzuführen und eventuelle Korrelationen zwischen veränderten Knochendichtewerten und Einflussfaktoren zu finden. Zusätzlich zur Hauptfragestellung nach Knochendichtewerten eines durchschnittlichen Patientenkollektivs im Krankenhaus, sollte die Praktikabilität des I.G.E.A. Bone Profilers, zur Messung der Knochendichte mittels Ultraschall für eine Screening – Untersuchung im klinischen Alltag getestet werden. Vergleicht man die Knochendichtewerte von Patienten- und Kontrollgruppe (n = 345), ergeben sich signifikant niedrigere Werte innerhalb der Patientengruppe (p-AD-SoS = 0,000, p-T-Score = 0,000, p-UBPI = 0,000). Mit Ausnahme von Alter (p = 0,000), Geschlecht (p- AD-SoS = 0,02; p-T-Score = 0,006) und Bewegung (p-UBPI = 0,01) lassen sich keine weiteren Einflussfaktoren innerhalb der Patientengruppe finden. Das bedeutet, dass das durchschnittliche Patientenkollektiv im Alter zwischen 50 und 70 Jahren auf internistischen, allgemeinchirurgischen und gynäkologischen Stationen, sowie auf Stationen der physikalischen Medizin keine normalen Knochendichtewerte mehr aufweist, sondern im Bereich der Osteopenie bzw. Osteoporose liegt. Trägt man dieser Tatsache Rechnung, sind nahezu alle Patienten, unabhängig von ihrer Grunderkrankung und bekannten Risikofaktoren, jenseits des 50. Lebensjahres gefährdet, eine Osteoporose und nachfolgend Frakturen zu entwickeln. Betrachtet man die demographische Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, wird deutlich, dass der sich entwickelnden Masse an Osteoporosepatienten nur dann Einhalt geboten werden kann, wenn nahezu alle Fachbereiche in die Diagnostik und Therapie eingebunden werden. Schon wenige spezielle Fragen im Rahmen der Erstanamnese können Hinweise auf die Entwicklung oder das Vorliegen einer Osteoporose geben. Gefährdete Personen sollten sich dann einer Knochendichtemessung unterziehen. In der vorliegenden Studie hat sich der I.G.E.A. Bone Profiler als praktikables und einfach anzuwendendes Gerät bewährt. Die Messung lässt sich in ca. 5 Minuten pro Patient durchführen und liefert gut reproduzierbare Ergebnisse. Aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung wird die Knochendichtemessung mittels Ultraschall vom Patienten gut toleriert und positiv bewertet. Die eingeschränkte Messgenauigkeit des Bone Profilers bei sehr adipösen Patienten ist ein Nachteil der Methode, stellt aber, wenn man sie berücksichtigt, kein gravierendes Problem dar. Patienten, die weder an einer Adipositas per magna leiden noch Ödeme an den Händen aufweisen, können bedenkenlos mit dem Bone Profiler gemessen werden.
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A comparison of methods of three different immunoassays for the proof of anti – citrullin antibodies in the rheumatoid diagnosis Greiner A, Kellner H, Plischke H, Schattenkirchner M, Gruber R Rheumazentrum München, Klinikum der Universität, Medizinische Poliklinik – Innenstadt Background: Up to now the rheumatoid factor was the most sensitive and most specific laboratory method in the diagnosis of rheumatoid arthritis (RA). By the detection of the antibodies against citrullinated peptide with the help of the newly developed ELISA – Systems a more sensitive and specific test in the field of differential diagnosis of RA has been made available. In this study three different anti – CCP – tests have been examined concerning their value in the comparison of the rheumatoid factor and concerning the clinical diagnosis of the RA. Methods: Sera of 275 rheumatoid patients who get outdoor treatment were examined for anti – CCP – antibodies with three different conventional (commercially accessible) ELISAs (EUROIMMUN, INNOVA, GENERIC ASSAYS). For 93 patients the clinical diagnosis was made through the ACR – criteria. This group included all who will surely and probably get the RA – disease. The evaluation among the single tests and in comparison to the rheumatoid factor was determined. Results: A comparison of the single tests among themselves showed the following sensitivity and specificity: GA: 81,2% / 97,9% , EUROIMMUN: 79,6% / 98,3% , INNOVA: 77,5% / 99,4%. All three CCP – tests are more sensitive and specific compared to the rheumatoid factor (73,1%/91,6%). In the calculation of the sensitivity for surly and probably affected persons with RA the following results appeared: GA: sure: 89,2% / probably 55,0%, EUROIMMUN 87,3% / 54,5%, INOVA 86,6% / 52,4%, rheumatoid factor: 81,4% / 47,6%. Conclusion: There were no significant differences of the sensitivity and the specificity of the 3 CCP – tests concerning the rheumatoid factor but also among the single CCP – tests. The sensitivities of the surly predicted diseases was significantly higher compared to the probable diagnosis RA.
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Die natürliche Immunität spielt bei der Erkennung und Eliminierung von A. fumigatus eine entscheidende Rolle. Dieser Prozeß findet ständig in uns statt, und funktioniert so gut, dass jeder gesunde Mensch eine invasive Aspergillose nicht zu fürchten braucht. Mit welchen Werkzeugen und Mechanismen unser Immunsystem den Schimmelpilz A. fumigatus wahrzunehmen und zu eliminieren vermag, ist bis heute nicht vollständig aufgeklärt. Auch konnte bisher nicht geklärt werden, warum ausgerechnet A. fumigatus invasive Aspergillosen verursacht, obwohl seine Sporen nur einen kleinen Prozentsatz der in der Luft vorhandenen Aspergillus Sporen ausmachen. Bisher konnten keine Virulenzfaktoren identifiziert werden, deren Abwesenheit die Invasivität und Tödlichkeit dieses Pilzes vollständig supprimiert (Latge, 2001; Stynen et al., 1995; Rementeria et al., 2005). Ob ein Unterschied in der immunologischen Antwort zwischen pathogenen und apathogenen Pilzen der Gattung Aspergillus besteht ist ebenfalls bis heute nicht bekannt. Um betroffenen Patienten in Zukunft besser helfen und um Risikopatienten besser schüzten zu können, ist es unerlässlich, den Prozeß der Eliminierung durch das Immunsystem besser zu verstehen. Dies war das Ziel dieser Arbeit Toll-like Rezeptoren sind wichtige Werkzeuge der natürlichen Immunität. Ob sie bei der Erkennung von A. fumigatus eine Bedeutung haben und ob der Verlust bestimmter Toll-like Rezeptoren zu einem Ausbleiben der Immunantwort im Maussystem, oder zu einer Veränderung derselben führt, sollte mit dieser Arbeit untersucht werden. Zu Beginn dieser Arbeit gab es dazu bereits erste Hinweise: Wang et al. beschreiben 2001 die Notwendigkeit der Anwesenheit eines funktionellen TLR4 für die adäquate Zytokinproduktion von humanen Blut-Monozyten als Antwort auf die Stimulation mit Hyphenmaterial von A. fumigatus in vitro (Wang et al., 2001). Jedoch konnten bis zu diesem Zeitpunkt die Beteiligung anderer TLRs nicht getestet werden und daher war nicht bekannt, ob nicht auch andere TLRs an der Erkennung von A. fumigatus beteiligt sind. Durch Transfektion von humanen HEK293 Zellen wurden mit dieser Arbeit diejenigen TLRs identifiziert, die das Erkennungs-Signal von A. fumigatus in das Zellinnere weiterleiten. Die so für das humane System identifizierten Rezeptoren wurden mit Hilfe von Knock-out-Mäusen genauer auf ihrer Bedeutung für die Antwort auf A. fumigatus im Mausmodell untersucht. Ob eine Rekrutierung von TLRs, wie sie bereits von Underhill et al. für Zymosan von Saccharomyces cerevisiae gezeigt werden konnte, auch im Zuge der Erkennung von A. fumigatus stattfindet, sollte ebenfalls beschrieben werden. Ob diese Effekte ausschließlich für die Situation in vitro eine Bedeutung haben oder ob sich die Ergebnisse auch auf die Situation in vivo übertragen lassen, wurde schließlich mit Hilfe eines Infektions-Modells in der Maus untersucht.
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BACKGROUND: Intraoperative graft patency verification is of major clinical importance for quality control after coronary artery bypass grafting (CABG), especially if surgery is performed on the beating heart. This is one of the first reports of fluorescence coronary angiography (FCA) using the dye indocyanine green (ICG), a noninvasive technology for direct visualization of coronary arteries and myocardial perfusion. METHODS: Twenty-five domestic pigs underwent FCA of the left anterior descending coronary artery (LAD). In the first group (n = 6 pigs), FCA was used to visualize the native coronary vessels and myocardial perfusion. In the second group (n = 8 pigs), 14 stenoses of various degrees and 4 total vessel occlusions were created by snares on different segments of the LAD, and FCA was used to visualize the effects of these obstructions. In the third group (n = 11 pigs) defined stenoses (25%; 50%, 75%, 100% flow reduction) on the distal part of the LAD were created by a custom-made screw occluder and determined using TTFM (transit-time-flow measurement). ICG was intravenously applied, and the heart was illuminated with near-infrared light emitted by laser diodes. The fluorescence emission was detected by an adapted charge-coupled device camera system. The images were displayed in real time on a high-resolution monitor. Subsequently, images obtained with FCA were correlated with fluorescent microspheres data (n = 11 pigs). RESULTS: In all cases, high-quality FCA images of coronary arteries and myocardial perfusion were obtained. All stenoses resulted in an impairment of the myocardial perfusion visualized by FCA. Occlusion of the LAD or the diagonal branch resulted in a total perfusion defect of the corresponding anterior myocardial wall with immediate reperfusion after releasing the snare. Correlation between FCA and fluorescent microspheres in determination of myocardial perfusion was excellent. CONCLUSION: With the fluorescence technique using ICG, visualization of blood flow in coronary vessels and myocardial perfusion, is feasible. FCA is a highly sensitive and reproducible method and an excellent technique for intraoperative quality control in CABG.
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Von Juni 1997 bis April 2001 wurden 97 Patienten, die an einem unilateralen uvealen Melanom litten, mit dem Gamma-Knife radiochirurgisch behandelt. Die Melanome aller 97 Patienten waren aufgrund der Lokalisation oder der Größe für eine Therapie mit Ruthenium-Applikatoren nicht geeignet. Alle 97 Patienten, die sich der Therapie mit dem Gamma-Knife unterzogen, wurden in eine engmaschige Nachsorge aufgenommen. Bei der Nachsorge wurden in regelmäßigen Abständen klinische, echographische und neuroradiologische Untersuchungen durchgeführt. Die Daten der Patienten beziehen sich auf einen Zeitraum von median drei Jahren nach erstmalig erfolgter Bestrahlung mit dem Gamma-Knife. Bei 73 der 97 Patienten lagen Daten mit einem Jahr Nachbeobachtungszeit (median 12 Monate (Konfidenzintervall: 9-15 Monate)) nach erfolgter Bestrahlung vor. Alle 73 Patienten konnten bulbuserhaltend therapiert werden. Von einer lokalen Tumorkontrolle konnte bei 72 Patienten der 73 Patienten gesprochen werden. Die lokale Tumorkontrolle wurde als Stoppen der Tumorprogression oder als Tumorregression definiert. So war bei einem der 73 Patienten keine lokale Tumorkontrolle möglich. Im Echogramm konnte nun die maximale apikale Tumorhöhe im standardisierten A- Bild gemessen und mit den Ausgangswerten bei primärer Diagnosestellung verglichen werden. Bei primärer Diagnosestellung ließ sich ein Wert von median 8,0 mm festhalten. Bei einjähriger Nachbeobachtungszeit nach Bestrahlung mit dem Gamma-Knife war die maximale apikale Tumorhöhe auf den medianen Wert von 5,7 mm abgesunken. Bei 7 Patienten musste innerhalb des folgenden Jahres nach Behandlung mit dem Gamma-Knife eine Enukleation durchgeführt werden. Bei 33 Patienten lagen Daten mit zwei Jahren Nachbeobachtungszeit nach erfolgter Bestrahlung vor. Eine lokale Tumorkontrolle war bei allen 33 Patienten möglich. Auch im Echogramm konnte nun median ein deutlich Rückgang der maximalen apikalen Tumorhöhe verzeichnet werden. So war nun nach Ablauf der zweijährigen Nachbeobachtungszeit nach Bestrahlung mit dem Gamma-Knife die maximale apikale Tumorhöhe auf den medianen Wert von 4,3 mm abgesunken. Der Unterschied war statistisch hochsignifikant. Bei 1 Patienten musste innerhalb des folgenden Jahres eine Enukleation durchgeführt werden. Bei 15 Patienten lagen Daten mit drei Jahren Nachbeobachtungszeit nach erfolgter Bestrahlung vor. Eine lokale Tumorkontrolle war bei allen 15 Patienten möglich. Hier war ebenfalls ein deutlicher Rückgang der maximalen apikalen Tumorhöhe im Echogramm zu verzeichnen. So war die maximale apikale Tumorhöhe auf den medianen Wert von 4,6 mm abgesunken. Innerhalb des folgenden Jahres musste nun bei keinem der 15 Patienten eine Enukleation durchgeführt werden. Die klinischen Ergebnisse der 97 Patienten haben gezeigt, dass mittels einer stereotaktischen Präzisionsbestrahlung mit dem Gamma-Knife Patienten mit großen oder ungünstig gelegenen uvealen Melanomen, die nur durch eine Enukleation hätten behandelt werden können, in hohem Prozentsatz erfolgsversprechend bulbuserhaltend therapiert werden konnten. Die Wahrscheinlichkeit einer Enukleation war im ersten Jahr nach erfolgter Bestrahlung mit dem Gamma-Knife am größten und nahm in der Behandlungsserie in den folgenden Jahren rapide ab.
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Fragestellung: Ziel der vorliegenden Untersuchung war es festzustellen, ob durch die Verwendung eines fluoridfreisetzenden, lichthärtenden Versieglers ProSeal (Reliance Orthodontics Inc.) Unterschiede der Scher-Abschäl-Festigkeit bei Anwendung konventionell und mit SEP konditionierten Zähnen vorhanden sind. Weiter galt es zu untersuchen, ob ProSeal die von den Herstellern empfohlenen Haftvermittler ersetzen kann. Material und Methode: Zur Durchführung dieser Studie wurden 300 extrahierte Molaren (ISO 11405) randomisiert 12 verschiedenen Gruppen zugeteilt (n=25). Die verwendeten Brackets (Victory SeriesTwin UBi 0T/0A .022. 3M Unitek) wurden mit der gleichen Adhäsivschichtstärke platziert. Die Zähne wurden im Folgenden 24h in aqua dest. (37°C) gelagert und anschließend einem Thermocycling untezogen. Das Debracketing erfolgte mittels einer Universalprüfmaschiene (quickTest) mit einer Vorschubgeschwindigkeit von 0,5 mm/min. Zur statistischen Auswertung wurden eine einfaktorielle Varianzanalyse (ANOVA), der post hoc Tukey-Test und eine Weibull-Analyse herangezogen. Ergebnisse: Es konnte festgestellt werden, das bei Anwendung von ProSeal, die Scher-Abschäl-Festigkeit nicht negativ beeinflusst wird. Bei Verwendung des Kompomers Assure zeigte ProSeal sagar eine erhöhte Scher-Abschäl-Festigkeit, insbesondere wenn es mit dem vom Herstellr empfohlenen Haftvermittler angewandt wurde. Der höhste Weibull modulus (m) konnte für den selbstkonditionierenden Primer IDEAL 1 ohne Anwendung von ProSeal (m=6,46) und der niedrigste für First Step SEP bei Anwendung von ProSeal (m=2,20) gefunden werden. Die charakteristische Scher-Abschäl-Festigkeit zeigte auch deutliche Unterschiede innerhalb einiger der untersuchten Gruppen. Schlussfolgerung: Obwohl anhand der statistischen Auswertung keine signifikante negative Beeinflussung der Scher-Abschäl-Festigkeit bei zusätzlicher Verwendung von ProSeal sowie auch bei Ersatz des vom Hersteller empfohlenen Haftvermittlers mit diesem fluoridfreiseztenden , lichthärtenden Versiegler vorlag, zeigte die Weibull-Analyse dass der Einsatz von ProSeal in Kombination mit selbstkonditionierenden Primern weniger zuverlässig reproduzierbare Festigkeitswerte ergab.
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Ausbildung soll effizient sein. Somit ist die Vorlesung gerade bei hohen Studentenzahlen eine kostengünstige Methode um eine große Hörerschaft zu unterrichten. Über ihre Effektivität bestehen unterschiedliche Meinungen. Ihre medizindidaktische Qualität wird eher zurückhaltend beurteilt. Folglich muss versucht werden, Vorlesungen in ihrer Qualität zu sichern und kontinuierlich zu verbessern. Es wird erwartet, dass durch die Anwendung eines Audience-Response-Systems die Qualität der medizinischen Ausbildung ebenso wie bei anderen medialen Hilfsmitteln positiv beeinflusst werden kann. Untersucht wurden drei Kohorten von Studenten des 3. bis 5. klinischen Semesters des Studienganges Zahnmedizin, welche an der Vorlesung „Allgemeine und spezielle Chirurgie für Zahnmediziner“ teilnahmen. Bei der Versuchsgruppe kam ein ARS (Audience-Response-System) zum Einsatz. Die erste Kontrollgruppe folgte einer hoch interaktiven Dia-Vorlesung. Die zweite Kontrollgruppe folgte einer Frontal-Vorlesung. Mittels Fragebogen wurden die Zielgrößen Instruktionsqualität, soziale Einbindung, Kompetenzgefühl, Feedback und subjektive Bewertung untersucht. Die Zielgrößen der Versuchsgruppe mit dem kommerziell erhältlichen ARS „TEDsystems“ wurden einzeln und in ihrer Gesamtheit mit denen der Kontrollgruppen (interaktive Vorlesung, Frontal-Vorlesung) verglichen. Zusätzlich wurden die Effektstärken bestimmt. Alle Vergleiche wurden einem Signifikanztest unterzogen. Bei drei von den fünf zu vergleichenden Zielgrößen zeigte sich ein hochsignifikanter Unterschied zu Gunsten der Versuchsgruppe im Vergleich mit der interaktiven Vorlesung. Bei der sozialen Einbindung war der Unterschied gering und nicht signifikant. Das Feedback war in der interaktiven Vorlesung hochsignifikant besser. Dies wird aufgrund der vergleichsweise hohen Interaktion der interaktiven Vorlesung erklärt. Bei dem Gesamtvergleich über alle Zielgrößen ist die TED-Vorlesung hochsignifikant effektiver. Im Vergleich mit der Frontal-Vorlesung ist die TED-Vorlesung in allen fünf zu vergleichenden Zielgrößen signifikant besser. Bei dem Gesamtvergleich über alle Zielgrößen ist die TED-Vorlesung hochsignifikant effektiver. Nach den Ergebnissen dieser Studie und im Vergleich mit anderen Studien zum Einsatz von Audience-Response-Systemen kann festgestellt werden, dass die Anwendung des Audience-Response-Systems „TEDsystems“ die Qualität der Lehrveranstaltung verbessert.
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Bei intrauteriner Mangelernährung kommt es zu einer Wachstumsretardierung des Feten sowie zu einem erhöhten Risiko, im Erwachsenenalter an kardiovaskulären Erkrankungen zu leiden. In dieser Studie mit 27 wachstumsretardierten Neugeborenen konnte bestätigt werden, dass sich bei diesen Kindern erhöhte Triglyzerid- Apolipoprotein (B)- und GerinnungsfaktorVIII-Werte finden lassen, was für eine Verteilung der Lipidparameter im Sinne eines atherogenen Risikoprofils spricht. Bei den Müttern dieser Kinder ist vor allem ein erhöhter Lipoprotein(a)-Wert auffällig, eine Vermeidung weiterer kardiovaskulärer Risikofaktoren könnte zur Risikominimierung einer gestörten fetalen Entwicklung beitragen.
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In einem in vivo Modell der Kaninchenlunge wurde intravitalmikroskopisch der Einfluss von inhaliertem NO auf die pulmonale Thrombozytenkinetik untersucht.Hierbei ergaben sich folgende wesentliche Ergebnisse: 1. Pulmonale I/R induziert eine ausgeprägte Retention von Thrombozyten in Alveolarkapillaren. 2. Die Beatmung unter Zusatz von NO zum Atemgas während der Reperfusionsphase konnte die Retention von Thrombozyten wirkungsvoll unterdrücken. 3. Die mikrohämodynamischen Parameter unterschieden sich nicht zwischen den Versuchsgruppen. Mit dieser Studie konnte erstmals in vivo gezeigt werden, das I/R der Lunge eine massive Retention von Thrombozyten in der pulmonalen Mikrozirkulation auslöst. Aus den Ergebnissen dieser beiden Studien ergeben sich somit folgende Schlussfolgerungen: Inhaliertes Stickstoffmonoxid unterdrückt in der pulmonalen Mikrozirkulation die Adhärenz aktivierter Thrombozyten und auch die Adhärenz von Thrombozyten am postischämischen alveolären und venolären Endothel. Da diese Befunde nicht durch mikrohämodynamische Veränderungen bedingt sind, muss ein direkter Einfluss von iNO auf die Adhärenzeigenschaften sowohl des Endothels wie auch der Thrombozyten angenommen werden.