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Episoden

35 Minuten
„Jetzt bin ich aber mal dran.“ „Warum bekomme ich von dir eigentlich so wenig zurück?“ „Ich mache doch schon so viel.“ Kennst du diese Gedanken? Vielleicht hast du manchmal das Gefühl, in eurer Beziehung mehr zu geben, mehr mitzudenken, flexibler zu sein oder dich häufiger nach deinem Partner oder deiner Partnerin zu richten. Und vielleicht merkst du irgendwann, dass sich in deinem Kopf eine kleine Liste bildet: Was du alles getan, ermöglicht, übernommen oder zurückgestellt hast. Besonders People Pleaser kennen wahrscheinlich das Gefühl, dass aus einem „Ich mache das gerne für dich“ irgendwann unbemerkt ein „Dann bist du jetzt aber auch dran“ wird. In dieser Folge sprechen Christin und ich über Gerechtigkeit, Erwartungen und die kleinen Rechnungen, die wir in Beziehungen führen. Wir schauen darauf, wie aus dem Wunsch nach Gegenseitigkeit Frust entstehen kann und warum ein eigentlich kleines „Nein“ plötzlich eine viel größere Bedeutung bekommt. Vielleicht erkennst du dich oder eure Beziehung an der einen oder anderen Stelle wieder. Außerdem geht es ganz konkret darum, was ihr in solchen Situationen tun könnt. Euch erwarten verschiedene Lösungsansätze und Perspektiven – für den Moment, in dem du dich übergangen fühlst, für Situationen, in denen dein Partner etwas von dir möchte, und für die Frage, wie ihr aus festgefahrenen Mustern wieder herauskommen könnt. Wenn dir die Folge gefallen hat, würden wir uns freuen, wenn du uns 5 Sterne gibst und den Podcast abonnierst. Damit hilfst du, unseren Podcastcast für noch mehr Menschen sichtbar zu machen. Vielen Dank.
52 Minuten
Du bist verständnisvoll, spürst schnell, was andere brauchen, und versuchst, für die Menschen um dich herum da zu sein. Aber wann ist das noch Empathie – und wann beginnst du, dich selbst dabei zu verlieren? In dieser Folge spreche ich mit meiner Kollegin Marika Gläser darüber, was echte Empathie wirklich bedeutet. Denn sie hat erstaunlich wenig mit Nettsein, grenzenloser Rücksichtnahme oder ständiger Anpassung zu tun. Gleichzeitig ist ein guter Kontakt zu dir selbst kein Freifahrtschein für ein „So bin ich eben – komm damit klar“. Selbstempathie bedeutet nicht, nur noch die eigenen Gefühle und Grenzen wichtig zu nehmen und dabei das Gegenüber aus dem Blick zu verlieren. Wir sprechen darüber, wie du bei dir bleiben und gleichzeitig offen für den Menschen vor dir sein kannst. Warum innere Stabilität Nähe überhaupt erst möglich macht, was kleine Pausen im Alltag damit zu tun haben und weshalb Empathie gleichzeitig weich und stark sein kann. Eine Folge über Selbstfürsorge ohne Selbstbezogenheit, Verbundenheit ohne Selbstaufgabe – und darüber, wie echter Kontakt in Beziehungen entstehen kann. Hör rein und bleib neugierig. Wenn dir die Folge gefallen hat, würden wir uns freuen, wenn du uns 5 Sterne gibst und den Podcast abonnierst. Damit hilfst du, unseren Podcastcast für noch mehr Menschen sichtbar zu machen. Vielen Dank.
34 Minuten
Wie trennt man sich, wenn man gemeinsame Kinder hat und möglichst verhindern möchte, dass sie zwischen Schmerz, Wut und Konflikten der Eltern geraten? In dieser Folge sprechen Christin und ich über ein Thema, bei dem es selten einfache Antworten gibt: Trennung mit Kindern. Denn auch wenn die Entscheidung als Paar gefallen ist, bleibt ihr als Eltern miteinander verbunden. Wir schauen uns unterschiedliche Situationen an: Was verändert sich, wenn beide die Trennung wollen? Was, wenn nur einer gehen möchte? Und wie kannst du mit deinem eigenen Schmerz umgehen, wenn du die Person bist, die verlassen wurde? Dabei geht es um Loyalitätskonflikte, Stabilität und Sicherheit für Kinder, den Umgang mit starken Emotionen und die Frage, welche Rolle neue Partner:innen nach einer Trennung spielen können. Außerdem sprechen wir darüber, warum Kinder weder Vermittler noch emotionale Stütze ihrer Eltern sein sollten und warum trotzdem niemand eine Trennung perfekt meistern muss. Eine Folge über Verantwortung, Verletzlichkeit und darüber, wie ihr auch nach dem Ende eurer Beziehung Eltern bleiben könnt. Wenn dir die Folge gefallen hat, würden wir uns freuen, wenn du uns 5 Sterne gibst und den Podcast abonnierst. Damit hilfst du, unseren Podcastcast für noch mehr Menschen sichtbar zu machen. Vielen Dank.
27 Minuten
Du bist schon lange unglücklich in deiner Beziehung, aber eine Trennung kommt für dich wegen der Kinder kaum infrage? Vielleicht begleitet dich die Angst, ihnen zu schaden, ihnen die Familie zu nehmen oder später festzustellen, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. In dieser Folge spreche ich mit Christin über einen der schwierigsten inneren Konflikte, die Eltern erleben können: Soll ich bleiben, obwohl ich unglücklich bin – oder darf ich gehen, obwohl mein Kind darunter leiden könnte? Wir schauen gemeinsam auf die Schuldgefühle, Befürchtungen und Hoffnungen, die hinter dieser Frage stecken. Dabei geht es nicht um einfache Antworten und erst recht nicht darum, dir eine Entscheidung abzunehmen. Denn sowohl das Bleiben als auch eine Trennung können mit Schmerz, Unsicherheit und weitreichenden Veränderungen verbunden sein. Welche Fragen solltest du dir stellen, bevor du eine Entscheidung triffst? Was nehmen Kinder wahr, auch wenn niemand offen über die Probleme spricht? Und gibt es einen Weg zwischen Aushalten und sofortiger Trennung? Eine ehrliche und einfühlsame Folge für alle, die sich nach Orientierung sehnen. Viel Freude beim Hören. Wenn dir die Folge gefallen hat, würden wir uns freuen, wenn du uns 5 Sterne gibst und den Podcast abonnierst. Damit hilfst du, unseren Podcastcast für noch mehr Menschen sichtbar zu machen. Vielen Dank.
26 Minuten
Bin ich egoistisch - oder sorge ich einfach gut für mich? Diese Frage taucht in Beziehungen oft genau dann auf, wenn eigene Bedürfnisse, Grenzen und Schuldgefühle plötzlich gleichzeitig am Tisch sitzen. Und meistens bestellt jeder etwas anderes. In dieser Folge spreche ich mit Christin darüber, warum es manchmal so schwer ist, für sich einzustehen, ohne sich schuldig zu fühlen. Wir schauen auf alte Glaubenssätze, People Pleasing, Selbstbestimmung in der Beziehung und den feinen Unterschied zwischen „Ich bin wichtig“ und „Nur ich bin wichtig“. Es geht um Situationen, in denen Wünsche aufeinanderprallen, ein Nein sich hart anfühlt und der Vorwurf „Du bist egoistisch“ plötzlich mitten im Raum steht. Eine Folge für alle, die sich fragen, wie sie liebevoll verbunden bleiben können, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Hör rein, wenn du deine eigenen Bedürfnisse ernster nehmen möchtest – ohne deine Beziehung aus dem Blick zu verlieren. Wenn dir die Folge gefallen hat, würden wir uns freuen, wenn du uns 5 Sterne gibst und den Podcast abonnierst. Damit hilfst du, unseren Podcastcast für noch mehr Menschen sichtbar zu machen. Vielen Dank.
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Über diesen Podcast

Der Beziehungs-Podcast Alle zwei Wochen spreche ich hier über Liebe, Partnerschaft, Familie, Beziehungen und Co. und beantworte eure Fragen. Wenn du auch eine Frage zu diesen Themen hast oder ein herausforderndes Problem, bei dem du dir Impulse von außen wünschst, dann fühl dich herzlich eingeladen, mir zu schreiben und ich werde versuchen, deine Frage im Podcast zu beantworten. Alles wird selbstverständlich anonym gehalten. Warum heißt mein Podcast „Jenseits von Richtig und Falsch“? „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort, an dem werden wir uns begegnen.“ ~ Rumi Dies ist eines meiner Lieblingszitate, weil es so wahr ist. Wie oft verheddern wir uns in Streits über richtig und falsch, wie oft wollen wir Recht behalten. Hat uns das je etwas gebracht außer Gefühlen von Trennung, Wut und Verzweiflung? Und trotzdem kämpfen wir um diese imaginäre Wahrheit, als würde unser Leben davon abhängen. Wenn es um RICHTIG und FALSCH geht, ist Begegnung nicht möglich. Weil wir dann lediglich in unserem eigenen kleinen Universum vor uns hingurken. Wenn du loslässt vom unbedingten Recht haben wollen, von der Vorstellung, dass es tatsächlich nur diese eine richtige Perspektive gibt, dann passieren echte Wunder! Du machst eine Tür zu deiner Welt auf und sie fängt an sich auszudehnen und mit anderen Welten zu verbinden. Das ist Begegnung! Richtig und Falsch sind Mauern, die wir um uns herum aufbauen. Können wir wirklich 100% wissen, dass es genau so ist und nicht anders herum? Vielleicht ist ja sogar beides wahr oder nichts davon. Wer weiß das schon? Und was versprechen wir uns vom Recht haben wollen? Wir wollen richtig sein. So wie wir sind. Weil wir vergessen haben, dass wir es sind und schon immer waren. Wann immer du dich getrennt fühlst oder unglücklich, beobachte deine Gedanken. Sie trennen die Welt in richtig und falsch, sie trennen dich von anderen Menschen und schlussendlich immer von dir selbst. Vielleicht kannst du dir erlauben, sie loszulassen und schönere Gedanken zu denken. Anregungen dazu findest du hier in diesem Podcast.
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„Jenseits von Richtig und Falsch“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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