Podcaster
Episoden
25.02.2026
3 Minuten
Kleine ironische Ballade gegen den unziemlichen Vergleich der
anti-republikanischen Freikorps-Revoluzzer mit den napoleonischen
Befreiungskämpfern (Weltbühne, 9.2.1926).
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18.02.2026
73 Sekunden
"Muck dich nicht zu laut!" - (k)eine Empfehlung bei Angst um den
Arbeitsplatz (Weltbühne, 26.1.1926).
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11.02.2026
7 Minuten
Über "Ham-Se-kein-Jrößern?"-Berliner und "Na-faabelhaft"-Berliner,
wenn sie auf Reisen gehen... (Weltbühne, 19.1.1926).
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04.02.2026
3 Minuten
Theobald Tiger giftet ironisch gegen die Spendenaktion zum Bau
eines neuen Zeppelin, die Hugo Eckener nach seiner gelungenen
Atlantiküberquerung initiierte (Weltbühne, 12.1.1926).
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28.01.2026
5 Minuten
"Männer sind nie so komisch, als wenn sie rasiert werden oder beim
Schneider vorm Spiegel stehn..." (Weltbühne, 5.1.1926).
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Über diesen Podcast
"Schnipsel" nannte Kurt Tucholsky (1890-1935) seine späten
Aphorismen. Sein journalistisches, feuilletonistisches und
lyrisches Gesamtwerk ist aber weit mehr als das: Ein
hochintelligent-pointierter Kosmos seiner Zeit. Der Sprach- und
Sprechkünstler Frank Dittmer trägt in diesem Podcast seit 2019
wöchentlich einen neuen Text von Tucholsky vor: über Politik und
Liebe, Kunst und Literatur, die Tragik und die Komik des Lebens.
Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind vor hundert Jahren
veröffentlicht worden - also zu Beginn der "Goldenen Zwanziger",
von Tucho skeptisch-wohlwollend beäugt und schonungslos-satirisch
beschrieben. Aktuell sind Texte aus dem Erscheinungsjahr 1926 zu
hören. Nach längerer Schaffenspause 1923 ließ sich Tucholsky Anfang
1924 wieder von Siegfried Jacobsohn für die "Weltbühne" unter
Vertrag nehmen und zog im April des Jahres als deren Korrespondent
nach Paris. Bis Ende 1926 blieb Frankreich sein Lebensmittelpunkt.
Übrigens: Der Name dieses Podcasts leitet sich von einem der fünf
Pseudonyme Kurt Tucholskys ab: "Ignaz Wrobel". Ein alphabetisches
Inhaltsverzeichnis aller hier bisher veröffentlichten
Tucholsky-Texte mit Hyperlinks befindet sich hier:
https://www.frank-dittmer.de/liest-tucholsky
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