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Episoden

39 Minuten
**Wie gelingt Medienerziehung in einer digitalen Welt, in der Kinder mit Smartphones, Social Media und Künstlicher Intelligenz aufwachsen?** Muschda Sherzada spricht mit Digitaltrainer und Bestsellerautor Daniel Wolff darüber, warum Eltern häufig unterschätzen, was ihre Kinder online erleben – und wie Familien einen sicheren und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien lernen können. Wann ist ein Kind bereit für das erste Smartphone? Wie viel Kontrolle ist sinnvoll? Und braucht es ein Mindestalter für Social Media? Daniel Wolff berichtet aus seiner Arbeit an Schulen in ganz Deutschland und erklärt, warum Kinder Apps wie WhatsApp und YouTube anders nutzen als Erwachsene, welche Risiken ihnen online begegnen und weshalb Vertrauen für eine gelingende Medienerziehung entscheidend ist. Außerdem diskutieren Muschda Sherzada und Daniel Wolff, welche Verantwortung Eltern, Schulen, Politik und digitale Plattformen tragen. Sie sprechen über smartphonefreie Schulen, Suchtmechanismen von Social Media und darüber, wie KI die digitale Lebenswelt von Kindern verändert. Anlass für das Gespräch ist die repräsentative Umfrage **„Eltern im Fokus 2026“** der Körber-Stiftung. Diese wird seit 2023 jährlich durchgeführt und nimmt aktuelle Sorgen und Fragen von Eltern rund um die Bildung und Zukunft ihrer Kinder in den Blick. Nachdem im vergangenen Jahr der Medienkonsum der Kinder die größte Sorge der Eltern war, liegt der Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe auf dem digitalen Familienalltag. Hier geht's zu den Umfrageergebnissen: https://koerber-stiftung.de/publikationen/eltern-im-fokus-2026/ Eine Folge über **Kinder und Smartphones, Medienkompetenz, Social Media, Künstliche Intelligenz und die Frage, wie zeitgemäße Medienerziehung gelingen kann.**
33 Minuten
Was sind Dritte Orte – und warum sind sie wichtig für unsere Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt? In dieser Folge spricht Muschda Sherzada mit Martina Glass, Geschäftsführerin des Netzwerks für Demokratische Kultur (NDK) in Wurzen, über die Bedeutung sogenannter Dritter Orte. Also öffentliche Begegnungsorte – etwa Kulturzentren, Bibliotheken oder Nachbarschaftstreffs –, an denen Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Religion ohne Konsumzwang zusammenkommen können. Am Beispiel des Kultur- und Bürgerzentrums **D5 in Wurzen (Sachsen)** erklärt Martina Glass, wie solche Orte gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern, demokratische Teilhabe ermöglichen und Einsamkeit entgegenwirken. Sie berichtet, wie das NDK seit 25 Jahren einen offenen Raum für Begegnung schafft, welche Herausforderungen zivilgesellschaftliche Initiativen im ländlichen Raum bewältigen müssen und warum die Finanzierung Dritter Orte eine zentrale Zukunftsfrage für die Demokratie ist.
40 Minuten
Warum tun sich demokratische Parteien in Deutschland so schwer mit Emotionen? Muschda Sherzada spricht mit Kommunikationsberater und Autor Dr. Johannes Hillje darüber, weshalb Gefühle in der Politik hierzulande aus historischen Gründen lange als problematisch galten und warum diese Haltung heute an ihre Grenzen stößt. Er erklärt, welche Rolle Hoffnung, Wut und Angst für politische Debatten spielen, wo die Grenze zwischen emotionaler Ansprache und Manipulation verläuft und wie Demokratie Menschen erreichen kann, ohne populistische Kommunikationsmuster zu übernehmen. Eine Folge über Emotionen im politischen Diskurs und die Frage, wie Politik wieder Vertrauen und Hoffnung schaffen kann.
34 Minuten
Verändert Social Media die Art, wie Politik gemacht wird? Muschda Sherzada spricht mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Rasha Nasr über politische Kommunikation zwischen Algorithmus und Alltag, den Spagat zwischen Haltung und Regierungsverantwortung sowie den Umgang mit wachsendem Misstrauen gegenüber der Politik. Die ostdeutsche Politikerin erklärt, warum Migrationsdebatten so stark polarisieren, welche Lehren sie aus persönlichen Anfeindungen zieht und weshalb echter Dialog wichtiger ist als schnelle Schlagzeilen. Eine Folge über Kompromisse, Vertrauen und die Zukunft demokratischer Debatten.
37 Minuten
Wie konnte aus dem Russland der Aufbruchsjahre das System Putin werden? Muschda Sherzada spricht mit der Osteuropa-Expertin Sabine Fischer über Chauvinismus als Machtprinzip – und darüber, wie Nationalismus, Sexismus und Autokratie zusammenwirken. Fischer erklärt, warum sie den Begriff Chauvinismus als Schlüssel zum Verständnis von Russlands Innen- und Außenpolitik nutzt, was Putins System antreibt und welche Parallelen sich in anderen Ländern beobachten lassen. Eine Folge über Macht, Gewalt und die Frage, welche Lehren Europa daraus ziehen muss – und warum Demokratie mehr braucht als militärische Stärke.
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Über diesen Podcast

Wie können wir Polarisierung begegnen – und Europa stärken? In „Gesellschaft besser machen“ spricht Moderatorin Muschda Sherzada alle zwei Wochen mit Persönlichkeiten aus Politik, Zivilgesellschaft, Medien und Wissenschaft über die drängendsten gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit. Verständlich, lösungsorientiert und nah an aktuellen Debatten liefert der Podcast neue Perspektiven, konkrete Ideen und Inspiration für ein starkes Europa und gesellschaftliches Miteinander. Ein Podcast der Körber-Stiftung.

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