cogitamus

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Wir denken zusammen (philosophisch, cineastisch, gesellschaftlich, politisch und gegen die Klimakatastrophe!)
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#116 – Für und gegen Krieg: Die wichtigsten Argumente aus Philosophie und Politik
01.02.2026
1 Minute
Wenn das Leben bedroht ist: Wann wird das Recht zu verteidigen zur Pflicht — und wann bleibt es ein falscher Trost? ️ Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter. YouTube: https://www.youtube.com/@cogitamus_podcast Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ Schaut auch mal auf UNCUT vorbei: https://www.uncut.at/. Finanziell unterstützen könnt ihr uns ebenfalls: paypal.me/cogitamus oder cogitamus@posteo.de. In dieser Folge loten wir das scharfe Meer zwischen Wehrhaftigkeit und Pazifismus aus. Wir fragen: Gibt es Umstände, in denen Krieg moralisch geboten ist — aus Pflicht, aus Solidarität, zum Schutz von Freiheit und Menschenwürde — oder zerreißt Gewalt die Grundlagen, die sie zu verteidigen vorgibt? Ich nehme euch mit auf eine Reise durch klassische und moderne Argumente: Von der moralischen Pflicht, Leid zu lindern (wie sie Peter Singer formuliert), über Kants Appell an die Abschaffung stehender Heere bis hin zum berühmten Austausch zwischen Einstein und Freud über die Wurzeln von Gewalt. Wir behandeln zentrale Fragen: • Macht Aufrüstung freie Gesellschaften wirklich sicher — oder nährt sie nur neue Gefahren? • Wann ist Helfen mehr als moralische Symbolik, wann aber eine Überforderung politischer Verantwortung? • Welche Rolle spielen Nationalismus, Kapitalinteressen und generationelle Politik bei der Entscheidung für Krieg? • Ist die persönliche Pflicht, Familie und Mitmenschen zu schützen, ein legitimer Grund zur Waffe — und wie passt das zur universellen Menschenwürde? Kapitel 00:00    Intro 04:14    Für Militär und Krieg 13:43    Gegen Militär und Krieg 29:33    Fazit Tags / Keywords Krieg, Pazifismus, Wehrhaftigkeit, Kriegsethik, politische Philosophie, Aufrüstung, Selbstverteidigung, Freiheitlich-demokratische Grundordnung, Moralische Pflicht, Solidarität, Nationalismus, Friedensethik, Peter Singer, Immanuel Kant, Einstein Freud, Böckenförde-Paradox, Gemeinwohl, Demokratie und Krieg, Klimakosten des Krieges, Philosophie Podcast, Ole Nymoen Literatur/Links/Quellen Bilder: Pixabay.com Ole Nymoen: Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde Sachbuch Politische Philosophie Publikation Jenseits des Krieges (https://www.rosalux.de/publikation/id/51788/jenseits-des-krieges) Einstein/Freud: Warum Krieg? Kant: Zum ewigen Frieden
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#115 – Cineastischer Jahreswechsel: Kinomomente 2025 & Vorschau 2026
13.01.2026
1 Stunde 11 Minuten
Kinojahr 2025 — Horrorboom, Körperkino & die Kreativitätskrise: Rückblick, Empfehlungen & Ausblick 2026 ️ Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter. YouTube: https://www.youtube.com/@cogitamus_podcast Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ Schaut auch mal auf UNCUT vorbei: https://www.uncut.at/. Finanziell unterstützen könnt ihr uns ebenfalls: paypal.me/cogitamus oder cogitamus@posteo.de. 2025 war kein Jahr der Meisterwerke — und gerade deshalb ein hochspannendes Kinojahr. In diesem cineastischen Jahresrückblick verweigern wir uns den generischen Bestenlisten, folgen stattdessen den verborgenen Storylines: einer leicht abgenommenen Kreativitätskrise im Blockbusterkino, dem explosionsartigen Horrorboom, der Rückkehr des Superheldenfilms und einer neuen Körperlichkeit auf der Leinwand. Wir sprechen über Filme, die viel gekostet und wenig gewagt haben, über Requels, Nostalgieschleifen und Franchise-Müdigkeit — aber auch über jene Werke, in denen Kino wieder zur Kunst wurde: politisch, sinnlich, unbequem. Von Sinners über Superman, von Avatar: Fire and Ash bis zur stillen Perle To Close Your Eyes and See Fire. Der Blick führt weiter zur Viennale, zu Weltkino, starken Frauenfiguren, Mutterschaft, Erotik und Körperkino als philosophischem Gegengewicht zur technisierten Gegenwart. Wir erinnern an jene Filmschaffenden, die uns 2025 verlassen haben, und wagen einen Ausblick auf 2026: KI im Kino, Nolan, Villeneuve, Spielberg — und ein Jahr, das das Zeug hat, filmhistorisch zu werden. Ein Rückblick ohne Nostalgie-Zuckerguss, ohne Rankings — aber mit klaren Empfehlungen, scharfer Kritik und der Überzeugung: Kino ist mehr als Content. Es ist ein kultureller Seismograf. Kapitel 00:00    Intro 03:52    Teures Mittelmaß 21:53    Schlechtes & Erfolgreiches & Österreichisches 28:57    Genretrends 38:01    Viennale & Narrative & Bestes Kino 50:42    Anmerkungen zu 2025 52:26    In Memoriam 54:39    Ausblick 2026 1:08:04  Fazit Tags / Keywords Kino 2025, Jahresrückblick, Filmkritik, Viennale, Horror, Superhelden, Körperkino, Politisches Kino, Kreativitätskrise, Blockbuster, Arthouse, Empfehlungen, Dune, Avatar, Superman, Sinners, Weapons, To Close Your Eyes and See Fire, Filmfestival, Award-Season, Jahresvorschau 2026, Podcast, Filmphilosophie Literatur/Links/Quellen Uncut-Filmkritiken: https://www.uncut.at/community/user_liste.php?user_id=10141&sort=1&asc=0
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#114 – AVATAR: FIRE AND ASH: Diplomatie & Aufrüstung auf Pandora | Philosophische Kritik
16.12.2025
25 Minuten
“Avatar: Fire and Ash” — Eine Analyse von Militarismus, Diplomatie und Bündnissen auf Pandora. Wir besprechen die neuen Völker, Quaritchs Wandel, Jakes Familie und wie James Cameron Krieg und Verhandlung inszeniert. ️ Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter. YouTube: https://www.youtube.com/@cogitamus_podcast Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ Schaut auch mal auf UNCUT vorbei: https://www.uncut.at/. Finanziell unterstützen könnt ihr uns ebenfalls: paypal.me/cogitamus oder cogitamus@posteo.de. In dieser Folge vom cogitamus podcast dreht sich alles um Avatar: Fire and Ash (James Cameron). Wir analysieren die Bildgewalt Pandoras, die verfeinerten Allianzen, Spider als Integrationsfigur und die ambivalente Figur des Quaritch. Außerdem betrachten wir: Das Ash-Volk und seine religiösen Konflikte; die neuen Völker, ihre Handels- und Kriegssysteme Diplomatie versus Aufrüstung Die Verschiebung des Konflikts von einem Rohstoffkrieg zu einem Machtspiel Warum Pandora und Erde nicht gleichgesetzt werden dürfen: Auf Pandora heißt Kapitulation oft Auslöschung; auf der Erde ist Krieg eine politische Entscheidung — mit Alternativen. Welche Rolle Aufrüstung, Militärästhetik und Diplomatie im Film spielen — und wie Zuschauer diese Bilder falsch verstehen könnten. Ob du den Film gesehen hast oder nicht, diese Folge gibt tiefe Einblicke in die Handlung, Figuren und politischen Parallelen von Pandora. Tags / Keywords Avatar, Avatar Fire and Ash, Avatar 3, James Cameron, Filmkritik, Filmphilosophie, Krieg im Film, Aufrüstung, Diplomatie, Pandora, Film-Analyse, Podcast, Uncut Kritik, Quaritch, Cinema Analysis, Kriegsethik Kapitel 00:00    Intro 01:21    Einordnung & Handlung 05:31    Positives: Feuer & Allianzen 09:55    Schwächen & Ästhetisierung des Militärischen 15:08    Analysen zum Krieg 20:55    Gute Ideen & schmerzende Augen 22:51    Fazit Literatur/Links/Quellen https://images.hdqwalls.com/download/avatar-fire-and-ash-4k-poster-a4-1920x1080.jpg
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#113 – ONE BATTLE AFTER ANOTHER: Widerstand, Familie und das Kino des Jetzt | Philosophische Filmanalyse
30.09.2025
25 Minuten
️ Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter. YouTube: https://www.youtube.com/@cogitamus_podcast Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ Schaut auch mal auf UNCUT vorbei: https://www.uncut.at/. Finanziell unterstützen könnt ihr uns ebenfalls: paypal.me/cogitamus oder cogitamus@posteo.de. Paul Thomas Andersons „One Battle After Another“ ist ein Schlag ins Jetzt: ein wütendes, bildgewaltiges Porträt von Widerstand, Familie und politischer Verrohung. In dieser Folge zerlegen wir das Mammutwerk — von Leonardo DiCaprios alterndem Revoluzzer bis zu Sean Penns autoritärem Colonel Lockjaw — und fragen: Ist das die Anti-Utopie unseres Jahres? Wir sprechen über die Inszenierung (lange Plansequenzen, atonale Musik), ikonische Bilder (ein Maschinengewehr vor dem Babybauch, der motorisierte Mexican Standoff) und die brillanten Frauenfiguren, die dem Film sein Herz geben. Außerdem: Wie politisch ist dieses Werk wirklich? Welche Strukturkategorien — Rassismus, Extremismus, familiäre Bindungen — verdichtet Anderson hier? Und ja: wir diskutieren auch die Oscar-Chancen. Für mich war der Film eine fast körperliche Erfahrung — Hektik, Nähe und Symbiose drücken sich in den Brustkorb. Wenn du Filmkunst liebst, politisches Kino suchst oder einfach wissen willst, warum dieses Werk so polarisiert: diese Folge ist für dich. Kapitel 00:00    Intro 01:38    Filmbesprechung 14:15    Politisch philosophische Analyse 23:57    Fazit Literatur/Links/Quellen Agamben, Giorgio: Ausnahmezustand
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#112 – Zeit-Philosophie: Von der Antike zum modernen Paradox am Beispiel ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT
26.08.2025
53 Minuten
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Über diesen Podcast

Wir hinterfragen vielerlei Themen oder Filme in philosophischer Hinsicht. Neben wirtschaftlichen Fakten werden Theorien bekannter Philosoph:innen aus deren Büchern und Hauptwerken erörtert. Ob Sozialpolitik, Neoliberalismus, Kapitalismus, Gender, Rassismus, Thermodynamik, Ethik, Klimagerechtigkeit, Existenz- und Sprachphilosophie oder Erkenntnistheorie - kein Bereich wird ausgespart. Um das Knäuel der komplexen modernen Welt zu entwirren, wollen wir im Regelfall alle 2-3 Wochen intuitiv pragmatisch, logisch, analytisch und humorvoll Argumente offenlegen. Bei inhaltlichem oder formellem Feedback, für Themenvorschläge oder - auch explizit von uns gewünscht - um mit uns argumentativ in Kontakt zu treten, könnt ihr uns über cogitamus@posteo.de schreiben. (Logo: https://pixabay.com) Finanziell unterstützen könnt ihr uns über PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/cogitamus. Jetzt auch bei Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ Wir sind auch bei YouTube zu finden: https://www.youtube.com/@cogitamus. Bitte hinterlasst ein Abo. Schaut auch mal bei UNCUT vorbei. Auf uncut.at bin ich als Filmkritiker tätig.

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