cogitamus
Wir denken zusammen (philosophisch, cineastisch, gesellschaftlich, politisch und gegen die Klimakatastrophe!)
Podcaster
Episoden
01.02.2026
1 Minute
Wenn das Leben bedroht ist: Wann wird das Recht zu verteidigen
zur Pflicht — und wann bleibt es ein falscher Trost?
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In dieser Folge loten wir das scharfe Meer zwischen
Wehrhaftigkeit und Pazifismus aus. Wir fragen:
Gibt es Umstände, in denen Krieg moralisch geboten ist — aus
Pflicht, aus Solidarität, zum Schutz von Freiheit und
Menschenwürde — oder zerreißt Gewalt die Grundlagen, die sie zu
verteidigen vorgibt? Ich nehme euch mit auf eine Reise durch
klassische und moderne Argumente: Von der moralischen Pflicht,
Leid zu lindern (wie sie Peter Singer formuliert), über Kants
Appell an die Abschaffung stehender Heere bis hin zum berühmten
Austausch zwischen Einstein und Freud über die Wurzeln von
Gewalt.
Wir behandeln zentrale Fragen:
• Macht Aufrüstung freie Gesellschaften wirklich sicher — oder
nährt sie nur neue Gefahren?
• Wann ist Helfen mehr als moralische Symbolik, wann aber eine
Überforderung politischer Verantwortung?
• Welche Rolle spielen Nationalismus, Kapitalinteressen und
generationelle Politik bei der Entscheidung für Krieg?
• Ist die persönliche Pflicht, Familie und Mitmenschen zu
schützen, ein legitimer Grund zur Waffe — und wie passt das zur
universellen Menschenwürde?
Kapitel
00:00 Intro
04:14 Für Militär und Krieg
13:43 Gegen Militär und Krieg
29:33 Fazit
Tags / Keywords
Krieg, Pazifismus, Wehrhaftigkeit, Kriegsethik, politische
Philosophie, Aufrüstung, Selbstverteidigung,
Freiheitlich-demokratische Grundordnung, Moralische Pflicht,
Solidarität, Nationalismus, Friedensethik, Peter Singer, Immanuel
Kant, Einstein Freud, Böckenförde-Paradox, Gemeinwohl, Demokratie
und Krieg, Klimakosten des Krieges, Philosophie Podcast, Ole
Nymoen
Literatur/Links/Quellen
Bilder: Pixabay.com
Ole Nymoen: Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde
Sachbuch Politische Philosophie
Publikation Jenseits des Krieges
(https://www.rosalux.de/publikation/id/51788/jenseits-des-krieges)
Einstein/Freud: Warum Krieg?
Kant: Zum ewigen Frieden
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13.01.2026
1 Stunde 11 Minuten
Kinojahr 2025 — Horrorboom, Körperkino & die
Kreativitätskrise: Rückblick, Empfehlungen & Ausblick 2026
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2025 war kein Jahr der Meisterwerke — und gerade deshalb ein
hochspannendes Kinojahr. In diesem cineastischen Jahresrückblick
verweigern wir uns den generischen Bestenlisten, folgen
stattdessen den verborgenen Storylines: einer leicht abgenommenen
Kreativitätskrise im Blockbusterkino, dem explosionsartigen
Horrorboom, der Rückkehr des Superheldenfilms und einer neuen
Körperlichkeit auf der Leinwand.
Wir sprechen über Filme, die viel gekostet und wenig gewagt
haben, über Requels, Nostalgieschleifen und Franchise-Müdigkeit —
aber auch über jene Werke, in denen Kino wieder zur Kunst wurde:
politisch, sinnlich, unbequem. Von Sinners über Superman, von
Avatar: Fire and Ash bis zur stillen Perle To Close Your Eyes and
See Fire.
Der Blick führt weiter zur Viennale, zu Weltkino, starken
Frauenfiguren, Mutterschaft, Erotik und Körperkino als
philosophischem Gegengewicht zur technisierten Gegenwart. Wir
erinnern an jene Filmschaffenden, die uns 2025 verlassen haben,
und wagen einen Ausblick auf 2026: KI im Kino, Nolan, Villeneuve,
Spielberg — und ein Jahr, das das Zeug hat, filmhistorisch zu
werden.
Ein Rückblick ohne Nostalgie-Zuckerguss, ohne Rankings — aber mit
klaren Empfehlungen, scharfer Kritik und der Überzeugung: Kino
ist mehr als Content. Es ist ein kultureller Seismograf.
Kapitel
00:00 Intro
03:52 Teures Mittelmaß
21:53 Schlechtes & Erfolgreiches &
Österreichisches
28:57 Genretrends
38:01 Viennale & Narrative & Bestes
Kino
50:42 Anmerkungen zu 2025
52:26 In Memoriam
54:39 Ausblick 2026
1:08:04 Fazit
Tags / Keywords
Kino 2025, Jahresrückblick, Filmkritik, Viennale, Horror,
Superhelden, Körperkino, Politisches Kino, Kreativitätskrise,
Blockbuster, Arthouse, Empfehlungen, Dune, Avatar, Superman,
Sinners, Weapons, To Close Your Eyes and See Fire, Filmfestival,
Award-Season, Jahresvorschau 2026, Podcast, Filmphilosophie
Literatur/Links/Quellen
Uncut-Filmkritiken:
https://www.uncut.at/community/user_liste.php?user_id=10141&sort=1&asc=0
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16.12.2025
25 Minuten
“Avatar: Fire and Ash” — Eine Analyse von Militarismus,
Diplomatie und Bündnissen auf Pandora. Wir besprechen die neuen
Völker, Quaritchs Wandel, Jakes Familie und wie James Cameron
Krieg und Verhandlung inszeniert.
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In dieser Folge vom cogitamus podcast dreht sich alles um
Avatar: Fire and Ash (James Cameron). Wir
analysieren die Bildgewalt Pandoras, die verfeinerten Allianzen,
Spider als Integrationsfigur und die ambivalente Figur des
Quaritch. Außerdem betrachten wir:
Das Ash-Volk und seine religiösen Konflikte; die neuen
Völker, ihre Handels- und Kriegssysteme
Diplomatie versus Aufrüstung
Die Verschiebung des Konflikts von einem Rohstoffkrieg zu
einem Machtspiel
Warum Pandora und Erde nicht gleichgesetzt werden dürfen: Auf
Pandora heißt Kapitulation oft Auslöschung; auf der Erde ist
Krieg eine politische Entscheidung — mit Alternativen.
Welche Rolle Aufrüstung, Militärästhetik und Diplomatie im
Film spielen — und wie Zuschauer diese Bilder falsch
verstehen könnten.
Ob du den Film gesehen hast oder nicht, diese Folge gibt tiefe
Einblicke in die Handlung, Figuren und politischen Parallelen von
Pandora.
Tags / Keywords
Avatar, Avatar Fire and Ash, Avatar 3, James Cameron, Filmkritik,
Filmphilosophie, Krieg im Film, Aufrüstung, Diplomatie, Pandora,
Film-Analyse, Podcast, Uncut Kritik, Quaritch, Cinema Analysis,
Kriegsethik
Kapitel
00:00 Intro
01:21 Einordnung & Handlung
05:31 Positives: Feuer & Allianzen
09:55 Schwächen & Ästhetisierung des
Militärischen
15:08 Analysen zum Krieg
20:55 Gute Ideen & schmerzende Augen
22:51 Fazit
Literatur/Links/Quellen
https://images.hdqwalls.com/download/avatar-fire-and-ash-4k-poster-a4-1920x1080.jpg
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30.09.2025
25 Minuten
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Paul Thomas Andersons „One Battle After Another“ ist ein Schlag
ins Jetzt: ein wütendes, bildgewaltiges Porträt von Widerstand,
Familie und politischer Verrohung. In dieser Folge zerlegen wir
das Mammutwerk — von Leonardo DiCaprios alterndem Revoluzzer bis
zu Sean Penns autoritärem Colonel Lockjaw — und fragen: Ist das
die Anti-Utopie unseres Jahres?
Wir sprechen über die Inszenierung (lange Plansequenzen, atonale
Musik), ikonische Bilder (ein Maschinengewehr vor dem Babybauch,
der motorisierte Mexican Standoff) und die brillanten
Frauenfiguren, die dem Film sein Herz geben. Außerdem: Wie
politisch ist dieses Werk wirklich? Welche Strukturkategorien —
Rassismus, Extremismus, familiäre Bindungen — verdichtet Anderson
hier? Und ja: wir diskutieren auch die Oscar-Chancen.
Für mich war der Film eine fast körperliche Erfahrung — Hektik,
Nähe und Symbiose drücken sich in den Brustkorb. Wenn du
Filmkunst liebst, politisches Kino suchst oder einfach wissen
willst, warum dieses Werk so polarisiert: diese Folge ist für
dich.
Kapitel
00:00 Intro
01:38 Filmbesprechung
14:15 Politisch philosophische Analyse
23:57 Fazit
Literatur/Links/Quellen
Agamben, Giorgio: Ausnahmezustand
Mehr
26.08.2025
53 Minuten
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Zurück in die Zukunft wird 40 – Zeitreisen,
Fluxkompensator und philosophische Fragen inklusive! In dieser
Folge tauchen wir ein in die Philosophie der
Zeit, diskutieren Zeitreisen in Film und Realität und
beleuchten, warum der 80er-Kultfilm bis heute fasziniert.
Wir fragen: Was ist Zeit? Eine lineare Abfolge
von Ereignissen, eine Illusion oder ein Blockuniversum? Können
wir die Vergangenheit wirklich ändern? Und welche philosophischen
Paradoxien entstehen beim Reisen durch die Zeit? Zwischen Marty
McFly, Doc Brown und Zeitreise-Theorien verbinden wir Popkultur
mit Philosophie und zeigen, wie Zurück in die Zukunft mehr ist
als ein Kultfilm – ein spannendes Gedankenexperiment, das bis
heute zum Nachdenken anregt. In dieser Folge besprechen wir die
großen Fragen der Zeitreise, die Philosophie dahinter und die
unvergesslichen Momente eines Films, der Generationen geprägt
hat.
Kapitel
00:00 Intro, Inhalte & Hinweise
03:34 Inhalt & Kurzkritik zum Film
07:25 Zeit in der Physik
15:08 Zeit in antiker Philosophie
21:50 Philosophische Relativität
29:30 Ontologie der Zeit &
Großvater-Paradox
42:54 Moralische Verantwortung
49:09 Fazit & Schluss
Literatur/Links/Quellen
Bildnachweise: pixabay.com
Jean-Paul Sartre: Das Sein und das Nichts, Hamburg: Rowohlt, 1991
Zeitschrift Hohe Luft
David Lewis: „The Paradoxes of Time Travel“ (1976)
Igor Novikov, „Principle of Self-Consistency“
Stanford Encyclopedia of Philosophy (Artikel „Time“ und „Time
Travel“)
Der Standard: Lösung für Großvater-Paradoxon bei Zeitreisen
gefunden
Wittgenstein: Tractatus Logico-Philosophicus, Zitat in: 6.4311.
Augustinus: Confessiones
Mehr
Über diesen Podcast
Wir hinterfragen vielerlei Themen oder Filme in philosophischer
Hinsicht. Neben wirtschaftlichen Fakten werden Theorien bekannter
Philosoph:innen aus deren Büchern und Hauptwerken erörtert. Ob
Sozialpolitik, Neoliberalismus, Kapitalismus, Gender, Rassismus,
Thermodynamik, Ethik, Klimagerechtigkeit, Existenz- und
Sprachphilosophie oder Erkenntnistheorie - kein Bereich wird
ausgespart. Um das Knäuel der komplexen modernen Welt zu entwirren,
wollen wir im Regelfall alle 2-3 Wochen intuitiv pragmatisch,
logisch, analytisch und humorvoll Argumente offenlegen. Bei
inhaltlichem oder formellem Feedback, für Themenvorschläge oder -
auch explizit von uns gewünscht - um mit uns argumentativ in
Kontakt zu treten, könnt ihr uns über cogitamus@posteo.de
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