Kostenpflichtige Podcast-Abos

Werden Podcaster mit Acast+ und Co. reich?

28. Januar 2022
Bild: Acast
Werden Podcaster mit Acast+ und Co. reich?

Podcaster sollen durch kostenpflichtige Abos Geld verdienen. Auch Acast bietet nun diese Funktion. Was taugen die neuen Finanzierungswege?

Mit dem eigenen Podcast Geld zu verdienen, davon träumen viele Podcaster. Neben Sponsorings und Werbung gibt es zahlreiche weitere Wege, um diesem Ziel etwas näherzukommen. Einer davon ist der Weg der "paid subscriptions", also kostenpflichtiger Abonnements.

Welche Dienste bieten kostenpflichtige Podcast-Subscriptions?

Kostenpflichtige Abos sollten, wenn man den großen Streaming-Portalen glaubt, den Podcast-Markt revolutionieren. Dienste wie Steady und Patreon, und auch Apple Podcasts und Spotify bieten diese Modelle bereits an. Acast zieht nun nach mit seinem Service Acast+. Dieser soll, wie bei der Konkurrenz auch, Podcastern ermöglichen, für ihre Inhalte Geld zu verlangen.

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Wie funktioniert Acast+?

Acast führte einen Beta-Test mit 25 Shows durch. Ab sofort steht Acast+ Podcastern in 135 Ländern zur Verfügung. Produzenten entscheiden fortan, ob ihre Inhalte weiterhin kostenlos bleiben oder fortan nur noch gegen Bezahlung verfügbar sein sollen.

Nicht alle Inhalte müssen bei Acast+ kostenpflichtig sein, auch Teillösungen sind denkbar. Podcaster können auf Acast+ beispielsweise Zusatzinhalte oder früheren Zugang bereitstellen. Ebenfalls denkbar ist die Trennung zwischen einer kostenlosen Version mit Werbung und einer kostenpflichtigen, aber dafür werbefreien Version des Podcasts.

Wie viel verdienen die Streaming-Dienste?

Dass die Dienste kostenpflichtige Abo-Modelle bereitstellen, heißt indes noch nicht, dass sie auch reibungslos funktionieren. Ein aktiver Nutzer erklärt gegenüber podcast.de, dass die Dienste-Anbieter zwar bemüht seien, es jedoch immer wieder auch zu technischen Problemen bei Apple Podcasts und Spotify komme. Trotz der Hindernisse behalten einige der Dienste sich beachtliche Provisionen vor.

Spotify bietet seine kostenpflichtigen Abos bislang kostenfrei an, plant aber zukünftig einen Abschlag von 5 Prozent. Die Betonung liegt dabei auf "plant", denn ein Versprechen, dass es bei 5 Prozent bleiben wird, geben die Schweden nicht. Acast+ behält aktuell 15 Prozent der Zahlungen ein. Apple Podcasts verlangt im ersten Jahr des Abos 30 Prozent der von Hörern gezahlten Gelder und reduziert nach einem Jahr auf 15 Prozent.


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