Nach Künstler-Boykott

Spotify lenkt bei Corona-Streit ein

31. Jan 2022 , aktualisiert: 10. Nov 2023

Immer mehr Künstler schienen sich abzuwenden. Nun startet Spotify eine Aufklärungsoffensive zu Corona. Sie soll Nutzer, Künstler und wohl auch nervöse Anleger beruhigen.

Bild: podcast.de
Spotify lenkt bei Corona-Streit ein

Nachdem hochkarätige Künstler sich von Spotify abgewendet haben, lenkt das Unternehmen nun ein. Zukünftig wolle man alle Podcasts, die das Corona-Virus thematisieren, mit Hinweisen auf wissenschaftlich verlässliche Quellen versehen. So äußerte sich Spotify-Chef Daniel Ek übereinstimmenden Medienberichten zufolge.

Podcasten? Echt einfach!

Veröffentliche Deinen ersten Podcast in weniger als 10 Minuten.

Werde Podcaster mit unserer Online-Plattform für Podcast-Hosting und mehr: Mit innovativen Werkzeugen und Statistiken für das Veröffentlichen Deiner Podcasts auf iTunes, Spotify, Google, Deezer, podcast.de, allen Podcast-Portalen, Podcast-Diensten und Apps.

Die Initiative soll in allen Ländern, in denen das Unternehmen agiert, umgesetzt werden. Zudem wolle man Richtlinien für Urheber erstellen, aus denen hervorgehen soll, was als "gefährliche" oder "irreführende" Inhalte einzustufen sei.

Künstler boykottieren Spotify

Spotifys Einlenken war ein öffentlicher Streit vorausgegangen. Der Rockmusiker Neil Young beschwerte sich über die streitbaren Äußerungen zur Covid-Pandemie, die Joe Rogan in seinem Spotify-exklusiven Podcast von sich gab (podcast.de berichtete). Nachdem sich auch die Musikerin Joni Mitchell und weitere Künstler gegen von Spotify stellten, reagiert das Unternehmen nun. Die Spotify-Aktie ist seit Anfang Januar um rund 25 Prozent gefallen.


Folge unserem News-Podcast NAPS: auf podcast.de | per RSS | auf Spotify | auf Apple Podcasts
Folge unseren News: per RSS | auf Google News | auf Newsadoo