Deutschlandradio
Podcast über Aufstieg und Gefahren von OpenAI
Teaser: Wie ein kleines Forschungslabor die Welt veränderte — und warum das niemand so geplant hatte. Ab dem 19. Mai erzählt ein neuer Deutschlandfunk-Podcast die Geschichte hinter ChatGPT.
Ab dem 19. Mai 2026 ist der sechsteilige Podcast Die OpenAI Story abrufbar. Zunächst erscheinen zwei Folgen, die weiteren dann im Wochentakt. Produziert vom selben Team, das bereits die Peter Thiel Story veröffentlichte, zeichnet Host und Autor Fritz Espenlaub nach, wie OpenAI von Sam Altman und Elon Musk als gemeinnützige Organisation gegründet wurde — mit dem Ziel, eine mächtige Super-KI zum Wohl der Menschheit zu entwickeln. Die OpenAI Story tritt in große Fußstapfen, denn ihre Vorgängerstaffel, Die Peter Thiel Story, gewann erst vergangene Woche den Deutschen Podcast Award als "Podcast of the Year".
Vom Forschungslabor zum Milliarden-Imperium
Der entscheidende Wendepunkt war der Start von ChatGPT: Was als Testlauf gedacht war, wurde millionenfach plötzlich genutzt und versetzte selbst den bis dahin führenden KI-Konzern Google in Alarmstimmung.
Aus dem Non-Profit-Labor wurde ein milliardenschweres Tech-Unternehmen, aus wissenschaftlichem Idealismus wirtschaftliche Realität. Der Podcast rekonstruiert interne Konflikte, folgt frühen Wegbereitern und beleuchtet, wie Entscheidungen über Sicherheit und Kontrolle weit über OpenAI hinauswirken.
Gesellschaftliche Fragen im Mittelpunkt
Neben dem unternehmerischen Aufstieg stellt Die OpenAI Story auch grundlegende Fragen zur demokratischen Kontrolle über Technologie, die Wirtschaft, Politik und persönliche Beziehungen bereits jetzt tiefgreifend verändert.
Der Podcast zitiert KI-Forscher Stuart Russell mit den Worten: "Wenn Sam Altman mit sich selbst russisch Roulette spielen will, ist das seine Sache. Aber er spielt russisch Roulette mit jedem einzelnen Menschen auf der Erde." Die Episoden erscheinen wöchentlich auf podcast.de.
*Erstellt mithilfe von KI