Podcast-Host und DJ gleichzeitig

Amazons 'Project Mic' soll Radio demokratisieren

28. Oktober 2021, 00:12 Uhr , aktualisiert: 11:11 Uhr
Bild: Pexels / podcast.de
Amazons 'Project Mic' soll Radio demokratisieren

Amazons Universum wächst. Das Project Mic soll Radio demokratisieren. Gleichzeitig ist es eine Kampfansage an Dienste wie Clubhouse und Spotify.

Amazon markiert sein Revier am Audio-Markt. Das Unternehmen stellte bereits Amazon Music vor und kaufte den Hosting-Dienst ART19 und erwarb das Podcast-Netzwerk Wondery. Zudem nahm das Unternehmen bereits erste Podcasts unter Vertrag, beispielsweise Smartless für 80 Millionen US-Dollar.

Jeder soll Radio machen können

Nun plant Amazon einen weiteren Coup, so berichtet es The Verge. Unter dem Namen Project Mic soll Amazon einen Live-Radio-Dienst planen. Das Projekt soll auf Audio "neu erfinden und demokratisieren". Während Podcasts bislang vorwiegend aus Gesprächen bestehen, soll das Project Mic auch Musik umfassen. Wie einer regulären Radioshow sollen die Hosts sprechen, Musik einspielen und in Echtzeit mit ihren Zuhörern interagieren können.

Deutscher Markt muss auf Live Radio warten

Zuhörer sollen einerseits per App, aber auch über die Amazon-Dienste Audible, Amazon Music und Twitch auf die Shows zugreifen können. Der Dienst soll vorerst nur in den USA ausgerollt werden. Beobachter sehen Amazons Project Mic einerseits als Konkurrenz für die Social Audio-App Clubhouse und andererseits für Spotify, das vermehrt versucht den Automobil-Markt zu besetzen.


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