„Wenn es mir besser geht, fange ich an zu leben." Wenn du diesen
Satz kennst, bei Magersucht (Anorexie), Bulimie, Binge Eating
oder ganz ohne Diagnose, dann ist diese Folge für dich.
Es geht um das verschobene Leben: um alles, was wartet, bis du
„so weit" bist. Und um sechs Worte meiner Oma, die das in ein
anderes Licht stellen.
Diese Folge fällt aus dem Rahmen. Du bekommst heute keine
Psychologie-Folge im üblichen Sinn, sondern die persönlichste,
die ich je aufgenommen habe. Es geht um einen Nachmittag, einen
Apfelbaum, und um einen Satz, den mir meine Oma kurz vor ihrem
Tod mitgegeben hat:
„Ich dachte, ich hab noch Zeit."
Was dieser Satz mit deinen Sätzen zu tun hat: „Wenn es mir besser
geht, fahre ich weg", „Wenn ich mich in meinem Körper wohlfühle,
kaufe ich mir schöne Kleider" davon handelt diese Folge.
Von der Essstörung als großer Verschieberin, die nicht nur das
Leben auf später legt, sondern auch die Recovery. Und von einer
leisen Frage, die du mitnehmen darfst: Worauf genau wartest du?
Ein Hinweis von Herzen: In dieser Folge geht es um einen
Abschied. Wenn du gerade frisch trauerst, sei besonders sanft mit
dir beim Hören oder hebe dir diese Folge für einen anderen Moment
auf. Sie läuft dir nicht weg.
Für meine Oma. Und für dich.
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Momente", basiert auf ACT und DBT, findest du hier:
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