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  4. #161 „Meinen Hass kriegst du nicht": Annika über den Prozess, das Urteil und ihre Trauer als Mama (Teil 2)
„Meinen Hass kriegst du nicht. Du bist nicht ein Gedanke wert. Hier
ist nur Liebe, und die gilt einzig und allein Hannah." Es gibt eine
Trauer, die kaum jemand kennt: die Trauer, die parallel zu
Aktenzeichen, Gutachten und Verhandlungstagen läuft. Im zweiten
Teil unseres Gesprächs erzählt Annika, wie ihre Familie nach dem
Mord an ihrer Tochter Hannah von der Presse überrollt wurde, wie
sie sich bewusst gegen jedes Interview entschieden hat und was zehn
Prozesstage über Monate hinweg mit einem Körper machen, der ohnehin
schon im Ausnahmezustand ist. Sie spricht sehr offen darüber, was
sie im Gerichtssaal gespürt hat – und was nicht –, warum sie sogar
Mitgefühl für die Mutter des Täters hat und wie ihre zweite Tochter
Hannah im Prozess eine Stimme gegeben hat. Aus meiner
SeelenSport-Perspektive höre ich hier vor allem eines: wie viel
Kraft dieser Ausnahmezustand kostet und wie wichtig es ist, dass
der Körper danach überhaupt wieder ankommen darf. Im letzten Teil
sprechen wir über Gewalt an Frauen, über Täter-Opfer-Umkehr im
Fernsehen und darüber, was sich gesellschaftlich verändern muss.
Warum Medienberichte, Falschinformationen und Fotos vom Abschied
für Angehörige ein eigener Schmerz sind – und wie eine Familie sich
davor schützen kann Was ein monatelanger Prozess körperlich und
seelisch abverlangt, und was Annika in dieser Zeit Halt gegeben hat
Warum wir beide über einen Satz im öffentlich-rechtlichen Fernsehen
fassungslos waren – und warum es Männer braucht, die laut werden
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„#161 „Meinen Hass kriegst du nicht": Annika über den Prozess, das Urteil und ihre Trauer als Mama (Teil 2)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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