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  4. #160 „Ein letztes Blaulicht für Hannah": Annika über den Femizid an ihrer Tochter (Teil 1)
„Hannahs Mörder hat 13 Jahre bekommen – und wir haben lebenslang."
Manchmal ist es nicht der Verlust selbst, der dich als Erstes
trifft, sondern die Unwirklichkeit: Der Kopf sagt, das kann nicht
sein, während der Körper längst kalt wird und nichts mehr isst.
Genau davon erzählt mir Annika in diesem Gespräch. Ihre Tochter
Hannah, 21 Jahre alt und mit ganzem Herzen Rettungssanitäterin,
wurde im Oktober 2023 von einem Kollegen getötet – und Annika nimmt
dich mit in die Stunden danach, in die Beerdigung mit Blaulicht und
Klopfern, und in einen Alltag, in dem plötzlich die eigene Küche
zum unbetretbaren Ort wird. Aus SeelenSport-Perspektive höre ich
hier sehr deutlich, wie stark Trauer im Körper sitzt: in Messern,
die man nicht anfassen kann, in Bildern, die in Dauerschleife
laufen, in einer Tür, durch die man nicht mehr gehen mag. Dieses
Gespräch ist der erste von zwei Teilen – wir haben mitten in der
Aufnahme gemerkt, dass es zu viel für eine Folge ist, und
veröffentlichen den zweiten Teil direkt am Sonntag darauf. Nimm dir
dafür Zeit und hör so weit, wie es dir heute gut tut. Wer Hannah
war: die junge Frau, die trotz chronischer Erkrankung für ihren
Platz im Rettungsdienst gekämpft hat – und wie ihre Kolleg:innen
ihr das letzte Blaulicht gaben. Warum Orte und Gegenstände zu
Triggern werden – Küche, Messer, ein einziger Satz – und wie Annika
mit EMDR in der Therapie die schlimmsten Bilder entschärfen konnte.
Warum „Wie geht's dir?" eine gefährliche Frage sein kann und wieso
Annika irgendwann eine E-Mail an Familie, Freunde und Kolleg:innen
geschrieben hat, in der sie sagt, was sie wirklich braucht.
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„#160 „Ein letztes Blaulicht für Hannah": Annika über den Femizid an ihrer Tochter (Teil 1)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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