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  3. 7 MIN. Arbeitsrecht für Entscheider (m/w/d) Podcast
  4. Episode 126: Rückzahlungsklauseln, Hinweisgeberschutz und arbeitsrechtliche Maßnahmen nach Cybervorfällen
In dieser Episode geht es um:

1. Rückzahlungsklauseln für Fortbildungskosten: Warum
kleine Fehler teuer werden können

Zunächst befassen wir uns mit den Anforderungen an wirksame
Rückzahlungsklauseln für Fortbildungskosten. Obwohl solche
Vereinbarungen für viele Arbeitgeber ein wichtiges Instrument zur
Absicherung von Weiterbildungsinvestitionen darstellen, scheitern
sie in der Praxis häufig an unklaren Formulierungen oder einer
unzureichenden Berücksichtigung besonderer Fallkonstellationen.
Die Folge erläutert, warum unterschiedliche Beendigungsgründe
differenziert geregelt werden sollten, welche Bedeutung
Ausnahmetatbestände wie eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit haben
und weshalb Unternehmen genau prüfen müssen, welche Kosten
überhaupt wirksam in eine Rückzahlungsverpflichtung einbezogen
werden können.

2. Hinweisgeberschutz und Betriebsratsanhörung: Welche
Informationen müssen Arbeitgeber offenlegen?

Außerdem werfen wir einen Blick auf das Zusammenspiel von
Hinweisgeberschutzgesetz und Betriebsratsanhörung im
Kündigungsverfahren. Kommt es infolge einer internen
Hinweismeldung zu einer Kündigung, stellt sich häufig die Frage,
welche Informationen dem Betriebsrat im Rahmen seiner Anhörung
zur Verfügung gestellt werden müssen. Die Folge beleuchtet die
Informationspflichten des Arbeitgebers nach § 102 BetrVG und
zeigt auf, welche Grenzen das Hinweisgeberschutzgesetz bei der
Weitergabe von Meldungen und Angaben zur Identität von
Hinweisgebern setzt. Dabei wird erläutert, warum die Mitteilung
der Kündigungsgründe nicht automatisch die Vorlage der zugrunde
liegenden Hinweisgebermeldung erfordert.

3. Arbeitsrechtliche Maßnahmen nach einem
Cybervorfall

Im Rahmen unserer Sonderreihe zur IT-Sicherheit im Unternehmen
widmen wir uns darüber hinaus den arbeitsrechtlichen
Handlungsmöglichkeiten nach einem Cybervorfall. Wenn Accounts
auffällig werden, Endgeräte kompromittiert sind oder sensible
Tätigkeitsbereiche betroffen sein könnten, müssen Arbeitgeber
häufig kurzfristig reagieren. Die Folge zeigt, unter welchen
Voraussetzungen Zugriffsbeschränkungen, Umsetzungen oder
Freistellungen zulässig sein können und welche Anforderungen
dabei an Anlass, Verhältnismäßigkeit und Dokumentation gestellt
werden. Darüber hinaus wird die Bedeutung der Beteiligungsrechte
des Betriebsrats beleuchtet und eingeordnet, unter welchen
Voraussetzungen arbeitsrechtliche Sanktionen wie Abmahnungen oder
Kündigungen in Betracht kommen können.

Aktuelle News auch auf unserem Blog: Kliemt.blog – Arbeitsrecht
Weltweit

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Anregungen an: 7minutes@kliemt.de
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„Episode 126: Rückzahlungsklauseln, Hinweisgeberschutz und arbeitsrechtliche Maßnahmen nach Cybervorfällen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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