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  4. Die Weiße Rose – Widerstand im Nationalsozialismus
München, im Winter 1942: Über Nacht tauchen Flugblätter auf, die
zum Widerstand aufrufen. Dahinter steht eine kleine Gruppe
Studierender und ein Professor, die dem nationalsozialistischen
Staat mit dem einzigen Mittel begegnen, das ihnen bleibt, dem
Wort. Diese Folge erzählt die Geschichte von Hans und Sophie
Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf und
Kurt Huber. Von ihrer anfänglichen Verstrickung in die
nationalsozialistische Jugendbewegung über die wachsenden Zweifel
bis zum Entschluss, öffentlich Widerstand zu leisten. Wir folgen
den sechs Flugblättern, den nächtlichen Wandparolen in München,
der Verhaftung im Lichthof der Universität und den Schauprozessen
unter Roland Freisler. Und wir fragen, was das Vermächtnis dieser
jungen Menschen für uns heute bedeutet, in einer Zeit, in der die
Frage nach Zivilcourage und der Verteidigung demokratischer Werte
nichts von ihrer Dringlichkeit verloren hat. Eine ruhige,
faktenreiche Reise zu einem der eindrücklichsten Kapitel
deutscherWiderstandsgeschichte.

Quellen

Scholl, I. (1993). Die Weiße Rose (Erweiterte Neuausgabe).
Fischer Taschenbuch Verlag.

Zankel, S. (2008). Mit Flugblättern gegen Hitler:
DerWiderstandskreis um Hans Scholl und Alexander Schmorell.
Böhlau Verlag.

Chaussy, U., & Ueberschär, G. R. (2013). Es lebe dieFreiheit!
Die Geschichte der Weißen Rose und ihrer Mitglieder in Dokumenten
und Berichten. Fischer Taschenbuch Verlag.

Moll, C. (1994). Die Weiße Rose. In P. Steinbach & J.Tuchel
(Hrsg.), Widerstand gegen den Nationalsozialismus (S. 443–467).
Bundeszentrale für politische Bildung.
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„Die Weiße Rose – Widerstand im Nationalsozialismus“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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