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Eine Insel mit eigenem Sonnen-Mikroklima, 1.500 Jahre alten
Mosaiken und Meeresthermen direkt an der Lagune – und trotzdem
nördlich der Alpen kaum bekannt. Folge 7 nimmt euch mit auf die
„Isola del Sole“: Grado.

Grado vereint auf kleinstem Raum drei völlig unterschiedliche
Welten: eine autofreie Altstadt mit engen calli, die verblüffend
an Venedig erinnern, einen fünf Kilometer langen Sandstrand mit
Blauer Flagge und die Lagune von Grado-Marano, eines der größten
Feuchtgebiete der nördlichen Adria. Wir erklären, warum Grado
einst der Seehafen des antiken Aquileia war und als „Ur-Venedig“
gilt, was es mit dem original erhaltenen Mosaikboden der Basilika
Sant'Eufemia aus dem 6. Jahrhundert auf sich hat, und warum eine
Bootstour zu den casoni – den traditionellen Schilfhütten der
Fischer – Pflichtprogramm ist. Außerdem: Praxistipps zu
Meeresthermen und Strandtarifen, die größte Touristenfalle der
Insel, und ein Blick zurück auf Grados vergessene Zeit als
„Österreichs eigene Riviera“.

[00:00] Hook

[00:18] Podcast-Intro

[00:36] Episoden-Intro

[01:24] Der erste Eindruck: Gassen wie Venedig, Strand wie
die Adria

[04:24] Mainpart: Ein Tag auf der Isola del Sole

[16:24] Sponsor-Slot

[16:54] Touristenfalle: Nur am Hauptstrand liegen

[18:54] Big Mac & Bier Index

[19:54] Würdest du wieder hin?

[21:24] Einordnung: Österreichs vergessene Riviera

[23:24] Schlusswort: Sonne. Mosaik. Schilf.

[23:48] Podcast-Outro

[24:18] Credits

[24:48] Disclaimer (KI-Hinweis)

Key Takeaways:

Grado war der antike Seehafen des riesigen Römerstädtchens
Aquileia und gilt als eine Art „Ur-Venedig“.

Die Basilika Sant'Eufemia (6. Jh.) besitzt einen originalen,
unrekonstruierten Mosaikboden.

Die nach Süden ausgerichtete Altstadt sorgt für ein besonders
mildes Sonnen-Mikroklima – schon zur k.u.k.-Zeit ein
Verkaufsargument.

Die Lagune Grado-Marano ist Natura-2000-Schutzgebiet mit
casoni (Schilfhütten der Fischer) und reicher Vogelwelt.

Unbedingt eine Bootstour in die Lagune buchen – in der
Hochsaison rechtzeitig, sonst sind die Plätze weg.

Meeresthermen sind der ideale Plan B für Schlechtwettertage,
ganzjährig geöffnet.

Größte Touristenfalle: nur am Hauptstrand liegen und Altstadt
sowie Lagune verpassen.

Bis 1918 gehörte Grado zu Österreich-Ungarn und war als
„Österreichs eigene Riviera“ ein fester Ferienort – heute im
deutschsprachigen Raum fast vergessen.

Erwähnungen:

Grado – Altstadt und Lungomare

Basilika Sant'Eufemia (6. Jahrhundert)

Santa Maria delle Grazie

Aquileia (antike Römerstadt, UNESCO-Weltkulturerbe)

Lagune von Grado-Marano (Natura 2000)

Casoni (Schilfhütten der Fischer)

Meeresthermen Grado

Österreichisches Küstenland / k.u.k.-Monarchie

Triest

Hinweis:

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„#07 Grado: die Insel der Sonne“

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