Spielfilmen: Paul Verhoeven 2006-2021 (Black Book, 2006; Elle, 2016; Benedetta, 2021)
vor 3 Wochen
"Nonnen – Nackt und geschändet hinter Klostermauern!" Das wäre
vielleicht ein guter Titel für einen Jess Franco-Film, aber
entspricht so gar nicht dem, was Paul Verhoeven aus dem Thema
"Nunsploitation" macht ...
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Zum Glück spricht Patrick circa 30 Prozent besser französisch als
niederländisch, weswegen er sich diesmal nicht die Zunge verknoten
muss, um Namen wie Isabelle Huppert, Laurent Lafitte oder Virginie
Efira über die Lippen zu bringen. Aber zuvor begeben sich die
Herren Bastian und Lohmeier ins besetzte Holland kurz vor Ende des
zweiten Weltkriegs, wo Paul Verhoeven den Spionage-Abenteuerfilm
BLACK BOOK (Zwartboek, 2006) angesiedelt hat. Dieser geht nicht nur
adäquat respektlos mit dem düstersten Kapitel der Geschichte des
20. Jahrhunderts um, sondert zaubert auch mit Carice van Houten
einen neuen Star auf die Leinwand. Ganz anders Madame Huppert, die
schon vor ELLE (2016) einer der größten Ikonen des französischen
Kinos der letzten Jahrzehnte war. Umso erstaunlicher, dass sich die
Schauspielerin für wirklich gar nichts zu fein ist und ihr Porträt
einer traumatisierten Frau so schonungslos und ehrlich ist, wie es
die düstere Geschichte um Sex, Gewalt und Mord verlangt. Selbiges
gibt es auch zur Genüge in BENEDETTA (2021), dem (mutmaßlichen)
finalen Werk des niederländischen Regisseurs, das neben lüsternen
Nonnen, angriffslustigen Schlangen und platzenden Pestbeulen auch
noch einen echten sexy Jesus von Nazareth auffährt. Aber kann
dieser pietätlose Historienfilm qualitativ mit dem Rest von
Verhoevens Werk mithalten? Hmm, "Jein!", finden Dennis und Patrick
...
niederländisch, weswegen er sich diesmal nicht die Zunge verknoten
muss, um Namen wie Isabelle Huppert, Laurent Lafitte oder Virginie
Efira über die Lippen zu bringen. Aber zuvor begeben sich die
Herren Bastian und Lohmeier ins besetzte Holland kurz vor Ende des
zweiten Weltkriegs, wo Paul Verhoeven den Spionage-Abenteuerfilm
BLACK BOOK (Zwartboek, 2006) angesiedelt hat. Dieser geht nicht nur
adäquat respektlos mit dem düstersten Kapitel der Geschichte des
20. Jahrhunderts um, sondert zaubert auch mit Carice van Houten
einen neuen Star auf die Leinwand. Ganz anders Madame Huppert, die
schon vor ELLE (2016) einer der größten Ikonen des französischen
Kinos der letzten Jahrzehnte war. Umso erstaunlicher, dass sich die
Schauspielerin für wirklich gar nichts zu fein ist und ihr Porträt
einer traumatisierten Frau so schonungslos und ehrlich ist, wie es
die düstere Geschichte um Sex, Gewalt und Mord verlangt. Selbiges
gibt es auch zur Genüge in BENEDETTA (2021), dem (mutmaßlichen)
finalen Werk des niederländischen Regisseurs, das neben lüsternen
Nonnen, angriffslustigen Schlangen und platzenden Pestbeulen auch
noch einen echten sexy Jesus von Nazareth auffährt. Aber kann
dieser pietätlose Historienfilm qualitativ mit dem Rest von
Verhoevens Werk mithalten? Hmm, "Jein!", finden Dennis und Patrick
...
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