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Trauerwelle
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Beschreibung
vor 3 Tagen
„Wir haben uns angeschaut und wir wussten beide, es wird nicht
mehr." Manchmal geht alles so schnell, dass der Körper Wochen
später noch nachzittert, während der Kopf längst wieder
funktioniert. Bei Petra lag zwischen der Diagnose
Bauchspeicheldrüsenkrebs und dem Tod ihres Papas eine einzige Woche
– ein letzter Abschied am Aufzug, ein letztes gemeinsames
Abendessen, und dann ein Dezembertag, an dem plötzlich nichts mehr
war wie vorher. In diesem Gespräch erzählt Petra sehr offen, wie
ihre Familie den Enkelkindern einen echten Abschied ermöglicht hat,
welche Rolle Musik in ihrer Trauer spielt – und warum sie
zwischendurch vor allem Stille braucht. Sie spricht auch über ihren
ersten Verlust mit dreizehn Jahren, der damals unbegleitet blieb
und sich Jahrzehnte später in Erschöpfung, Verspannungen und
Schlafproblemen gemeldet hat. Aus SeelenSport-Perspektive ist genau
das der Punkt, an dem der Körper mitreden darf: nicht als Aufgabe,
sondern als Ort, an dem Trauer Raum bekommen kann. Kinder und
Jugendliche brauchen ein echtes Angebot zum Abschiednehmen – und
die Erlaubnis, jederzeit auch wieder rauszugehen. Unverarbeitete
Trauer aus der Kindheit meldet sich oft erst Jahrzehnte später über
den Körper. Vor den eigenen Kindern zu weinen ist kein
Kontrollverlust – Petra erzählt, wie sie ihnen dabei zeigt, dass
sie sich um sich selbst kümmert.
mehr." Manchmal geht alles so schnell, dass der Körper Wochen
später noch nachzittert, während der Kopf längst wieder
funktioniert. Bei Petra lag zwischen der Diagnose
Bauchspeicheldrüsenkrebs und dem Tod ihres Papas eine einzige Woche
– ein letzter Abschied am Aufzug, ein letztes gemeinsames
Abendessen, und dann ein Dezembertag, an dem plötzlich nichts mehr
war wie vorher. In diesem Gespräch erzählt Petra sehr offen, wie
ihre Familie den Enkelkindern einen echten Abschied ermöglicht hat,
welche Rolle Musik in ihrer Trauer spielt – und warum sie
zwischendurch vor allem Stille braucht. Sie spricht auch über ihren
ersten Verlust mit dreizehn Jahren, der damals unbegleitet blieb
und sich Jahrzehnte später in Erschöpfung, Verspannungen und
Schlafproblemen gemeldet hat. Aus SeelenSport-Perspektive ist genau
das der Punkt, an dem der Körper mitreden darf: nicht als Aufgabe,
sondern als Ort, an dem Trauer Raum bekommen kann. Kinder und
Jugendliche brauchen ein echtes Angebot zum Abschiednehmen – und
die Erlaubnis, jederzeit auch wieder rauszugehen. Unverarbeitete
Trauer aus der Kindheit meldet sich oft erst Jahrzehnte später über
den Körper. Vor den eigenen Kindern zu weinen ist kein
Kontrollverlust – Petra erzählt, wie sie ihnen dabei zeigt, dass
sie sich um sich selbst kümmert.
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