Machtkritik: Die Statue und der Baum

Machtkritik: Die Statue und der Baum

vor 3 Tagen
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Beschreibung

vor 3 Tagen

Macht und Ruhm sind vergebliche Ziele die einen selbst nur
zerfressen. Hierzu habe ich eine kurze Folge gemacht mit einem
kurzen Gedicht:





Die Statue und der Baum





Der eine baute eine Statue.


aus Stein, der ewig hält.


den großen Namen tief hineingeschlagen.


für die Jahrhunderte. für die Jahrtausende.








Sie sah auf alle herab.


und alle sahen den Namen.








Der andere zog einen Baum.


keinen, den es schon gab.


einen neuen.


über jahre. mühsam. aus einem einzigen Samen.








Und der Baum trug Früchte


die den Kranken halfen.








die Jahrhunderte kamen.


der Regen nahm ein Stück vom stein.


dann vom Gesicht.


dann vom Namen.








Am Ende stand dort nichts mehr.


nur ein Rest, den keiner kannte.








Den Baum aber hegten sie.


pflegten ihn. gaben ihm Wasser


und aus seinen Samen


zogen sie neue Bäume.








Es war schwer.


Viele Samen gingen nicht auf.


Sie versuchten es wiedehalte





Heute stehen die Bäume überall.


Die Kinder der Kinder essen davon


und werden gesund.








Der Name ist vergangen


mit dem Stein, der ewig halten sollte.








Der Baum, der vergehen konnte,


steht mitten unter ihnen


und trägt.
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