Weisheitszähne & Kieferorthopädie

Weisheitszähne & Kieferorthopädie

vor 5 Monaten
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Beschreibung

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Weisheitszähne & Kieferorthopädie


Weisheitszähne sind die dritten großen Backenzähne und die
letzten Zähne im bleibenden Gebiss. Während 28 Zähne meist bis
etwa zum 14. Lebensjahr durchbrechen, erscheinen die vier
Weisheitszähne häufig erst zwischen dem 16. und 40. Lebensjahr.


Warum Weisheitszähne Probleme machen
können
Im Laufe der Evolution ist der menschliche Kiefer kleiner
geworden. Deshalb fehlt den Weisheitszähnen oft der Platz,
besonders im Unterkiefer. Häufig wachsen sie schief, brechen nur
teilweise durch oder bleiben vollständig im Kiefer
eingeschlossen. Dadurch können Entzündungen, Zysten oder Schäden
an benachbarten Zähnen entstehen.


Bedeutung für die Kieferorthopädie
Weisheitszähne können Druck auf die übrigen Zähne ausüben und so
Zahnverschiebungen begünstigen. Dies kann sich vor allem in einem
erneuten Engstand der Frontzähne zeigen – auch nach
abgeschlossener kieferorthopädischer Behandlung. Zwar sind sie
nicht immer die alleinige Ursache für solche Veränderungen, doch
spielen sie eine wichtige Rolle bei der langfristigen Stabilität
des Behandlungsergebnisses.


Kontrolle und mögliche Entfernung
Während der Stabilisierungsphase nach einer Zahnspangenbehandlung
– wenn Retainer oder andere Haltegeräte getragen werden – sollte
gemeinsam mit dem Kieferorthopäden oder Zahnarzt entschieden
werden, ob eine Entfernung der Weisheitszähne sinnvoll ist. Ziel
ist es, das erreichte Ergebnis zu sichern und spätere
Komplikationen zu vermeiden.


Fazit
Regelmäßige Kontrollen der Weisheitszähne sind wichtig, besonders
nach kieferorthopädischer Behandlung. Eine rechtzeitige
Entscheidung über ihre Entfernung kann dazu beitragen, die
Zahnstellung langfristig stabil zu halten und die Mundgesundheit
zu schützen.
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