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Auf den Anfang kommt es an
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Beschreibung
vor 6 Tagen
„Jeanine, du hast kleine Kinder nicht nur in der Theorie begleitet,
sondern im Kita-Alltag. Wann hast du gemerkt: Kinder brauchen viel
mehr, als das System ihnen oft geben kann?“ In dieser Folge von
„Auf den Anfang kommt es an“ spreche ich mit Jeanine. Sie ist
Erzieherin in Berlin und kennt den Alltag in
Kindertageseinrichtungen aus eigener Erfahrung. Sie weiß, wie sehr
Fachkräfte sich bemühen und gleichzeitig erleben müssen, dass sie
den Bedürfnissen sehr junger Kinder nicht immer so gerecht werden
können, wie sie es eigentlich möchten. Wir sprechen darüber, was
ein kleines Kind in den ersten Lebensjahren wirklich braucht. Über
Bindung und Beziehung, über Co-Regulation, über Stress und darüber,
was passiert, wenn ein Kind zu lange mit seinen Gefühlen allein
bleibt. Aber wir sprechen auch über die Menschen, die täglich
versuchen, Kinder unter schwierigen Bedingungen gut zu begleiten.
Denn es geht nicht darum, Erzieherinnen und Erzieher an den Pranger
zu stellen. Es geht darum, ehrlich hinzusehen. Was macht es mit
einem einjährigen Kind, wenn eine vertraute Person für viele Kinder
gleichzeitig da sein muss? Was bedeutet es für ein Kind, wenn
niemand zeitnah auf sein Weinen reagieren kann? Was geschieht, wenn
Anpassung mit guter Eingewöhnung verwechselt wird? Und woran
erkennen wir eigentlich, dass ein kleines Kind wirklich sicher ist
und nicht einfach nur still geworden ist? Jeanine gibt in diesem
Gespräch einen sehr persönlichen und ehrlichen Einblick in die
Praxis. Eine Folge über Kinder, die noch keine Worte dafür haben,
was sie brauchen. Über Fachkräfte, die häufig sehr genau wissen,
was Kinder brauchen, es unter den gegebenen Bedingungen aber nicht
immer leisten können. Und über unsere gemeinsame Verantwortung,
Bedingungen zu schaffen, unter denen frühe Betreuung nicht nur
organisiert werden kann, sondern Beziehung möglich bleibt.
Gesellschaft für frühe Bindung e. V. www.fruehe-bindung.de
sondern im Kita-Alltag. Wann hast du gemerkt: Kinder brauchen viel
mehr, als das System ihnen oft geben kann?“ In dieser Folge von
„Auf den Anfang kommt es an“ spreche ich mit Jeanine. Sie ist
Erzieherin in Berlin und kennt den Alltag in
Kindertageseinrichtungen aus eigener Erfahrung. Sie weiß, wie sehr
Fachkräfte sich bemühen und gleichzeitig erleben müssen, dass sie
den Bedürfnissen sehr junger Kinder nicht immer so gerecht werden
können, wie sie es eigentlich möchten. Wir sprechen darüber, was
ein kleines Kind in den ersten Lebensjahren wirklich braucht. Über
Bindung und Beziehung, über Co-Regulation, über Stress und darüber,
was passiert, wenn ein Kind zu lange mit seinen Gefühlen allein
bleibt. Aber wir sprechen auch über die Menschen, die täglich
versuchen, Kinder unter schwierigen Bedingungen gut zu begleiten.
Denn es geht nicht darum, Erzieherinnen und Erzieher an den Pranger
zu stellen. Es geht darum, ehrlich hinzusehen. Was macht es mit
einem einjährigen Kind, wenn eine vertraute Person für viele Kinder
gleichzeitig da sein muss? Was bedeutet es für ein Kind, wenn
niemand zeitnah auf sein Weinen reagieren kann? Was geschieht, wenn
Anpassung mit guter Eingewöhnung verwechselt wird? Und woran
erkennen wir eigentlich, dass ein kleines Kind wirklich sicher ist
und nicht einfach nur still geworden ist? Jeanine gibt in diesem
Gespräch einen sehr persönlichen und ehrlichen Einblick in die
Praxis. Eine Folge über Kinder, die noch keine Worte dafür haben,
was sie brauchen. Über Fachkräfte, die häufig sehr genau wissen,
was Kinder brauchen, es unter den gegebenen Bedingungen aber nicht
immer leisten können. Und über unsere gemeinsame Verantwortung,
Bedingungen zu schaffen, unter denen frühe Betreuung nicht nur
organisiert werden kann, sondern Beziehung möglich bleibt.
Gesellschaft für frühe Bindung e. V. www.fruehe-bindung.de
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