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Geschichte & Geschichten über die Legenden und Meilensteine des Sports
Sportarchiv: Sportgeschichte: Geschichten aus Fußball, American Football, Basketball und Eishockey
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Beschreibung
vor 1 Woche
Geburt der NHL aus dem Streit in der NHA
Im November 1917 trafen sich die Klubbesitzer in Montreal, um den
Ärger mit Toronto-Eigner Eddie Livingstone zu beenden. Am 26.
November wurde die National Hockey League gegründet, indem der
Spielbetrieb der NHA ausgesetzt und eine neue Liga ohne
Livingstone aufgebaut wurde.
Die erste NHL-Saison 1917/18
Zunächst spielten Montreal Canadiens, Montreal Wanderers, Ottawa
Senators und die Toronto Arenas. Quebec stieg wegen Geldproblemen
aus, und die Toronto-Mannschaft trat erst namenlos, dann als
Arenas an. Gespielt wurde in zwei Saisonhälften in der Westmount
Arena mit natürlichem Eis.
Der Kader der Canadiens und der harte Spielstil
Montreal setzte auf Georges Vézina im Tor sowie auf körperlich
starke Verteidiger wie Joe Hall, Bert Corbeau und Billy Coutu. Im
Angriff führten Newsy Lalonde, Joe Malone und Didier Pitre das
Team. Joe Malone wurde mit 44 Toren in 20 Spielen erster
Scoring-Leader der NHL.
Brand, Finalserie und erster Titel
Am 2. Januar 1918 brannte die Westmount Arena ab, die Wanderers
gaben auf. Toronto gewann die zweite Saisonhälfte, besiegte
Montreal im NHL-Finale und schlug danach auch die Vancouver
Millionaires um den Stanley Cup.
Spanische Grippe und abgebrochene Finalserie 1919
1918/19 gewann Montreal die erste Hälfte, Ottawa die zweite. Die
Canadiens setzten sich gegen Ottawa durch und trafen auf die
Seattle Metropolitans. Die Stanley-Cup-Serie wurde bei 2:2
abgebrochen, nachdem mehrere Canadiens an der Spanischen Grippe
erkrankten; Joe Hall starb wenig später.
Neue Eigentümer, neue Spieler, neue Rekorde
Nach George Kennedys Tod übernahm das sogenannte Trio Musketiere
die Canadiens. Léodon Diron baute ein neues Scouting-Netz auf.
Mit Aurel Joliat und später Howie Morenz kamen neue Angreifer,
während Georges Haynesworth als Nachfolger von Vézina
verpflichtet wurde.
Der erste Stanley-Cup-Erfolg als NHL-Team
1923/24 gewannen die Canadiens gegen Ottawa die NHL-Meisterschaft
und besiegten danach Vancouver und Calgary. Damit holten sie
erstmals als NHL-Team den Stanley Cup.
Wandel in der Liga bis 1926/27
Mit Boston, Chicago, Detroit und New York wuchs die NHL auf zehn
Teams. Die Western League brach zusammen, der Stanley Cup wurde
nun nur noch zwischen NHL-Teams vergeben. Die Canadiens gewannen
mit Georges Haynesworth, Herb Gardiner und später Cecil Hart
wieder an Stärke, scheiterten aber 1926/27 an den Ottawa Senators
im Final der Canadian Division.
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